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Amputation - möchte meinem Vater Hoffnung geben

  • Claudia

    Rang: Gast
    am 19.11.2005 10:20:34
    Hallo zusammen,
    mein Vater hat letzte Woche am rechten Bein seine kompletten Zehen und sein linkes Bein verloren. Schuld war der Zucker.
    Er ist 72 und war immer lebenslustig - nun ist aus einem Mann wie ein BAUM - ein Häuflein geworden. Nach seinem Leidensweg von jetzt 9 Wochen in der unsere gesamte Familie jede Minute des Tages an seinem Bett verbracht hat, in der Hoffnung das Bein und die Zehen wären noch zu retten, wurde er durch den langen Krankenhausaufenthalt immer depressiver. Er hat durch diese verfluchte Vergiftung seines Körpers dann mittlerweile auch die Gallenblase verloren.
    Jetzt suche ich dringend nach einem Buch, dass meinem Vater Mut macht, auch ohne Bein und ohne Zehen sich nicht als halber Mensch zu sehen, sondern versteht, dass er sein normales Leben fortsetzen kann. Allein ihm zu sagen, dass die Amputation die einzige Chance auf LEBEN war, hilft, wie Ihr Euch denken könnt, nicht weiter.
    Kennt irgendjemand ein Buch wo POSITIVE Erfahrungsberichte von Menschen deren Gliemaßen amputiert wurden geschildert werden? Ich habe schon soooo lange gesucht (wie wussten natürlich vorher, dass zumindest die mittlerweile schwarzen Zehen abgenommen werden mussten).
    Bitte schlagen Sie mir keine Medizin-Bücher vor. Ich möchte meinen Vater nicht die Erklärung für die Amputation liefern, sondern ihm Hoffnung schenken. Ich weiß, dass er dieses Buch lesen wird - wenn es denn etwas dergestalt gibt.....
    Danke schon jetzt für eine Antwort!!!
  • Christian

    Rang: Gast
    am 19.11.2005 23:36:21
    Die Bibel. von Christian
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 20.11.2005 01:24:32
    Hallo Ano.

    Ich kenne aus einem anderen Forum (welches er leitet) einen Mann, dem beide Beine abgenommen wurden aufgrund des Zuckers. Er ist mittlerweile wieder ein lebenstüchtiger und lebensfroher Mensch geworden, der durch seine Erfahrungsberichte Deinem Vater Mut machen könnte.

    Wenn Du zu diesem Mann Kontakt aufnehmen möchtest, dann schnicke mir bitte eine Mail.

    Gruß,
    Lovely

  • Robert

    Rang: Gast
    am 20.11.2005 09:41:48
    @ Anonym

    Das Wichtigste, was Hoffnung gibt, hast Du leider nicht erkannt: Nämlich: Die BZ-Werte ab sofort im grünen Bereich zu halten, um weitere Schäden zu vermeiden. Dabei helfen ein guter Diabetologe, eine kompetente Therapie und gründliche Schulung.

    Mein Bruder war auch sehr lebenslustig, nahm den Diabetes nicht allzu ernst, wurde amputiert und starb mit 56 Jahren. von Robert
  • Sweety

    Rang: Gast
    am 20.11.2005 22:39:04
    >>Ich kenne aus einem anderen Forum (welches er leitet)...

    Welches Forum denn?

    Danke! von Sweety
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 20.11.2005 22:54:27
    Ein AOL-Forum, kein Internet-Forum wie dieses. von Lovely
  • David

    Rang: Gast
    am 26.11.2005 12:48:24
    Und was soll er da lesen? Soll er sich deiner Meinung nach schon mal mit dem Jenseits beschäftigen oder was?
    Deinen Beitrag finde ich in Anbetracht des hier geschilderten Problems geradezu zynisch und vollkommen unangebracht.
    Selig sind die geistig Armen!
    David
  • ANONYM

    Rang: Gast
    am 29.11.2005 13:45:45
    Danke an David.
    Ich dachte, ich wäre hier gut aufgehoben. Aber in Anbetracht der Antworten habe ich mich nicht weiter geäußert.
    Mittlerweile steht es schlechter um meinen Vater als bisher.
    Vielleicht kann jetzt nur noch die Bibel helfen.
    Trotzdem danke. Ich denke jeder hat versucht auf seine Art einen mehr oder weniger hilfreichen Beitrag zu leisten.
    David: Hättest Du jetzt nicht geschrieben, ich hätte mich nicht geäußert...... von ANONYM