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HBA1C-Wert von 11,2 auf 9,1 gesunken
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Pia
Rang: Gastam 18.12.2006 11:01:04
Der 11,2 Wert war der in meiner schlimmen Schmerzphase. Nach 6 Wochen Schmerzfreiheit mit eigentlich wirklich guten BZ-Werten nach Modifizierung der Schmerzmedikamente habe ich 9,1. Ich war sehr enttäuscht, denn ich dachte, es wäre viel niedriger. ...vielleicht bin ich zu ungeduldig.. von Pia -
klausdn
Rang: Gastam 18.12.2006 11:09:32
hallo pia,
ich finde das ergebnis nach so kurzer zeit mit einer verbesserung von über 2% sehr gut.
normalerweise wird nur alle 3 monate getestet.
also da bitte keinen streß machen,
es wird - ganz bestimmt.
mfg klaus von klausdn -
Haschi
Rang: Gastam 18.12.2006 12:02:31
Hallo Pia,
dein Blutzuckergedächtniswert HbA1c ist erfreulicherweise gesunken. Gratulation!
Da die Hämoglobinzellen eine Lebensdauer von ca. 90 Tagen haben, wird der Anteil der verzuckerten Hämoglobine noch weiter sinken. Nach 60 Tagen kann man die fallende Tendenz deutlich erkennen.
Weiterhin viel Erfolg und vor allem Schmerzfreiheit.
von Haschi -
Molly
Rang: Gastam 18.12.2006 19:58:01
Hallo Pia
Was waren denn das für Schmerzphasen ?
Mein Zucker stellt sich mit einer Ernährungsumstellung sofort wieder innert einem Tag ein.
von Molly -
mämchen,
Rang: Gastam 18.12.2006 23:33:29
Hallo, Pia,
Glückwunsch, es geht in die richtige Richtung. Rückschläge gibts immer mal wieder, davon darfst du dich nicht entmutigen lassen. Bleib dran,
viele Grüße
mämchen von mämchen, -
Pia
Rang: Gastam 19.12.2006 10:36:46
Liebe Molly, ich bin unterschenkelamputiert seit 1989, hatte jahrelang mit Phantomschmerzen zu kämpfen, bda 3 Jahre lang erhalten wurde (26 OPs).Bin seit 4 Jahren erst in der Schmerzambulanz, wurde vorher mit herkömmlichen Mitteln behandelt und codeinabhängig gemacht:-(( In der Schmerzambulanz stimmte man einem ambulanten Entzug zu. Der war auch nicht schwer, da ich es im Kopf schon durch hatte. Aber die Wochen danach waren der Horror, die sogenannte Schmerzdistanzierung. Ich bekam Antiepileptica. Und Opiate. Ichstellte mir manchmal vor, wie das ganze Zeug im Magen vor sich hinschäumt.
Ich wurde nach und nach schmerzfrei, aber in monatlichen Abständen bekam ich im Ruhezustand plötzlich Krämpfe im Amputationsstumpf, aber nichts, was man massieren könnte, sondern Phantomschmerzen. Kling seltsam, ich weiß, aber es war, als wäre mein Bein in einem Schraubstock und es dreht langsam einer zu. Und es brannte, als hätte ich meinen Fuß erfroren, ich spürte alle ehemals offenen Wunden.
Und die letzten Schmerzschübe haben den Blutzucker völlig abstürzen lassen und den Blutdruck auch, ich hatte Werte von 200/100, ständigen Ruhepuls von 130, Blutzucker war so um 20 mmol/l. Und, worüber man sich als Frau besonders freut: 1 Jahr lang Scheidenpilz. Der Diabetes wurde zufällig entdeckt.
Man wusste gar nicht, wo beginnen.. Nach der Dosiserhöhung der Opiate und Blutdruckmedikamente gingen mit einsetzender Schmerzfreiheit auch die anderen Werte runter. Und jetzt geht es mir richtig saugut (sorry.)
Um Schmerzmittel muss man richtig kämpfen, habe ich den Eindruck. ich wurde zusammengepfiffen, weil ich am WE zum Notdienst gefahren bin und mit eine Dipidolor spritzen ließ. Tja, am WE ist keiner in der Schmerzambulanz, nur zu Bürozeiten.
Ich habe inzwischen eine Patientenverfügung gemacht und dabei den Eindruck gewonnen, dass man erst ein Recht auf Schmerzfreiheit hat, wenn das Leben befristet ist..als ich das in der Schmerzambulanz so äußerte, zeigte man sich plötzlich freigiebiger... Eine Patientenverfügung sollte jeder bei Lebzeiten machen....ich möchte mal in einem Hospiz sterben ohne Magensonde und mit Inkaufnahme der Verkürzung der Lebenszeit, wenn man mich schmerzfrei sterben lässt.
Sorry, dass der Beitrag so lang geworden ist....
von Pia