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Sensoren für Blutzuckermessgerät
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Heinzi
Rang: Gastam 12.03.2006 16:38:13
Mein Arzt will mir nur noch 200 Stück Sensoren verschreiben, brauche aber 300 Stück.
Bin Insulinpflichtiger Diabetiker.
Wer weis Rat?
von Heinzi -
Hajo Janse
Rang: Gastam 12.03.2006 17:55:07
Hallo
INFORMATION ZUR VERORDNUNG VON BLUTZUCKER-TESTSTREIFEN FÜR DIE SELBSTKONTROLLE
Durch eine gesetzliche Ausgabenbegrenzung für Verordnungen reagieren Ärzte teilweise übertrieben und verweigern z. B. Blutzucker-Teststreifen zur Selbstkontrolle auf Kassenrezept.
Jeder Diabetiker hat nach dem SGB V § 12 und § 31 ein Recht auf eine Verordnung von Blutzucker-Teststreifen zu Lasten der Krankenkasse, wenn "medizinisch notwendig". Diese Notwendigkeit stellt der behandelnde Arzt fest und sie besteht u. a. bei Patienten,
die mit Insulin behandelt werden und
die zur Blutzuckerselbstkontrolle befähigt und eingewiesen sind.
Auch wenn die Blutzuckerselbstkontrolle mit einem Messgerät erfolgt, das nicht von der Krankenkasse bezahlt wurde (selbstgekauftes oder vom Arzt kostenlos zur Verfügung gestelltes Messgerät) und die medizinische Notwendigkeit besteht, muss der Arzt die Blutzucker-Teststreifen auf einem Kassenrezept verordnen. Unter Umständen muss der Patient einen kleinen Aufpreis bezahlen, wenn diese Teststreifen teurer sind als Teststreifen, die ohne Messgerät abgelesen werden.
Mit Insulin behandelte Diabetespatienten belasten in der Regel nicht die durchschnittlichen Verordnungskosten, wenn der Arzt diese Patienten als "Praxisbesonderheit" seiner Kassenärztlichen Vereinigung (KV) mitteilt.
Was kann der Diabetespatient tun, wenn ihm sein Arzt ein Kassenrezept für Blutzucker-Teststreifen zur Selbstkontrolle verweigert?
mit seinem Arzt reden und ihm diese Information vorlegen
seine Krankenkasse informieren und fragen was er tun kann
MfG
Hajo Janse -
Reinhard
Rang: Gastam 13.03.2006 09:10:16
Vermutlich machst Du CT, da bekommst Du 200 St. Bei ICT sind es 400, bei Pumpis bis 600. von Reinhard -
jörg michael fischer
Rang: Gastam 13.03.2006 09:20:01
"wenn alle Stricke reißen" (ein Gespräch nichts bringt und der Arzt sich "stur" stellt), den Arzt wechseln. Meine Erfahrung ist, dass Ärzte die sich bei der Verordnung von Messgeräten, Teststreifen, Pen, etc schwer tuen, meist auch keine besonders guten Diabetologen sind. Wenn Ärzte nicht regelmäßig Nachschulungen mitmachen und Ihr Wissen noch aus ihrer Studienzeit stammt, sind teilweise so altägliche Dinge wie CT oder ICT für diese Ärzte "böhmische Dörfer". Das habe ich selber schon 2 mal erlebt.
mfG Jörg Michael von jörg michael fischer -
Hans
Rang: Gastam 13.03.2006 21:43:15
Haaaaaaalllo Reinhard!!!
Bitte nichts Falsches äußern! ICT auch 600 BZ. -
klausdn
Rang: Gastam 13.03.2006 23:32:45
ein freundliches hallo an alle,
es gibt nur eine menge die verschrieben werden soll,
- die die man benötigt um seinen bz sinnvoll zu steuern -
wer 600 streifen verbraucht um damit nur zahlen ins buch zu kritzeln, versaut für alle die möglichkeiten.
wer mißt und reagiert seinen bz sinnvoll steuert ,
dadurch folgen vermeidet, insulin spart,---der spart kosten für alle, und tut für sich selbst "alles" was möglich ist.
wer relativ gleichmäßig lebt und auch etwas seinen verstand benutzt, kommt mit weniger aus als zb unser hajo, der durch die welt rast, zeitumstellung, fremdes essen, stress, usw usw .
da muß man schon mal zwischendurch messen um nicht zum falschen zeitpunkt umzufallen.
daher meine devise : so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.
vielleicht ist das mal eine basis für ein gespräch mit dem doc, wenn er dann immer noch quakt ----->
wechseln.
mfg klaus
von klausdn -
Heinzi
Rang: Gastam 14.03.2006 01:26:10
Danke für die vielen guten Antworten, ich werde bei meinem nächsten Arztbesuch mit meinen Doktor noch mal darüber sprechen und wieder berichten. von Heinzi