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DMP-nach dem Einschreiben

  • Ute

    Rang: Gast
    am 26.09.2004 22:55:39
    Hallo, ich bin Studentin der BWL im Fachbereich Gesundheit und brauche die Unterstützung aller Diabetiker, die sich in DMP in Hessen eingeschrieben haben. Ich möchte herausfinden, ob eingeschriebene Diabetiker von ihrer Kasse(bitte Kasse angeben) optimal informiert und nach dem Programm (DMP)geleitet werden. Hilfreich wäre ein kurzer Abriss darüber welche Unterlagen und Informationen Ihnen nachn einem Jahr zugekommen sind, was sich bei Ihnen verändert hat(ZUzahlung,extra Schulungen) und wie Sie damit zu zufrieden sind. Bitte melden unter:
    Ute-B.Schmidt@t-online.de
    Vielen Dank für Ihre Unterstützung
  • Thomas2002

    Rang: Gast
    am 27.09.2004 21:19:32
    Bei der TK ist die zuzalungsgrenze 60¤.

    Habe mich dann doch nicht eingeschrieben, da angeblich die Firma zur auswertung der daten noch nicht existiert. der an der hotline war eher auf verkaufen geschult -der 2te.
  • Tobi

    Rang: Gast
    am 27.09.2004 23:46:55
    Hi,

    ich bin auch Student (fh rosenheim) und würde gern wissen was denn "DMP" ist.
    bin typ1 und wohne in Oberbayern von Tobi
  • Ute

    Rang: Gast
    am 28.09.2004 00:49:21
    DMP=Disease management programm ist ein strukturiertes Programm, welches die Betreuung von chronisch Kranken unter der Berücksichtigung von evidenzbasierten Leitlinien qualitativ verbessern soll. Die Leitlinien sind von Experten erstellt und sollen sicher stellen, dass in einem bestimmten Rahmen die Qualität der Behandlung und Versorgung bei allen Patienten optimal ist. Dabei müssen diese Programme vom Bundesversicherungsamt zugelassen werden.(Also sie werden noch einmal geprüft, ob alles richtig ist) Im Moment gibt es die Programme nur für Diabetiker Typ II. Sie werden aber auch für Brustkrebs, choronale Herzerkrankungen, Asthma und auch für Typ I demnächst heraus kommen. Schwerpunkt dieser Programme ist die Vorbeugung von Folgeerkrankungen, z.B. Erblindung bei Diabetikern oder Durchblutungsstörungen etc.
    Ich hoffe, ich konnte helfen. von Ute
  • Reinhard

    Rang: Gast
    am 28.09.2004 10:18:28
    Ich habe nicht unterschrieben, um meinem Doc den Datenmüll zu ersparen. Und ich will auch nicht von einer dritten Person kontrolliert werden, ob ich alles richtig mache.
    Das habe ich jahrelang auch alleine gekonnt.

    Vor allem stört mich die Kopfpauschale von 5.800 Euro oder noch mehr, die die KK bekommen. Dieses Geld ist nicht mal zweckgebunden für die Diabetiker, die KK kann auch ihr Gebäude damit anstreichen.

    Im übrigen haben viele Hausärzte, die bei DMP jetzt mitmachen, nur eine Kurzschulung bekommen. Da bleib ich lieber bei meinem guten Diabetologen.

    Interessant ist, daß der Vorstand der TK selbst nix von DMP hält, wie ich gelesen habe. von Reinhard
  • Tobi

    Rang: Gast
    am 29.09.2004 17:56:28
    Danke für die ausführlich erläuterung.
    ich würde mich wohl nicht einschreiben, da mein Zucker gut eingestellt ist und solange das so bleibt werde ich keine Folgeerkrankungen befürchten müssen... von Tobi
  • Maike

    Rang: Gast
    am 02.10.2004 19:18:17
    hallo tobi,
    es gibt aber auch noch die andere seite des DMP. nicht nur die kk bekommt ein kopfgeld, sondern auch der arzt. manche ärzte verschreiben keine bz-teststreifen mehr, wenn man sich nicht einschreiben läßt. hat man sich eingeschrieben, bestimmt die kk wo u. wann schulungen, untersuchungen usw. gemacht werden sollen. dies hat auch zur folge, dass der hausarzt keine diabetischen medikamente
    verschreiben darf. gehe mal auf www.diabetes-forum.com/scripts/menu_forum.asp?page=
    forum10&action=show&id=9719&layout=big
    hier wird der sachverhalt aus dem leben beschrieben.
    gruß
    maike von Maike