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Unterzuckerung
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Thomas 2002
Rang: Gastam 06.01.2005 18:11:04
suche dir einen gescheiten hausarzt.
bist du auf pumpe? einige sollen damit gute erfahrungen gemacht haben... -
diawolf
Rang: Gastam 06.01.2005 18:33:08
Wer seinen Zucker nur schwer in den Griff bekommt, sollte sich um eine Pumpe bemühen-man lebt dann wesentlich ruhiger.Natürlich sind auch damit nächtliche Hypos nicht völlig aus der Welt.Aber alles wird überschau- und beeinflußbarer.
Die Pumpe ist ein wesentlicher Beitrag zur stabilen Stoffwechseleinstellung und seit mein Sohn eine hat, hatte er nachts keine bedrohlichen Unterzuckerungen mehr, die vorher mit Basalinsulin öfters auftraten. Die meisten, die ich kenne, sind davon begeistert.
Bei mir haben sich im laufe der Jahre auch beginnende Veränderungen des Augenhintergrundes, die allerdings noch nicht behandelt werden mußten, zurückgebildet und das nach 36 Jahren Diabetes. von diawolf -
klausdn
Rang: Gastam 06.01.2005 19:07:39
hallo loveley,
ich glaubeangefangen hat es mit den augen , weil ich im kh von weit ueber 600 schnell runtergeholt werden musste. das ist das ergebnis meiner nachforschungen, ich mache das ja erst seit 9mon deswegen lese ich alles was erreichbar ist.
daher auch meine warnung, mit dm laesst sich gut leben, die folgen sind schlimmer.
daher auch mein interesse und bemuehen ,
habe allerdings ausserordentlich gute aerzte,
leider nehmen manche aerzte s.o. , aber auch manche dmler die sache ein bisschen zu leicht, und folgen sind, wenn sie da sind nicht rueckgaengig zu machen.
was ich tun kann : zielwert 100 so konst. wie moeglich, ergebnis hba1c , 5,0 5,1 5,1 .
und noch ein rat lieber einmal mehr messen als zuwenig, dh auch pp1, pp2 , nachts alle zwei h
damit man weiss wann der bz morgens hoch geht. natuerlich nicht jede nacht aber so alle zwei- drei wochen tu ich mir das schon an.
das ist kein problem fuer einen nachtmenschen.
herzliche gruesse klaus von klausdn -
Lovely
Rang: Gastam 06.01.2005 19:42:07
Hallo Klaus.
Ein HbA1c-Wert von 5,0 oder 5,1 ist aber sehr niedrig.
Wie setzt der sich zusammen? Hast Du öfter Unterzucker oder hast Du noch eine Restproduktion von Insulin oder achtest Du peinlich genau darauf, dass die Werte nicht höher gehen?
Ich frage deshalb, weil eigentlich ein Wert von 5,0 beneidenswert ist. Ich habe meine Ärztin auch mal gefragt, ob ich nicht besser versuchen soll, unter 6,0 zu kommen. Sie meinte aber, dass das nur mit einem starken Hang zum Unterzucker erreichbar wäre, und dann durch Schwankungen nicht gewünschten positiven Erfolg hätte. Ich solle besser "unter 6,5" als Ziel bleiben und die jetzigen stabilen Werte beibehalten.
Gruß,
Lovely -
Sandra
Rang: Gastam 06.01.2005 20:26:38
hallo,
ich glaube ein Typ 1 Diabetiker läßt sich wesentlich besser einstellen als ein Typ 2?
Ich habe in der Klinik(eine spez. führende Diabetesklinik) auch den Zielwert 100 bekommen, den ich so gut wie nie erreiche. Der Nüchternwert war auch in der Klinik nie am Zielpunkt. Und ich wurde entlassen mit der Vorgabe nur drei mal täglich zu messen. (Die Krankenkassen bezahlen die Teststreifen nicht).
Ich glaube es ist nicht mehr das Ziel, Diabetiker so gut wie möglich einzustellen, sondern zu sparen!!!!
Unter diesen Umständen hat man doch gar keine Chance, die Insulindosis daheim anzupassen. Oder, wenn ich eine Hypo merke, darf ich auch nicht messen? Oder vor dem Autofahren? Das führt doch dazu, dass man aus Sicherheitsgründen eher zu hoch ist....
Sandra -
Lovely
Rang: Gastam 06.01.2005 21:23:42
Hallo Sandra.
Du bist Typ 2?
CT oder ICT?
Mit ICT hast Du ein Recht auf genügend Teststreifen!
Im übrigen ist es auch mein Eindruck, dass T1 besser einzustellen ist. Schon allein aus dem Grund, weil Restproduktion von Insulin nicht gegeben ist und erst recht keine Insulin-Resistenz, die ja wohl das schwierigste überhaupt zu sein scheint.
Gruß,
Lovely -
Bianka
Rang: Gastam 06.01.2005 21:36:50
zu dem Eintrag von Diawolf:
Mein Hausarzt hat mir von der Pumpe abgeraten.
Er meinte, früher, als die Einwegspritzen noch benutzt wurden, war das eine gute Sache. Aber im Zeitalter des Pens würden doch immer mehr Menschen wieder von der Pumpe weg kommen.
Er findet die Nachteile der Pumpe wie ständige Nadel im Bauch auch beim Sport, Duschen etc. seien größer als der Nutzen.
Wie funktioniert denn das mit der Pumpe richtig?
Man bekommt doch dann nur noch Kurzzeitinsulin in regelmäßigen Abständen gespritzt und deckt die Mahlzeiten dann zusätzlich ab, oder?
Ist das ständige Kurzzeitinsulin denn besser als Langzeitinsulin?
Und nimmt man dann nicht auch zu, wenn man nie eine Insulinpause hat?
Ich habe nämlich durch Protaphane 12 kg zugenommen bei gleicher bzw. dann auch eingeschränkter Nahrungsmittelmenge.
(Bin Gott sei Dank trotzdem noch knapp im Normalbereich.)
Doch leider hatte das natürlichden den Effekt, daß ich noch mehr Insulin spritzen mußte usw. und der Zucker sich jetzt so schlecht einstellen läßt (s.o.).
Ein Ernährungsberater hat mir daraufhin mal empfohlen, das ganze genau andersherum zu machen, nämlich 3 mal täglich essen (keine Zwischenmahlzeiten)und zwar viele Kohlenhydrate. Das soll die Heißhungerattacken vermeiden und man hat zwischendurch Insulinpausen, in denen Fett auch mal abgebaut werden kann.
Was haltet ihr davon? Habt ihr davon schon mal was gehört?
Übrigens wurde ich auch natütlich geschult, vor drei Jahren. Da hat das mit dem Zucker angefangen, aber da brauchte ich nur Kurzzeitinsulin. Zwischendurch habe ich das Langzeitinsulin einfach verschrieben bekommen, da der Hba1c über 11 war.
Auf jeden Fall sollte ich doch noch mal eine Schulung mitmachen um auch den Umgang mit dem Langzeitinsulin richtig zu lernen.
Das mit der Pumpe und der Ernährung würde mich echt noch interessieren. Vielleicht meldet sich ja noch jemand.
Grüße
Bianka -
klausdn
Rang: Gastam 06.01.2005 22:14:15
hallo analle,
@loveley, in meinem pass steht typ 2a, als ich jetzt nachgefragt habe , sagte er , mal nachsehen in den unterlagen vom kh.
ich mache da auch kein gross fragen draus, durch dmp kommen wir ganz gut weg.
ich war nach dem kh nur zweimal im uz nicht hypo das war so unangenehm, und da haben wir jedesmal festgestellt warum , und ein programm entwickelt.
1. mittags im bauch ne ader getroffen noch darueber gelacht, da gings abwaerts.
2. unter90 gespritzt dann gegessen da ging es nach dem essen ab.
drei sachen daraus gelernt.
ader treffen sofort dose cola +1dextro= von 40 auf 100-120 nicht mehr sonst schiesst es ueber 200.
nicht unter 100 spritzen sondern erst essen dann spritzen.
mir nichts essbares vor die nase halten ich esse alles-- mich nicht ansprechen vor 20 minuten, reagiere unhoeflich und mehr aber will es garnicht. meine frau merkt es mir an, beim zweiten mal hatte ich die cola schon vor der nase, als ich noch gedacht habe miss mal, ich bin zwar als t2 gemeldet, habe aber kein uebergewicht, nicht gut dann piekts mehr, und keine resistenz. nur morgens faktor 1,5 sonst 1, basis 9 ie, ueber 110 1oie
spritze actrapid , protaphane. und habe am tag noch soviel restproduktion, wenn ich nichs esse spritze ich nichts. bin aber bei der umstellung auf ict sehr gut geschult worden.
zb wie und wann und wieviel die einheiten geaendert werden,oder die faktoren. das hiess wir geben euch das werkzeug die feinarbeit macht ihr. haben nicht alle geschafft aber da kein zwang dahinter war hat es spass gemacht. sogar das messen alle stunde.ueber 8 tage
ich esse nur dreimal am tag und die insulinspitzen werden durch obst geglaettet.
@ bianka, bitte entschuldige , dass ich das so ausfuehrlich geschrieben habe.war f. lov
aber deine werte sind voellig daneben.
ich weiss, das bei euch die hormone ja noch mitmischen aber so stark? das kann dir loveley besser sagen.
das protaphane spritze ich ca 22,30 in den oberschenkel, da soll es langsamer wirken
jedenfalls gehts, und nach 8 h ist es weg, oder soll weg sein. dh ab 6°° steigt der bz von 100 langsam an da man wach ist faengt auch die bsd son bisschen an um 7°° ist der
bz bei 120 da gibt es 6 ie sea praktisch nicht
3 be = 1 brot mit wurst /kaese und reserve fuer 1/2 apfel zb usw . geht ganz gut korrektur brauchte ich nur nach spaghetti und pizza, da kann ich nicht bremsen.
das war nur als beispiel gedacht, lasse den eistellungsbogen mal per email schicken wenn ihr wollt(muss mein sohn machen, dazu bin ich zu dof)
@ alle hba1c ist nicht immer das gleiche, es gibt mind 5 methoden alle geben andere werte.
schoenen abend noch klaus
hoffentlich seid ihr nicht eingeschlafen von klausdn -
Sandra
Rang: Gastam 07.01.2005 08:40:24
hallo lovely und bianka und alle,
ich spritze 4-5 mal täglich aber mit festen be vorgaben und einem schema - also das scheint irgendso eine mischung zwischen ct und ict zu sein. ich habe eine extreme insulinresistenz, aber nicht ausschließlich durch übergewicht, das bei mir noch einigermßen im rahmen ist, sondern durch eine andere endokrinologische störung. Z.B. brauch ich spät derzeit 54 Protaphane, das ist extrem. Und wach trotzdem mit 200 auf...
ich habe auch das gefühl, dass ich durch diese insulinmengen noch zunehme und damit alles noch schlimmer wird - es ist ein teufelskreis aus dem ich nicht rauskomme.
hat jemand von euch erfahrung, ob es was bringt sich überwiegend von eiweißshakes zu ernähren, natürlich mit auf die BE´s angepassten insulindosen? kommt man damit wieder von den hohen mengen runter?
Es geht doch nicht, dass die mengen immer höher werden, dann hat man ja in 0,nichts 20 kg mehr!!!
Sandra -
Marc
Rang: Gastam 07.01.2005 13:25:56
Hallo Bianka und die anderen lieben Leute,
Bianka, such dir umgehend einen Diabetologen in Deiner Nähe. Es ist doch so, wenn wir Zahnschmerzen haben, gehen wir zum Zahnarzt und nicht zum Hausarzt. Genauso sollte mit dem Diabetes verfahren werden, dafür gibt es Gott sei dank Spezialisten. Die Ärzte und das Personal beschäftigen sich fast nur mit dem Diabetes.
Deine Fragen zu der Pumpe möchte ich gerne beantworten. Ich bin seit gut 7 Jahren Diabetiker und habe bis vor 6 Wochen die ICT gemacht. Da ich auch Angst vor Folgeschäden habe, habe ich mich sehr niedrig eingestellt, das Resultat war natürlich sehr viele Unterzuckerungen. Problem ist heute, ich merke die UZ gar nicht mehr, Werte um die 30 spüre ich nicht. Im Koma war ich bisher nicht. Nach dem mir bewußt gemacht wurde, dass die vielen UZ Gehirnschäden später mal versuchen können, versuche ich nun konstante Werte zu erzielen. Ich teste eine Pumpe.
Also die Nadel im Bauch merkst Du gar nicht. Das Tragen ist kein Hindernis. Was natürlich aufhält, ist die stündliche Basalrate zu finden. Vom morgen zum mittag scheint es zu passen, vom mittag zum frühen abend habe ich noch einige UZ, die Basalrate ist wohl noch zu hoch. Das werde ich nächste Woche mit meinem Arzt besprechen und dann ggf. runter setzen. Es ist ein kleines Puzzle.
Mein persönliches Ergebnis nach 6 Wochen Pumpe tragen: Wer mit der ICT alles im Griff hat, sollte auch dabei bleiben. Die Lebensqualität ist mit oder ohne Pumpe dann genauso gut. Bei erheblichen BZ-Schwankungen scheint eine Pumpe sinnvoll zu sein.
Du kannst eine Pumpe einfach testen, die Testphase dauert 3 Monate und dann entscheidest Du, ob Du sie behalten willst.
Grüße Marc.