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Gegrilltes schadet Blutgefäßen?
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Sascha
Rang: Gastam 31.08.2006 18:50:06
Hallo,
habe neulich bei www.curado.de unter Diabetes gelesen, dass Gegrilltes den Blutgefäßen von Diabetikern schaden soll. Ich kann das nicht glauben - bin ein riesen Grillfan. Weiß noch jemand was darüber ?
Gruß
Sascha -
thomas2002
Rang: Gastam 31.08.2006 19:05:17
der bericht könnte auf die age's, also die fortgeschrittenen verzuckerten endprodukte anspielen. das ist das gleiche zeug, daß bei einem hohem blutzuckerspiegel entsteht. von thomas2002 -
klausdn
Rang: Gastam 31.08.2006 20:32:05
hallo sascha,
wenn man alles glaubt was so geschrieben wird, was man nicht soll : verhungern und verdursten wir.
praktisch "alle" empffehlungen/verbote der letzten "jahrzehnte" sind irgendwann mal revidiert und ins gegenteil gewandelt worden.
das jüngste beispiel ist gemüse (besonders roh)
soll gut gegen krebs sein, vor kurzem kam :
nein es war ein irrtum , hilft nicht - jetzt steht schon , über die hälfte der bevölkerung "verträgt" gar kein rohes gemüse( blähungen/krämpfe/durchfall)
was glauben diese empfehlungsfanatiker warum die menschheit im laufe von jahrtausenden die verschiedenen kochmethoden entwickelt hat ?
nur aus einem einzigen grund !! bekömmlichkeit !
wohl bekomms ,
mfg klaus von klausdn -
Diawolf
Rang: Gastam 01.09.2006 14:52:39
...wobei damals sicher noch keiner vorrangig über die Bekömmlichkeit nachgedacht hat, es schmeckt einfach auch besser als rohes, totes Mammut.
Aber wie kam es dazu?-Der Urmensch hatte gerade wieder mal einen Jagderfolg zu verzeichnen und kaute ohne besonderen Appetit auf einer stinkigen Ratte herum .
Alsbald hatte er es satt und warf sie in die Glut , wandte sich um und schlich vergnatzt in seine Höhle.
Sein Weib, das sowieso immer sehr knapp gehalten wurde, hatte es beobachtet, wartete ab bis er schnarchte und holte sich den Rest aus dem Feuer.
Das erste Grillsteak war erfunden, schnell sprach es sich herum...
M.f.G. von Diawolf -
Susanne
Rang: Gastam 01.09.2006 15:21:47
Hallo!
ich sehe es wie Klaus. denkt mal an Brot - Jahrtausende lernen die Menschen Spelzen von getreide zu entfernen und feines weißes Mehl zu mahlen, backen Brot in Stundenlanger Arbeit, dann kommen ein paar Gesundheitsapostel und machen Vollkornbrot und Müsli draus. Hatte sicher seinen Grund, warum die Frauen mit Mahlsteinen die Körner geöffnet haben und das äußere entfernt haben - eben die Verdaulichkeit. Selbst wenn Grütze gemacht wurde wurde das Zeug über nacht gekocht und eingeweicht. Und jetzt soll es unbehandelt gefuttert werden, bzw. nur grob geschrotet...
Aber vertragen kann man Rohkost schon, wenn man sich dran gewöhnt hat. Aber ein reiner Mac-Donalds Kunde der auf einmal rohes Gemüse entdeckt hat normal immer einige Wochen Schwierigkeiten damit...
Susanne -
Lovely
Rang: Gastam 05.09.2006 12:26:40
Es läßt sich "immer, überall, bei allem" ein Haar in der Suppe finden.
Sicher hat man weißes Mehl nicht ohne Grund entwickelt, es schmeckt halt besser!
Aber wenn man sich den Lauf der Geschichte ernsthaft anschaut, dann wird man auch sehen, dass insbesondere die "Wohlstandskrankheiten" wie Gicht, Diabetes usw. nicht vorrangig in den ärmeren Schichten zu finden waren, sondern in Königs-, Guts- und Herrenhäusern. Denn dort wurde immer schon königlich gespeist (weißes Mehl statt Schwarzbrot, Blumenkohl-Röschen statt Bohnen, 7 Tage Fleisch und Fisch statt einmal in der Woche usw.).
von Lovely -
Susanne
Rang: Gastam 05.09.2006 13:42:31
Hallo!
Lovely, du bist da zwar in der Richtigen Richtung, aber die Bauern haben auch ihr Mehl verarbeitet. früher per Hand mit Mahlsteinen, später in Mühlen - Weizen und Roggenmehl, bei ärmeren auch Schrot, aber kein vollkorn wurden verwendet. Ich ahbe in eiern Fernsehsendung gehört, die Ägypter häten so schlechte Zähne gehabt,w eil sie sSand von ihren MAhlsteinen im Mehl und damit im Brot drin hatten,der ihren Zahnschmelz abgeraspelt hat. Sow as haben die echt nciht umsonst gemacht. Natürlich gab es früher weitaus seltener Fleisch bei den normalen MEnschen, und dass täglich Fleisch nicht unbedngt gesund st, ebenso wie die große enge fett die wir essen ist auch klar. Aber es war eben nicht alles verkehrt: etwa Getreide anständig zu verarbeiten, gemüse eher zu garen als Roh als Salat und rohkost zu essen oder fleisch wenn dann am Sontag und zu Feiertagen zu essen und Freitags wenn möglich Fisch. Damit wären wir auch wieder bei modernen Empfehlungen: Fleisch einmal die Woche, Fisch einmal die Woche, und sonst mehr Gemüse und Kartoffeln. allerdings auch täglich eier und Milch - davon hatten die Bauern ja genug.
susanne
von Susanne