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Krampf
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Fabian Beigel
Rang: Gastam 08.12.2006 09:54:08
Hallo,
mein Sohn (10 Jahre alt ) hat seit Ostern 2003 Diabetes Typ 1.
Im Sommer 2004 ist er das erste Mal auf dem Sportplatz wegen einer Unterzuckerung " umgefallen ", war kurz bewusstlos und hat dabei aber total gekrampft. Daraufhin wurde er in der Klinik eine Woche stationär aufgenommen und neu eingestellt. Danach war lange Zeit alles gut. Doch nun war er im November auf Klassenfahrt und hatte die 2. Hypo ( wieder mit Krämpfen ). Der Notarzt hat anschliessend einen Wert von 83 gemessen. Heute morgen das gleiche Spiel. Wieder Notarzt, Klinik etc. Was uns Sorgen macht, sind die Krämpfe. Sind diese wirklich bedingt durch eine Unterzuckerung ( Wert 83 ?? ) oder kann das eine andere Ursache haben ?
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht und kann uns helfen ?
von Fabian Beigel -
WUn
Rang: Gastam 08.12.2006 15:25:26
Krämpfe durch starke Unterzuckerung sind leider nichts Ungewöhnliches. Ich bzw. mein Sohn (9 Jahre) hatten das aber noch nie, trotz Hypos in der Gegend von 40-42 (Gott sei Dank selten).
Ich fürchte, dass gegen die Krämpfe nur helfen wird, die Unterzuckerungen zu vermeiden oder möglichst schnell mit Traubenzucker aufzufangen. U.U. vielleicht auch ein langsameres Insulin zu verwenden!?
Liebe Grüße
von WUn -
www.diabetes-in-frage-und-antwort.de
Rang: Gastam 30.12.2006 00:04:21
Hallo Fabian,
Krämpfe bei Unterzuckerungen können leider durchaus sein. Manche Menschen sind anfälliger für Krämpfe, manche weniger anfällig. Dass beim Messen durch den Notarzt bereits wieder ein Wert von 83 mg/dl vorliegt, kann durchaus sein, da die körpereigene "Gegenregulation" in den ersten Jahren des Diabetes noch sehr gut funktionieren kann, so dass im Falle eines Unterzuckers durch die Leber entsprechende Reserven mobilisiert werden, die den Blutzucker wieder nach oben treiben. Bis der Notarzt eintrifft, können deshalb bereits schon wieder völlig normoglykämische Werte erreicht werden.
Gleichwohl empfiehlt es sich bei mehrmaligen Krampfanfällen, eine neurologische Abklärung zu machen, da es neben einem Diabetes natürlich auch andere Gründe für einen Krampfanfall geben kann.
Herzliche Grüße Anke von www.diabetes-in-frage-und-antwort.de -
Fabian Beigel
Rang: Gastam 10.01.2007 08:17:21
Hallo Anke,
vielen Dank für den Tipp. Wir haben im Krankenhaus unter anderem ein EEG machen lassen, welches leichte Auffälligkeiten zeigte. Laut den Ärzten kann dieses aber auch auf eine leichte Gehirnerschütterung durch den Treppensturz zurückzuführen sein. Wir haben am Freitag einen Kontrolltermin um andere Erkrankungen auszuschliessen.
Gruß
Fabian von Fabian Beigel -
Ute Schroeter
Rang: Gastam 18.09.2007 02:21:53
/allo- ich habe jetzt seit 32 Jahren Diabetes- Typ I, mit allen Nachwirkungen, die man sich nicht vorstellen möchte! Netzhaut-OP`s-, Laser- Bahndlungen, Niernschäden, Zuckerschock- Situationen- ständig... etc.
Endlich bin ich Rentner, aber gibt es ein Mittel, diese Fuss- und Zehenkrämpfe zu behandeln??? Und noch etwas: Ich bin Brustkrebspatientin, wer hilft mir da etwas weietr? Aber- ich bin seit 2003 Brustkrebspatientin! Bisher geht es mir gut und ich würde gerne ein paar Hinweise zum Überleben geben!
Alles Gute - Ute S. a.E.! Jahrgang 1961... -
www.diabetes-in-frage-und-antwort.de
Rang: Gastam 18.09.2007 15:03:31
Hallo Ute :-))
Die Fuß- und Zehenkrämpfe sind bei diabetischen Spätfolgen leider immer sehr schwer zu behandeln. Ein paar Medikamente gibt es jedoch, die beste Anlaufstelle dafür wäre sicherlich ein Neurologe. am besten bald einen Termin ausmachen und probieren, was dir helfen kann.
In Augsburg gibt es das sog. mammaNet, das ist eine Initiative des Betainstituts. Ebenfalls Betroffene haben es als sehr gute Anlaufstelle bei Brustkrebs beschrieben. Einfach mal googeln ..
Viel Erfolg! Anke von www.diabetes-in-frage-und-antwort.de