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Augenprobleme bei Diabetes Typ 1 Neuling

  • Helga

    Rang: Gast
    am 29.03.2005 02:01:30
    Hallo,

    danke,danke,danke!!!
    Sorry das ich mich jetzt erst melde, aber ich und meine Kinder haben sehr schwer die Grippe gehabt.
    Meinem Mann Wolfgang geht es wieder sehr gut, seine Sehkraft ist wieder voll da!
    Gott sei Dank denn in 2 Wochen läuft die Krankmeldung ab und er will wieder arbeiten gehen.
    Vielen Dank für eure Beiträge es hat uns geholfen das ganze zu verstehen.

    Liebe Grüße
    Helga
  • Helga

    Rang: Gast
    am 29.03.2005 02:07:49
    Hallo Abaka,

    ich habe erst heute deine Nachricht gelesen.
    Ist dein Mann wieder zuhause?
    Welchen Zuckertyp hat er 1 oder 2 und wie lange hat er schon Zucker?
    Ist dein Mann auch erst am Anfang der Erkrankung?
    Wäre schön wenn du dich mal melden könntest.

    Liebe Grüße
    Helga
  • Jutta

    Rang: Gast
    am 05.04.2005 13:05:49
    Hallo Jana, ich habe eine Tochter, die ist 37 Jahre , sie hat seit dem 15. Lebensjahr Typ 1 Diabetes und ist schwer sehbehindert. Sie wird einmal erblinden. Meine Tochter hat auf einem Auge 10% und auf dem anderen Auge 5% Sehkraft. Sie hat auch eine Vitrektomie hinter sich und ist unzählige male geläsert worden. Wie kommst Du mit der Blindheit zurecht und mit welchen Hilfsmitteln arbeitest Du (z.B. Internet) Meine Tochter hat durch den Diabetes auch noch einen Charcotfuß und schwerhörig ist sie auch. Wenn Du Tipps für mich hast, würde ich mich darüber freuen. Es grüßt Dich Jutta.
  • patrick

    Rang: Gast
    am 13.03.2006 12:41:00
    ich bin 24 Jahre alt und habe typ1
    bei mir war es so als ich ins krankenhaus kam nachdem bei mir zuckerfestgestellt wurde hatte ich nach 2tagen auch die probleme und konnte fast nix sehen.
    nach einer woche war es aber wieder weg.
  • Helga

    Rang: Gast
    am 14.03.2006 10:48:04
    Hallo,

    danke für deinen Beitrag.
    Inzwischen ist es ja über 1Jahr her und meinem Mann geht es sehr gut.
    Nach der Entlassung von der Klinik war er ja noch 4 Wochen daheim und da wurde es mit jedem Tag besser. Seit dem hat er überhaupt keine Probleme mehr mit den Augen.

    LG.
    Helga
  • Ulrich Ströbel, Hohe Warth 12, 32052 Herford

    Rang: Gast
    am 05.06.2007 12:42:26
    Hallo,

    die Augenprobleme spielen zunächst keine Rolle, ob man Diabetiker des Typs 1 oder 2 ist.

    Mit der der Diabetes-Behandlung werden vernünftige Zuckerwerte angestrebt. Damit ändert sich auch der Flüssigkeitshaushalt im Körper, d.h. der Körper ist nicht mehr so trocken. Mit der Verbesserung des Flüssigkeithaushaltes ändert sich auch die Brennweite des Auges auf ein Normalmaß, was zur Folge hat, dass die Sehschärfe korrigiert (hoffentlich letztmalig) werden muss.

    Herzliche Grüße

    Ulrich Ströbel von Ulrich Ströbel, Hohe Warth 12, 32052 Herford
  • Varinia

    Rang: Gast
    am 05.02.2009 13:02:05
    Hallo,
    ich bin 25, und habe seitmeinem 9. Lebensjahr Diabetes. Leider bin ich bis zum Jahresbeginn sehr unvernünftig bzw selbstzerstörerisch damit umgegangen! silvester passierte dann, was mein Diabetologe mir immer gepredigt hatte und ich nie glauben wollte. Ich sah auf dem rechten Auge verschwommen! erst dachte ich es käme durch die sonnenbank, da ich kurz die augen darunter geöffnet hatte und ich dachte ich hätte sie mir "verblitzt". der augenarzt stellte eine sehnervschwellung fest die in der augenklinik in mülheim mit infusionen und cortisonstoßtherapie behandelt wurde. nach 8 tagen wurde ich entlassen, doch leider hat sich das auge (bzw. gesichtsfeld) eher verschlechtert. richtige diagnosen konnten nicht gestellt werden, da man nicht genau sagen kann, ob es eine entzündung ist (die ja noch mit cortison behandelt wird) oder eine durchblutungsstörung bedingt durch den jahrelang schlechten zucker ist. werde noch immer hochdosiert mit sortison behandelt. habe meinen zucker aber gottseidank jetzt so gut es geht im griff und messe und spritze jetzt auch regelmäßig (vorher nie gemessen. nur auf verdacht gespritzt). jetzt sagte mir der arzt in der augenklinik wo ich nächste woche vll noch einmal infusionen bekommen soll, das es sein kann, das das auge sich verschlechtert hat, weil mein zucker vo n ehemals immer über 600 auf mittlerweile seit januar 100 eingestellt wurde. und dieser blutzuckerabfall zu schnell für mein auge war, sodass es sich an den guten zucker erst noch "gewöhnen" muss.
    kann das sein? das heisst , gibt es jemanden der so eine erfahrung auch gemacht hat und geht das nach ner zeit wieder besser?
    wäre dankbar für erfahrungsberichte oder sonstige ratschläge. danke. von Varinia
  • Melanie

    Rang: Gast
    am 10.01.2010 14:03:11
    Hallo Varinia,

    es würde mich sehr interessieren, ob es Dir inzwischen wieder besser geht; bzw. wie es Dir überhaupt geht.

    Ich habe seit 14 Jahren Diabetes Typ 1 und bin auch nicht gerade sorgfältig damit umgegangen. Ich messe und spritze zwar regelmäßig, dennoch habe ich oft sehr erhöhte Werte. Um Arztbesuche habe ich mich ständig drumherum gedrückt, auch wenn ich von meinem Hausarzt auch inständig gewarnt wurde.

    Seit Weihnachten geht es mir nicht so gut; sodass ich zum Arzt musste. Ich habe jetzt Überweisungen für Augenarzt und Diabetologen und habe wahnsinnige Angst davor bereits Folgeerkrankungen zu haben. Vor allem an den Augen; ich war seit 4 Jahren nicht mehr zur Kontrolle.

    Ich hoffe, dass Du das liest und ich bald etwas von Dir höre.

    Grüsse
  • Alex

    Rang: Gast
    am 27.03.2010 16:48:34
    Hallo,

    es gibt da aus meiner Sicht zwei verschiedene Punkte, die zutreffen könnten. Zum Einen reagiert das Auge relativ empfindlich auf Blutzuckerschwankungen. Die sind für das Auge sogar gefährlicher als permanent hohe Werte. Wenn ich lese "auf Verdacht gespritzt" bin ich recht sicher, daß eben diese Schwankungen da waren. Das wirkt auch noch ein wenig nach. Zum Zweiten verändert sich das Sehvermögen tatsächlich mit der Qualität der Blutzuckereinstellung ! Allerdings sollte sich das Sehvermögen mit besserer Diabeteseinstellung vervbessern. Trägst Du eine Brille ? Die wird dann mit schlechter Einstellung angepasst gewesen sein, und passt ncht mehr. Wie hat sich denn Dein HBA1C verändert ? Die Verbesserung ist ja tendentiell noch sehr frisch, Du solltest den Dingen zeit lassen. Wunder geschehen zwar, aber nicht auf diese Weise, und auch nur sehr selten :-).

    Kopf hoch, es kann ja nur besser werden !

    Grüße
    Alex

    P.S.: Ich bin 44, seit 38 Jahren Diabetiker, und habe einige Augen-OPs hinter mir. Ich weiß also einigermaßen, wovon ich rede :-).
  • Paul - i_daishi_i@hotmail.com

    Rang: Gast
    am 21.11.2011 22:42:27
    Wenn ich die Berichte hier lese, sollte ich mich schleunigst um einen Termin beim Augenarzt und Diabetologen bemühen!
    Ich bin seit 15 Jahren Typ1 Diabetiker und in der letzten Zeit tränen meine Augen zunehmend und ich sehe längst nicht mehr so scharf wie vor 5 oder mehr Jahren...
    Ich hoffe, dass jeder der die Beiträge hier liest versteht, wie wichtig es ist, regelmäßig zum Arzt zu gehen, auch wenn es viel Überwindung kostet. Vorallem hoffe ich, dass ich es selbst begreife!

    Typ 1 seit 96. Nie Tagebuch geführt. Immer gemessen. Immer gespritzt. 1 Jahr lang Pumpentherapie, wegen 2 Hypos mit RTW wieder eingestellt. Humalog/Levimir. HbA1c von 6,5-7,5