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Zuckertest
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assy123
Rang: Gastam 12.12.2010 14:27:38
Ich bin zur Zeit kein Diabetiker aber erblich vorbelastet.
Bei mir wurde ien Zuckertest durchgeführt:
1. Wert nüchtern 110
2. Wert nach einer Stunde 205
3. Wert nach zwei Stunden 83
meine Ärztin sagte, dass das eigentlich medizinisch betrachtet nicht möglich ist.
Kann mir jemand sagen, ob es wirklich so untypisch ist? -
eh
Rang: Gastam 12.12.2010 19:49:44
Warum meint sie, das sei nicht möglich?
Versteh ich nicht. -
peter
Rang: Gastam 12.12.2010 20:55:29
ja genau das, ist das problem der arzt hat keine ahnung, und verbirgt seine ahnungslosigkeit unter gewäsch. - nur zur info alles wirklich alles ist möglich mit der bz bewegung.
und deine ist eine typischefür t2 im beginnerstadium, zuerst sekretionsstarre, dann überschießend, wobei 80 eigentlich normal ist, der startwert mit 110 schon sehr an der grenze ist.
und eigentlich an zwei beliebigen messungen über 200 die diagnose schon steht.
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Rainer
Rang: Gastam 13.12.2010 11:49:01
Hallo Anonym.41,
ich verstehe nicht, was dein Arzt an den Werten so ungewöhnlich findet. Das ist die ganz normale Diabetesentwicklung im Prä-Diabetischen Stadium. Wahrscheinlich ist dir 2 1/2 Stunden nach dem Zuckerwassertest sehr komisch geworden, weil dein BZ weiter auf 60....65 mg/dl runtergegangen ist. Wenn du so weiter machst wie bisher, dann hast du in ein paar Jahren die Werte, wie dein Doc sie bei Diabetikern gewöhnt ist.
Wenn du die Diabetesentwicklung stoppen willst, dann musst du auf deine Ernährung achten und die KH einschränken. Außerdem ist regelmäßige Bewegung sehr hilfreich. Wenn du eine gute Erklärung und Anleitung benötigst, dann kann ich dir das Buch "Stopp Diabetes" empfehlen. Du kannst dir auch diese Anletung http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf ansehen und danach handeln.
Beste Grüße, Rainer
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assy123
Rang: Gastam 13.12.2010 12:24:56
vielen Dank :-), so was ähnliches habe ich mir schon gedacht. von assy123 -
Lilo
Rang: Gastam 15.12.2010 14:04:20
..nu isse wech..
Falls du doch noch nachliest, kurze Frage:
genetisch vorbelastet? Wie meinst du das? Ich dachte bisher, nur Typ 1 hat eine genetische Komponente, die nicht für Typ 2 gilt?
Oder wie ist das nun eigentlich?
Zweite Frage: WAS für ein Arzt ist das denn? Der Hausarzt? von Lilo -
assy
Rang: Gastam 15.12.2010 14:15:22
Genetisch vorbelastet heißt, dass väterlicherseits fast alle Diabetes Typ 2 bekommen haben. Mein Vater übrigens auch.
Arzt ist mein Hausarzt. (Internist) von assy -
eh
Rang: Gastam 15.12.2010 16:16:54
"genetisch vorbelastet?"
Tatsächlich ist es so, daß Typ2 bei weitem stärker genetisch vorbelastet ist als Typ1.
Allerdings wird das nicht gern gehört, bzw. veröffentlicht, weil dann die schöne Story vom "angefressenen Diabetes" nicht mehr so recht glaubwürdig klingt.
Da die Entstehung des Typ2 noch ziemlich im Dunkeln liegt, ist das wohl wissenschaftlich nicht wirklich bewiesen, obwohl empirische Forschungen durchaus darauf hinweisen, von persönlichen Erfahrungen ganz zu schweigen. -
Jürgen
Rang: Gastam 15.12.2010 16:52:55
vielleicht schaut Ihr für die Genetik grad mal rüber
http://www.dm-treff.de/forum/thread.php?postid=52100#post52100 von Jürgen -
eh
Rang: Gastam 15.12.2010 18:13:20
Hallo Jürgen,
dein Link klappt nicht, aber ich kann mir kaum vorstellen, daß in einem Forum irgendetwas sinnvolles über die genetische Komponente des Typ2 steht.
Wenn du beweisen willst, daß es bei Typ2 keinerlei Vererbung gibt, dann solltest du schon etwas Überzeugenderes bieten.
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Jürgen
Rang: Gastam 15.12.2010 18:55:17
Versteh ich nich, kann ihn einkopieren und funzt. Anyway, verweist mit Kommentar auf diese Quelle (Umbrüche löschen)
http://www.diabetesincontrol.com/index.php?option=com_content&view=article&id=10184
-new-analysis-concludes-cause-of-diabetes-
not-genetic&catid=1&Itemid=8 von Jürgen -
eh
Rang: Gastam 16.12.2010 10:42:14
Ach Jürgen, du solltest wirklich nicht auf jeden obskuren Artikel im Netz reinfallen, besonders wenn er aus den USA stammt und in keiner seriösen Fachzeitschirft zu finden ist. Was unter deinem Link erscheint, ist offenbar von Diätprodukt-Herstellern gesponsert. Dieser Artikel ist derart unseriös, daß man nur den Kopf schütteln kann.
Man kann doch nicht einfach behaupten, es gäbe mehr oder weniger keine genetisch bedingten Krankheiten ohne auch nur einen wissenschaftlichen Beweis dafür zu bringen.
Das würde auch schwerfallen, denn es gibt definitv Krankheiten, die nachweisbar genetisch bedingt sind.
Daß es bei Typ2 noch keinen wissenschaftlichen Nachweis gibt, liegt auf der Hand. Die Forschungen auf diesem Gebiet sind ja erst ein paar Jahre alt und dabei hat sich gezeigt, daß Typ2 eine wesentlich komplexere Krankheit ist, als man bisher angenommen hat. Kein seriöser Wissenschaftler würde eine Behauptung veröffentlichen, die er nicht hieb- und stichfest beweisen kann, er wäre erledigt.
Der Augenschein zeigt uns längst, daß Typ2 zumindest eine starke genetische Komponenete haben muß, man muß nur die Familiengeschichte der meisten Diabetiker verfolgen.
Es werden Äußerlichkeiten vererbt, wie Augenfarbe, Haarfarbe, Körperbau etc, ebenso wie Charaktereigenschaften und Talente, bloß bei Krankheiten ist das absolut auszuschließen.
Seltsam, finde ich. -
Jürgen
Rang: Gastam 16.12.2010 11:09:51
Moin EH,
woraus Du eine Sponsorschaft eines Diätanbieters aus USA ableitest, ist mir schleierhaft.
Da steht zu lesen, dass weltweit über 700 Studien zu über 80 Krankheiten ausgewertet worden sind und ausdrücklich am Ende der kleinen Zusammenfassung und nach dem Link zum volleren Ursprungs-Text:
"This analysis refers exclusively to a genetic basis for common diseases. It does not deny or diminish the significance of monogenic disorders such as cystic fibrosis, Huntington's disease or sickle cell anemia that are scientifically well established."
Bisdann, Jürgen -
eh
Rang: Gastam 16.12.2010 13:24:25
Das mit der Sponsorenschaft eines Diätanbieters war als Witz gedacht, mittlerweile ich mir aber aufgegangen, daß das ganze einen ziemlich üblen Hintergrund hat. Frag man nämlich, wem solche Behauptungen nützen, dann gibt es nur eine Antwort, den Krankenversicherungen nämlich. Wenn die für die sog. Volkskrankheiten nicht mehr zu zahlen brauchten weil die ja selbstverschuldet sind, da wären sie fein raus. Solche Bestrebungen gibt es ja in Deutschland auch schon.
In diesem Artikel, dessen Autorenschaft völlig im Dunkel bleibt, (und der garantiert in keiner seriösen medizinischen Zeitschrift erschienen ist), werden Behauptungen aufgestellt, die nicht bewiesen werden können. Diese angeblich weltweit 700 Studien zu 80 Krankheiten werden erwähnt, aber nicht mal eine davon wird nachprüfbar aufgeführt. Krankheiten, bei denen erwiesen ist, daß sie genetisch bedingt sind, werden ausgenommen, aber die sog. Volkskrankheiten werden samt und sonders als nicht genetisch bedingt bezeichnet, ohne irgendwelche wissenschaftlichen Nachweise. Wenn du mal einen wissenschaftlichen Artikel gelesen hast, dann weißt du, daß solche Behauptungen begründet werden müssen und zwar mit dem Zitat der Stelle, wo sie veröffentlich wurdn und mit dem Namen des Wissenschaftler der das geschrieben hat.
Was gerade den Diabetes Typ2 betrifft, so wird der ja erst seit wenigen Jahren als Krankheit begriffen und erforscht. Dabei hat man festgestellt, daß Typ2 wesentlich komplexer ist als gedacht. Kein ernstzunehmender Wissenschaftler würde ohne Beweise kategorisch ausschließen, daß er nicht genetisch bedingt ist, das wäre das Ende seiner wissenschaftlichen Karriere.
Dabei ist es doch augenscheinlich, daß es zumindest eine starke genetisch bedingte Komponente geben muß, man braucht sich doch nur die Familiengeschichten der meisten Diabetiker anschauen.
Vererbt werden Haarfarbe, Augenfarbe, Körperbau etc., ebenso wie Charaktereigenschaften oder Talente, aber “Volkskrankheiten” nicht.
Wie man auf eine solche Bauernfängerei reinfallen kann ist mir schleierhaft.