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Michzucker
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IW
Rang: Gastam 05.05.2010 22:55:11
Hallo,
ich habe heute festgestellt, dass auf meinem Natur(!) Joghourt -LC1 Typ, ein relativ horher Milchzuckerwert angegeben wird.
Hat sicher Milchzucker auch einen Einfluss z.B. auf meinen HbA1c - Wert ?
Danke Gruss IW -
peter
Rang: Gastam 05.05.2010 23:05:58
welchen einfluß der milchzucker auf den hba1c wert hat wissen nur die götter oder du, denn du mußt darauf reagieren(auf die kh)(auf den bz)
da milchzucker zu 50% aus glucose besteht muß er beim insulin berechnet werden, wie jedes kh. von peter -
eh
Rang: Gastam 06.05.2010 01:44:59
Soweit ich mich erinnere, sollte man für ein Naturjoghurt mit einer halben BE rechnen. -
grfegre
Rang: Gastam 06.05.2010 05:05:19
ich bin's, dein lieblingsklugscheisser!
1. eine 1/2 be - wer wollte das eigentlich wissen?
2. keine antwort auf die gestellte frage!
3. weisst du überhaupt nicht, wie "gross" der joghurt ist, dem du 1/2 be zuschlägst - entscheidend sind wohl immer noch die auf dem jeweiligen lebensmittel stehenden ernährungsangaben bzgl. des gewichtes.
und auf die gestellte frage folgendes: entscheidend für deinen hba1c sind weder der gehalt an irgendeiner zuckerform oder die genossene menge, sondern allein dein dm-management (wie peter schon schrieb). -
Jürgen
Rang: Gastam 06.05.2010 09:58:28
Hier findest Du, wie der HBA1c-Wert entsteht
http://diabetesinfo.de/grundlagen-fuer-fortgeschrittene/hba1c.html
Damit werden dann auch die Antworten hier ein bisschen verständlicher :-) von Jürgen -
IW
Rang: Gastam 06.05.2010 16:37:58
Ich danke für Eure Antworten...
ich sollte nämlich lt. Arzt mein Gewicht reduzieren und bin offensichtlich in eine üble Falle getappt.
Der HbA1c war grenzwertig erhöht.
habe mich von Obst und Joghourt ernährt und der Wert schnappte nach 2 Monaten um ein gutes Prozent hoch.
Gruss IW
-
Jürgen
Rang: Gastam 06.05.2010 18:00:50
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wie viel Du an Obst und Joghurt jeweils am Tag gegessen hast, aber Du weißt schon, dass jede Scheibe Brot eine Scheibe Zucker ist, jede Kartoffel ein Klumpen Zucker und jeder Löffel Reis ein Löffel Zucker. Denn alle Stärke wird verdauungstechnisch Glukose, und an der im Blut lässt sich nicht einmal mehr biochemisch ablesen, ob die von Müllermilch, dem Bioapfel oder dem Vollkornbrot kommt. von Jürgen -
peter
Rang: Gastam 06.05.2010 18:10:23
hallo lw,
bitte nicht mißverstehen, der zucker/die stärke die du ißt haben - direkt - nichts mit dem hba1c zu tun.
dafür ist direkt nur dein blutzucker in zusammenhang.
von allen zeug was man so ißt, ist dabei so ein joghurt(marke egal) der unwesentlichste glucoselieferant, bei obt sieht die sache schon wesentlich anders aus. einige obstsorten sind da recht beeindruckend als zuckerlieferanten.
banana birne ananas weintrauben und ähnliches,
haben 60-80 g eine be=12g zucker.das netteste obst sind erdbeeren da kann man 200-220g von essen für die gleiche menge zucker. von peter -
thomas2002
Rang: Gastam 07.05.2010 14:24:14
was um himmelswillen soll "hba1c grenzwertig erhöht" bedeuten?
btw hausarzt und diabetes beißen sich. diabetologe! von thomas2002 -
Iw
Rang: Gastam 07.05.2010 15:55:40
Nochmals vielen Dank für die Antworten.
Unter grenzwertig wurde der HbA1c mit 6,0 gemeint.
Gruss IW von Iw -
Jürgen
Rang: Gastam 07.05.2010 16:40:20
Ab 6,5 demnächst Diagnose Diabetes, ab 5,7 was heute als Prädiabetes bezeichnet wird und mit einiger Zuverlässigkeit mit der Zeit in Diabetes mündet.
Bedeutet konkret, dass Dein Blutzucker nach dem Essen recht regelmäßig größere Ausflüge macht. Gesund wäre etwa 1 Stunde nach dem Essen für ein paar Minuten max 140mg/dl (7,8mmol/l).
Wenn Du in den nächsten Tagen systematisch ausprobierst, mit welchen Mengen von welchem Essen Dein Blutzucker unter dieser gesunden Höchstmarke bleibt, und wenn Du dich dann dran hältst, brauchst Du wahrscheinlich nicht weiter in Richtung Diagnose Diabetes vor zu rücken :-) von Jürgen -
eh
Rang: Gast -
frgftrgre
Rang: Gastam 07.05.2010 17:24:54
dem kann ich nur zustimmen. manchmal kommt es mir so vor, als ob jürgen am liebsten alle als diabetiker sehen würde. -
Jürgen
Rang: Gastam 07.05.2010 19:46:09
Sorry, ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern von der ADA (American Diabetes Association) zusammen mit der Diagnose Diabetes ab HBA1c 6,5 Anfang des Jahres so beschlossen worden. Wird erfahrungsgemäß bei uns im Laufe dieses oder des nächsten Jahres übernommen.
Heißt danach ab 5,7 auch nicht mehr Prädiabetes, sondern Hochrisiko, Diabetes zu entwickeln.
Was ich an Eurer so freundlich anonym vorgetragenen Kritik nicht verstehe: Wenn man die BZ-Ausflüge darüber verhindert, wenn sie die gesunden max 140mg/dl gerade häufiger zu überschreiten beginnen, funzt das völlig ohne Medis und mit so geringen Anpassungen, dass die mit etwas Eingewöhnung kaum noch und schon gar nicht als hinderlich wahrgenommen werden. - Wenn Ihr diese Möglichkeit selbst schon nicht nutzt oder genutzt habt, was liegt Euch dran, dass andere die nicht nutzen, wenn sie denn wollen? von Jürgen -
eh
Rang: Gastam 07.05.2010 21:30:32
Ein Mensch mit so einem Langzeitwert hat keinen Diabetes und ist auch nicht diabetesgefährdet, egal wer was behauptet.
Es ist doch nun wirklich nichts neues, daß in der Medizin (und nicht nur da) das Pendel ständig hin und her schwingt. Vor 20 Jahren hat man Diabetes kaum beachtet und schon gar nicht behandelt und jetzt ist plötzlich jeder Diabetiker, der überhaupt noch einen BZ Wert hat und als Langzeitwert wird demnächst 2,5 propagiert und jeder muß sich Insulin spritzen, damit er den erreicht.
Ich habe diesen Blödsinn satt.
Den Rest deines Beitrags verstehe ich nicht, es geht hier nicht darum, wie jemand seinen Diabetes handhabt, auch wenn das sein Lieblingsthema ist und du dich für den einzigen hält, der das wirklich kann.
Es geht lediglich um den Sinn und Unsinn von Grenzwerten.