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Haferdiät
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am 12.03.2011 17:02:17
Moinmoin,
INSULINER-Vergleiche mit DDR-Erfahrungen sind historisch. Wer sie heute verstehen will, muss sich in den damaligen Therapie-Alltag zurück versetzen. Der war geprägt von der Einstellung mit festen Spritz- und Essmengen und meistens auch festen Zeiten, die vom Arzt am morgendlichen Nüchternwert eingerichtet, kontrolliert und nachjustiert wurde. Auch wo diese Einstellung statt mit Mischinsulin schon mit getrennten Basal- und Bolus-Insulinen veranstaltet wurde, handelte es sich dabei um CT und nicht ICT, von der wir hier und heute ausgehen.
Wer mit seinem alltäglichen Ablauf so weit von der Einstellung abgekommen war, also entsprechend so viele KHs mehr zu essen sich angewöhnt hatte, dass der Nüchternwert ausreichend weit über dem Sollwert raus kam, galt als entgleist und musste wieder zurück in die Spur kommen. Z.B. mit dem Haferflockentag, also mit der vergleichsweise gleichförmigen und niedrigen Glukosebelastung. Klar kann man den selben Effekt mit jeder anderen KH-Form erreichen, wenn man die so bemisst und portioniert, dass der BZ mit ähnlich geringer Schwankungsbreite verläuft. Aber das müsste man zunächst einmal ausmessen, während die Haferflocken in den damals gebräuchlichen Mengen dieses Maß praktisch schon mitbrachten.
Mit dem Haferflockentag hatte man dann erst einmal wieder seinen Ziel-BZ und damit ja dann auch den Glauben, dass die Haferflocken den BZ senken. Und wo man damit einen ganzen Tag lang die eingeschlichene Gewohnheit unterbrochen hatte, fiel in der Folge auch erst einmal viel leichter, sich wieder auf die ursprüngliche Einstellung zu besinnen und dran zu halten. Und wer's mystisch will, kann sagen, dass die Kraft der Haferflocken den BZ wieder stabilisiert hatte ;-)
Bisdann, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 13.03.2011 13:11:41
Gast schrieb:
Hallo,
mich würde interessieren, ob jemand von Euch schon einmal eine Haferdiät gemacht hat. Ich hatte vor kurzem einen Bericht dazu im Fernsehen gesehen. Diese Diät wird in einigen speziellen Diabetes-Kliniken angewandt, offenbar mit Erfolg. Man sollte 1x im Monat 2 Tage lang nur Hafersuppe essen, d.h. Haferflocken in Wasser gekocht, evtl. mit Brühe mittags, mit Mandeln o.ä. etwas verfeinert. Das soll dazu führen, dass der Blutzucker langfristig sinkt. Bevor ich mich 'kasteie' - hat jemand hier Erfahrungen damit, vielleicht sogar positive?
Das ist ein uralter Hut. Mit Haferkuren wurde Diabetes in deutschen Kliniken bis in die 1960er Jahre behandelt. Ich esse Haferflocken zwar nur in meinem geliebten Schokomüsli, aber ich merke immer wieder, dass ich sehr vorsichtig mit Insulin sein muss, wenn ich Müsli esse. Und meistens ist mein Blutzucker nach drei oder vier Stunden trotzdem im Keller.
Gruß, Robert -
am 13.03.2011 15:12:37
Hallo Robert !
Du schreibst - es sei ein alter Hut.
Hat aber geholfen ? Oder wie meinst du das sonst.
Ich würde es austesten -- wenn es nicht nur ein alter Hut ist.
Wieso bekommt man die Info nicht vom Doc und schon hätten ja eine Menge Dias kaum noch BZ Probleme.
Grüßle Anni
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Gast
Rang: Gastam 01.05.2011 17:42:56
Gast schrieb:
Hallo,
mich würde interessieren, ob jemand von Euch schon einmal eine Haferdiät gemacht hat. Ich hatte vor kurzem einen Bericht dazu im Fernsehen gesehen. Diese Diät wird in einigen speziellen Diabetes-Kliniken angewandt, offenbar mit Erfolg. Man sollte 1x im Monat 2 Tage lang nur Hafersuppe essen, d.h. Haferflocken in Wasser gekocht, evtl. mit Brühe mittags, mit Mandeln o.ä. etwas verfeinert. Das soll dazu führen, dass der Blutzucker langfristig sinkt. Bevor ich mich 'kasteie' - hat jemand hier Erfahrungen damit, vielleicht sogar positive?
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am 02.05.2011 00:28:37
Hallo Gast !
Hast du wenn du der ( die ) selbe Fragesteller ( in ) bist nun die Haferdiät ausgetestet ?
Die sechs Monate sind aber noch nicht um.!
Ergebniss würde mich schon Interessieren.!!!
LG Anni
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Gast
Rang: Gastam 24.01.2012 12:37:43
Gast schrieb:
'... Dabei hat eine Studie der Heidelberger Universität vor wenigen Jahren belegt, dass eine zweitägige Haferkur bei einer Zuckerkrankheit die Halbierung der Insulindosis ermöglicht...'
Also, ich frage mich, weshalb wir das nicht alle machen?
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Gast
Rang: Gastam 24.01.2012 14:01:08
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Gast rb
Rang: Gastam 08.05.2014 09:30:21
Hallo,
das ist das geilste was ich bisher ausprobiert habe, von Hb1Ac 9,9 auf 7,6 in drei Monaten,
ohne Insulin. Vorher habe ich wöchentlich 250 EH Novo gespritzt, jetzt esse ich an zwei Tagen nur Haferflocken mit Sojamilch und abends Reis mit Gemüse. Bin mal gespannt wie es in sechs Monaten aussieht. Ich kann Hafer nur empfehlen, besser als sich in den Bauch zu stechen und von Lebensgefühl zu schwafeln. WIr leben in einer Wohlstandsgesellschaft und fressen uns langsam zu Tode. -
Gast
Rang: Gastam 08.05.2014 10:28:05
und du meinst nicht, daß es recht vermessen ist von dir auf andere sogar auf alle zu schließen ?
frage was ist novo ?
haferflocken mag ich gar nicht, erst recht nicht soja.
und abends statt reis etwas kh ärmeres und du bist gesund.
bitte nicht vergessen es gibt diabetiker die sich ihre stoffwechselstörung nicht angefressen habe.
auch t2 !
und hafer ist früher allen dmlern empfohlen worden, aber hat nichts genutzt sind ohne insulin alle nach kurzer zeit gestorben, ev am hafer ? ;-))) -
Gast
Rang: Gastam 08.05.2014 11:51:15
-Ja so ist es nun mal, wenn man verzichten soll oder seine Lebensgewohnheiten umstellen soll dann sucht man Gründe die dagegen sprechen. Ich sage auch nicht das sich jeder T2 anfrisst aber mit der richtigen Ernährung der Pharmaindustrie zu entkommen und sein Lebensgefühl zu verbessern halte ich schon für wichtig. Sorry aber wann war früher? Solche Vergleiche taugen leider nichts, da "früher" alles anders war.
