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Zuckergehalt in Pumpernickel
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Petra
Rang: Gastam 31.08.2009 18:58:39
Mein Mann ist Typ-II-Diabetiker. Seine Ernährungsberaterin hat ihm von Pumpernickel abgeraten, da der Zuckergehalt darin so hoch sei.
Als aufmerksame Zutatenlistenleserin kann ich das nicht nachvollziehen. Pumpernickel enthält 3 g Zucker pro 100 g, andere Vollkornbrotsorten ca. 2,7 g. Geht es da jetzt um 0,3 g mehr oder weniger? In einschlägigen Diabetes-Ratgebern wird Pumpernickel durchaus empfohlen, auch der glykämische Index ist niedrig.
Gibt es vielleicht ältere Literatur mit anderer Brotrezeptur? Wer kann diesen Widerspruch erklären? von Petra -
Das is Wurscht!
Rang: Gastam 31.08.2009 21:54:57
Schau dir einfach mal die folgenden websites an (und drucke sie dir aus für die schlaue Dame):
gesuender-abnehmen.com/abnehmen/naehrwerte-kalorien-pumpernickel-2851.html
gesuender-abnehmen.com/abnehmen/naehrwerte-kalorien-roggen-weizen-mischbrot-mit-hefe.html
und dann frag doch mal die "Ernährungsberaterin", welches Produkt mehr Kohlenhydrate und welches mehr Ballaststoffe hat. Ausserdem gehe ich mal davon aus, dass sich dein Mann nicht ausschliesslich von Pumpernickel ernährt, also: Guten Appetit! von Das is Wurscht! -
peter
Rang: Gastam 01.09.2009 13:51:21
ernährungsberater und ökotrophologen, das sind die sprücheklopfer der heutigen zeit, besser man hört garnicht hin.
abgesehen davon daß du schon sehr richtig das etikett gelesen hast. und das ist entscheidend.
andererseits steht bei zb harry vollkornbrot wie auch bei vielen dunklen(malzextrakt=traubenzucker)10g/100g das sind 2,5 scheiben die 10g traubenzuckerzucker "und" die entsprechende stärke=be enthalten.
nur pumpernickel ist durch den speziellen backprozeß (sehr lange bei relativ niederen temperaturen) so dunkel, also kaum mit zucker gefärbt.
daß man von vollkornbrot/pumpernickel pro be mehr brot in gramm essen kann liegt nicht am vollkorn sondern an dem um 20% höheren wassergehalt. von peter -
Ernährungsberaterinnengegner
Rang: Gastam 01.09.2009 14:15:43
Was empfiehlt sie denn sonst noch so? von Ernährungsberaterinnengegner -
xyz
Rang: Gastam 01.09.2009 15:56:13
das sind die sprücheklopfer der heutigen zeit, besser man hört garnicht hin.
= peter!!! *LOL* -
Klopfer
Rang: Gastam 01.09.2009 16:41:29
>>das sind die sprücheklopfer der heutigen zeit, besser man hört garnicht hin.<< der grösste sprücheklopfer bist doch du, anke. aber wenn du meinst, man sollte dir gar nicht zuhören, gebe ich dir natürlich recht! und dein *LOL* passt auch immer: * labere oft lumpiges* von Klopfer -
Pumpernickelfan
Rang: Gastam 03.09.2009 09:50:28
Also eine gute Alternative zu Körnerbrot ist Pumpernickel auf jeden Fall. Viele sagen, sie bekommen von Körnerkram richtig Magenprobleme oder Bauchweh.
Das kommt daher, dass die Körner im Darm oder Magen richtig nachquellen. Die Getreide im Pumpernickel sind ausgequollen und so gut verträglich. von Pumpernickelfan -
Rolf
Rang: Gastam 04.09.2009 20:02:09
Hi,
Back ihm doch sein Vollkornbrot selbst! Da weißt Du, was enthalten ist und man muß sich in den Läden nicht mit dem oft sehr klein gedruckten Inhaltsstoffen auseinandersetzen.
Also: 1 Kilo Vollkornmehl, ca. 800 ml lauwarmes Wasser, 20 g Trockehefe, 1/2 Tl Salz, etwas Kümmel und je nach Geschmack Sonnenblumenkerne, Sesam, Kürbiskerne o Ä.
Die Zutaten in einer Schüssel zu einem Teig verkneten und etwa 20 Minuten gehen lassen. Danach in eine Form (es gibt Brotbackformen) füllen, glattstreichen, ggf. mit Körner bestreuen und nocheinmal ca. 35 Minuten gehen lassen. In den 15 Minuten bei 210 Grad vorgeheizten Backofen geben und etwa 65 Minuten backen. Nach fertigstellung aus der Form stürzen, abkühlen lassen und schneiden und ggf. einfrieren.
Mach ich jetzt schon fast 5 Jahre lang, kaufe seitdem kein fabrikmäßig hergestelltes Brot mehr.
LG
Rolf1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Petra Gocke
Rang: Gastam 05.09.2009 01:58:23
Danke für das Rezept. Mit Vollkornmehl meinst du wahrscheinlich Weizen- oder Dinkelmehl? Für Roggenmehl braucht man ja Sauerteig - und da wird es dann kompliziert.
Soweit ich weiß, soll mein Mann so ein ganz grobes Brot essen, das nicht aus Mehl, sondern aus vollen Körnern gebacken wird. Es reicht also nicht, nur ein paar Körner in den Teig einzuarbeiten.
Funktioniert denn dein Hefeteig ganz ohne Zucker? Ich verwende nämlich auch bei herzhaften Hefeteigen normalerweise wenigstens einen TL Zucker, damit die Hefe besser geht.
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Rainer
Rang: Gastam 05.09.2009 11:34:13
Hallo Anomym.87,
der Löffel Zucker im Hefeteig ist überhaupt kein Problem. Der Zucker wird von den Hefebakterien in Alkohol umgewandelt, der bringt die Luftblasen in den Teig und verdunstet beim Backen.
Selbst wenn das nicht so wäre, ist die geringe Menge, die von dem Löffel in einer Scheibe Brot ankommt unerheblich. Wenn der BZ am Ende nicht stimmt, dann liegt das bestimmt nicht an dem Löffel Zucker im Hefeteig.
Beste Grüße, Rainer