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  • Andre99

    Rang: Gast
    am 02.03.2006 18:10:45
    Hallo bin neu hier und hab mal eine Frage zur Genauigkeit der Meßgeräte. Mein Arzt hat neulich einen grenzwertigen Blutzucker von 100 am Morgen (nüchtern-Entnahme aus der Vene) gemessen. Er meinte dies sollte kontrolliert werden. Habe mir ein Meßgerät geholt und später eins geschenkt bekommen. Habe nun folgendes festgestellt:
    nüchtern Messung am Nachmittag (4 Std ohne Nahrung)
    -FreeStyle Mini 79 mg
    -One Touch Ultra 96 mg
    -Messung aus Vene beim Arzt 68 mg(Labor)
    gleicher Tropfen!!
    Kann mann den Selbstmessgeräten eigentlich vertrauen, wenn mann bedenkt, dass theoretisch 1 mg darüber entscheidet ob ich Diabetiker bin oder nicht....?
    Habe gelesen, dass die Differenz nach dem Essen noch hoher sein kann!!!
    Würde mich über eine Antwort freuen.

    von Andre99
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 02.03.2006 18:32:17
    halo andre,
    deine frage trift genau den punkt.
    ist man mit 109 weniger dmler als mit 111.
    antwort : nein ! man ist in beiden fällen dmler.
    und der laborwert = 70 , ist völlig io.
    und die handmeßgeräte geben den gleichen bereich an, das otu neigt immer etwas zu höheren werten.
    wenn man das weiß und das geht ganz schnell passt man sich da an.
    übrigens selbst bei meinem diadoc "mit " komplettem labor wird bz und hba1c nur noch aus dem ohrläppchen bestimmt,
    auf nachfrage hat er gesagt die venenpiekerei ist nur schikane, weil die hausdocs kein eigenes labor haben.
    mfg klaus von klausdn
  • Andre99

    Rang: Gast
    am 02.03.2006 21:28:20
    Hallo, aber dann gehören die Handmeßgeräte doch verboten. Hab in der Beschreibung gerade gelesen, dass nach dem Essen Abweichungen bis zu 4 mmol oder 72 mg auftreten können. Dann kann ich den BZ ja auch gleich schätzen. Ich kann ja nicht nach jedem Essen zum Doc rennen und Blut aus der Vene (oder Ohr) zapfen lassen. Übrigens sind denn die Werte bei Deinem Doc aus dem Ohr anders als aus der Vene? Sollte doch so sein, oder?! Mein Doc meint, dass die Werte aus Vene genauer (und niedriger) sind was ja meine Messung bestätigten.



    von Andre99
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 02.03.2006 22:01:32
    hallo andre,
    mein hausdoc nimmt aus der vene, mein diadoc aus dem ohr, wert ist der gleiche, bz und hba1c.
    nur zur info selbst der laborwert für den hba1c ,
    zb, 5 , kann 4 oder auch 6 sein, auch labormethoden
    sind nicht perfekt.
    und mit der genauigkeit der bz geräte = ca +-10%
    kann man sehr gut leben, denn die geräte haben einen trend, ohne würden die meisten jeden tag in der notaufnahme landen, oder mit folgeschäden kämpfen. bitte auch bedenken wiewenig glucosemoleküle in 0,3ul blut sind.
    und aus der vene stinkts einem nach kurzer zeit, denn nicht alle tussis können das so daß einem der arm nicht noch zwei tage wehtut. und das 6 mal am tag ?
    für dm-ler ist die bzmessung ein segen.
    mfg klaus von klausdn
  • rosatulpe

    Rang: Gast
    am 03.03.2006 10:43:26
    vor 25 Jahren haben wir die Farbe mit einem Farbfeld auf dem Röhrchen verglichen, da gabs 60, 80 120, 180, 240 , 300 / wie hoch waren da wohl die Abweichungen. Jetzt ist es mir egel ob ich 79 oder 85 habe, und wenn das Teil 190 anzeigt und ein anderes 220, dann weiss ich auch, dass ich zu hoch bin. In 25 Jahren habe ich schon viele Messgeräte benutzt ,erlebt, verglichen, getestet. Und ich bin dankbar, dass es sie gibt, und ich nicht 1 x im Monat, 3x am Tag zum Doc muss. Und wer es noch genauer haben will. muss auch jedes gramm KH abwiegen und jedes gramm E und jedes gramm Fett und........
    viel glück beim testen, messen, wiegen ,Roastulpe von rosatulpe
  • Andre99

    Rang: Gast
    am 03.03.2006 22:44:37
    Hallo Klaus,

    also Deine Aussage:

    "nur zur info selbst der laborwert für den hba1c , zb, 5 , kann 4 oder auch 6 sein"

    ist m.E. nicht nachvollziehbar.
    Ein Hba1c von 4 bedeutet einen mittleren BZ von 50 mg und ein Hba1c von 6 bedeutet einen mittleren BZ von 121 mg.

    bei Messung von Hba1c von 5 (85mg)!!!

    Ich bin zwar Neuling hier im Forum. Aber bei diesen Abweichungen kann ich Dir nur raten, Deinen Doc (Labor) zu wechseln.

    Oder meintest Du, dass es verschiedene Referenzwerte gibt?

    Also lt. meinem Doc ist Hb1Ac 4,9 und die Norm lt. Labor 4,4-6,0. Nach Deiner Aussage könnte mein Hb1Ac 3,9 oder auch 5,9 sein. Dann bräuchte ich kein Labor mehr....!!!!
    Gruß Andre

    von Andre99
  • Susanne

    Rang: Gast
    am 04.03.2006 11:54:58
    Hallo!

    Abweicheungen beim Arzt entstehen vor allem durch verscheidenne MEthoden im LAbor - das heißt aber auch, wen man immer beims elben Arzt ist sind die Werte vergliechbar, ebenso wenn man zu HAuse mit dem selben Gerät nach der selben Methode misst. Kleinere Ungenauigkeiten sind normal, und im täglichen gebrauch stören 10 hin oder her wirklich nicht - große Abweichugnen sind erheblich seltener. Und man kan aj nach einiger Zeit selber schätzen, wo mas ein sollte - weicht der Wert weit ab kan man ja noch mal. Schlimemr ist es, wenn man sich vor dem messen nciht die Hände wäscht, gerät und Streifen schlecht lagert (zu kalt, warm, feucht) oder immer an den fingern rumquetscht, bis mehr Gewebewasser als Blut da ist. Alles ist besser als Streifen zum drauf puschern - mein Bruder ist farbenblind, der kann da gar ncihts erkennen, was wenn der mal DM kriegt? Die Handmessgeräte sind sicher besser als ncihts und disziplinieren einen, mehr auf sich zu achten - man sieht ja, dass man gesündigt hat. von Susanne
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 04.03.2006 18:10:17
    hallo alle, andre,
    bitte nicht übelnehmen , aber du lebst in einer iDialwelt.
    jede meßmethode hat ihren fehler.
    bz- photometrisch +-1.
    für den hba1c gibt es "fünf verschiedene" meßmethoden, die alle etwas anderes ergeben.
    zum kalibrieren "einer" dieser meßmethoden gibt es verschiedene lösungen---> unterer wert -->oberer wert. diese lösungen heißen deswegen auch "nicht"
    eichlösungen !!
    viele laborgeräte wurden vor nicht langer zeit mit dem blut einer mitarbeiterin kalibriert, die "hatte" 5,0 da gesund ?
    deine aussage zb bz-durchschnitt 120=hba1c=6%.
    ist falsch, weil bz spitzen überhaupt nicht in den hba1c eingehen(bis ca 1h-2h)
    und zum schluß !! jetzt ist ist zugegeben worden, daß man überhaupt nicht weiß "was" man da überhaupt mißt.
    bitte mal auf -diabetes deutschland leitlinienbasiertes- der uni düsseldorf nachlesen,
    auf der startseite-"entwicklungen bei der hba1c standartiesierung.
    daraus der satz, laßt uns alle hoffen , daß es einen neuen gültigen wert gibt, das würde eine größere akzeptanz dieses " obskuren testes" sowohl bei patienten als auch bei kollegen(den ärzten) ermöglichen. ( zitat)
    bitte nachlesen !!
    übrigens zur allgemeinen info, "ein geeichtes"
    gewicht von einem kg hat auch nur -ein - kg innerhalb der genehmigten toleranz +/- (und die ist zweckgebunden)
    mfg klaus

    von klausdn
  • Anke

    Rang: Gast
    am 06.03.2006 12:50:32


    Hallo Andre :-))

    Die Messgeräte, mit denen Diabetiker ihren Blutzucker regelmäßig kontrollieren, sind in ihrer Meßgenauigkeit ausreichend für die Diabetesführung im Alltag. Da es jedoch technisch immer Abweichungen gibt, werden diese Blutzuckerergebnisse legis arte nicht (!) zur Diagnosestellung eines Diabetes verwendet, sondern dazu sollten ausschließlich Laborergebnisse herangezogen werden. Auch kann die Diagnose nicht durch einen einzigen Wert gestellt werden, sondern durch mehrere Untersuchungen.

    Ein nüchtern-Wert von 100 mg/dl liegt im Normbereich und weist nicht auf einen Diabetes hin. Auf meiner WebSite www.diabetes-in-frage-und-antwort.de findest du die Referenzbereiche unter "Basics für Einsteiger" noch einmal näher beschrieben, falls du möchtest, da spare ich mir hier das Tippen ;-).

    Herzliche Grüße Anke
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 06.03.2006 19:27:45
    hallo anke,
    bitte mal lesen, startseite -ddz- hochnormale nüchternwerte deuten ein stark erhöhtes diabetesriasiko an. da wird 100 als erhöht genannt .
    normal unter 90mg/dl.
    mfg klaus von klausdn
  • Susanne

    Rang: Gast
    am 07.03.2006 19:49:19
    Mit nüchern 100 ist man sicher ein Kandidat,der später Diabetes kriegen kann (und wahrscheinlich eher früher als später) - aber nicht unbedingt aktuell schon behandelt werden muss. ggf. reicht schon ernährungsumstellung und etwas Sport um ein wirkliches Ausbrechen lange rauszuzögern. Ei Warnsignal ist es allemal.

    Allerdings sind Nüchternwerte immer mit Vorsicht zu genießen, Gesunde neigen ja doch dazu, nachts um drei ne TAfel Schokolade zu futtern, ein glas Orangensaft am morgen als Getränk zu betrachten oder Früchtetee als "tee hat ja keine KAlorien" anzunehmen. Die Ärzte sagen es einem ja auch oft gar nciht so genau was zählt und was nicht als nüchtern. Ich denke, wirklich viel bringen tut der Wert nur, wenn man dazu weiß, was man am tag vorher so gegessen und getrunken hat - wenn mein mann der völlig gesund ist, abends um zehn oder elf 1,5 Liter Cola runter schüttet ist sein Nüchternwert um halb sechs auch nicht unbedingt bei 70. schon gar nicht, wenn eine unserer KAtzen ihn äußerst unsanft geweckt hat und er eher noch unter Schock steht. sie liebt es am Kleiderschrank oben zu schlafen und dann auf HErrchens Füße zu springen wenn sie wach wird... mit ihren propperen 9 Kilo.

    Susanne