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  • diesel

    Rang: Gast
    am 15.10.2006 22:52:21
    Ich lese öfters von einer Pumpenschulung. Was ist denn das genau? Als ich meine Pumpe bekam, erhielt ich von einen Vertreter der Pumpenfirma eine Einweisung auf das entsprechende Model. Die Einstellung auf die Pumpe wurde ambulant in der Praxis des Diabetologen vorgenommen. Die Feinabstimmung habe ich selbst gemacht, und korrigiere bei Bedarf.
    Kann man da von einer Pumpenschulung reden, oder gibt da etwas spezielles zu erfahren?
    Vielen Dank im Voraus.

    Bo
  • Carmen

    Rang: Gast
    am 16.10.2006 09:57:48
    Hallo
    also ich persönlich würde da schon von einer Pumpeneinstellung reden, nur ob es die beste Einstellung ist sei mal dahingestellt...ich wurde vor vier jahren in eine Rehaklinik zum einstellen gebracht und die pumpeneinstellung dauerte auch vier wochen unter anderem wurden dort Test`s unter Belastungen (sportlich) unter Nahrungsentzug( Eine Mahlzeit oder zwei auslassen) und zu guter letzt wurde für ca. fünf Tage ein Biosensor angelegt der die Kurve des Zuckers genau bemessen kann... dadurch lässt sich die Basalrate einstellen. also für mich war es die perfekte einstellung... das muss nachher ja auch jeder für sich entscheiden... einen schönen tag noch von Carmen
  • sera

    Rang: Gast
    am 16.10.2006 10:54:09
    Grüß Dich,

    bei mir war`s wie bei Dir mit ambulant in Der Diabetologenpraxis, ein Vertreter erklärte mir und einer Diabetesberaterin die Pumpe, Diabetologe kam hinzu, die BR wurde programmiert und die Pumpe angelegt.

    Das ist aber keine Pumpenschulung, allerfalls eine Einführung. Allerdings hatte ich mich zuvor schon kundig gemacht.

    Die nächsten drei Tage wurde fein abgestimmt, wobei im großen und ganzen alles gleich hingehauen hat. Lag aber sehr an den Fähigkeiten des Diabetologen.

    Ich persönlich hätte es übertrieben gefunden dafür irgendwohin stationär aufgenommen zu werden. Wofür braucht man da 4 Wochen?
    Wobei natürlich der Austausch mit anderen Betroffenen sehr hilfreich sein kann.

    Eine qualitativ gute Pumpenschulung, die auch eine wochenlange Verweildauer rechtfertigen würde, kann ich mir nur in Althausen vorstellen.

    Viele Grüße


    von sera
  • sylvia

    Rang: Gast
    am 16.10.2006 14:43:16
    Hallo,
    ich mußte damals für 12 Tage nach Hamburg ins Krankenhaus. Ich war schwanger und bekam deshalb die Pumpe. Mein Arzt sagte damals das es zu lange dauern würde, wenn er mich in seiner Praxis einstellen würde.
    Ich fands auch total übertrieben, diese Kosten hätte man sich sparen können, bzw. die Krankenkasse.
    Jetzt habe ich wieder eine Pumpe, und wurde in der Praxis eingestellt. Der Pharmavertreter hatte mir alles erklärt, da es eine andere Pumpe war, als meine vorrige.


    Ich finde es reicht, wenn man bei einem guten Diabetologen ist, und da eingestellt wird. Solche Krankenhausaufenthalte finde ich manchmal unnsinnig. Aber das ist nur meine Meinung.

    Es könnte viel Geld gesparrt werden.

    Gruß Sylvia von sylvia
  • Sue

    Rang: Gast
    am 16.10.2006 19:34:00
    Meine Einstellung auf die Pumpe fand stationär statt. Ich hätte es auch ambulant machen können, wollte ich aber nicht, da ich mir sicher war die Einstellung gerade in der Nacht nicht alleine zu schaffen (wenn ich einmal schlafe, dann kriegt mich kaum ein Wecker vor 6-8 Stunden Schlaf wach ;-) ) Insbesondere wegen der Nacht habe ich es für mich also notwendig gesehen es in ner Klinik zu machen. Zudem habe ich bei der Einstellung ungefähr eine Woche lang täglich 2-4 UZ's gehabt. War nervtötend und ich war froh damit nicht alleine zu Hause zu sitzen.

    Ne spezielle Pumpenschulung hab ich eigentlich auch nicht bekommen, wurde aber von meinem Diabetesberater genauestens informiert. Wir haben dann noch so Sachen wie Verhalten unter Pumpe bei Ketoazidose gesprochen oder Sport usw.

    Denke jeder muss für sich selbst entscheiden ob er es stationär oder ambulant machen lässt.

    Gruß,
    Sue
  • rosatulpe

    Rang: Gast
    am 18.10.2006 13:58:15
    Ich trage schon ziemlich lange eine Pumpe und habe die Erfahrung gemacht, dass sich verschiedene Fragen / Probleme/situtionen erst mit der Zeit ergeben. Ich fand da eine Nachschulung bezw. Gespräche in SHG zum bestimmten Themen wie z.B Urlaub mit Pumpe , Katheter , Basalratenüberprüfung, Wirkung der verschiedenen Insuline, Sport, Krankheit, Berufsalltag, Materialversorgung, Korrekturbolus u.s.w. sehr hilfreich.
    Ich war jetzt zur Kur und habe zum wiederholten Mal meine Basalrate gesenkt, (komischerweise werde ich immer Insulinempfindlicher ) meinen BE-Faktor und Korrekturfaktor überarbeitet, sehr viel über Ernährung, BE und Fettberechnung gelernt und neue Katheter kennengelernt und Ausprobiert. Ausserdem habe ich im Gespräch mit Klinikpersonal und anderen Pumpenträgern auch erfahren, wie andere es machen und wie sich diese manche Fragen beantworten. Mein Diabetesfach-handel bietet halbjährlich Schulungen zu bestimmten Themen an, in meiner Pumpengruppe laden wir uns immer Pharmareferenten oDer Diabetologen ein, und mein Diabetologen bietet auch Gesprächskreise an. Also irgendwas "Neues" gibt es immer zu erfahren. Ist natürlich egal ob stationär oder ambulant, da muss jeder selbst entscheiden, was für ihn am Besten ist.
    Schönen Tag Euch allen wünscht Rosatulpe von rosatulpe
  • Sylvia

    Rang: Gast
    am 18.10.2006 22:21:45
    Hallo rosatulpe, woher kommst du, habe hier leider sowas noch nicht gefunden in der Nähe.

    Gruß Sylvia
  • rosatulpe

    Rang: Gast
    am 19.10.2006 15:55:29
    mein Diabetesfachhandel sitzt im Taunus, die Inhaber sind selbst Pumpenträger, nennt sich diabetes-service-zentrum, Diabetologen gibt es in Wiesbaden wirklich gute, auch in Mainz und Umgebung gibt es zwei sehr kompetente, allerdings auch sehr gefragte bzw. überlaufenene Diab-Praxen.
    Adressen für Pumpenschulung bekommt man glaube ich auch beim Diabetes-Journal , da werden auch regegelmässig Serienmässig P-Schulungsprogramme publiziert oder man erfährt über Diabetes-Pumpenzentren, die Schulungen abhalten.
    Einzelne Händler / Pumpenhersteller geben auch Zeitschriften heraus (Bolus oder Diabetes Live oder feelfree ) wo bestimmte Themen/Fragen behandelt oder beantwortet werden.
    Gute Zeit wünscht Rosatulpe von rosatulpe
  • Frühling

    Rang: Gast
    am 11.01.2007 15:38:18
    Ich bekam vor 9 Jahren eine Pumpe von meinem Diabetologen, der eine Schwerpunktpraxis führte, angeraten.

    Ich nahm damals auch an einer 1-wöchigen ambulanten Pumpenschulung teil, die von meinem Diabetologen, dem Hersteller der Pumpe und von einer Diätassistentin durchgeführt wurde. Die Schulung begann 9.00 Uhr und endete 17.00 Uhr und das täglich die ganze Woche lang.

    Wir bekamen unsere Pumpen am Anfang der Schulung ausgehändigt und hatten so auch gleich die Möglichkeit, Fragen sofort vor Ort zu klären und auch die eigenen Werte konnten sofort bzw. am nächsten Tag ausgewertet und bei Bedarf korrigiert werden.

    Was ich persönlich an einer ambulanten Einstellung sehr gut finde ist die Tatsache, dass man die Pumpe unter alltäglichen Gegebenheiten gleich einsetzen kann, was bei einer Einstellung stationär ja nicht der Fall ist, denn dort ist der Tagesablauf ja doch um einiges anders.

    Tschüss Frühling