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Folgen von hypoglykämischem Schock?

  • Susanne

    Rang: Gast
    am 27.11.2009 23:31:14
    Ich, 34 jahre alt, Typ 1 Diabeterkerin, hatte vor einer Woche einen hypoglykämischen Schock -
    fragl.Epi Anfall ? - mit ca 30 minütiger Bewußlosigkeit.
    Seitdem geht es mir nicht mehr wirklich gut, d.h. bin dauermüde, schlafe bis zu 20 Stunden am Tag, nach 30 min geringster Belastung möchte ich nur nur schlafen, kurz- eigentlich ist mir der normale Tagesablauf im Moment absolut unmöglich.
    Warum ? Ist das normal ? Wie lange hält das ( möglicherweise ) an ? von Susanne
  • Joa

    Rang: Gast
    am 27.11.2009 23:59:47
    Hallo Susanne,

    so langanhaltende Symtome nach einer hypoglykämischen Bewußtlosigkeit sind wohl nicht die Regel.

    Du solltest unbedingt einen baldigen Termin bei einem Facharzt (Neurologen) machen, um das möglichst abklären zu lassen.

    Vor allem, wenn Du bisher nicht zu Bewußtlosigkeit bei Hypos geneigt hast, wäre es eine recht naheliegende Annahme, dass der Bewußtseinsverlust zwar durch die Hypo ausgelöst wurde, dass die Bereitschaft dazu aber eine andere Ursache hat.

    Das hier also der Bewußtseinsverlust noch auf eine eigentlich andere Problematik hindeutet. Z. B. auf einen akuten Entzündungsprozess.

    Dann wäre es auch jetzt noch immer eine Akutsituation, so dass Du Dich keinesfalls auf einen langfristigen Termin schieben lassen, sondern ggf. auch in einer Fachklinik vorsprechen solltest.

    Gruß
    Joa
  • Susanne

    Rang: Gast
    am 28.11.2009 00:15:57
    Hii !

    Also erstmal vielen dank für die super rasche antwort, ich habe bereits 2 ärzte besucht, haben aber beide gesagt, das ist noch "recht" normal.
    ich brauche einfach viel ruhe.
    Da ich einen 15 jährigen sohn zuhause habe, der ziemlich verwöhnt ist, ist das schwer möglich.

    Lg
    susie von Susanne
  • x-man

    Rang: Gast
    am 28.11.2009 07:10:00
    @Susanne:


    Wenn du möchtest,das dein Sohn (13) noch länger etwas von dir als Mutter hat....wechsel das Insulin!

    Schlag mal bei GOOGLE nach:
    MODERNES TIERISCHES INSULIN oder ruf mal Ulla Richts (A21)in Stuttgart an... die kann dir mehr von dramatischen Folgen durch Humaninsulin erzählen!
    Oder ruf G. Bickmann in Berlin an,hier: 030/ 8137534 -der ist Arzt,Bio-Chem. und zudem Betroffener!

    Lass dir nicht weismachen es würde an dir liegen oder gar am DM-NManagement -es liegt an der Substanz und auf die hast du keinen Einfluss!!!
  • Nachtrag

    Rang: Gast
    am 28.11.2009 07:13:48
    Selbst ein Herzinfarkt im Zuge einer Hypo ist nicht ausgeschlossen(sensorische Störungen > Herzschlagfolge reduziert,Blutdruck sinkt bedrohlich ab usw.) von Nachtrag
  • krefelder

    Rang: Gast
    am 28.11.2009 10:44:31
    an Anke (87.185.89.205):
    wie kommst du darauf dass Susanne das falsche Insulin hat und nicht doch einen Managementfehler gemacht hat /zu viel Insulin gespritzt bzw zu wenig gegessen hat ??

    Du bist schon wieder am missionieren ohne das du näheres weißt von Susanne.

    Hallo Susie -laß mal erst ein Blutbild machen und Blutdruck checken ,auch EEG usw.
    Wie ist denn dein DM-management so?

    Und: spiel nicht die Heldin od. Super-Mama für deinen 15jähr. Sohn- der ist doch kein Baby mehr! Wie willst du dich denn gut erholen können wenn du direkt wieder für deinen Sohnemann springst? So liest sich das nämlich wie Schuldgefühle weil du ihn nicht wie gewohnt betüddeln kannst -also kein Stress deshalb.....

    Viele sind jetzt angeschlagen wg dunkler Jahreszeit mit komischem Wetter/ viel zu milde Temperaturen und außerdem ist Erkältungszeit....
    Laß aber trotzdem mal alles durchchecken bevor du an einen Insulinwechsel denkst,das kannst du danach mit deinem Arzt besprechen. Für tierisches Insuln brauchst du eine Sondergenehmigung ( ist in Deutschl. nicht zugelassen),da muß erstmal nachgewiesen werden daß dein jetziges Insulin wirklich schuld ist oder dein Insulinmanagement /Insulin-Einstellung.


    von krefelder
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 28.11.2009 11:21:19
    Welch gequirlte Sch...! Die BZ-Selbstmessung ist etwa seit Mitte der 80ger Jahre des vorigen Jahrhunderts möglich. Noch Anfang der 90ger wurde hochrangig in unseren D-Fachgremien darum gestritten, ob Typ1 ihren BZ selbst messen dürfen sollten. Bis zur allgemeinen Selbstmessmöglichkeit waren mehrfache alltägliche BZ-Bewegungen normal, und es war auch normal, dass da für viele Betroffene mit schöner Regelmäßigkeit im Schnitt 1mal pro Monat für ne halbe Stunde oder so das Licht ausging. Tatsächlich wurde die BZ-Selbstmessung ja ursprünglich Ende der 70ger Jahre zum Einsatz in der Notaufnahme entwickelt, damit dort an Wochenenden, wenn das Labor nicht besetzt war, schnell bewusstlose Besoffene von bewusstlosen Hypos unterschieden werden konnten (lässt sich z.B. in den Firmengeschichten von Lifescan und Roche nachlesen).

    Ohne ausreichend viele Bewusstlosigkeiten mit tierischen Insulinen, andere gab es damals ja noch nicht, die Anke dafür verantwortlich machen könnte, könnten wir heute unseren BZ vielleicht noch gar nicht selbst messen. Und von den vielen Bewusstlosigkeiten von damals sind ebenso wie von denen seitdem keine auffällig gehäuften Fälle von Herzkreislauf- und Nerven- und sonstigen Schäden bekannt. von Jürgen
  • .Jürgen

    Rang: Gast
    am 28.11.2009 12:21:27
    Korrektur:
    ...waren mehrfache alltägliche BZ-Bewegungen von 40-400mg/dl und darüber hinaus normal,... von .Jürgen
  • tghtiuw

    Rang: Gast
    am 28.11.2009 21:26:15
    @jürgen: genau so ist es! danke!

    @anke: wenn susanne dann mit aufwand ihr neues insulin genehmigt bekommen hat (was du ja in 3 jahren nicht geschafft hast - warum wohl?) und sie den nächsten hypoglykämischen schock hat, wird sie auch denken: "was war denn das für ein sch...rat?". du wirst es nie begreifen: es gibt ausnahmen, die tierisches insulin brauchen (egal warum!) - die mehrzahl benötigt es nachweislich nicht (was ihr gute dm-führung + hypowahrnehmung beweist) !

    @susanne: wie joa schon schrieb, normal ist das nicht, besprich es mit deinem diabetologen. eine frage hätte ich noch: wer hat deinen sohn verwöhnt?
  • x-man

    Rang: Gast
    am 28.11.2009 22:24:33
    Seit Banting u. Co. gab es tierisches Insulin (bis ca.1980)...unter tierischem Insulin gab es keine tödlichen Verläufe durch das Insulin im Zuge einer Hypoglykämie!

    Wohl aber seit Einführung des Humaninsulins....frag nach beim Bundesamt f. Arzneisicherheit u. vorher Bundesgesundheitsamt(ca. 10 Todesfälle pro Jahr seit Einführung! -da ist schon einer zuviel!!!)

    Da kann dein DM-Management noch so super sein...wenn die Substanz Murks ist ,haste auch keinen Einfluss drauf!!!