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  • Anna

    Rang: Gast
    am 24.10.2009 15:40:17
    Hallo,

    ich spritze seit ein paar Jahren Lantus und vertrage das auch sehr gut.
    Jetzt habe ich aber gehört,das Lantus Krebserzeugend ist. Da ich vor 10 Jahren Nierenkrebs hatte,bin ich sehr beunruhigt.
    Was haltet ihr vom Lantus und wer spritzt das noch?

    LG Anna


  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 24.10.2009 16:42:55
    wenn Du in die Suche hier links Lantus schreibst, bekommst Du jede Menge Diskussion, die schon gelaufen ist, auch z.B. http://www.diabetes-forum.com/scripts/menu_forum.asp?ID=53146 von Jürgen
  • Mathias

    Rang: Gast
    am 24.10.2009 18:12:21
    Ich spritze Lantus nur für die Nacht. Das Ergebnis sind gute Werte am nächsten Morgen (80-100). Meine Beraterin hat die Dosis sogar von 8 auf 6 Einheiten reduziert.

    Bei der Diskussion um Krebs durch Lantus tauchte nicht nur hier die Information auf, dass es sich um einen Fehlalarm handelt.
    von Mathias
  • gdhfzrt

    Rang: Gast
    am 24.10.2009 21:30:10
    >>Jetzt habe ich aber gehört,das Lantus krebserzeugend ist<< Krebserzeugend ist? Sein kann! Halte es da wie bei den Tabakwaren - kann, muss aber nicht! Meine Urgrossmutter hat nie geraucht, sie wurde 98 - mein Urgrossvater hat jedoch geraucht, er wurde leider nur 86! So kann's gehen. Hat sicher alles auch etwas mit der jeweiligen Dosis zu tun. "Die größte Gefahr im Leben ist, daß man zu vorsichtig ist "...
    ... sagte Alfred Adler, einer der Gründerväter der Psychoanalyse. Angst ist zwar eine so genannte Basisemotion, die wir alle kennen und schon erlebt haben und die sinnvoll ist (als Schutz, zur Warnung etc.) - aber die leider auch hemmt und einschränkt.
    Der Witz ist, dass die, die am lautesten gegen Lantus "schreien" (obwohl sie es nicht nutzen), die sind, die sich seit Jahrzehnten täglich 20 Ziggis ins Gesicht stecken, aber weil sie vegan leben, denken, sie wären vor allem gefeit! Welch Trugschluss!
  • xyz

    Rang: Gast
    am 25.10.2009 06:43:40
    Gibt es denn hier auch welche,die sich für LANTUS stark machen und hinterher die volle Verantwortung übernehmen wenn jemand an Krebs erkrankt durch LANTUS ?

    Bei vielen anderen Medikamenten waren es auch DIE,die verharmlosten und verschleierten und hinterher? Man denke da nur mal an LIPOBAY,VIOXX,CONTERGAN u.v.a.m.

    Oder aktuell die Impfung gegen die SCHWEINEGRIPPE -der Impfstoff ist OHNE Langzeiterfahrung/Studien auf den Markt gepresst worden.
    Mir reicht schon das Bekanntwerden einer von vielen möglichen Nebenwirkungen ( z.B. "aufsteigende Lähmungen")um die Impfung NICHT vornehmen zu lassen!

    ES GILT DER SPRUCH: WER SICH IN GEFAHR BEGIBT KOMMT DARIN UM !!!

    Dran denken: Insulin braucht der insulinpfl. Diabetiker immer - es gibt aber gesunde Alternativen,z.B. tierisches Insulin !
  • peter

    Rang: Gast
    am 25.10.2009 10:16:15
    wie immer ankeunsinn,
    niemand kann für andere verantwortung übernehmen
    auch anke übernimmt nicht die verantwortung wenn jemand ihr glaubt und ti nicht verträgt,
    prozentual haben als es nur ti gab wesentlich mehr dieses nicht vertragen und gelitten ohne alternative.
    außerdem war ti sehr lange sehr unrein, und ist erst kurz vor einführung von hi chromatografisch aufbereitet worden.
    außerdem gibt es als basalinsulin nur nph verzögertes , und dies ist für viele wegen der ungünstigen wirkkurve schlecht geeignet.
  • Joa

    Rang: Gast
    am 25.10.2009 15:16:55
    Hallo Anna,

    vorab gesagt, ich habe kein Lantus in der Nutzung.

    > Anna schrieb:

    > Jetzt habe ich aber gehört,das Lantus
    > Krebserzeugend ist.

    Lantus wird nicht verdächtigt Krebs zu verursachen. Die Diskussion geht darum, dass es aber ggf. bereits vorhandene Krebszellen stärker zum Wachstum anregen könnte, als andere Insuline.

    Die Auswertungen verschiedener Studienergebnisse durch das IQWIG, Prof. Sawitziki, dazu werden allerdings von vielen Seiten als durchaus hinterfragungswürdig gesehen.

    > Da ich vor 10 Jahren Nierenkrebs hatte,bin ich
    > sehr beunruhigt.

    Dass Du beunruhigt bist kann ich verstehen, und ich würde mir dann auch, ein paar Gedanken mehr machen.

    Die Dringlichkeit solcher Überlegungen wäre für mich aber auch von der täglichen Lantusdosis abhängig.

    Bei Mengen unterhalb 40, besser 30 IE täte ich das recht entspannt sehen. Bei einem Bedarf ab 40-50 IE würde es mich dann doch eher drängen.

    Vielleicht sprichst Du mal mit Deinem Arzt drüber, der müsste ja ggf. eine Verordnung machen, und schau Dir eine Entscheidung dann auch unter der Fragestellung an, wie gut Du mit einem anderen Basalisulin klar kommst.

    Denn wenn Du mit Lantus gut klar kommst, aber mit einem anderen Insulin nur Stress und/oder schlechte Werte hättest, wäre ja auch das bisher noch unklare gesundheitliche Risiko durch Lantus gegen die allgemein anerkannten Gesundheitsschädigungen einer schlecht(er)en Einstellung abzuwiegen.

    Gruß
    Joa

    p.s.
    Beiträge von Wirrköpfen, die generell zwischen "gesundem" tierischen Insulin und verdammungswürdigen Human- oder Analoginsulinen unterscheiden sind "tierisch" für die Katz und verdienen keine Beachtung. :-(((

  • xyz

    Rang: Gast
    am 25.10.2009 17:42:39
    In der Sendung(ZDF) "Volle Kanne" vom 30.06.09 bestätigt Herr Prof.Dr. Scherbaum,DDZ,Düsseldorf die hohe Kanzerogenität von allen(!) Human-Analoginsulinen... und es gilt:

    >>>Insulin-like growth factor 1 (IGF-1), auch Somatomedin C genannt, ist ein Wachstumsfaktor, der strukturell dem Insulin sehr ähnlich ist. Er wird hauptsächlich von der Leber nach Stimulation mit Wachstumshormon Somatotropin sezerniert. In Studien konnte ein Einfluss von IGF-1 auf die Regulation sowohl von physiologischen Zuständen als auch von pathologischen Zuständen vor allem in der Krebsentwicklung nachgewiesen werden. Hierbei wurde ein Einfluss auf die Zellproliferation und die Apoptoseverhinderung beschrieben.<<<

    (Quelle : Wiki)

    Hier bekannte Fakten (Ursachen) totzuschweigen oder als "dummes Zeug" darzustellen zeugt entweder von großer Dummheit oder hochgradig skrupelloser krimineller Energie!

    Es scheint hier einigen Leuten scheißegal zu sein ob Menschen sterben....Hauptsache der Profit stimmt!
    So etwa nach dem Motto:

    " ES GIBT VIEL ZU GEWINNEN SACKEN WIR'S EIN"
  • fgdhjdru

    Rang: Gast
    am 25.10.2009 23:33:55
    Daran sieht man wieder. wie beschränkt die "Dame" denkt:
    >>>Insulin-like growth factor 1 (IGF-1), auch Somatomedin C genannt, ist ein Wachstumsfaktor, der strukturell DEM INSULIN sehr ähnlich ist. <<<
    Wo bitte steht denn da etwas von Humaninsulin - da steht eindeutig "dem Insulin" und das schliesst ihr geliebtes Schweineinsulin mit ein!! Selber ans Bein gepinkelt.
    ***Es scheint hier einigen Leuten scheißegal zu sein ob Menschen sterben....Hauptsache der Profit stimmt! So etwa nach dem Motto: " ES GIBT VIEL ZU GEWINNEN SACKEN WIR'S EIN"***
    Du wirst uns zum unzähligsten Male nicht beweisen können, woran die Menschen gestorben sind. Und das HIER nur ein Einziger Profit macht, indem er etwas anderes als DU sagt, ist ja wohl das Abwegigste, das man bringen kann! Aber quassele weiter Schwachsinn und fühl dich wohl in deinem Pelz - es wird dir nicht helfen und uns geht es gottlob am A... vorbei!
  • xyz

    Rang: Gast
    am 26.10.2009 07:22:23
    Hier ein Auszug für Leute die es immer noch nicht glauben und weiterhin in unverantwortlicher Art und Weise handeln,indem sie so tun als gäbe es diese Probleme nicht (es betrifft nicht nur LANTUS! -zum Nachlesen:

    http://www.welt.de/print-welt/article195251/Mythos_vom_Humaninsulin.html


    Chantelau warnt: "Manche Krebsarten haben lange Latenzen. Brustkrebs bricht beim Menschen erst nach 15 Jahren aus. Und die Industrie erstellt zwar eine Menge Patientenstudien zu Humaninsulin und Analoga - aber keine Langzeitstudien zu Krebs." Das moniert auch das IQWiG, das seine Ergebnisse am 15. Februar veröffentlichen will. Chantelaus Grundkritik am Gentech-Stoff: "Normalerweise produzieren aufeinander abgestimmte, spezialisierte Zelltypen das Insulin. Ein hochkomplexer Vorgang." Die Gentech-Produktion ist nicht naturidentisch: Bakterien wie Escherichia coli oder auch Hefepilze werden gentechnisch so manipuliert, daß sie Moleküle oder auch nur Molekülteile des Humaninsulins produzieren. Ob aber zum Beispiel die Faltung der Aminosäuren identisch ist mit den Produkten menschlicher Zellen, ist nicht bewiesen - nur die chemische Formel ist sicher dieselbe. Wie Unverträglichkeiten entstehen, ist noch unerforscht. "Aber das darf kein Grund sein, Patienten zu etwas zu zwingen, was nicht gut für sie ist", so Professor Konrad Wink von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AKdÄ). Er spielt auf die Weigerung mancher Kassen an, das in Deutschland nur noch als Import erhältliche Schweineinsulin zu zahlen. Wink: "Soweit hätte es nicht kommen dürfen." Die AKdÄ will Empfehlungen versenden, damit die Kassen die Kosten für porcines Insulin (Schweineinsulin) tragen. Am Horizont der Arzneimittelfabrikation dräut derweil die nächste "Katastrophe", sie grämt sogar die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG): Am 30. Juni wird Novo Nordisk die Produktion des porcinen Verzögerungsinsulins "Semilente" einstellen, zugunsten eines Humaninsulins, das erst vor einem Jahr auf den Markt kam. Für Allergiker gibt es keinen Ersatz. Dabei nimmt der Schweizer Diabetologe Professor Arthur Teuscher an, daß zehn Prozent der Insulinpflichtigen mit Schweineinsulin weniger Probleme hätten. In Großbritannien nehmen es rund 40 000. Dort ist auch üblich, schlecht eingestellte Patienten versuchsweise mit Schweineinsulin zu therapieren. Im November hat das Medikament übrigens 80jähriges Jubiläum.