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  • Bianka

    Rang: Gast
    am 07.01.2005 15:04:07
    Danke euch allen!
    Werde gleich montag einen Termin beim Diabetologen machen. Habt mir Mut gemacht.
    Bianka
  • joergurmel

    Rang: Gast
    am 11.01.2005 15:38:33

    Hallo!

    Mich hats auch schon mal schwer erwischt mit Unterzuckerung. 1.8 mmol/dl !
    Lag ich flach, aber meine Frau gab mir Traubenzucker bis der Arzt dann kam. Aber da war ich schon wieder auf den Beinen.

    Was noch wichig ist, bei Körperlich schwerer Arbeit oder Sport kann dies zum Problem werden.

    Wenn aus den Körperzellen (oder Muskelzellen??) das letzte Stückschen Zucker herausgeholt wird durch Sport oder Arbeit, füllt dies ja der Körper irgendwann wieder auf.
    So ca 10-12 Stunden später kanns dann gewaltig krachen, wenn der Körper den Zucker aus dem Blut nimmt um die Zellen wieder aufzufüllen.

    Trifft dies nun gerade mit der Hauptwirkzeit des gespritzten Insulins zusammen, kann das schwere Unterzuckerungen hervorrufen.

    MFG Jörg
    von joergurmel
  • Markus

    Rang: Gast
    am 20.01.2005 15:58:21
    Hallo Bianka,

    ich habe seit fast 16 Jahren Diabetes und habe seitdem auch einige Entwicklungen und auch schwere Hypos mitgemacht.
    Wenn ich hier so manches lese da könnte ich teilweise echt nur wütend werden.
    Den Arzt würde ich gerne mal kennenlernen... der so ein Schachsinn erzählt. Eine Pumpe ist auch noch heute das beste was es gibt. Der weiß wahrscheinlich gar nicht wovon er redet oder hat er auch Diabetes und hat schonmal eine Pumpe getestet ?
    Ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt die Pumpe immer bei mir zu tragen, nach einiger Zeit merkt man es nur noch wenn sie fehlt. Eine Pumpe ist ja auch nicht viel was anderes als ein Handy oder eine Geldbörse. Das Handy trägt man ja auch meistens mit sich spazieren..
    Und die Nadel merke ich auch überhaupt nicht, nur im Sommer juckt es manchmal ein wenig, wegen den Kleberesten des Pflasters.
    Ich habe meinen HbA1c durch die Pumpe doch um einiges verbessert.
    Ich würde Dir vorschlagen Dir einen kompetenten Diabetologen zu suchen und mit dem alles zu besprechen. Vielleicht testest Du einfach mal die Pumpentherapie, zurück zu Pen/Spritze kannst Du jederzeit.
    Ob eine Pumnpentherapie besser oder schlechter ist muss jeder selber für sich entscheiden, dort gibt es keine pauschale Aussage. Die meisten sind jedoch begeistert...
    Was die Hypos anbelangt, da gibt es Hypoglykämiewarnehmungstrainings auch BGAT genannt. Bei diesem Training lernt man den BZ anhand von Symptomen abzuschätzen. Ich habe so ein Training auch mitgemacht und bin seitdem auch wesentlich sicherer geworden.

    Grüße

    Markus
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 20.09.2015
    am 20.09.2015 11:12:09
    Mein Beileid. In welcher Hinsicht meinst du mit Erfahrung. Unterzuckerung oder einen geliebten Menschen verliehren.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1093
    Mitglied seit: 21.10.2014
    am 20.09.2015 11:38:45
    Der Thread ist gute 10 Jahre alt, ich finde es nicht wirklich gut, den nochmal auszugraben und nachzufragen.

    Die Ängste von Bianka sollten sich (hoffentlich) zwischenzeitlich gelegt haben, sie neu aufzuwühlen ist keineswegs hilfreich...
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 842
    Mitglied seit: 14.04.2015
    am 20.09.2015 15:46:21
    Gast schrieb:
    Hi Bianka,

    an einer Hypo stirbt man/frau so schnell nicht, da müssen andere Faktoren/Krankheiten eine Rolle gespielt haben. Mir ist ein Fall bekannt, in dem eine junge Frau mit Hypo viele Stunden allein in der Wohnung lag und dann gefunden wurde. Sie war nicht gestorben, hatte aber schwere Gehirnschäden erlitten und konnte ihr Studium nicht mehr fortsetzen.

    von Elsbeth




    Gott sei es gedankt Elsbeth,

    dann muss man sich ja echt nicht sorgen. Schwere Gehirnschäden - wenn es sonst nichts ist.
    Man lebt ja noch.

    LG Rolf




    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.