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habe es gerade erfahren ...

  • fliesgen

    Rang: Gast
    am 17.05.2004 02:00:00
    Hallo, Diabetes kommt nicht so plötzlich, sondern schleichend. Sie tut eigentlich nicht weh, kann aber gesundheitliche Folgen haben, wenn sie unbehandelt bleibt. Aber, das ist ja bei Dir nicht der Fall. Ich bin kein Diabetes-Experte. ich habe die Diagnose auch erst vor 4 Wochen gestellt bekommen. Was ich den 4 Wochen gelernt habe ist: KEINE PANIK! Es kommt recht viel auf Dich zu, Dinge und Regeln, die Du beachten musst. Besonders, was die Ernährung angeht. Dafür gibt es aber Ernährungsberater. Damit musst Du sehr früh anfangen, aber das wird Dir Dein Arzt schon sagen. Du musst nämlich jetzt Deine Ernährung umstellen. Das ist gar nicht schlimm, denn es handelt sich um die beste Ernährung die es gibt. Super-lecker, reichlich und gesund! Glimepirid (z.B. Amaryl) regt Deine Bauchspeicheldrüse an. Sie schüttet sehr schnell nach der Einnahme mehr Insulin aus. Insulin wiederum bringt den Zucker in Deine Zellen. In der Packungsbeilage kannst Du lesen wie lange vor dem Frühstück Du die Tablette einnehmen musst. Daran musst Du Dich halten! Deine Mahlzeiten MÜSSEN Kohlenhydrate enthalten. Aber bitte möglichst keine schnell-wirkenden Kohlenhydrate wie Zucker, weißes Mehl. Iss lieber Mehrfachzucker, der in Vollkornprodukten enthalten ist. Meide Fett (Streichfette, fettes Fleisch, Wurst). Mageres Fleisch in Maßen. Wenn Du zum Frühstück gerne Herzhaftes isst, solltest Du Dich an Lachsschinken oder Corned Beef halten. Das heißt nicht, dass Du gar kein Fett mehr zu Dir nehmen sollst. Ungesättigte Fettsäuren, die zum Beispiel im Oliven- oder Distelöl enthalten sind, sind sogar sehr gesund. Sehr viel Gemüse (außer Erbsen und Mais), sehr viel Rohkost (Ballaststoffe), Salat bis zum Abwinken (Dressing sparsam). Keine Süßigkeiten. Besser keine Obstsäfte, da sie schnell wirkenden Fruchtzucker enthalten. Wasser immer (2-3 Liter am Tag). Verteil Deine Mahlzeiten auf den ganzen Tag. 5-7 Mahlzeiten sollten es schon sein. Aber nicht die Riesenportionen, sondern wirklich eine Verteilung der täglichen Nahrung. Traubenzucker solltest Du IMMER Dir führen! Denn durch Glimepirid kannst Du unterzuckern (Schweißausbrüche, Zittern) und im schlimmsten Fall ohnmächtig werden. Du brauchst ein Blutzuckergleichgewicht. Das soll nicht nach oben und nicht nach unten. Wenn Du unterzuckerst, musst Du ca. 4 Plättchen Traubenzucker essen und am besten noch eine Scheibe Schwarzbrot o.ä. hinterher, damit Du wieder im „Gleichgewicht“ bist. Die ganzen Untersuchungen müssen sein. Diabetes KANN Spätfolgen haben. Du Ernährung und Sport kann man die aber vermeiden. Oliver von fliesgen
  • Thomas H.

    Rang: Gast
    am 17.05.2004 16:03:50
    nun ich komme gerade vom arzt ...

    ich persönlich habe keinerlei erfahrungen usw. mit zucker.

    wie gesagt, ich komme gerade vom arzt. ich war eigentlich da, weil ich mir sorgen machte, wegen meines übermässigen durstes in lezter zeit. nun ich habe dem nicht viel beigemessen ... so ein bisschen durst ...
    das ergebniss meine butzuckertests war niederschmetternt ... 360 ...

    ich habe jezt ein messgerät mitbekommen und ein paar tabletten, (wirkstoff= 2mg glimepirid) davon soll ich täglich eine nehmen.
    ausserdem habe ich nen sack voll untersuchungen vor mir (blut, bauchorgane usw.)

    ist das normal dass sowas so plötzlich kommt ?
    wer kennt sich aus ?
    sind hier auf ärzte im forum ?
  • thomas h.

    Rang: Gast
    am 17.05.2004 16:15:02
    ich habe noch vergessen dass ich 30 jahre alt bin und ca 90kg wiege (sportlich mit ein bischen fett)
  • fliesgen

    Rang: Gast
    am 17.05.2004 19:21:10
    Hallo,

    Diabetes kommt nicht so plötzlich, sondern schleichend. Sie tut eigentlich nicht weh, kann aber gesundheitliche Folgen haben, wenn sie unbehandelt bleibt. Aber, das ist ja bei Dir nicht der Fall.
    Ich bin kein Diabetes-Experte. ich habe die Diagnose auch erst vor 4 Wochen gestellt bekommen.

    Was ich den 4 Wochen gelernt habe ist: KEINE PANIK!

    Es kommt recht viel auf Dich zu, Dinge und Regeln, die Du beachten musst. Besonders, was die Ernährung angeht. Dafür gibt es aber Ernährungsberater. Damit musst Du sehr früh anfangen, aber das wird Dir Dein Arzt schon sagen.
    Du musst nämlich jetzt Deine Ernährung umstellen. Das ist gar nicht schlimm, denn es handelt sich um die beste Ernährung die es gibt. Super-lecker, reichlich und gesund!

    Glimepirid (z.B. Amaryl) regt Deine Bauchspeicheldrüse an. Sie schüttet sehr schnell nach der Einnahme mehr Insulin aus. Insulin wiederum bringt den Zucker in Deine Zellen. In der Packungsbeilage kannst Du lesen wie lange vor dem Frühstück Du die Tablette einnehmen musst. Daran musst Du Dich halten! Deine Mahlzeiten MÜSSEN Kohlenhydrate enthalten. Aber bitte möglichst keine schnell-wirkenden Kohlenhydrate wie Zucker, weißes Mehl. Iss lieber Mehrfachzucker, der in Vollkornprodukten enthalten ist.
    Meide Fett (Streichfette, fettes Fleisch, Wurst). Mageres Fleisch in Maßen. Wenn Du zum Frühstück gerne Herzhaftes isst, solltest Du Dich an Lachsschinken oder Corned Beef halten.
    Das heißt nicht, dass Du gar kein Fett mehr zu Dir nehmen sollst. Ungesättigte Fettsäuren, die zum Beispiel im Oliven- oder Distelöl enthalten sind, sind sogar sehr gesund.

    Sehr viel Gemüse (außer Erbsen und Mais), sehr viel Rohkost (Ballaststoffe), Salat bis zum Abwinken (Dressing sparsam).

    Keine Süßigkeiten. Besser keine Obstsäfte, da sie schnell wirkenden Fruchtzucker enthalten. Wasser immer (2-3 Liter am Tag).

    Verteile Deine Mahlzeiten auf 5-7 täglich.

    Traubenzucker solltest Du IMMER Dir führen! Denn durch Glimepirid kannst Du unterzuckern (Schweißausbrüche, Zittern) und im schlimmsten Fall ohnmächtig werden. Du brauchst ein Blutzuckergleichgewicht. Das soll nicht nach oben und nicht nach unten. Wenn Du unterzuckerst, musst Du ca. 4 Plättchen Traubenzucker essen und am besten noch eine Scheibe Schwarzbrot o.ä. hinterher, damit Du wieder im „Gleichgewicht“ bist.

    Die ganzen Untersuchungen müssen sein. Diabetes KANN Spätfolgen haben. Du Ernährung und Sport kann man die aber vermeiden.

    Oliver
    von fliesgen
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 17.05.2004 19:32:08
    Haja, es kommt vor, dass man so einen Wert hat und es nicht merkt ;-)

    Das ist kein Weltuntergang. Die Untersuchungen sind Routine.

    Wieso aber stellt Dein Arzt Dich auf Tabletten ein?
    360 mg/dl ist Indikator genug um eine Insulintherapie zu beginnen. die nebenbei gesagt auch menschenfreundlicher ist..

    Naja, wirst Du ja sehen ob es klappt oder nicht.

    Du fragst nach Ärzten im Forum?
    Wozu?

    Das Beste was Dir hier passieren kann ist eine Antwort von einem langfristig gut eingestellten, intelligenten Diabetiker zu bekommen. Ein Arzt, der nicht Diabetiker ist, der kann Dir nur die Theorie vorblubbern, fein, aber nicht wirklich hilfreich.

    Ärzte versuchen Dich auf Normwerte einzustellen, Du bist aber nicht "normal", hohe Werte kommen eben vor und lassen sich kaum verhindern, wer das Gegenteil behauptet, der hat mit seinem Diabetes viel Glück.
    Gut ist es mit unter 120 mg/dl aufzuwachen und nicht über 200 mg/dl nach dem Essen zu kommen. Im Mittel sollte der Wert um die 100 liegen, aber nicht unter 60 mg/dl gehen.
    Starke Blutzuckerschwankungen sollten vermieden werden.

    Das sind so in etwa die Vorgaben.

    Kopf hoch, kommst schon wieder klar ;-)

    von Daniela
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 17.05.2004 19:42:43
    und wie groß? von Daniela
  • Elsbeth

    Rang: Gast
    am 17.05.2004 20:59:09
    Unbedingt einen Diabetologen aufsuchen, denn viele
    Ärzte haben von Diabetes eher wenig Ahnung.

    Abspecken ist erforderlich, dann bessern sich auch
    die BZ-Werte. Bewegung nicht vergessen.

    Ein so hoher BZ-Wert kommt nicht von heute auf
    morgen, da muß die Einstellung schon längere Zeit
    schlecht gewesen sein. Womöglich bist Du auch
    familiär vorbelastet.

    Das Internet ist voll von guten Diabetes-Infos, s. auch
    hier im Archiv oder

    http://www.diabeticus.de/



    von Elsbeth
  • fliesgen

    Rang: Gast
    am 17.05.2004 21:43:07
    Hallo,
    hm...bei 360 ist Insulin angesagt? Wieso eigentlich? Vielleicht bekommt er es mit Abnehmen, Sport und richtiger Ernährung in den Griff. Man muss es doch zumindest erst einmal probieren, bevor man direkt auf Insulin geht. Man darf natürlich auch nicht zu lange warten. Das ist schon klar.

    Oliver von fliesgen
  • thomas h.

    Rang: Gast
    am 18.05.2004 11:57:04
    erstmal vielen dank für die ratschläge.
    ok meine anfänliche aufregung hat sich jezt auch ein bischen gelegt.

    dass mein arzt erstmal auf tabletten sezt hat folgenden grund, erwill erst die untersuchungen und werte abwarten, die sich im laufe dieser woche ergeben und dann entscheiden was zu tun ist. (ich habe großes vertrauen zu ihm, er kennt mich schon von kindheit an)

    einer von euch schrieb, dass es angenehmer mit spritzen sei ... stimmt das ?
    ich meine es ist doch viel angenehmer, ne tablette zu schlucken, alls sich ne spritze zu setzen.
    oder hat das was mit den nbenwirkungen der tabletten zu tun ?
    was ernährung anbetrifft ... ich werde wohl so nen kurs mitmachen ... (na hoffentlich können die da kochen)
  • Elsbeth

    Rang: Gast
    am 18.05.2004 21:04:58
    Kochkurse gibt's höchstens in
    Kliniken. Es geht darum, etwas über
    die Ernährung, deren Kohlenhydrat-,
    Eiweiß-, Fett- und Kaloriengehalt zu
    lernen und zu wissen, wie das Zu-
    sammenspiel zwischen Thjerapie
    und Essen funktioniert.

    Viele haben Angst vor dem Spritzen.
    Mein Doc pflegt immer zu sagen:
    Wenn die Diabetiker nur lange genug
    leben, kommen sie an Insulin nicht
    vorbei.

    Es gibt inzwischen sehr viele Diabetes-
    Tabletten, mir persönlich ist Insulin
    lieber. Es kommt natürlich auch darauf
    an, was Dein Doc an Werten und All-
    gemeinzustand feststellt. von Elsbeth
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 18.05.2004 21:06:59
    Wie willst Du mit solchen Werten Sport treiben?
    Also wenn man den BZ nicht runterbekommt, landet man im katabolen Zustand. Dann kannste nicht mehr viel bewegen.
    Ich weiß wovon ich rede, hatte bei Manifestierung 440 mg/dl und konnte mich kaum noch bewegen.
    Aber man muss sehen wie es klappt.
    Tabletten halte ich für nicht so gut zu dosieren wie Insulin.

    Ist man Typ II, so kommt man mit sehr viel Disziplin auch wieder vom Insulin weg. Ein Typ I nicht!

    Was bist Du für ein Diabetiker-Typ? von Daniela
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 18.05.2004 21:11:38
    *lol* wenn es mit Tabletten klappt ist das sicherlich auf den ersten Blick einfacher..

    Nur muss man eins bedenken, Tabletten haben immer Nebenwirkungen!
    Eine sehr unangenehme Begleiterscheinung ist, dass man nicht so genau dosieren und mit dem Essen sehr aufpassen muss.
    Insulin ist da definitiv, mit einiger Übung, einfacher zu handhaben.
    Haste nenm hohen Wert?
    Korrigierstes mal eben und innerhalb von 2 Stunden ist der BZ in der Regel wieder auf Normwert!
    Klar klappt das nicht immer so, aber mit Tabletten stelle ich es mir noch schwerer vor.
    Es gibt eine Kombinationstherapie mit Insulin und Tabletten gegen Insulinresistenz, wäre zu überlegen.

    Hattest Du vor der Untersuchung gegessen?
    Wie alt bist Du und was wiegst Du?
    Hast Du noch andere Erkrankungen?

    Achja, ich habe es auch mit Tabletten versucht, 2 Tage, die Werte wurden damit eher schlimmer (440 mg/dl) als besser. Nachts hatte ich starke Krämpfe und Schweißausbrüche.
    Mit dem Insulin wurde es wesentlich besser, mein Hba1c liegt momentan bei 7,6 :-/ Wenn man aber mal bedenkt, dass ich von 13,2 auf 6 runter bin mit dem Insulin, dann kann man nicht meckern.

    Ich denke das Leben ist zu kostbar um sich immer und überall einzuschränken, wozu auch?
    Auf das gewicht achten ist sehr wichtig, aber immer nur das essen was man vorgeschrieben bekommt weil die Tablettensosierung sonst nicht mehr stimmt, ist unnütz!

    Also, Insulin ist quasi körpereigen, Tabletten ist Chemie.

    So sehe ich das mittlerweile.

    Aber es gibt auch negative Seiten, Unterzuckerungen (passiert auch mit Tabletten), Konservierungsstoffe im Insulin, ewiges BZ-Messen...

    Tja, ich denke aber Dein Arzt wird das schon richten ;-)

    Viele Grüße "Süßer" ;-) und Kopf hoch, Du gehörst jetzt zur Elite (irgendwas Positives braucht man ja..) von Daniela
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 18.05.2004 21:21:58
    Öhm, ein so hoher Wert kann sehr wohl von Heute auf Morgen kommen - wenn man ein Typ I ist! von Daniela
  • fliesgen

    Rang: Gast
    am 18.05.2004 21:59:14
    Hi,
    klar. bei so hohen Werten (über 250) darf man auch keinen Sport treiben, habe ich gelesen.
    Ich will mich aber weder für das eine, noch für das andere aussprechen.
    Ich bin Typ II und erst seit 4 Wochen "dabei". Meine Werte sind jetzt gerade ziemlich stabil, da ich nur noch die Hälfte nehme (1mg Amaryl), 6 Kilo abgenommen habe und Sport treibe.
    Allerdings weiß ich auch, dass ich nicht ewig Amaryl nehmen kann, da es auf Dauer das letzte aus meinem Pankreas heraus holt bis der dann sagt "So, aus, Schluss".

    Deshalb gehe ich morgen zu einem Diabetologen. Vielleicht kann ich auf Metformin umsteigen, da ich abnehmen will und es mit einer gesunden Ernährung probieren möchte.
    Klappt das nicht, dann muss ich halt auf Spritzen umsteigen. Ich glaube nicht, dass ich das als schlimm empfinden werde. Ich habe mir jahrelang Testosteron spritzen müssen und das war auch nicht so schlimm. Dabei handelte es sich um eine ölige Flüssigkeit, dementsprechend war die Größe der Kanüle.

    Ich glaube einfach, dass es keine Patentbehandlung gibt, sondern nur eine individuelle. Niemand kann jemandem auf den Kopf zusagen, dass eine bestimmte Therapie wirklich "besser" ist.

    Ich gebe aber zu, dass ich ganz bestimmt nicht die Diabetes-Weisheit mit Löffeln gefressen habe ;-)

    Oliver von fliesgen
  • Blue Cat

    Rang: Gast
    am 19.05.2004 05:26:43
    Also, ich bekam auch zuerst Tabletten. Kompletter Zusammenbruch, Bauchschmerzen, Schlaflosigkeit, immer grösser werdender Durst ect . Meine Werte stiegen auf über 500 mg/dl...Jetzt spritze ich insulin und mir geht es von tag zu tag besser :-)
    von Blue Cat
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 19.05.2004 17:51:59
    Dann wurde Typ I diagnostiziert? von Daniela
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 19.05.2004 17:53:40
    Habe auch nicht die Diabetes-Weisheit mit Löffeln gefressen, ich denke nur, dass Metformin besser sein sollte, da es die Zellen empfindlicher für Insulin machen soll.

    Versuche Dir die Eigenproduktion zu erhalten, dann hast Du einen Puffer für den Ernstfall.
    Ich produziere noch genug um den BZ nicht höher als ca. 350 mg/dl ansteigen zu lassen wenns mal schiefgeht.
    Tabletten, die die Pankreas ausquetschen sind bestimmt auf Dauer nicht gut :-/

    Das Spritzen ist null Problem, die Kanülen sid so fein, die merkt man kaum!

    Aber mit Insulin muss man seine Aufmerksamkeit sich gegenüber schulen, Unterzuckerungen sind unschön und können fatale Folgen haben.

    Also, keep COOL, Insulin ist und bleibt echt das Beste was es für Diabetiker gibt. von Daniela