Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Vergesslich - orientierungslos
-
Sonja
Rang: Gastam 13.03.2005 01:51:29
Hallo,
ich (38 Jahre) habe Diabetes Typ 2 und brauche noch keine Medikamente. Nun merke ich schon seit etwa anderthalb Jahren, dass ich mich nicht nur schlechter konzentrieren kann sondern auch kaum etwas verstehe was mir gesagt wird, alles an mir "vorbei rauscht" und ich immer öfter meine Orientierung verliere. Ich stand mal an einer Kreuzung und wußte nicht mehr weiter. Dann rief ich meinen Mann an und er erklärte mir, dass ich nur eine Straße weiter gehen muss und dann bin ich zu Hause. Kann das am Diabetes liegen? Ich habe das jetzt in Verbindung mit Alzheimer gelesen. Hat damit jemand erfahrung?
Danke und viele Grüße, Sonja
(für diesen Text habe ich jetzt über 1 Stunde gebraucht, früher höchstens 5 Minuten. -
Elsbeth
Rang: Gastam 13.03.2005 09:10:38
Hallo Sonja,
wie sehen denn Deine BZ-Werte aus?
Nimmst Du evtl. Statine zur Cholesterinsenkung?
Trinkst Du Alkohol? von Elsbeth -
klausdn
Rang: Gastam 13.03.2005 11:03:44
hallo sonja,
die frage von elsbet nach bz aber besonders nach statinen ist wichtig. als tip von mir bei unserem opa hat ginko. extrakt recht gut geholfen.
lass dich nicht unterkriegen, geht den docs so lange auf den geist, bis sie helfen.
mfg klaus von klausdn -
Rudi
Rang: Gastam 13.03.2005 11:06:52
Hallo Sonja,
Du hast Diabetes 2 und brauchst keine Medikamente??
Wer überprüf Deinen Blutzuckerverlauf??
Habe neulich gelesen, dass das Gehirn auch Insulin produziert und man bringt das in Verbindung mit Alzheimer. Aber noch unerforscht.
Mit 38 bist Du noch zu jung für solche Geschichten.
Würde an Deiner Stelle mal genauer untersuchen lassen.
Wünsch Dir dabei viel Erfolg und tu was,
viele Grüsse Rudi -
annet002
Rang: Gastam 13.03.2005 11:53:42
Hallo Sonja,
ich bin 35 Jahre und seit 8 Monaten weiß ich, daß ich Diabetes Typ 2 habe. Ich wurde mit einem BZ von ca 600 mg/dl (in der Notaufnahme war der Zucker nicht mehr meßbar) ins Krankenhaus eingeliefert. Ich weiß nun nicht, wie lange ich schon mit Diabetes rumgelaufen bin.
Jedenfalls seit ca 3 Jahren hat sich da bei mir auch einige verändert. Ich kann mir viele Dinge einfach nicht mehr merken bzw. mein Kurzzeitgedächtnis ist ganz schlecht. Ich kann mich auch sehr schlecht konzentrieren.
Beim schreiben verdrehe ich Wörter und Zahlen wie z.Bsp. 79 lese ich als 97 vor.
Das ist zwar bei weitem nicht so krass wie bei Dir, aber ich habe schon festgestellt, daß nach dem hohen Zucker mein Gehirn irgendwie gelitten hat.
Ich habe nun nicht direkt einen Rat für Dich. Ich wollte einfach nur mal schreiben und es interessiert mich, ob wirklich jemand weiß, ob diese Geschichten am Diabetes liegen.
Meine BZ Werte sind jetzt tip top und ich nehme auch keine Medikamente.
Ich wünsche Dir alles,alles Gute
vielleicht schreibst du mir ja mal, ob man dir weiterhelfen konnte
Liebe Grüße Annett von annet002 -
Anke S.
Rang: Gastam 13.03.2005 14:54:06
Hallo Sonja,
was du beschreibst, braucht auf alle Fälle eine dringende Abklärung.
Es kann, falls er denn viel zu hoch ist, durchaus am entgleisten BZ liegen. Es können aber auch hundert andere Gründe sein (von denen Alzheimer sicher nicht der wahrscheinlichste ist !), so dass allein eine schnelle Diagnose dir weiter helfen kann.
Den BZ kannst du selber testen, falls du ein Messgerät zu Hause hast. Wenn er hoch liegt, würde ich noch heute die nächstgelegene Notaufnahme aufsuchen.
Ansonsten würde ich umgehend einen Termin beim Hausarzt ausmachen (oder den Mann bitten, dass er einen Termin für dich ausmacht) und ihm deine Sorgen schildern, damit er schnell weiter helfen kann.
Alles Gute und viele Grüße,
Anke von Anke S. -
klausdn
Rang: Gastam 13.03.2005 21:37:20
hallo anke,
was spricht eigentlich dagegen, wenn annet, und sonja, natuerlich unter aerztl. aufsicht , mal wenig insulin spritzen wuerden? immer in hinblick auf den hier drunter stehenden beitrag, insulin im gehirn.
mfg klaus von klausdn -
Armin
Rang: Gastam 14.03.2005 09:06:31
Hi Sonja,
eine andere denkbare Ursache wäre Drogenkonsum. von Armin -
Anke S.
Rang: Gastam 14.03.2005 11:54:04
Hallo Klaus,
lass mich deine Frage umformulieren ;-)
Denn die Medizin fragt bei jeder Medikamentenverordnung in allererster Linie danach, was FÜR diese Verordnung spricht.
Ob und/oder was dagegen spricht, fällt erst im zweiten Schritt unter die Diskussion der Nebenwirkungen.
Orientierungslosigkeit bzw. Vergesslichkeit ist ganz sicher kein Symptom, das (zumal ohne weitere Abklärung !) nach einer Insulingabe verlangen würde.
Bezüglich des Artikels zum "Insulin im Gehirn":
ein durchaus lesenswerter Beitrag, sicher ein Gebiet, in dem sich zukünftig zu forschen lohnt.
Aber nach dem momentanen Wissenstand ergeben sich daraus noch lange keine Handlungskonsequenzen.
Ganz abgesehen davon gelangt Insulin, das ins Unterhautfettgewebe gespritzt wird, meines Wissens (wegen einer sog. Blut-Hirn-Schranke) auch nicht ins Gehirn, sondern entfaltet seine Wirkungs ausschließlich an Muskelzellen.
Viele Grüße Anke von Anke S. -
klausdn
Rang: Gastam 14.03.2005 14:20:49
hallo anke,
die idee war mir spontan gekommen, nach dem artikel, den ich vorher schon gelesen hatte, und den bemerkungen beider sonja u, anette hohe bz werte t2 keine medikation, alles io, mein gedanke war einfach wie geht das? dm ja oder nein?
da ich "einfach" gedacht habe -glucose mit blut ins gehirn- warum nicht auch insulin.
meine empfehlung bz auf zielwert 100.
dann gab es einen beitrag(nicht hier) ueber das erstaunliche umlagerungsvermoegen innerhalb des gehirns, ich find ihn im moment nicht, da ging es um hirnverletzungen, meine bei motorradunfaellen.
da hat sich durch erfahrung in anderen abschnitten,
die orientierung wieder reguliert.
vielleicht weiss ein anderer was darueber.
mfg klaus von klausdn -
annet002
Rang: Gastam 14.03.2005 21:15:45
Hallo Klaus,
ich hatte hier am 02.03.05 einen Kommentar geschrieben unter dem Titel "Ist Metformin wirklich sinnvoll?", wo ich meinen Krankheitsverlauf beschrieben habe.
Ich habe mein Leben total umgekrempelt....bis Dez. 04 habe ich Insulin gespritzt. Die Werte wurden durch die Gewichtsreduktion (mittlerweile 46 kg abgenommen) und den regelmäßigen Sport so gut, das keine Einheiten mehr zum spritzen nötig waren.
Das mit dem schlechten Gedächtnis und den Konzentrationsstörungen fing schon vor ca 3 Jahren an.
Da ich im Juli 2004 mit wahrscheinlich über 600 mg/dl eingeliefert wurde und ich vorher mit meinen Symptomen, die wie ich heute weiß eindeutig dem Diabetes zuzuordnen waren, gegen Wände stieß, weiß ich nicht wie lange ich schon Diabetes habe.
BIN NACH WIE VOR IMMER NOCH STINKSAUER AUF ALLES WAS SICH "ARZT" NENNT !!!!!!!!!
Es verunsichert schon ganz schön und nagt am Selbstbewußtsein, wenn man immer denkt man kann sich dies oder jenes nicht merken. Vorallem im Arbeitsleben. Ich mache mir die unmöglichsten Notizen (sicherer gehts schon nicht mehr) aus Angst mir aufgetragene Aufgaben oder erläuterte Neuigkeiten zu vergessen.
Da tut es gut mal mit anderen zu schreiben, denen es ähnlich geht und wo vielleicht Krankheitsbedingt Parallelen zu finden sind. Medizinisch bin ich da noch nicht auf die Suche gegangen.
Danke trotzdem für das entgegengebrachte Interesse und die Hinweise auf interessante Beiträge
MfG Annett von annet002 -
Monika Gunia
Rang: Gastam 14.03.2005 21:40:40
Hallo ihr Lieben, die ihr diese meine Zeilen lest,
ich bin seit ca zehn Jahren ein Typ 2 Diabetiker. Das mit der Vergesslichkeit habe ich auch schon zu meinem Entsetzen festgestellt. Ich habe von meinem Arzt erfahren, daß bei jeder Unterzuckerung Gehirnzellen unwiederbringlichl kaputt gehen.
Ich glaube auch, daß ein zu hoher Zucker diese Schäden verursacht. Ich habe auch jahrelang nicht gewußt, daß ich latent zuckerkrank bin und habe immer wieder unter Unterzuckerungen gelitten, bis hin zur Ohnmacht.
Heute komm ich mir manchmal ziemlich verblödet vor.
Das mit den Zahlendrehern kenn ich gut.
Bei mir gibt es immer wieder Wortfindungsstörungen. Das sieht zwar aus wie Alzheimer, ist aber "nur eine Zuckerdemenz".
Wir werden uns damit abfinden müssen, daß wir eben doch krank sind, auch wenn man uns immer wieder erzählt, daß es ja gar nicht so schlimm ist, und wir voll leistungsfähig sind.
Wichtig ist mir gewesen, daß ich das angenommen habe, mit Einschränkungen leben zu müssen.
Und das Beste draus zu machen. Eine gute Blutzuckerkontrolle ist wichtig. Denn wenn wir den Zucker gut im Griff haben, kann er auch nicht so verheerend wirken.
Es ist eine heimtückische Krankheit, laßt euch nicht täuschen. Aber - nicht war, wir lassen uns nicht unterkriegen!!!:-)))
Liebe Grüße
Monika
von Monika Gunia -
Uli
Rang: Gastam 15.03.2005 09:20:12
Hallo Monika,
ich habe auch seit 10 Jahren Diabetes Typ 2, aber keine Ausfälle meiner Gehirnleistung ;-)
Statine gegen angeblich zu hohes Cholesterin könnten auch die Uraache sein - es ist sogar eine Amnesie möglich - s. Buch "Mythos Cholesterin".
Gehirnschäden durch Unterzuckerung? Ich habe bisher erst von einem Fall gehört, da war eine junge Frau aber zwei Tage alleine in der Wohnung, nachdem sie eine offenbar zu große Dosis 24Std. Insulin gespritzt hatte und zu spät gefunden wurde. Ihr Studium konnte sie nicht mehr fortführen, war dauerhaft auf Pflege angewiesen.
Viel gefährlicher sind Hypos für die Augen, speziell die Netzhaut, auch starke Schwankungen des BZ.
Ich habe zum Glück nie Hypos.
Alkoholmißbrauch ist dafür berüchtigt, die grauen Zellen dauerhaft zu schädigen. Mein Kollege mußte deshalb frühzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden.
von Uli -
Anke S.
Rang: Gastam 15.03.2005 11:21:58
Hallo Ihr Netten alle,
die Ihr mit Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen sicher nicht alleine da steht !
Ich möchte auf eure Beiträge hin nun noch einmal ein paar Daten "posten":
Es ist richtig, dass Unterzucker bleibende Schäden im Gehirn verursachen kann. Die Betonung liegt auf KANN und ist abhängig davon, wie lange und wie tief die Unterzuckerung war. Beileibe nicht jede Hypo macht Schäden, die nicht wieder gut zu machen wären !!
Ich halte es für wichtig, nicht leichtfertig mit Unterzuckerungen umzugehen (und habe aus gegebenem Anlass deswegen auch in der Vergangenheit entsprechende Antworten hier im Forum geschrieben). Doch halte ich es für genauso wichtig, keine unnötige Panik zu machen !!
Daneben ist es so, dass die Konzentration kurzfristig leiden kann, wenn der BZ zu hoch oder zu niedrig ist oder zwischen beiden Extremen schwankt. (Dieses Problem kenne ich auch selber zur Genüge, da ich bereits bei Werten über 180 mg/dl zu keiner vernünftigen Aufgabe mehr zu gebrauchen bin.)
Ein erster Ansatz für alle, die sich in ihrer Konzentration beeinträchtigt sehen, ist sicher ein engmaschiges BZ-Tagesprofil über ein paar Tage um abzuklären, ob Konzentrationsstörungen nicht vielleicht unerkannt mit regelmäßig "nicht normalen" BZ-Werten zusammenhängen.
Diese Störungen wären nicht bleibender Natur, sondern situationsabhängig. Was leider nicht heisst, dass man nicht täglich darunter leiden könnte !
Lassen sich überhöhte, zu niedrige oder schwankende BZ-Werte als Ursache sicher ausschließen, ist eine weitere Abklärung nötig. Konzentrationsstörungen können so vielfältige Ursachen haben, dass sich zur Diagnostik und Therapiemöglichkeit keine pauschale Aussage treffen lässt. Doch der Leidensdruck, der durch nachlassende Gedächtnisleistung entsteht, muss sicher nicht resigniert ausgehalten
werden - eine Abklärung lohnt sich auf alle Fälle !
Viele Grüße Anke
von Anke S. -
Sonja
Rang: Gastam 16.03.2005 14:00:38
Hallo an Alle,
vielen Dank für die zahlreichen Antworten, hätte ich gar nicht mit gerechnet. Da muß ich allerdings erst mal klarstellen:
Ich trinke KEINEN Alkohol - niemals
Ich nehme KEINE Drogen - niemals
Ich rauche NICHT - Vor 8 Jahren aufgehört
Ich nehme KEINE Medikamente - ab und zu mal ein Rennie (höchstens 1 mal im Monat oder Kopfschmerztablette höchstens alle halbe Jaher)
Ich bin in keinster Weise von irgendwas abhängig.
Aber ich kann NICHT auf Süsses verzichen. Werde dann sogar richtig nervös und aggressiv, es gibt Streit und ich drohe sogar meinem Mann mit Scheidung - später merke ich erst, wenn ich was Süsses gegessen habe und ich wieder "runter gekommen" bin, daß es überhaupt keinen wirklichen Anlaß zum Streiten gab, es lag einfach nur an mir und meinem Hang zu Süßigkeiten. Wenn ich es nehme beruhigt es mich in gewisser Weise. Ich denke, daß das eine Sucht ist. Das möchte ich auch nicht beschönigen.
Ich kaufe auch immer ordentlich Vorrat ein, damit - falls ich mal nicht aus dem Haus kann - immer genug da ist. Auch habe ich schon was versteckt, damit mein Mann davon nichts mit isst. Ich bin aber nicht geizig, nicht das jetzt der Eindruck entsteht. Ich gebe gerne ab und schenke auch gerne. Aber wenn ich merke, daß die Süßigkeiten ausgehen, dann werde ich richtig nervös, ich mecker sogar meinen Mann an, wenn er vom Einkaufen nichts Süsses mitgebracht hat. In den Momenten gibt es nichts schlimmeres für mich.
Vielleicht geht es ja hier auch jemandem so. Kann man Insulin im Gehirn auch mit einem EEG vielleicht messen oder gibt es andere Methoden?
Nochmals herzlichen DAnk für Eure Antworten. Ich glaube, ich werde jetzt öfter hier schreiben.
Schöne Woche noch wünscht Sonja -
Lovely
Rang: Gastam 16.03.2005 17:53:00
Hallo Sonja.
Ich habe herzhaft lachen müssen, als ich von Deinem Verhalten in Bezug auf Süßes gelesen habe. Allerdings kein "auslachen", sondern lachen, weil ich dieses Verhalten von mir selbst kenne.
Ich habe auch schon Süßigkeiten versteckt, damit weder Tochter noch Mann davon essen :-)))) sondern alles für mich bleibt.
Aber ich sehe dieses Verhalten nicht als Sucht an, höchstens als "Macke". Mein Mann und auch meine Tochter wissen darüber und essen selbst gerne Süßes und so "ärgern" wir uns spaßhaft auch schon gegenseitig deshalb.
Ich meine, eine wirkliche Sucht ist etwas anderes. Akzeptiere lieber Dein Verhalten und schäme Dich nicht deswegen. Du bist nicht unnormal. Ein ähnliches Süßigkeiten-Verhalten haben bestimmt viele.
Gruß,
Lovely -
Sara
Rang: Gastam 17.03.2005 01:03:18
Hi Sonja und Lovely,
jaa - ich auch! *grins*
Das erinnert mich übrigens daran, dass ich noch ein Stück Erdbeer-Joghurt-Schokolade im hintersten Kühlschrankeck für mich gebunkert habe... *gg*
Es grüßt Euch ganz herzlich
ein weiteres "Naschmaul"!
Sara
P.S.: Sonja, seit ich Diabetes habe, kann ich mir Namen und Zusammenhänge auch schlechter merken, die Konzentration ist auch manchmal schlechter als früher.
Habe mich deswegen auch schon recht mies gefühlt - ich werde es noch weiter beobachten und wenn es mehr wird mal meinen Diabetologen fragen, ob es einen Zusammenhang zum Diabetes gibt.
Hast Du mal mit Deinem Arzt über Deine Sorgen gesprochen? Ich hoffe, er kann Dir weiterhelfen.
-
Monika
Rang: Gastam 19.03.2005 01:08:07
Hallo Ihr Lieben,
bin erst heute dazugekommen, Eure Beiträge zu lesen.
Ich bin sehr froh, diese Seite gefunden zu haben, denn ich habe keinerlei Kontakt zu anderen Leidensgenossen. Ich bin einer dieser Menschen, die den direkten Umgang mit Menschen immer mehr scheut. Ist nicht krankhaft sondern eher philosophisch.
Also, wenn mein Arzt nicht recht hat und meine Ausfälle sind nicht zuckerbedingt dann bleibt nur Alzheimer oder irgend ein anderer ekliger ---heimer. Na vielen Dank!
Wenn ich Alzheimer habe gehe ich bestimmt nicht zum Doc. Die können nämlich nichts aber auch gar nichts machen. Meine Schwiegermutter die ich bis zuletzt gepflegt habe hat diese Erkrankung gehabt. Die Ärzte stochern da nur im Nebel, machen bedenkliche Gesichter oder aufmunternde, geben Pillen, die nicht wirklich helfen und wenn es zuende geht, bist du austherapiert. Dann erreichst Du sie nicht mal mehr am Telefon. Das ist die nackte Wahrheit.
Habt ihr eigentlich schon mal davon gehört, daß Insulin später mal Krebs verursachen kann?
(Fernsehbericht vor ein paar Monaten)
Und noch ne Frage:
Wie lang kann man als Typ 2 Diabetiker mit Insulin auskommen? Gibt es da Erfahrungsberichte?
Vielen Dank schon mal für eventuell einlaufende Berichte.
Liebe Grüße
Monika
-
Ines
Rang: Gastam 19.03.2005 18:28:09
Hallo Sonja, Lovely, Sara ....
ich würde Heißhungerattacken auf Süßes nicht so einfach als Macke abtun.
Habt ihr Euch vielleicht auch mal überlegt, daß der Körper in der Regel nur dann mit Heißhungerattacken reagiert, wenn etwas fehlt?
Ich denke ganz einfach, Eure Ernährung ist nicht ausgewogen, denn dann können solche Freßanfälle einfach nicht auftreten.
Kein Problem sind solche Attacken bei schlanken Menschen, die nicht zum Übergewicht neigen. Die Übergewichtigen haben es verdammt schwer damit und es ist fast unmöglich, abzunehmen.
Heißhungerattacken gibt es bei einer kohlenhydratreduzierten Ernährung (z.B. L.O.G.I) nicht. Noch besser finde ich, seit dem ich mich mit der Ernährung an sich beschäftige, die Ernährung nach den Regeln der Traditionellen Chinesischen Medizin. Ich wage sogar zu behaupten, wer sich heutzutage nach den gängigen Ernährungspyramiden und den Empfehlungen der (meisten) Diabetologen) ernährt, hat schon verloren.
Viele Grüße Ines
-
Reinhard
Rang: Gastam 20.03.2005 08:48:59
Hallo Monika,
in Bezug auf Krebsgefahr meinst Du vermutlich die Insulin-Analoga Lantus, Levemir, Humalog, Apidra.
Das Risiko trägt der Patient, da noch keine Langzeitstudien abgeschlossen sein können, weil diese Insuline eben noch nicht soo lange auf dem Markt sind.
von Reinhard -
Sara
Rang: Gastam 20.03.2005 18:05:13
Hallo Ines,
schön, dass Du Dein Leben gut im Griff hast und so tolle Erfahrungen mit chinesischer Medizin und Ernährung vorweisen kannst.
Das freut mich für Dich.
Ich habe schon oft festgestellt, dass es viele verschiedene Überzeugungen gibt, welche Ernährungen denn nun die bestmögliche ist, es gibt unzählig viele verschiedene Bücher hierzu und ich gehe davon aus, das das auch weiterhin so sein wird.
Und weiterhin wird es auch Kritiker und Verehrer verschiedenster Lebens- und Ernährungsweisen geben.
Aber ging es hier eigentlich darum? Hatte ich vor, mit meinem Beitrag über Schokolade eine Ernährungsdiskussion zu beginnen oder darüber, welche Mängel mein Körper gerade erleidet, wie ich am besten abnehmen könnte?
Nein, Ines, das hatte ich nicht vor.
Viele Grüsse,
Sara
-
Monika
Rang: Gastam 20.03.2005 23:07:00
Danke Reinhard,
das wollt ich wissen, ob mein Insulin mit dabei ist. Ist es nicht.
Lieben Gruß
Monika -
Reinhard
Rang: Gastam 21.03.2005 10:25:06
Hallo Monika,
womöglich habe ich welche vergessen - ist Novorapid nicht auch ein Analog-Insulin? Ich kenne mich nicht 100 % damit aus, nutze sie nicht. von Reinhard -
Harry
Rang: Gastam 22.03.2005 08:35:25
Hi Monika, Reinhard,
ja, Novo Rapid ist auch ein Analog-Insulin. von Harry -
Martin
Rang: Gastam 21.06.2005 15:49:17
bin 40
seit 9 mon dm2 nur diät
seit 9 mon hypertonie 240/140 über einen längeren zeitraum
habe 25kg abgenommen und imo normale werte die hypertonie wird mit medikamenten behandelt
10kg will ich noch abnehmen sodass ich ein gewicht von 85kg habe
zum thema
das mit den zahlen und wörtern rumdrehen kenn ich
z.b kasse taffee
oder nach sek einfach
vergessen was man sagen will
was besser wurde ist daß ich wo lang ging und nicht mehr wusste was ich 100m hinter mir gesehen habe es fehlten einfach 10bis 30m
ob es was mit dm zu tun hat weiß ich nicht
aber da es halt hier steht ........schreibe ich meine erfahrung dazu
von Martin