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Diabetes 1 durch Streß?

  • Moni

    Rang: Gast
    am 17.03.2005 11:59:25
    Hallo alle zusammen!!!!

    Habe schon überall im Netz nach Antwort gesucht, aber nicht wirklich was gefunden.

    Bin 25 und seit Dezember Diebetikerin Typ 1. Mein Vater hat Diabetes Typ zwei, aber sonst sind keine Fälle der DM in der Familie bekannt. Es heißt immer, dass DMT1 eine autoimmune Erkrankung ist, die durch einen viralen Infekt ausgelöst wird (bei mir soll es so sein), doch ich hatte seit Jahren schon keinen viralen Infekt oder Grippe oder Fieber oder was auch immer.
    Ich studiere Architektur und habe mich in den letzten Jahre einem Dauerstreß hingegeben, d.h. einmal die Woche durchmachen, keine Zeit für richtiges (gesundes und ausgewogenes) Essen, kein Sport, keine Zeit für mich und mein psychisches Wohlbefinden. War auch mehrmals vor nem Zusammenbruch, weil ich dachte, ich kann nicht mehr.
    Im Dezember war die LAge ähnlich, zuviele Abgaben, zuviele Verpflichtungen, zuviel Druck und Streß!
    Als die Diabetes kam, war es als ob sich der Körper die Ruhe holt, die er dringend nötig hat. Mußte ja sofort in Krankenhaus und war drei Wochen ausser Gefecht gestzt.

    Kann es sein, dass der Dauerstreß den Aussbruch ausgelöst hat? Wo finde ich Informationen diesbezüglich?

    Grüße Moni
  • Manuel

    Rang: Gast
    am 17.03.2005 17:44:39
    Hallo Moni,

    ich habe die gleiche Diaknose ! Bin 30 Jahre alt und habe vor ca. 2,5 Jahren plötzlich Diabetes bekommen. Mir war auf einmal beim Motorrad fahren so müde und ich habe alles doppelt gesehen (+ weitere typische Anzeichen).

    Vorher habe ich beruflich viel Streß gehabt. Bin bei meiner Firma vom Innendienst in den Außendienst gewechselt (unregelmäßig essen, viel Streß). Habe dann nach ca. 4 Jahren Sport einfach aufgehört (Zeit fehlte )! Vorher war ich ca. 6 X in der Woche im Studio.

    In der Zwischenzeit sind meine Freundin und ich dann auch noch zusammen gezogen und haben gleichzeitig ein neues Haus gebaut (viel Eigenleistung). Die Geschichte geht so weiter.

    Ich soll mir keine Gedanken machen woher die Krankheit kommt hat mein Arzt gesagt, die Gedanken macht man sich aber trotzdem. Bei mir in der Familie hat nur meine Oma Typ 2 und ein Onkel um zwei Ecken hat Typ1.

    Sollte mein Typ 1 hier auch her sein ?

    Die Meinungen gehen hier sicherlich auseinander und ich kann hier keinen Arzt ersetzen, aber ich finde es auch komisch. Für mich steht alles in einem Zusammenhang und ich versuche beruflich einiges zu verändern. Mein Diabetes ist nach 2,5 Jahren Streß so weit aus den Fugen geraten (kann einfach nicht zurückschrauben) und ich habe in dieser Woche eine Diabetesschulung mitgemacht (mein Arzt meinte er könnte mir nicht mehr helfen). Mal sehen wie es weiter geht.

    Grüße

    Manuel
  • Reiner

    Rang: Gast
    am 17.03.2005 18:13:32
    Mein Diabetes hab ich durch eine übergangene Grippe bekommen.
    Das war 1985 .
    Ich konnte es nicht lassen mit Freunden auf dem Balkon zu feiern obwohl ich ins Bett gehört hätte . Nach Untersuchungen in der Uni-Klinik Mainz hat man nach Gesprächen und allem Pi Pa Po dies bestätigt.

    Ich hätte wohl besser das Bett gehütet ,
    aber ich komm mit meinem Diabetes gut klar. Wenn ich andere kranken Menschen sehe....muß ich einfach zufrieden sein. von Reiner
  • Moni

    Rang: Gast
    am 17.03.2005 19:42:58
    Ich komme auch klar mit miener Diabetes.... Versuche mich ein bisschen locker zu machen und mehr auf mienen körper zu hören und zu achten, doch trotzdem stellt man sich fragen, warum???
    Gut, ich habs jetzt und es geht nicht weg, damit habe ich mich ja abgefunden. Mit einer erklärung: na, pech gehabt! kann ich mich nicht zufrieden geben. von Moni
  • Hans

    Rang: Gast
    am 17.03.2005 20:35:13
    Hallo Moni,

    seit über 2000 Jahren ist die Erkrankung Diabetes bekannt. Speziell beim Typ 1 wissen wir bis heute nicht sehr viel über die Ursachen.

    Es gibt viele Vermutungen aber definitiv keine gesicherten Erkenntnisse. Bei vielen Erkrankungen wissen wir einfach nicht "warum". Ist diese Erkenntnis wichtig, entscheidend?

    Forschung ist immer abhängig von Erkenntnis und damit auch abhängig von der Entwicklung anderer Fachrichtungen. Viren kannst Du nur mit einem Elektronenmikroskop nachweisen, wenn Du diese Technik nicht zur Verfügung hast geht der Nachweis nunmal nicht.

    Die Forschung in Sachen Diabetes ist intensiv und viele Theorien sind auch ziemlich schlüssig. Wenn wir nicht mehr weiterwissen schauen wir uns unterschiedliche Kollektive an und bewerten sie mit statistischen Verfahren.

    Warum gibt es in Japan wenig Diabetiker und in Finnland viele?

    Warum erkranken manche Diabetiker schon nach kurzer Zeit und mit relativ guten BZ-Werten an Folgeerkrankungen, warum andere mit sehr schlechten BZ-Werte nicht?

    Warum erkranken Kinder die im Säuglingsalter Kuhmilch getrunken haben auffällig häufig an DM vom Typ 1?

    Fragen über Fragen. Antworten wird es geben, aber keiner weiss wann. Achte auf deine Erkrankung und vielleicht wirst Du so alt, dass Du Forschungsergebnisse miterlebst.


    Grüße von Hans

  • Yves

    Rang: Gast
    am 27.04.2005 16:32:51
    Wenn ich den vorhergehenden Text so lese, rechne ich 1 und 1 zusammen und erhalte eine Theorie, die mich vielleicht zur Lösung, der Herkunft von Diabetes führt. Ich selber habe Probleme mit dem trinken von Milch, eine Milchzuckeralergie. Früher habe ich viel Milch getrunken und immer Bauchschmerzen bekommen. Bis ich davon hörte, dass es Menschen mit Milchunverträglichkeit gibt. Versuchte keine Milch mehr zu trinken und Voilà, keine Bauschmerzen mehr. Nun zu Japan und Finnland. Japan, so weiss ich hat nicht gerade viele Kühe, auch der Nahrungsbedarf liegt nicht gerade im Sektor Milch. Finnland hingegen vermute ich stark, wird viel Milch getrunken. Vielleicht ist die Kuhmilch, zusammen mit Stress und schlechter Ernährung ein Auslöser für Diabetes. Der menschliche Verdauungsapparat ist nicht für Kuhmilch konzipiert, genauso wenig wie für Ketchup oder sonstoge künstlich hergestellte Nahrungsmittel. Der Körper kann nur bestimmte Arten von Nährstoffen aufteilen und gut verwerten. Alle anderen sind für den Körper Stress. Ich hoffe jemand kann auch seine Erfahrungen mit einbringen. von Yves
  • sushi

    Rang: Gast
    am 24.06.2005 11:21:42
    hallo moni,

    ich als typ I diabetiker kann dir nur sagen, wenn ich mich stresse und unter druck arbeite, habe ich bombenwerte. mein arzt erklärt sich das damit, dass unter stress der körper adrenalin ausschüttet und adrenalin das insulin an der wirkung hemmt. wenn du also lange zeit stress hattest, könnte es ja nach meiner erklärung so sein, dass du über lange zeit deinen insulinhaushalt durcheinander gebracht hast. ich bin aber kein arzt ;)
    ich für mich versuche einfach, mich nicht mehr so unter druck zu setzen, wenn ich arbeite und wenn ich stress habe, messe ich öfter und spritze dementsprechend mehr. besser ist natürlich den persönlichen Perfektionismus runterzuschrauben, dann ist auch der zucker besser .

    alles gute! von sushi
  • asmik botscholowa

    Rang: Gast
    am 13.10.2006 13:39:58
    Also, ich bin kein Deutsch und hoffe kanst du auch mit fehler lessen,oder? Seit10 Jahre bin ich hier und leider sind nicht alle Leute geduldich mit uns.Na ja,was will ich sagen,hab ich auch sehr viel stress gehabt von den Amten, von den l(L)euten...
    Zukcerkrankheit gehört zu meine Familie.
    Und hier bin ich sicher Stress auch spilt eine grosse Rolle, aber nur von dem Stress, glaub ich nicht.Ich finde es Heute ist sehr wichtig ruig sein(wie ich sehe,du bist im Panik).Ich habe es(Typ2) wahrscheinlich 20-25Jahre(bekant nur 5Jahre), bin 40,meine schwester(ist 30) hat eS16Jahre(Typ1), mein bekannt-30Jahre(Typ1), erist 45Jahre alt.Glaub mir,passiert gar nichts.Ein mall muss du es vergessen,mach dass besserHeute.Es gibst so schlimme krankheiten!!! Muss du immer an dass denken.
    Ich glaube hast du esetwas früher gehabt die Zuckerwerte zu hoch,weil jetz auch, wenn mein zucker ist hoch,merke ich gleich bin sensibel und alles nervt mich.
    Einfach lass das Schuldgefühl weg und geniss dein Leben.
    Vielle Sportler auch sind Zuckerkrank.
    Alles Gute,libling
    MfG
    A. B.



    von asmik botscholowa
  • Laura

    Rang: Gast
    am 29.09.2009 18:25:26
    hallo,

    ich habe vor 2 wochen die diagnose diabetes typ 1 erhalten und ich war mehr als geschockt, da es in meiner familie niemanden mit dieser krankheit gibt.

    wenn ich die beiträge lese, denke ich, dass das alles wirklich mit stress zu tun haben könnte. ich habe letztes jahr maturiert und seitdem ich arbeite auch immer viel stress. ich war auf schulungen und immer lange in der arbeit.

    leider habe ich ziemlich große probleme mit dem "selber-spritzen". hat vielleicht jemand tipps wie man sich das etwas erleichtern kann?

    lg