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  • klausdn

    Rang: Gast
    am 20.03.2006 23:03:04
    hallo ,
    eine hypo ist mit <50 mg/dl definiert, soll eigentlich nicht vorkommen, ist aber nie ganz zu verhindern.
    neben dem stuhl sitzt oder liegt man bei ca 30.
    unter 30 können viele nicht mehr reagieren, blöderweise kann man noch hören, und sich ärgern.
    gegen hypo - jeder der insulin spritzt, sollte in "jeder tasche, jedem raum, zwei dextro griffbereit haben,
    dazu am tage 200ml cola, nachts 200ml fruchtsaft.
    das "rechtzeitig" genommen, und nach 20 minuten gemessen verhindert kopfbrummen.
    warnung : wer zuviel vor die nase gehalten bekommt "frißt" zuviel, schießt über und hat oft hemmungen dann wieder zu korrigieren.
    wenn der partner "absolut" nichts findet ?? drei teelöffel normalen zucker= 10g = 1khe= ca +50 bei t1.
    t 2 müsen selbst testen.
    und wer fünf minuten nach dem essen zwischen 80-100 liegt, war davor nicht unter 50--> so schnell gehts nicht, leider .
    joghurt ist in dem fall nutzlos.
    am besten geht noch trinken.
    eine verschlafene hypo merkt man am kopfbrummen, und am klatschnassen bett.
    im normalfall wacht man wieder auf , von selbst.
    wer ehrlich zu sich selbst ist, wrd wissen : fast alle hypos macht man sich aus "blödheit" selbst.
    -- essen falsch geschätzt, gespritzt essen verschoben, zweimal gespritzt usw ...
    wenn nachbarn klingeln--- immer wenn man gerade gespritzt hat. oder geht nur mir das so ?
    mfg klaus von klausdn
  • Diawolf

    Rang: Gast
    am 21.03.2006 12:57:20
    Hallo Klaus,
    klar macht man sich die Hypos und auch die Hypers selbst! Allerdings ist es aber auch unmöglich, alle Faktoren immer richtig einzuschätzen .Auch Ablenkung durch allemöglichen Ereignisse tritt wohl immer mal mit in Erscheinung ,wenn es um Entgleisungen geht- da sind wir alle gleich!
    Die paar Superdiabetiker, die es vielleicht gibt, haben dann aber außer ihrem Zucker sicher keine anderen Probleme.
    Wenn ich mal im Lotto gewinne kauf ich mir `ne Yacht ,schippere über die Ozeane und hab meinen persönlichen Diabetescoach an Bord. Dann läuft`s auch noch etwas besser.Soll er dann den ganzen Tag herumrechnen.Und wenn er nichts taugt, wird er unauffällig mittels Haifisch entsorgt-basta!
    M.f.G. von Diawolf
  • Susanne

    Rang: Gast
    am 22.03.2006 12:02:53
    Hallo!

    Also wenn das keine Hypo, war, was denn sonst? Panikattacken fühlen sich völlig anders an, Übelkeit weil es einem schlecht wird auch - vor allem ist die nciht von starkem zittern, Schweißausbrüchen und verminderter denkleistung begleitet. Mensch, ich brauche doch im Normalzustand keine mehreren Minuten trauenzucker zu finden, den ich großräumig über die ganz wohnung verteilt habe, und im Normalzustand fummele ich auch nicht ewig an der Folie rum! Und bei einem Wert von 82 vor dem essen habe ich zwar Hunger wie ein Wolf (ok, ich war zwei Stunden später mit dem essen dran als sonst) aber ich zittere nicht und mir ist nicht so seltsam schlecht.

    Selber machen von Hypos - ich weiß nciht recht. Es kommt doch bei jedem mal vor, dasser abends nicht so recht Hunger hat, auch wenn der Tag anstrengend war. und unabhängig ob Insulin oder Sufonylharnstoff und Glinide - wer denkt schon bevor er feststellt,d asser keienn hunger hat dran, die Dosis zu verkleinern (wobei das bei meinen Minitabletten gar nciht geht)

    Ich habe eher den Eindruck, mittlerweile nehme ich schon mit 3x 0,5 schon fast zu viel - nüchternwerte unter 100 sind mitllerweile häufig bei mir, da kann es sicher leichter vorkommen,d as man mal weiter runter kommt. Und wenn ich nromal bei 82 kein Hypogefühl habe habe ich sicher kein Hypogefühl bei 100.

    Susanne
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 22.03.2006 14:05:43
    hallo susanne,
    wenn ich spritze und dann das essen vergesse/oder nicht mag oder ..... dann dauerts ca 20 minuten bis ich vom hocker falle, das nenne ich dann selbstgemachte hypo, denn das ist eigene blödheit.
    (schon passiert-aber nur einmal)
    wie das mit deinen pillen ist mußt du pillennehmer fragen. oder deinen doc.
    zumindest hast du mehr zeit zum reagieren als INSULINER. ;-))
    mfg klaus von klausdn
  • Anke

    Rang: Gast
    am 23.03.2006 12:59:19
    Hallo Susanne,

    da Unterzuckerungen zu den typischen Nebenwirkungen des NovoNorm zählen, können sie gerade in der Einstellungsphase leider durchaus auftreten. Die von dir geschilderten Symptome würden dazu durchaus passen.

    Da der Körper den Streß einer Unterzuckerung oft mit einer Adrenalinausschüttung beantwortet, die den BZ wieder etwas nach oben treibt und da du bereits vor dem Messen etwas gegessen hast (was im Zweifelsfall auch immer das einzig Richtige ist !!), spricht ein Wert von 103 mg/dl nicht gegen eine kurz vorher vorliegende Unterzuckerung.

    Dazu kommt, dass die Wahrnehmung von BZ-Schwankungen nach längeren Zeiten mit höheren BZ-Werten sich dahingehend verändern kann, dass bereits niedrig-normale Werte vom Körper bereits zu Unterzucker-Alarmen fürhen können. Die Wahrnehmung passt sich nach einer entsprechenden Phase mit "guten" Werten jedoch wieder an :-)

    Wenn es unter der Einnahme von NovoNorm öfter zu solchen Gefühlen oder gar zu Unterzuckerungen kommt, würde ich mich noch einmal mit dem behandelnden Arzt in Verbindung setzen, damit die Dosis evtl noch einmal angepasst werden kann.

    Gutes Gelingen und herzliche Grüße Anke
    www.diabetes-in-frage-und-antwort.de