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Diabetes?
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Toni
Rang: Gastam 03.08.2006 13:45:45
hi,
ich leide seit vielen Jahren an sehr unangenehmen Missempfindungen in den Füßen. Sie äußern sich duch ein Ständiges Kribbeln und nerven besonders Nachts.
Die Ärzte bei denen ich war haben schon auf alles mögliche getipt.
Angefangen von verspannter Rückenmuskulatur über Multiple Sklerose, Restless legs syndrom.....
Mitlerweile zucken die Ärzte nur noch mit den schultern.
In der verwandschaft wurde mal vermutet es könne ja Diabetes sein.
Da von meiner Freundin die Oma ein Messgerät für den Blutzucker hat haben wir mal ne messung gemacht. Da war der Wer auf 5,5 mmol/l
Nun habe ich mich mal informiert und stelle fest das es neben den kribbelnden Füßen noch weitere übereinstimmende Symptome gibt.
z.B. Abgeschlagensein, nächtliche wadenkrämpfe
Ich hatte auch des öffteren in der herzgegend starke stechende schmerzen (wo mir übrigens auch kein arzt helfen konnte)
Ich wollte mal wissen was ihr von meinem Fall haltet. deutet es auf diabetes hin oder reime ich mir was zusammen??
Mit freundlcihen Grüßen
Toni
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Vanessa
Rang: Gastam 03.08.2006 15:20:31
hallo
Geh doch einfach mal zu einem diabetologen und lass deinen hba1c testen!
vanessa von Vanessa -
Diawolf
Rang: Gastam 03.08.2006 17:03:54
hallo, diese Symptome müssen nicht von Diabetes kommen -es gibt da sicher lich unzählige Möglichkeiten. Der Blutzuckerwert ist jedenfalls i.O.
Bei Abgeschlagenheit würde ich an die Sauerstoffversorgung des Blutes und die Blutzusammensetzung denken.
Ebenso kann die Ernährung oder zu wenig Schlaf die Ursache sein.
Wenn es mal hier und da sticht, hat das nicht unbedingt etwas zu bedeuten.
Aber, wie man hört, kündigen sich Infarkte ja wohl so an.
Wieso finden die Arzte eigentlich neuerdings keine Ursachen mehr ? Hab da auch einige Erfahrungen. Liegt es daran, daß man nicht privatversichert ist?
Am besten , man läßt diese Leute auch mal merken , daß sie ohne Andere auch aufgeschmissen sind.
M.f.G. von Diawolf -
Nachtrag
Rang: Gastam 03.08.2006 17:30:21
Ich stell` mir das so vor:
Dr. med .x hat einen Unfall auf der Landstraße, es ist Nacht, kein Mensch außer mir weit und breit und es sieht so richtig schön böse aus- er ist in seinem total verbeulten Nobelschlitten eigeklemmt und hat diverse Verletzungen .
Ich gehe also langsam auf die Unfallstelle zu und zücke zuerst meinen Notizblock und beginne zu fragen: Wie alt sind wir denn und wie lange haben wir denn schon die Fahrerlaubnis, gab es bereits Unfälle in Ihrer Verwandschaft und wenn "Ja" -waren die leicht , schwer oder tödlich?
Nachdem Ich die Befragung abgeschlossen habe, ziehe ich zunächst Zwischenbilanz:
Verwandschaft auch schon auffällig geworden, der Unfall jetzt legt nahe, daß es erblich bedingt ist .Wenn ich das der Versicherung mitteile, bekomme ich einige, aber eher unbedeutende,Punkte gutgeschrieben. Um ihn zu retten muß ich
diverses Werkzeug holen, versaue meine Klamotten und muß Telefongeld für einige Anrufe verauslagen, was ich möglicherweise nicht wiederbekomme.
Wie die Sache aussieht lohnt es sich für mich am Ende nicht sonderlich .
Nee!!
Fazit : Ich teile dem armen Schwein mit, daß ich ihm leider nicht helfen kann, aber einen guten Kumpel habe, der schon mal einem geholfen hat und möglicherweise auch seinen teuren Laserschneidbrenner mal für ihn einsetzen würde.
Ich gebe ihm die Telefonnummer meines Bekannten, helfe ihm noch an sein Handy zu gelangen und verabschiede mich mit einem freundlichen und bedeauernden Lächeln.
Gute Nacht Deutschland! von Nachtrag -
thomas2002
Rang: Gastam 03.08.2006 22:18:16
ich halte den wert maximal für grenzwertig. wenn du es genauer wissen willst, kaufe dir ein blutzuckermeßset. da sind 10 meßstreifen drinnen, was reichen sollte.meßwert 1,5h nach der mahlzeit.
die restlichen misempfindungen. versuche das kribeln und stechen an den füßen von einem neurologen abklähren zu lassen, es könnte von den symptomen eine (poly)neuropathie sein. also nervenwileitgeschwindigkeit durchmessen.
wegen der stechen in der brust möglicherweise einen kardiologen fragen. von thomas2002 -
Reinhard
Rang: Gastam 04.08.2006 10:36:42
Falls die Somptome von Polyneuropathie herrühren, könnte die Ursache neben Diabetes auch Alkohol sein. von Reinhard -
thomas2002
Rang: Gastam 04.08.2006 12:02:43
polyneuropathie kann 1.000 gründe haben. ein weiterer grund für nervenschmerzen ist eine gürtelrose. von thomas2002 -
Toni
Rang: Gastam 04.08.2006 12:44:04
hi
vielen Dank erstma lfür eure Antworten.
Ich wollte noch hinzufügen das ich bereits bei gut 10 ärzten.
Darunter auch mal 1 Woche Krankenhaus
wo verschiedene Neurologische Tests gemacht wurden. EMG, ENG, Lumbalpuntion, VNG, MRT von LWS+Kopf
Beim Othorpäden (Sorry wegen der Rechtschreibung) war ich um Vitaminspritzen verschrieben zu bekommen. Von der Physiotherapie hab ich nun auch die Schnauze voll.
Ich will nur sagen das die ewigen arztbesuche an den Nerven zerren.
Ich werde den Hausarzt nun wechseln (hatte ich schon länger vor weil mein jetziger relativ weit weg ist und man immer 2 h wartet [ich sag bloß "Renter"]) und dem mal zu dem Thema diabetes befragen.
Vielen dank trotzdem für eure Antworten
Mit freundlichen Grüßen
Toni
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ute mitzkat
Rang: Gastam 12.02.2007 12:44:41
das ist schwarzer Humor,gottseidank sieht die Wirklichkeit nicht ganz so düster aus, schwarze Schafe findet man(frau) in jeder Schicht.
LG ute von ute mitzkat