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Angst darüber zu sprechen
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Ben
Rang: Gastam 24.09.2009 23:30:05
Hallo
Bei meiner Freundin wurde vor zwei Jahren der Typ 1 diagnostiziert. Ausser mit mir spricht Sie mit niemandem über ihre Krankheit, da sie Angst hat, dass die Leute sie anders behandeln würden wenn sie es wüssten. Diese phsychische Sperre kommt nicht von ungefähr, da Sie dies durch einen Elternteil mit demselben Typ so gelernt hat.
Es wurde einfach nie darüber gesprochen. Dies führt dazu, dass sich meine Freundin durch ihr Stillschweigen des öfteren selber in "Gefahr" bringt und der Krankenwangen schon mehrmals in der Nacht kommen musste. Ich habe Ihr angeboten mit in eine Beratung zu gehen. Dies verwehrt Sie allerdings, da sie meint, dass sie wisse was sie tut, dass es ihr zur Zeit ja prima geht und die in der Beratung ihr eh nur Vorwürfe machen würden. Natürlich kann ich Sie dazu nicht zwingen. Aber vielleicht hat ja jemand von Euch einen Tipp wie ich ihr etwas Mut machen kann, damit sie etwas offener mit ihrer Krankeheit umgeht. .
Danke! von Ben -
xyz
Rang: Gastam 25.09.2009 07:51:40
Wende dich mit deinem Problem an Herrn Prof. Dr.med. A. Teuscher in Bern.!
Die Telefon-Nr. findest du im Telefonbuch oder unter :
http://www.diabetes-ernaehrung.ch
Viel Glück und alles Gute! -
tzrt
Rang: Gastam 25.09.2009 13:00:00
Solange sie sich diszipliniert an die ihr verordnete Therapie hält und ihre Werte gut sind, muss sie sich ja nicht "outen". Ihr Umfeld wird ja kaum was davon mitkriegen.
Ich versteh zwar nicht, warum man ein Problem hat, zu seinem Diabetes zu stehn, weil die Krankheit ja nun wirklich kaum Einfluss auf den Alltag hat (sofern richtig und frühzeitig behandelt).
Aber vielleicht braucht sie einfach etwas Zeit. Wenn sie allerdings irgendwann darunter leidet, wär professionelle Hilfe vielleicht angebracht. -
dhfkghi
Rang: Gastam 25.09.2009 15:54:20
"Wenn sie allerdings irgendwann darunter leidet, wär professionelle Hilfe vielleicht angebracht."
Die bekommt sie aber keinesfalls bei Teuscher in der Schweiz! Der ist nämlich kein Psychologe. Und das Ganze scheint ein psychisches Problem zu sein. Jedoch selbst falls das "weg" ist, wurde das medizinische Problem DM noch nicht angegangen. Denn wenn öfters der Notdienst erscheinen muss, ist die Einstellung mit Sicherheit nicht okay bzw. ihr geht es nicht gut! Da wäre eine Schulung zu DM dringlicher - aber schön eins nach dem anderen! -
peter
Rang: Gastam 25.09.2009 19:56:34
wer sich strikt und starr an irgendwas verordnetes hält , ist nicht gut geschult und bekummt hypos wie hypers,
denn niemand hat irgendwo ein rad an dem etwas eingestellt wird.
das problem kann ! sein daß sie durch veraltete konzepte garnicht richtig reagiert.
da ist der rat durch jemanden der noch weniger ahnung hat weder nützlich noch erwünscht.
meintip geht nach althausen zu doc teupe, und ihr oder sie werden völlig mit neuen erkenntnissen aus der schulung rauskommen, und mit dem dm klarkommen.
ja es stimmt vor ein paar jahren galten dmler mit 1-2 hypos pro woche als gut eingestellt, aber früher ist früher heute ist heut.
einfach googeln -diabetesdorfalthausen-
von peter -
jay
Rang: Gastam 25.09.2009 21:47:08
ich bin selbst neu typ 1 und hab ansich kein problem damit, von mir aus kann das auch jeder wissen, aber wenn's nicht notwendig ist sag ich das auch nicht gleich (finde diabetes nebensächlich)
ein bisschen komisch ist das schon wenn man es den leuten dann sagt, denn die meisten nicht-diabetiker haben ja keine ahnung davon und denken dann sonstwas...(auf die schnelle kann mal alles wichtige auch nicht immer gleich erklären, die verstehen davon nur die hälfte)
ich spreche darüber nur im engsten kreis (familie,freunde) nichmal die kapieren das so richtig
alle anderen ehrfahren das dann eh früher oder später
natürlich währe es gut alle vorher zu informieren falls doch mal ein notfall eintritt, aber jedem sollte das selbt überlassen werden
wenn man sich selbt helfen kann und sonst gut eingestellt kann man auch so tun als ob man gesund währe aber das ist mir lästig
deine freundin wird schon irgendwann wenn sie dazu bereit ist von selbt darüber reden, da wird ihr keiner so schell "helfen" können (helfen kann man nur dem der hilfe braucht und annimmt!) von jay -
xyz
Rang: Gastam 26.09.2009 08:41:27
>>>Die bekommt sie aber keinesfalls bei Teuscher in der Schweiz! Der ist nämlich kein Psychologe. Und <<<
Der hat aber weit mehr Erfahrung als ihr alle zusammen was Diabetes mellitus betrifft!
Er könnte evtl. weitervermitteln an einen guten PsychologenIn falls überhaupt erforderlich.
Vor allen Dingen schwatzt er nicht so ein dummes ,hirnrissiges Zeug wie dieser "peter" hier im Forum! -
peter
Rang: Gastam 26.09.2009 11:26:29
anke steck dir deine dummen ratschläge wohin du willst,
du hast garkeine ahnung, und teuscher ist selber kein diabetiker sondern auch nur zuschauer.
zudem du die frage noch nichtmal begriffen hast.
denn das allererste kann der partner(nicht durch nerven) sondern im lockeren gespräch rausfinden :
ist -das nicht darüber sprechen, ist die reaktion der freundin eine verhaltensregel die ihr von der mutter mtgegeben wurde -
Viktoria
Rang: Gastam 26.09.2009 15:30:24
>>Der hat aber weit mehr Erfahrung als ihr alle zusammen was Diabetes mellitus betrifft!<<
Woher weisst du das denn? Wie geschrieben, hat er keinen DM, kann somit die subjektiven Einflüsse, sprich Erfahrungen, überhaupt nicht einschätzen. Mag sein, dass er Grundlagenwissen hat (das ist das, was dir fehlt!), der Rest sind Einschätzungen, Auslegungen und Erzählungen, sowie Erlerntes - ein Guru (wie du ihn gern hinstellst) ist er im DM-Bereich keinesfalls. Träum schön weiter! Nebenbei: einen Teuscher anzurufen, um sich von ihm an einen Psychologen weitervermitteln zu lassen - auf derart hirnrissige Ideen kannst echt nur du kommen (in D scheint es keine guten Ärzte zu geben). von Viktoria -
xyz
Rang: Gastam 27.09.2009 09:08:28
@Viktoria:
>>>(in D scheint es keine guten Ärzte zu geben). <<<
Da haste Recht mit! Nur von DDG und DDB (einschl. Sponsoren/Pharmaindustrie)gekaufte oder solche die ihr Gehalt mit Verordnungsprämien aufbessern -auf Kosten vieler Menschen!
Bildung schadet nicht:
http://www.transparency.de/Gesundheitswesen.gesundheit.0.html -
dgfhrzt
Rang: Gastam 27.09.2009 17:55:11
Madame redet wie immer von Dingen, von denen sie nichts versteht!
"Transparency Deutschland fordert:
* Bereitstellung transparenter Information über Qualitäts- und Leistungsunterschiede, z.B. durch eine Positivliste für Medikamente und durch das unabhängige Institut für Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG)
* Pflicht zur Offenbarung von Behandlungsfehlern und Einführung einer Medizinschadensforschung
* Stärkung der Patientenrechte, z.B. Einsichtsrecht der Patienten in ihn betreffende Arzt-Unterlagen
* Unabhängige Arzneimittelforschung und Fortbildung von Ärzten, d.h. Zurückdrängen der Manipulationsmöglichkeiten durch die pharmazeutische Industrie"
Das Einsichtsrecht gibt es schon ewig. Es gibt genug Ärzte, denen Unredlichkeit in keinster Weise nachgesagt werden kann und die sich auf unabhängigen Tagungen und Symposien fortbilden. Das das IQWiG nicht nur Positivmeinungen hat, ist hinreichend bekannt. Und wenn Deutschland keine guten Ärzte hätte, würde längst Gras über dich wachsen. Aber für dich gibt es ja eh nur schwarz und weiss - Mischungen/ Nuancen oder andere Farben kennst du ja nicht! "Bildung schadet nicht" - aber Missbildung oder Unwissen (bist das beste Beispiel dafür!)
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Ben
Rang: Gastam 28.09.2009 23:09:38
Hallo Ihr
Danke für euer Feedback. Wollte allerdings nicht, dass hier irgendwelche "alte" Sachen ausgetragen werden. Teuscher hin oder her. Ich kann mich dort mal erkundigen und mir meine eigene Meinung bilden.
Viele können sehr offen mit ihrer Krankheit umgehen ich bin aber überzeugt, dass bestimmt auch einige grosse Probleme damit haben. Mit "darüber sprechen" meine ich nicht, dass man das gesamte Umfeld miteinbeziehen soll sondern mehr, dass man selber dazu steht und es akzeptiert. Denn wenn man etwas akzeptiert kann man viel besser und offener mit sich selber umgehen und genau dies ist gerade bei dieser Krankheit enorm wichtig. Ausserdem holt man sich schneller Hilfe oder lässt sich helfen ohne davor Angst zu haben eine "Stampauke" zu erhalten. von Ben