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Typ1 ohne Beschwerden
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Hille Mahr-Wessel
Rang: Gastam 09.01.2005 15:31:36
Hallo, unsere Tochter 8 hat DM Typ1. Aber außer
erhöhten BlZ Werten keine Symptome. Wir geben noch kein Insulin,. Hat jemand ähnliche
Erfahrungen gemacht? Ab welchen Werten ist erkennbar,daß kein Insulin mehr da ist?
Gruß -
klausdn
Rang: Gastam 09.01.2005 18:27:29
hallo ano,
bin durch versehen eine spalte zu tief gerutscht ,und habe deinen Beitrag gelesen.
leider kann ich euch nicht verstehen, ist denn erhöhter bz kein symtom, worauf wartet ihr???
auf schaeden, die nicht rueckgaengig gemacht werden koennen???.
die entscheidung ob insulin oder nicht trifft Der Diabetologe nicht die eltern. nur zur information es gibt kleinkinder mit pumpe!!!
wenn man die eigenproduktion noch lange erhalten moechte muss rechtzeitig insulin gegeben werden. bei typ 1 ohne insulin , ohne eigenproduktion , ist das symtom: das ende.
das ist der grund weshalb ich euch nicht verstehe,
mfg klaus von klausdn -
Lovely
Rang: Gastam 09.01.2005 19:50:16
Hallo Anonym.
Ja. Ich habe (indirekte) Erfahrung einer ähnlichen Situation.
Meine Schwester war anderthalb Jahre, als sie abmagerte, bei den ersten Gehversuchen immer wieder hinfiel, einen elenden Durst hatte und einfach nur schwach war. Das war 1969/70.
Damals kannte kaum jemand Diabetes. Meine Mutter ist mit ihr zum Arzt gegangen, der sie in das nächstliegende Krankenhaus einwies. Dort lag sie einige Wochen und es wurde mit jedem Tag schlimmer. Irgendwann war sie nicht mehr ansprechbar. Koma. Und immer noch wußte niemand, was ihr fehlte. Der Hausarzt, der, soweit ich weiß, auch im Krankenhaus mitbestimmte, hat sie dann irgendwann in eine Kinder-Klinik überwiesen, weil er nicht mehr weiter wußte.
Diese Kinderklinik hatte einen versierten Chefarzt, der sofort auch Diabetes untersuchen ließ. Als die Diagnose fest stand und er mit meiner Mutter sprach sagte er: "Wenn das Kind noch einen Tag länger in dem anderen Krankenhaus geblieben wäre und kein Insulin bekommen hätte, dann wäre es gestorben."
Meiner Mutter kann man keinen Vorwurf machen, dem Krankenhaus auch nicht, außer der Tatsache, dass sie dort eher hätten weiter-überweisen müssen.
Aber DU weißt von dem Diabetes!
Willst Du Dein Kind elendig krepieren lassen? Es ist kein schöner Tod! Es ist ein äußerst qualvoller Tod nach einem langwährenden Sterben.
Selbst wenn Du Dein Kind nicht sterben läßt, sondern dann, wenn nichts mehr geht, doch noch mit Insulin versorgst, welchen Nutzen hast Du von der Zeit, die Du auf Insulin verzichtest und Dein Kind die hohen Werte ertragen mußte? Dein Kind quält sich, es hat ständig Durst, hat keine Kraft zum Spielen. Und wer weiß, ob es nicht schon bleibende Schäden hat, durch den Insulin-Mangel.
Bitte mach die Augen auf!
Laß Dein Kind nicht sterben. Bitte. von Lovely -
Hille Mahr-Wessel
Rang: Gastam 09.01.2005 20:04:06
Hallo,
Danke für die Reaktion. Unsere Tochter ist sehr fit und ohne Durst etc. Unser Arzt und Auch der Diabretologe, sowie ein Homöopath bestimmen die Behandlungweiese mit. Wir haben deren vollste Unterstützung. Und Dramatik ist denke ich fehl am Platz.
VG -
Astrid
Rang: Gastam 09.01.2005 20:54:07
Hallo!
Was heißt hier "Dramatik" .
Das Leben mit Diabetes Typ 1 , d.h.ohne Insulin IST dramatisch, wenn NICHTS unternommen wird!!!!!!!!!!!!
Was hat ein Homöopathe in dieser Situation an dem KInd verloren?
Etwas stimmt hier nicht!
Entweder ist das KInd nicht Typ 1 , dann könnte man durchaus alternative Behandlungen versuchen Es gibt ja bereits übergewichtige Kinder mit Typ 2.
Möglicherweise ist das hier der Fall.
Oder aber es ist Typ 1 und dann ist jedes Hantieren mit Homöop. usw. ein Verbrechen am Kind.
Also - was stimmt denn nun?
Da sträuben sich mir die Nackenhaare, wenn ich sowas lese!!!!!!
Astrid -
Hille Mahr-Wessel
Rang: Gastam 09.01.2005 21:08:01
Hallo Astrid,
ich glaube nicht dass de Arzt und Diabetologe ein Risiko eingehen würden. Im Moment besteht noch nicht die Notwendigkeit der Insulingabe .Und da vertraue ich wohl eher dem Arzt,der sich auf eine verknüpfung von Schul und alternativer Medizin einläßt . Ich finde es schade daß eigene Erfahrungswerte in dem Forum nicht akzeptiert werden
Grüße -
klausdn
Rang: Gastam 09.01.2005 22:26:53
hallo ano,
so gross scheint dein vertrauen nicht zu sein , sonst wuerdest du nicht fragen,
und wenn ein arzt agal welcher fachrichtung hohe bz werte fuer nicht behandlungsbeduerftig haelt nenne ich ihn scharlatan,
ein homöopat hat bei der behandlung von dm garnichts verloren, davon hat er ueberhaupt keine ahnung.
und erfahrungen habe ich bei dir nicht finden koennen, vor allen dingen ist es ja so , dass hier ja keine nichtbeteiligten schreiben wie du zb, sondern alles menschen mit der erfahrung dm.
ich weiss es ist sinnlos an leute wie dich zu appelieren, an das kind zu denken, aber ich habe es wenigstens versucht.
gruss klaus von klausdn -
Lovely
Rang: Gastam 09.01.2005 22:34:18
Alternative Medizin bei Diabetes Typ 1???
Läßt Du bei Dir oder Deinem Kind auch einen Blinddarmdurchbruch mit Handauflegen oder einen akuten Herzinfarkt mit Globuli oder Krebs mit Kräutertee heilen?
Ich habe nichts gegen alternative Medizin und wende sie selbst an, wann immer es möglich ist und ich auf Chemie verzichten kann, aber bei Diabetes hat Alternative Medizin oder Homöopathie definitiv nichts zu suchen!!!!
Überleg mal: Wenn das tatsächlich möglich wäre, Diabetes T1 mit Alt. Med. zu heilen, dann würdest Du davon bestimmt Erfolgsmeldungen hören. Ca. 200.000 Typ 1 gibt es in Deutschland, dazu ca. 6 Mio. Typ 2, von denen viele Insulin spritzen. Aber Erfolgsmeldungen über eine Heilung mit Insulinverzicht gibt es nirgendwo. (Außer mal vereinzelt irgendwelche Spinner, die sich wichtig machen wollen.) Und Du kannst mir glauben, dass sich eine "echte" Erfolgsmeldung in Windeseile verbreiten würde, weil jeder gerne auf seine Spritze verzichten würde, wenn es echte Alternativen gäbe.
Es führt aber kein Weg daran vorbei: Spritzen wird Deine Tochter früher oder später sowie müssen, wenn sie nicht sterben soll. Du kannst das vielleicht noch einige Wochen oder Monate hinauszögern (mit hohen Werten), aber das ist irgendwann vorbei!! Mach Dir bewußt, dass Du auch Deiner Tochter durch Dein Verhalten eine falsche Einstellung zum Diabetes beibringst. Wie soll sie denn später normal damit umgehen, in der Schule, im Zeltlager, auf Klassenfahrt, wenn Du ihr jetzt schon praktisch sagst "Diabetes gibt es gar nicht. Hohe Werte sind normal. Man muss sich nicht darauf einstellen."
Die Pubertät kommt noch früh genug, wo sie mit Sicherheit auch Phasen bekommt, wo sie alles hinwerfen will. Aber es ist auch Dein jetziges (!) Verhalten, das die Weichen ihrer Einstellung zum Diabetes legt. Du kannst Dein Verhalten jetzt noch ändern. Sie aber behält ihren Diabetes ein Leben lang und muß damit umgehen. Und genau das muss sie von Anfang an richtig lernen. Verdrängung ist keine Lösung.
Noch etwas: Kinder gehen in der Regel besser damit um, als man als Erwachsener denkt. Es ist also durchaus möglich, dass Deine Tochter selbst gar kein Problem mit dem Spritzen hat, sondern nur Du allein. Wenn dies der Fall ist, dann wäre es bestimmt auch möglich, kurzfristig therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, damit Du Dich nicht allein gelassen fühlst, sondern darüber reden kannst. Vielleicht gibt es auch irgendwo eine Selbsthilfegruppe bei Euch in der Nähe zu der Du gehen kannst.
Wenn Du Schwierigkeiten hast oder Fragen, dann können wir auch gerne per Mail noch weiter reden oder telefonieren. Nimm es nicht auf die leichte Schulter. Deine Tochter verläßt sich auf Dich als Mutter, dass Du für sie sorgst und ihr nicht schaden willst. Sie vertraut Dir.
Gruß,
Lovely -
Lovely
Rang: Gastam 09.01.2005 22:57:54
Noch ein Nachtrag zum allerersten Posting:
Die Frage war: Ab welchen Werten ist erkennbar. dass kein Insulin mehr da ist?
Das ist schnell beantwortet:
Bei Werten von nüchtern über 100 und nach dem Essen über 140 fehlt Insulin (oder Insulin wird ignoriert = Resistenz).
Bei geringen Abweichungen dieser Werte würde man Typ 2 wohl noch nicht sofort behandeln, sondern eher zur Ernährungsumstellung und/oder zum Abnehmen raten (falls möglich).
Typ 1-er haben normalerweise keine "geringen" Abweichungen dieser Werte. Wenn der Diabetes ausbricht, dann kommt es häufig zu Werten von 300 oder 500 oder noch höher.
Nach Einstellung des Diabetes Typ 1 mit Insulin kommt es häufig zu einer Remissionsphase, wo die Bauchspeicheldrüse sich zu "erholen" scheint und Insulinspritzen reduziert werden können. Diese Phase geht aber vorüber und danach wird von der Bauchspeicheldrüse kein eigenes Insulin mehr produziert.
Sag mal, Anonym, wie hoch sind denn die Werte Deiner Tochter, wie groß ist sie und wieviel wiegt sie? Gibt es eine erbliche Vorbelastung?
Gruß,
Lovely
-
Hille Mahr-Wessel
Rang: Gastam 10.01.2005 09:19:32
Hallo Lovely,
Meine Tochter hat kein Übergewicht,. Ihre Nüchternwerte waren zu Beginn um die 200 undliegen jetzt regelmäßig zwischen 98 und 125. Nach den Mahlzeiten lagen sie um die 290
bis 335. Jetzt schwanken sie zwischen 165 und 190. Gegen Abend um 100. Was noch aussteht ist die Bestimmung der Autoimmunkörper.
Und im übrigen denke ich,daß eine alternative Mitbehandlung wohl letztendlich nicht das Insulin ersetzt aber doch veringern kann. Dafür git es auch Erfahrungswerte.
Gruß -
Lovely
Rang: Gastam 10.01.2005 09:58:26
Hallo Anonym.
Jetzt bin ich aber neugierig.
Welche Alternative Medizin kann den Insulinverbrauch reduzieren? Wenn Du dazu Erfahrungswerte kennst, dann müssen die auch irgendwo dokumentiert sein. Hast Du einen Link oder eine Seite, wo ich mir das mal ansehen kann? Oder gibt es ein Buch darüber?
Gruß,
Lovely -
Hille Mahr-Wessel
Rang: Gastam 10.01.2005 10:06:45
Hallo Lovely,
Wir haben die Bauchspeicheldrüse bis jetzt mit einem Konstitutionsmittel, Heilpilzen und einer Kinesiologiologischen MeriDianbehandlung unterstützt. Und das Ergebnis ist nicht von der Hand zu eisen, wenn auch nicht optimal
Gruß -
Lovely
Rang: Gastam 10.01.2005 11:08:18
Hallo Anonym.
Das Ergebnis IST von der Hand zu weisen.
Wenn die Werte Deiner Tochter jetzt im Normbereich lägen, dann könnte man sagen, dass die angewendete Alt. Med. etwas bewirken würde. Aber ein Zucker von knapp 200 nach dem Essen ist definitiv schlecht anstatt "nicht optimal". Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die im Gegensatz zu vorher jetzt etwas niedrigeren (aber immer noch schlechten) Werte duch Pilze, Bachblüten oder ähnliches bewirkt wurden. Es kann genauso gut möglich sein, dass die bislang noch nicht zerstörten restlichen Zellen der Bauchspeicheldrüse derzeit Unmengen an Insulin produzieren, was eine eine Senkung von durchschnittlich 100 bewirken könnte.
Was auch immer diese leichte Senkung herbei geführt hat, sie wird sehr wahrscheinlich nicht von Dauer sein.
Wodurch hast Du überhaupt von den hohen Werten erfahren? Durch eine Routineuntersuchung oder gab es Probleme wie starken Durst oder Schwäche? Bei einem gesunden Kind läßt man ja normalerweise keine Diabetes-Untersuchung durchführen, wenn keine Hinweise vorliegen. Also wie bist Du auf die anfänglichen 300-er Werte aufmerksam geworden? Und wer hatte die Idee mit der Alt. Med., Du oder der Hausarzt oder Der Diabetologe oder jemand anders? Was sagt Euer Diabetologe zu den Werten? Nimmt er 200-er Werte nach dem Essen als "nicht-behandlungswürdig" hin? Wann bekommst Du das Ergebnis von der Antikörper-Bestimmung? Seid Ihr in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis oder ist der Diabetologe in einer Diabetes-Klinik?
Gruß,
Lovely -
Astrid
Rang: Gastam 10.01.2005 19:04:52
Hallo alle!
Oh, oh! Das sieht ja schlimmer aus, als ich anzunehmen wagte!
An Anonym: Zweifel hast Du gehabt, sonst hättest Du Dich nicht im Forum geäußert.
Und Du würdest auch nicht Deine Methoden so vehement hochloben.
Noch ein kurzer Hinweis - denk mal an den Fall Krebskind Domenik und Dr.Rath.
Irgendwie klingt das ähnlich.
Domenik ist inzwischen tot.
Auch da wollten die Eltern mit Sicherheit das beste.
Ich vermute, daß Du irgendwie fremdbestimmt bist. da gibt es jemanden, der Dich beeinflußt.
Ich hoffe für Dich und Dein Kind, daß eine Änderung stattfindet.
Auch ich biete dir an, ein persönliches Gespräch zu führen.
Alles Gute!
Astrid -
Hille Mahr-Wessel
Rang: Gastam 10.01.2005 20:47:54
Hallo Astrid,
Ich finde es ja nett ,daß ihr euch alle Sorgen macht Aber: 1. Wenn meine Tochter Insulin braucht wird sie es bekommen
2. Sie steht unter fachärztlicher engmaschiger Kontrolle
3. Sie ist zur Zeit weder Schlapp, abgemagert o.ä.
4 Ich bin vielleicht im Gegenteil zu dir nicht fremdbestimmt sondern handle in kooperativer Zusammenarbeit mit Ärzten
5. Es gibt vielleicht auch noch andere Wege mit Krankheiten umzugehen und zu guter Letzt beschäftige ich mich schon lange mit alternativen Heilansätzen und hinterfrage einfach die gängigen Methoden, was nicht heißt, daß ich meiner Tochter Eine Behandlung mit Insulin vorenthalte.
Schade finde ich,daß indiesem Forum anscheinend kein Platz für Mit und Querdenker gibt. Deshalb steige ich aus und melde mich wenn sichb unsere Situation verändert hat.So oder So
vG -
Marc
Rang: Gastam 11.01.2005 16:22:51
Hallo Anonym,
wie verhält sich Der Diabetologe bei der Therapie ohne Insulin?
Welche alternativen Mittelchen werden genau verwendet?
Ich tippe mal, dass Deine Tochter ganz am Anfang mit Insulin behandelt wurde um die hohen Werte zu reduzieren und als die Werte sich stabilisiert hatten, wurden alternative Methoden angewendet. Mit Sicherheit wird Deine Tochter auch körperlich aktiv sein, richtig?
Ihr befindet euch in der Emissionsphase, die Bauchspeicheldrüse produziert noch Insulin und auch ohne Mittelchen und viel körperlicher Aktivität sind fast normale Werte zu erzielen. Bloß nicht mehr allzu lange. Um jedoch diesen Zustand lange zu erhalten, kann ich Dir nur einen kleinen Tipp geben. Wenn Deine Tochter Kohlenhydrate zu sich nimmt, spritz ein wenig Insulin. Auch wenn es nur eine Einheit ist. Durch eine geringe Insulingabe kannst Du die Bauchspeicheldrüse entlasten, sie muss nicht soviel arbeiten und mit viel Glück kannst du den Zustand lange so erhalten. Ich habe 4 Jahre lang nur zum Essen gespritzt, ich brauchte kein Langzeitinsulin. Für 4 Broteinheiten habe ich teilweise nur 2 IE spritzen müssen.
Führe bitte ein bissel Insulin zu. Das Insulin wird auf keinen Fall schaden, es wird nur helfen. Alles andere, was Du sonst noch Deiner Tochter gibst, kann begleitend gegeben werden. Aber ohne Insulingabe wirst Du und sämtliche Therapeuten die Emissionsphase am schnellsten beenden.
Bitte sage uns allen, was spricht gegen eine Insulingabe? Überlege es Dir bitte ganz genau, was DU Deiner Tochter geben und nehmen möchtest. Ich tippe mal, spätestens in einem Jahr wird die Bauchspeicheldrüse kein eigenes Insulin mehr produzieren.
Nimm diesen Hinweis nur zur Kenntnis, Du willst Ja nicht mehr antworten und brauchst es auch nicht.
von Marc -
Ines
Rang: Gastam 11.01.2005 16:57:14
ich finde es schlimm, daß einige hier immer nur auf der schulmedizin-schiene fahren und immer nur 1 meinung gelten lassen.
der mutter hier fahrlässigkeit unterjubeln zu wollen, halt ich schlichtweg für unverschämt.
ich denke, es gibt noch tausende dinge, die durch alternative methoden in griff zu kriegen sind - allein die ernährung macht so viel aus.
nur wissen wir das nicht, weil mit teuren medikamenten ordentlich zu verdienen ist ... von Ines -
Lovely
Rang: Gastam 12.01.2005 00:00:27
Mensch, Ines, begreif es doch endlich, Typ 1 ist nicht ohne Insulin zu behandeln!!!
Ohne Insulin stirbt man mit Typ 1, egal wie viel man seine Ernährung umstellt. Punkt. Das ist Fakt. Bitte lies mal Bücher dazu oder Webseiten. So schwer ist das nicht zu verstehen, dass es einen Unterschied zwischen Typ 1 und 2 (also Deinem) Diabetes gibt. von Lovely -
Daniela
Rang: Gastam 12.01.2005 18:21:21
Ich schließe mich erstmal Ines an, wir wissen zuwenig als dass wir urteilen können und dürfen.
Wenn die Therapie so gut ist, wie es bisher scheint (Werte um die 300 sind beim Typ I auch nicht immer mit Insulin zu vermeiden) und diese Werte nicht dauerhaft bestehen, ist es erstmal nicht lebensgefährlich.
Aber, jetzt kommt ein sehr großes Aber.
Du tust Deiner Tochter mit Akzeptanz dieser Werte keinen gefallen. Eine Unterstützung mit Insulin wäre schon sinnvoll, man kann zusätzlich mit den Ärzten alternative Medizin praktizieren.
Beim Typ I muss kein Durst auftreten, auch mit Werten > 500 tritt bei mir KEINERLEI DURST AUF. Aber die Gefahr eines diabetischen Komas besteht trotzdem, die Nieren finden solche Werte absolut nicht witzig. Es sind eben nicht die momentanen Beschwerden, die einen Diabetes gefährlich machen.
Liebe Mutti, versuche doch mal sämtliche Nach-Essen-Werte aufzuzeichen und das im 30 Minuten-Takt bis zu 5 Stunden, oder bis er wieder sinkt. Sollten dabei Werte größer 300 mg/dl auftauchen musst Du Deiner Tochter die Unterstützung mit Insulin (zuminedest für das Essen) zukommen lassen wenn Du möchtest, dass sie ihr Augenlicht behält, sie ihre Beine benutzen kann und nicht in den nächsten 3 Jahren am Diabetischen Koma versterben soll. Diese Werte siehst Du ihr leider nicht an, es gibt Diabetiker, die kurz vorm Abnippeln (BZ > 700 mg/dl) völlig gesund wirken, alles eine Frage der Übung.
Bitte lasse es nicht soweit kommen, messe die Werte nach dem Essen sehr eng und wenn Du solche Werte findest, handele, sonst wirst Du im Ernstfall nie wieder glücklich :-((((
Euch beiden wünsche ich viel Kraft und Erfolg. Alles Liebe, Daniela -
Daniela
Rang: Gastam 12.01.2005 18:31:36
Nochwas:
Es gibt momentan Studien mit Immunsuppression, es wäre echt gut wenn Du das in Anspruch nehmen würdest (wenn es ginge). Dann kann die Zerstörung der Inselzellen evtl. verhindert werden und Deine Tochter kann mit sehr wenig Insulin auskommen oder sogar ohne, je nachdem wieviel Insulin sie noch hat.
Werte um die 300 sprechen für grenzwertige Insulinproduktion wenn der BZ von alleine sinkt, das ist aber kein akzeptabler Zustand, auf Dauer.
Die Sache mit der Immunsuppression ist leider noch in der Studienphase, aber es ist eine Chance die man in Anspruch nehmen sollte wenn man sie hat.
Nimm mit der nächsten Uniklinik Kontakt auf und lasst euch beide schulen, damit Du besser weißt was Du tun kannst und wie hohe Werte vermieden werden können wenn es denn noch geht.
Als Laborwerte sind C-Peptid, Antikörper (GAD, IAK) und viele andere Parameter (IgF, Cortisol, Eisen) zu untersuchen. Es könnte auch sein, dass sie ausreichend Insulin produziert, der Körper es aber angreift. Das solltest Du alles untersuchen lassen um eine geeignete Therapie und Hilfe zu erhalten.
Wenn ihr beiden Glück habt besteht nämlich genug Insulinproduktion und es ist eine andere Erkrankung die Ursache, die man anders und gut behandeln kann (unter 3 aufgeführte Diabetestypen, z.B. Stiff-Man-Syndrom, Hämatochromatose..).
Ein juveniler Diabetes ist juvenil aber nicht immer ein Typ I mit absolutem Insulinmangel, mal so zur Anregung für alles Mitschreibenden..
Nochmals alles Gute! von Daniela -
Daniela
Rang: Gastam 12.01.2005 18:31:36
Nochwas:
Es gibt momentan Studien mit Immunsuppression, es wäre echt gut wenn Du das in Anspruch nehmen würdest (wenn es ginge). Dann kann die Zerstörung der Inselzellen evtl. verhindert werden und Deine Tochter kann mit sehr wenig Insulin auskommen oder sogar ohne, je nachdem wieviel Insulin sie noch hat.
Werte um die 300 sprechen für grenzwertige Insulinproduktion wenn der BZ von alleine sinkt, das ist aber kein akzeptabler Zustand, auf Dauer.
Die Sache mit der Immunsuppression ist leider noch in der Studienphase, aber es ist eine Chance die man in Anspruch nehmen sollte wenn man sie hat.
Nimm mit der nächsten Uniklinik Kontakt auf und lasst euch beide schulen, damit Du besser weißt was Du tun kannst und wie hohe Werte vermieden werden können wenn es denn noch geht.
Als Laborwerte sind C-Peptid, Antikörper (GAD, IAK) und viele andere Parameter (IgF, Cortisol, Eisen) zu untersuchen. Es könnte auch sein, dass sie ausreichend Insulin produziert, der Körper es aber angreift. Das solltest Du alles untersuchen lassen um eine geeignete Therapie und Hilfe zu erhalten.
Wenn ihr beiden Glück habt besteht nämlich genug Insulinproduktion und es ist eine andere Erkrankung die Ursache, die man anders und gut behandeln kann (unter 3 aufgeführte Diabetestypen, z.B. Stiff-Man-Syndrom, Hämatochromatose..).
Ein juveniler Diabetes ist juvenil aber nicht immer ein Typ I mit absolutem Insulinmangel, mal so zur Anregung für alle Mitschreibenden..
Nochmals alles Gute! von Daniela -
Hans
Rang: Gastam 13.01.2005 13:36:23
Hallo all,
eigentlich könnte ich mich @daniela anschließen, da ich eine begleitende alternative Medizin auch nicht von vorne herein ausschließe. Aber, es handelt sich ja wohl um Typ1, und das ist der Typ des absoluten Insulinmangels, wenn auch noch nicht komplett ausgebrochen. So behält ein
LADA , auch ein Autoimmundiabetes, bisweilen recht lange eine Insulin-restproduktion. Diese kann um so länger erhalten werden, je früher die B-Zellen mit externer Insulingabe unterstützt werden.
Weshalb sich hier Fachleute gegen eine externe Insulinzufuhr sträuben, ist unverständlich und letzlich auch unverantwortlich. Regelmäßige BZ-Werte über der Nierenschwelle bergen hohe Risiken für diabetische Komplikationen.
Scharlatane und Geschäftemacher gibt es auch auf dem Gebiet der Diabetologie.
Der derzeitige Stand der Wissenschaft ist, dass es bei Dm-Typ1 -außer der Transplantation mit beschränktem Erfolg - noch keine medikamentöse Therapie außer der Insulinbehandlung gibt.
von Hans -
kaamini
Rang: Gastam 31.01.2005 14:22:19
Hi, Anonym,ich finde ja, dass du sehr emotional auf die Kommentare eingegangen bist und ziemlich sauer reagierst. Zum einen kann ich es verstehen,wenn man auf alternative Methoden mehr gibt als auf die Schulmedizin. Die andere Seite ist, wenn du schreibst,dein Kind hat D.m. Typ1, dass es fast jeder Diabetiker unverantwortlich findet, kein Insulin zu geben.Denn die meisten wissen,wie man sich mit zu hohem Zucker fühlt.Und alternativ zu behandeln, ist immer ein Schritt gegen das gesellschaftliche Denken und du stehst allein da. Es ist so wie mit dem Impfen. Wenn man sagt, dass das eigene Kind nicht geimpft ist, hast du auch erst einmal die meisten gegen dich.Du kannst nicht erwarten, dass dich jeder dafür versteht,was du tust.
Ich habe mal in meiner Arbeit in einer Reha erlebt, wie bei einem Mädchen Diabetes Typ 1 diagnostiziert wurde und sie hatte trotz minimalster Gabe von Insulin ideale BZ-Werte. Irgendwann haben wir dann auf andere Möglichkeiten untersucht und es stellte sich heraus, dass sie eine Erkrankung an der Bauchspeicheldrüse hatte, die anfängliche Symptome des Diabetes zeigte und Insulin notwendig machte.Aber nach 2 Jahren wurde das Insulin ganz abgesetzt und sie wurde dann auf diese spezielle Erkrankung behandelt. Weiß leider nicht mehr,was das für eine war.
Vielleicht hat dein Kind also gar keinen Diabetes.Mich würde schon interessieren,was bei deinem Kind nun herauskommt und was ihr so tut.
gruß Kaamini
von kaamini -
Robert
Rang: Gastam 28.03.2005 13:09:49
Hallo,
meine Tochter hat seit seit einem Jahr Diabetes Typ1.
Nur was mich verwundert ist,daß sie keine Antikörper gegen ihr Eigeninsulin (IAA )hat,und auch keine Antikörper gegen ihre Inselzellen (ICA) hat.Nur der GAD positiv ist.
Das würde ja bedeuten,daß sich ihre Basiszellen nicht zerstören werden oder?
Was genau ist der GAD und was verursacht er? Sie bekommt täglich ihr Insolin.Doch wenn wir im Hallenbad sind dürfen wir ihr nichts spritzen.Denn dann kann sie essen,schlecken,trinken was sie will.Sie liegt dann immer sehr tief.Auch wenn sie keine übermäßigen sportlichen Tätigkeiten ausübt. Beim normalen Sport ist das nicht so. Hat jemand auch solche Erfarungen gemacht ? von Robert