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  • Norbert

    Rang: Gast
    am 02.04.2003 10:09:03
    Hallo Forum,

    ein befreundeter Mailpartner aus Indien,
    Diabetiker mit schon erheblichen Folgeschäden,
    hat nun auch schlechte Blut- und Nierenwerte.

    Mangels Krankenversicherung ist an eine Dialyse
    nicht zu denke, die Familie ist sehr arm.

    Wie könnte er mit Hilfe der Ernährung und Vermeidung
    evtl.shädlicher Lebensmittel seine Situation stabilisieren?

    Gibt es hilfreiche Internetseiten,
    gern auch in Englisch? von Norbert
  • Andreas

    Rang: Gast
    am 03.04.2003 21:58:56
    Hallo Norbert!

    Harnstoff ist das Endprodukt des Proteinstoffwechsels. Eine Nierendiät wäre also in erster Linie eine proteinarme Ernährung, die allerdings in Ländern wie Indien ohnehin üblich ist. Mit einer solchen Diät ließe sich aber allenfalls die verringerte Filtrationsrate der Nieren kompensieren.

    Eine fortschreitende Niereninsuffizienz läßt sich nicht mit einer Diät, sondern mit gut eingestelltem Blutzucker und Blutdruck aufhalten. Gleichzeitig sind natürlich auch alle bereits auftretenden Symptome behandlungsbedürftig.

    Ich verstehe die Problematik, aber die Ursache (wenn es sich um Dm Typ 1 handelt) läßt sich leider nicht abstellen. Man kann hier wirklich nur versuchen, die Stoffwechsellage dauerhaft zu vefbessern.

    Herzliche Grüße
    Andreas