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  • Susanne

    Rang: Gast
    am 18.03.2006 03:56:03
    Hallo!

    Ich nehme zur Zeit Novonorm (3x 0,5), weil ich Metformin nicht vertragen habe. Jetzt sind meine werte öfter ziemlich niedrig, und vor etwa einer Stunde, also kurz vor zwei Uhr nachts bin ich aufgewacht und mir war furchtbar schlecht und ich war in Panik. Ich bin gleich aufgestanden und habe Traubenzucker gegessen und dann erst gemessen,d a hatte ich aber 103. Allerdings war ich da schon fünf minuten auf den Beinen die ich hektisch nach dem verfluchten Traubenzucker gesucht hatte (ich war etwas in Panik) und hatte den ja vor dem messen gegessen. Danach dann noch ne Schüssel Müsli und zwei Kekse und es geht mir wieder besser. War das jetzt ne Hypo oder nicht bei dem wert? Allerdings bin ich sicher: bis früh um acht hätte ich bei dem wert nciht durchgehalten.

    Susanne
  • rudi

    Rang: Gast
    am 18.03.2006 10:25:54
    hallo susanne,

    das war eine hypo.
    deine werte waren vorher (vor novonorm) zu hoch, jetzt hast du eine hypowahrnehmung schon bevor es gefährlich wird.
    da du typ 2 bist, setzt in dieser situation die gegenregulation ein. also keine panik.
    oft genügt schon ein apfel um die situation in den griff zu bekommen.
    falsch ist in panik zu viel zu essen, die morgenwerte werden dir das bestätigen.
    den umgang mit diesen tabletten musst du erst lernen. besonders abends nicht zu weinig essen.
    der insulinbedarf ist abends am geringsten und die tabletten wirken unabhängig davon.
    sie putzen den blutzucker runter und wenn zu wenig da ist, geht es eben weiter runter.
    richtig gefährlich ist das nur bei typ1, da wird nichts mehr gegenreguliert.
    also in ruhe messen und ausprobieren, welche lebensmittel bei dir wie wirken.

    gruss rudi
  • Susanne

    Rang: Gast
    am 18.03.2006 15:22:28
    Hallo!

    Offenbar wirkt das Novonorm insgesamt eher zu stark bei mir - selbst nach dem müsli hatte ich nach 1,5 Studen schon wieder nur 125, normal bin ich so bald nach dem Essen deutlich über 160. Morgens hatte ich dann 149, für mich ein normaler Wert - nur dieses Gefühl von schlecht sein werde ich nicht los, immer wieder habe ich das Gefühl in den Unterzucker zu rutschen. Ich habe auch wirklich aufgepasst nicht zu viel zu essen, und obwohl es nicht gefährlich ist ist es ein sehr unangenehmes gefühl. Abendessen ist bei mir übrigens die warme Mahlzeit, da habe ich bestimmt nicht zu wenig gegessen - ich stehe nur schon wieder mit meiner Behandlung auf dem Kriegsfuß, es scheint immer noch hinten und vorne nicht zu passen. Vor allem verhindert das Novonorm jegliche Gewichtsabnahme. Offenbar ist das einfach immer noch nciht das richtige Mittel. Meien Werte sind in vier Monaten von 300 auf 100 runter gerkommen, aber das scheint eh etwas zu schnell zu sein.

    Susanne
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 18.03.2006 20:58:12
    hallo susanne,
    das gefühl für den uz kommt doch von der gewöhnung an die überhöhtern werte. wenn du
    immer versuchst oben zubleiben kannst du dich nicht an normale werte gewöhnen.
    mit den vier monaten absenken ist voll ok.
    tip : langsam an normale werte gewöhnen, auch wenns erstmal schwer fällt, denn du denkst doch an die zukunft !
    mfg klaus von klausdn
  • rudi

    Rang: Gast
    am 19.03.2006 10:34:06
    hallo susanne,

    sicher bekommst du die sache in den griff. aber geduld, nicht zu schnell.
    du musst dich an die situation gewöhnen, dass du nun mal diabetiker bist.
    und ob du nun tabletten oder insulin nimmst, musst du erst eigene erfahrung machen.
    eine ernährungsberatung wäre sinnvoll.
    jeder hat am anfang solche probleme auch ich.
    erst nach jahren bin ich soweit, den dm so zu handhaben, dass es funktioniert.
    du musst bedenken, dass man mit tabletten nichts oder nur wenig steuern kann.
    mit insulin ist das auch nicht so einfach ohne schulung und ausprobieren.
    jeder hat seinen eigenen diabetes und muss letzten ende damit zurechtkommen.
    auch du wirst das schaffen.

    gruss rudi
  • Susanne

    Rang: Gast
    am 20.03.2006 12:43:21
    Hallo!

    Normalerweise habe ich auch mit werten um die 90 wenig Probleme - außer dem knurrenden Magen. Aber das neulich Nacht war neu.

    Ernährungsbreatung: ich bin jetzt in eienr Schulung, idner man so ziemlich alles was ich vorher von einer Ernährungsbreatering ehört habe als ungünstig einstuft. Zwischenmahlzeiten, Obst, mehr als drei Hauptmahlzeiten soll ich jetzt auf einmal nicht mehr essen. Ich kenne mich jetzt eigentlich gar nciht mehr aus und muss wieder finden, wie ich klar komme - kaum habe ich mich dran gewöhnt muss ich es mir auch schon wieder abgewöhnen. Wenn ich jett noch drei andere Minungen höre drehe ich restlich durch.

    Susanne
  • Thommy

    Rang: Gast
    am 20.03.2006 13:29:52
    Hallo Susanne,

    Du solltest für Dich persönlich den Weg finden, der Deiner Meinung nach für Dich der beste Weg ist.
    Eine gute Ernährung ist sicherlich der optimale Weg. Gepaart mit dem Wissen um die Lebensmittel und deren glykämischer Last, bringt es Dich und die Werte sicherlich einer guten Stoffwechseleinstellung näher. Unten habe ich einen Link für Dich.

    Viel Bewegung fördert auch Deinen Wunsch nach Gewichtsreduzierung. Doch das braucht Zeit. Dein Körper muss lernen von dem Angesparten zu zerren. Das darf nicht schlagartig gehen, da er sonst die verbrauchte Energie wieder auffüllt, aber nicht umwandelt. Wer sich viel bewegt sollte natürlich immer eine Sport-BE mit sich führen. Übrigens ist Nordic Walking ein guter Bewegungssport, besonders auch um Energie umzusetzen.

    Eine gute Seite um den Bezug der Lebensmittel zur blutzuckersteigenden Wirkung zu sehen ist folgende Seite:

    www.index-essen.de (links gehen hier nicht)

    Dort findest Du nützliche Werte. Je höher die Glykämische Last, desto höher wird auch der Blutzucker steigen. Der Glykämische Index sagt Dir wie schnell dein Zucker davon steigt. Je höher der INdex, desto schneller steigt der Blutzucker an.

    Vielleicht hilft Dir das bei der Ernährungsbewertung Deiner Lebensmittel.

    LG


    Thommy
  • Diawolf

    Rang: Gast
    am 20.03.2006 13:35:00
    Hallo Susanne,
    Übelkeit muß nicht ausschließlich von Unterzucker kommen-ich z.B. kenne dieses Gefühl bei Unterzucker überhaupt nicht.Was macht denn dein Blutdruck?
    Am besten mit dem Arzt drüber sprechen.

    M.f.G. von Diawolf
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 20.03.2006 18:26:56
    hallo susanne,
    diawolf hat recht , übelkeit kommt nicht bei uz.
    und eine hypo wars auch nicht, denn nach 5 minuten wirkt noch gar nichts, bei ner hypo muß man mindesten 20 minuten warten bis zum messen.
    und ernährungsberatung , bitte nicht so ernst nehmen, die geben auch nur glaube wieder. wissen ist auf dem feld mangelware.
    mfg klaus von klausdn
  • Dany

    Rang: Gast
    am 20.03.2006 21:14:02
    Hallo klaus,

    Also dann würd ich gern mal wissen wie sich ne Hypo anfühlt. Ist es das denn etwa nicht wenn sich der Körper auf einmal ganz schwer anfühlt und die Anziehungskraft einen versucht immer mehr zu Boden zu drücken? Etwas schlecht war mir auch dabei. Mein Mann brachte mich dann auf nen Sessel und gab mir Toast und Jogurth. Was anderes fand er auf die Schnelle nicht. Wie lange ich dann da mümmelnerweise da saß kann ich nicht sagen. Hatte danach einen Wert von 80. So einen Wert habe ich bei mir noch nie gemessen. Der lag sonst immer bei 90-150.


    LG, Dany
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 20.03.2006 23:03:04
    hallo ,
    eine hypo ist mit <50 mg/dl definiert, soll eigentlich nicht vorkommen, ist aber nie ganz zu verhindern.
    neben dem stuhl sitzt oder liegt man bei ca 30.
    unter 30 können viele nicht mehr reagieren, blöderweise kann man noch hören, und sich ärgern.
    gegen hypo - jeder der insulin spritzt, sollte in "jeder tasche, jedem raum, zwei dextro griffbereit haben,
    dazu am tage 200ml cola, nachts 200ml fruchtsaft.
    das "rechtzeitig" genommen, und nach 20 minuten gemessen verhindert kopfbrummen.
    warnung : wer zuviel vor die nase gehalten bekommt "frißt" zuviel, schießt über und hat oft hemmungen dann wieder zu korrigieren.
    wenn der partner "absolut" nichts findet ?? drei teelöffel normalen zucker= 10g = 1khe= ca +50 bei t1.
    t 2 müsen selbst testen.
    und wer fünf minuten nach dem essen zwischen 80-100 liegt, war davor nicht unter 50--> so schnell gehts nicht, leider .
    joghurt ist in dem fall nutzlos.
    am besten geht noch trinken.
    eine verschlafene hypo merkt man am kopfbrummen, und am klatschnassen bett.
    im normalfall wacht man wieder auf , von selbst.
    wer ehrlich zu sich selbst ist, wrd wissen : fast alle hypos macht man sich aus "blödheit" selbst.
    -- essen falsch geschätzt, gespritzt essen verschoben, zweimal gespritzt usw ...
    wenn nachbarn klingeln--- immer wenn man gerade gespritzt hat. oder geht nur mir das so ?
    mfg klaus von klausdn
  • Diawolf

    Rang: Gast
    am 21.03.2006 12:57:20
    Hallo Klaus,
    klar macht man sich die Hypos und auch die Hypers selbst! Allerdings ist es aber auch unmöglich, alle Faktoren immer richtig einzuschätzen .Auch Ablenkung durch allemöglichen Ereignisse tritt wohl immer mal mit in Erscheinung ,wenn es um Entgleisungen geht- da sind wir alle gleich!
    Die paar Superdiabetiker, die es vielleicht gibt, haben dann aber außer ihrem Zucker sicher keine anderen Probleme.
    Wenn ich mal im Lotto gewinne kauf ich mir `ne Yacht ,schippere über die Ozeane und hab meinen persönlichen Diabetescoach an Bord. Dann läuft`s auch noch etwas besser.Soll er dann den ganzen Tag herumrechnen.Und wenn er nichts taugt, wird er unauffällig mittels Haifisch entsorgt-basta!
    M.f.G. von Diawolf
  • Susanne

    Rang: Gast
    am 22.03.2006 12:02:53
    Hallo!

    Also wenn das keine Hypo, war, was denn sonst? Panikattacken fühlen sich völlig anders an, Übelkeit weil es einem schlecht wird auch - vor allem ist die nciht von starkem zittern, Schweißausbrüchen und verminderter denkleistung begleitet. Mensch, ich brauche doch im Normalzustand keine mehreren Minuten trauenzucker zu finden, den ich großräumig über die ganz wohnung verteilt habe, und im Normalzustand fummele ich auch nicht ewig an der Folie rum! Und bei einem Wert von 82 vor dem essen habe ich zwar Hunger wie ein Wolf (ok, ich war zwei Stunden später mit dem essen dran als sonst) aber ich zittere nicht und mir ist nicht so seltsam schlecht.

    Selber machen von Hypos - ich weiß nciht recht. Es kommt doch bei jedem mal vor, dasser abends nicht so recht Hunger hat, auch wenn der Tag anstrengend war. und unabhängig ob Insulin oder Sufonylharnstoff und Glinide - wer denkt schon bevor er feststellt,d asser keienn hunger hat dran, die Dosis zu verkleinern (wobei das bei meinen Minitabletten gar nciht geht)

    Ich habe eher den Eindruck, mittlerweile nehme ich schon mit 3x 0,5 schon fast zu viel - nüchternwerte unter 100 sind mitllerweile häufig bei mir, da kann es sicher leichter vorkommen,d as man mal weiter runter kommt. Und wenn ich nromal bei 82 kein Hypogefühl habe habe ich sicher kein Hypogefühl bei 100.

    Susanne
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 22.03.2006 14:05:43
    hallo susanne,
    wenn ich spritze und dann das essen vergesse/oder nicht mag oder ..... dann dauerts ca 20 minuten bis ich vom hocker falle, das nenne ich dann selbstgemachte hypo, denn das ist eigene blödheit.
    (schon passiert-aber nur einmal)
    wie das mit deinen pillen ist mußt du pillennehmer fragen. oder deinen doc.
    zumindest hast du mehr zeit zum reagieren als INSULINER. ;-))
    mfg klaus von klausdn
  • Anke

    Rang: Gast
    am 23.03.2006 12:59:19
    Hallo Susanne,

    da Unterzuckerungen zu den typischen Nebenwirkungen des NovoNorm zählen, können sie gerade in der Einstellungsphase leider durchaus auftreten. Die von dir geschilderten Symptome würden dazu durchaus passen.

    Da der Körper den Streß einer Unterzuckerung oft mit einer Adrenalinausschüttung beantwortet, die den BZ wieder etwas nach oben treibt und da du bereits vor dem Messen etwas gegessen hast (was im Zweifelsfall auch immer das einzig Richtige ist !!), spricht ein Wert von 103 mg/dl nicht gegen eine kurz vorher vorliegende Unterzuckerung.

    Dazu kommt, dass die Wahrnehmung von BZ-Schwankungen nach längeren Zeiten mit höheren BZ-Werten sich dahingehend verändern kann, dass bereits niedrig-normale Werte vom Körper bereits zu Unterzucker-Alarmen fürhen können. Die Wahrnehmung passt sich nach einer entsprechenden Phase mit "guten" Werten jedoch wieder an :-)

    Wenn es unter der Einnahme von NovoNorm öfter zu solchen Gefühlen oder gar zu Unterzuckerungen kommt, würde ich mich noch einmal mit dem behandelnden Arzt in Verbindung setzen, damit die Dosis evtl noch einmal angepasst werden kann.

    Gutes Gelingen und herzliche Grüße Anke
    www.diabetes-in-frage-und-antwort.de