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    am 22.03.2017 22:26:00 | IP (Hash): 381143310
    @Elfe: Das hat mit Glaube weniger zu tun als vielmehr wahrscheinlich mit dem Beta Glucan des Hafers. Und es ist speziell der Hafer, sonst würde auch Weizen, welches ebenfalls Beta Glucan enthält, positive Effekte haben. Hat es aber nicht, sogar im Gegenteil.

    Derzeit ist nur noch nicht so ganz klar, warum ausgerechnet der Hafer sich so positiv bei T2 auswirkt (wie TypEinser berichtete, können sogar T1er profitieren). Aber das es so ist, ist hinlänglich bekannt, undzwar seit Jahrhunderten sozusagen. Die Wiederentdeckung des Hafers steht somit auf soliden Füßen.
  • Elfe

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    am 24.03.2017 00:32:36 | IP (Hash): 579817800
    purea schrieb:
    @Elfe: Das hat mit Glaube weniger zu tun als vielmehr wahrscheinlich mit dem Beta Glucan des Hafers. Und es ist speziell der Hafer, sonst würde auch Weizen, welches ebenfalls Beta Glucan enthält, positive Effekte haben. Hat es aber nicht, sogar im Gegenteil.

    Aber das es so ist, ist hinlänglich bekannt, undzwar seit Jahrhunderten sozusagen.


    Also doch mehr Glaube/Vermutung als Wissen.
    ß-Glucan wäre auch in Gerste u.a. drin
    https://bfsdiät.de/beta-glucane-eine-uebersicht/

    Ach ja, Jahrhunderte, Medicus-Zeit ist eher rückständige Denke.

    Du als sogen. Prä-Diabetiker magst dir als Luxus diese unsägliche Testerei erlauben können.
    Für diagnostizierte und behandelte Diabetiker eher nicht geeignet.
    Bearbeitet von User am 24.03.2017 01:37:09. Grund: Korrektur Schreibfehler
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    am 24.03.2017 07:36:10 | IP (Hash): 2108455638
    Elfe schrieb:
    Du als sogen. Prä-Diabetiker magst dir als Luxus diese unsägliche Testerei erlauben können.
    Für diagnostizierte und behandelte Diabetiker eher nicht geeignet.




    Die "Haferdiät" funktioniert auch diagnostizierten Diabetikern.
    Alternativ geht auch ein "Obst- und Gemüsetag" mit gedünstetem Gemüse zum Frühstück, Mittags und Abends. Dazu je 3 BE Obst. Und das jeden zweiten Tag.
    Nach einer Woche können sich die Insulinfaktoren erheblich verbessern!

    Die Testererei ist ja nicht gänzlich unsäglich – aber mit der Aussicht, das bis zum Lebensende zu betreiben bin ich auch eher sparsam mit dem Wertenehmen... ;)

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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
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    am 24.03.2017 09:12:22 | IP (Hash): 1482321250
    Wahrscheinlich gibt es noch sehr viel mehr Möglichkeiten, den basalen Insulinbedarf und den pro BE zu verringern, als mit Hafer oder Gemüse oder… . Aus der Selbsthilfe weiß ich von einigen, die das auch sehr schön messbar mit Opa Schnitzers Weizen geschafft haben. Ist aber auch schon ein rein praktischer Unterschied, denn Haferflocken kann ich in jedem Lebensmittelladen kaufen. Weizen und weitere Getreide zwar auch längst an vielen Stellen, aber das muss ich mir dann immer noch mahlen.

    Weil die Wirkung von allem, was im Zusammenhang mit Diabetes sehr individuell ist und dabei über weite Bereiche streuen kann, halte ich die Beobachtung vom BZ für den Schlüssel zu jeder zuverlässig wirksamen Maßnahme.


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 24.03.2017 09:25:45 | IP (Hash): 2108455638
    Fein ist auch eine Therapie, die berechenbar bleibt ;-)

    Zimt & Co. machen sich gut auf Milchreis, taugt aber als "tägliche Zutat" nicht (und hält nicht das vom Shop versprochene Resultat).
    Interessant ist die Hafer-Folter bei hohen Insulinfaktoren, da wird aber auch die bloße Diät eine Rolle spielen. No-Carb funtioniert auch, Stichwort wäre hier die Up-Regulation.

    Gemüse/Obst-Tage haben eine "reinigende Wirkung" und sind nur im Urlaub zu empfehlen, und gedünstetes Gemüse zum Frühstückk ist auch eine Herausforderung.

    Unterm Strich sind das alles keine Mittel, einen Diabetes egal welcher Form über einen längeren Zeitraum in Schach zu halten (es sei denn, man mag das Zeug.)


    Und wenn man Standard-Tage mit erprobten Lebensmitteln/Bewegung einhält, dann müssen die Finger nicht so arg leiden. Auch für gute HbA1c.
    Habe gestern nach heftiger Erkältung vor 5 Wochen und 2 entzündeten Zahnwurzeln mit 5 Messungen/Tag einen HbA1c von 6,6 hingekriegt. Mit CGM oder Libre wäre wohl noch mehr möglich gewesen - aber mal im Ernst: Die Umstände waren alles andere als angenehm....



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  • Elfe

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    am 24.03.2017 17:55:41 | IP (Hash): 579817800
    Hallo TypEinser,
    bin da ganz deiner Meinung :-)

    Gemüse und Low Carb kann ich ja noch nachvollziehen.
    Diese 'Hafer-Folter' eher nicht.
    Welchen Sinn soll das haben, den Blutzucker mit Haferflocken in Wasser hochzujagen größer 200, wie Purea und Dirk das beschreiben ?

    Habe gar nichts gegen Haferflocken, im Gegenteil.
    Allerdings nehme ich auf 40 g Haferflocken 150 ml Milch, Mandeln und Leinsamen als Frühstücksmüsli.
    Ist KH-mäßig auch nicht mehr, als wenn in die wässrige Pampe Obst dazu gegeben wird.

    Allerdings kann ich mit Insulin die Blutzuckerwirkung abfangen, was bei Prädiabetikern und Tablettentherapie ja nicht der Fall ist.

    Gruß Elfe
    P.S.: Hoffe, deine entzündeten Zahnwurzeln haben sich auch erfolgreich behandeln und erhalten lassen.
    Schon toll, was die Zahnmedizin heutzutage so alles kann. Habe Restaurierungsmaßnahmen auch gerade erfolgreich überstanden.
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    am 25.03.2017 02:17:28 | IP (Hash): 150246075
    Richtig geil ist auch das ganze Haferkorn. Das gibt es zB bei Rossmann oder DM und lässt sich toll verarbeiten wie Reis. Das kann man auch super in die Haferkur mit einbauen. Die ganzen Körner einfach einweichen, zB über Nacht, und dann nochmal kurz wie Reis kochen. Dazu kann man toll Gemüse servieren, hier mal ein Beispiel:

    - Ganze Haferkörner über Nacht einweichen (wie alle Getreide, Reise und Hülsenfrüchte einweichen, um die Phytinsäure abzubauen)
    - Eingeweichte Haferkörner in einem Topf mit der doppelten Menge leicht gesalzenes Wasser kochen
    - Bio-Sommergemüse TK (zB von Lidl oder Aldi, 100% Gemüse) in einer Pfanne erwärmen
    - Getrocknete (nicht eingelegte!) Tomaten dazuschneiden
    - gekochten Hafer in die Pfanne geben und vermengen

    Durch die getrockneten Tomaten kommt richtig viel Geschmack mit rein, einfach megalecker. Es entspricht immer noch den Anforderungen an eine Haferkur, da kein Fett und kein Eiweiß beigemischt wird außer dem, was im Hafer enthalten ist.

    ACHTUNG: Für Müslifresser wie Elfe ungeeignet, da es Grundfertigkeiten des Kochens erfordert :))
  • Cracktros

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    am 25.03.2017 09:32:44 | IP (Hash): 367431457
    Ich wäre sehr dafür, Beiträge nicht zu stark zu verallgemeinern, sondern eine stärkere Zielgruppenorientierung durchzuführen.

    Hier wird ein Lebensmittel, welches seit Jahrhunderten Typ - 1- Diabetikern nur in den Tod geschickt hat, als Allheilmittel angepriesen. Was soll mir z.B. eine Diät bringen? Esse ich weniger als 4500 Kalorien/Tag komme fange ich an abzunehmen, und lande fix im Untergewicht. Auch eine Up-Regulation, bei meinen BE/I.E Faktoren, ist nicht immer von vorteil.

    Für andere aber kann solch eine Diät vorteilhaft sein....
    Und dann kommt noch eines hinzu; eine Umstellung des Lifestyle, kann nur erfolgreich sein, wenn es auch den Geschmack der jeweiligen Zielgruppe entspricht.
    Dieses "Allheilmittel-Prinzip" oder des Prinzip der Verteufelung ist eher etwas für ... schweigen wir mal lieber.



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    am 25.03.2017 10:46:17 | IP (Hash): 22234332
    Hey, Du hast recht: Vielleicht gerade mit Diabetes mellitus gibt es eine irre weite Streubreite an Handlungsmöglichkeiten, die bei den einen super funktionieren und bei anderen weniger bis gar nicht. Tatsächlich kann nur jeder schauen und raussuchen, was von all den Möglichkeiten, die er so findet, bei ihm besser funktioniert. Verallgemeinerungen nachlaufen kann da ebenso hinderlich sein wie selber eigene Erfahrungen verallgemeinern.

    Allerdings weichst Du mit dem "Lebensmittel, welches seit Jahrhunderten Typ 1 Diabetiker nur in den Tod geschickt hat", gleich um mehrere Jahrhunderte von Deinem eigenen Rat ab. Denn einmal ist das ne totale Verallgemeinerung und dann auch noch voll fake=irreführend: Typ1 war bis vor weniger als 1 Jahrhundert ein absolutes Todesurteil mit mehr oder weniger kurzer Verzögerung. Alles, was die Betroffenen in dieser Verzögerungszeit gegessen haben, hat sie in den Tod geschickt. Und die Situation hat sich mit Insulin auch erst laaaangsam in dem Maße verbessert, in dem das verfügbar wurde und in dem die Medizin damit umzugehen und diesen Umgang an die Betroffenen weiter zu geben lernte.

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    Bearbeitet von User am 25.03.2017 11:48:18. Grund: Ergänzung
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    am 25.03.2017 11:58:07 | IP (Hash): 150246075
    @Cracktros: Naja, ich habe aber mehrfach und unzweideutig darauf hingewiesen, dass es hier um T2 Diabetes geht. Auf den Hinweis von TypEinser, auch bei T1 könne von Hafer profitiert werden, habe ich erstaunt reagiert, weil ich davon bis dato nichts gehört habe. Also insofern nichts gehört, als dass die Haferkuren aus den genannten Quellen und anderen Quellen ausnahmslos die Unterstützung des T2 Regime zum Ziel haben. Aber wenn TypEinser mit Hafer gute Erfahrung gemacht hat, dann wird das schon so sein.

    Ich habe jetzt die zweite Kur hinter mir. Dieses Mal war der Effekt kaum messbar. Vorgestern hatte ich sogar einen sehr unschönen NBZ Ausreißer bei 111. Es könnte wohl daran liegen, dass ich dieses Mal entgegen der Vorgaben mit Eiweiß(Pulver) kombiniert habe. Da ich wieder voll im Sportmodus bin, wollte ich Eiweiß oben halten. Wobei das gar nicht mal unbedingt nötig ist, da Hafer immerhin 13g/100g hat. Wenn man also etwas höher geht als die empfohlenen 3x75g Hafer am Tag, kommt man vom Eiweiß her schon ganz gut klar für den Grundbedarf.

    Der andere Effekt, die Hautverjüngung, hat dagegen wieder voll durchgeschlagen. Im Gesicht ist es wirklich beeindruckend und am dritten Tag stark fühl- und sichtbar. Muss aber nicht am Hafer liegen, könnte auch an der verminderten Kalorienzufuhr liegen, da der Körper so weniger Ballast aufnimmt, der auch über die Haut ausgeschieden werden müsste.
    Bearbeitet von User am 25.03.2017 12:01:34. Grund: .