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  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 01.04.2015 22:45:28
    purea schrieb:


    Ihr disst hier ernsthaft die Leute weg, weil sie sich Hafer mit Milch oder Wasser aufwärmen und Gesundheitsempfehlungen folgen? Und frische Früchte reinschneiden? Damit einer jahrhundertalten Tradition folgen, die nachweislich gesundheitsfördernde Wirkungen hat? Und das in einem Diabetesforum? In einem Thread über die Haferdiät? Ihr disst Leute, weil sie nicht euren Geschmack an Lebensmitteln teilen?



    Nun sicher in Berlin/Prenzlauerberg in Freiburg oder im studentisch-akademischen Umfeld der Unimensa und WG Küche da mag Haferbrei als Geheimwaffe gegen Diabetes gelten. In der Realen Welt aber hält es, was Diabetes angeht, keiner Studie stand.
    Ja, sicher es wirkt sich positiv auf die Cholesterinwerte aus. Das machen aber viele Produkte aus der vegetarischen Küche. Und da gibt es eben, reichhaltiges und schmackhafts über dass berichtet werden könnte.

    Über Haferflocken mit Milch und Früchte zum Frühstück ist ja nichts zu Meckern. Müsli, halt,
    Haferbrei aber weckt Assoziationen, die nicht Grad positiv besetzt sind.
    Bearbeitet von User am 01.04.2015 22:48:05. Grund: .
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    am 02.04.2015 09:41:53
    ferrato schrieb:
    Kirstin schrieb:
    Kommentar passt mal wieder EH zu deiner negativen Grundstimmung und Haltung...alles was sich irgendwie alternativ positiv auf BZ-Werte auswirkt, wird von dir madig gemacht...warum ? Weils bei dir nicht funktioniert ? Weil du nicht die Disziplin und den Willen besitzt was auszuprobieren und durchzuhalten ? Ich kann da nur mutmaßen, aber ist schon schade wenn man so verbittert ist...




    @Kirstin
    die meißten von uns sind seit 20 Jahren und länger Diabetiker. Glaubst Du denn ernsthaft, dass wir alle zu Beginn, also nach der Diagnose, nicht alles versucht haben, die Ärmel aufgekrempelt und versucht haben, die Ratschläge unserer Ärzte, Ernährungsberaterinnen u.s.w. mit aller Energie und voller Enthusiasmus umzusetzen? Jeder von uns hat im Lauf der Zeit auch mal andere Sachen ausprobiert. Aber: Wir leben ja mit und nicht für den Diabetes. Und irgendwann hat jeder für sich seinen Weg gefunden, mit der Krankheit umzugehen. Tagtäglich machen wir einen Spagat zwischen möglichst geringer Einschränkung in der Lebensführung und Ernährung und möglichst guten Werten. Deshalb sage ich es mal so: Da muss noch viel Haferbrei egal ob warm oder kalt gegessen werden, bis die Abteilung Prädiabetiker hier überhaupt weiß, von was ich gerade geschrieben habe. Mal sehen, ob purea in 20 Jahren immer noch Versuchsreihen startet, um ihre BZ Werte geringfügig zu verändern (verbessern kann man ja nicht sagen, sie sind ja gut)



    Danke ferrato!

    Ich schreib es jetzt zum gefühlten hundertsten Mal, aber sie kapiert es immer noch nicht und verbreitet weiter ihre Absurditäten über mich.
    Nach einer 40-jährigen Erfahrung mit Diabetes weiß ich ziemlich genau, was passiert, wenn ich dies oder jenes esse. Ich brauch weder Tests mit Haferbrei noch mit kalten Nudeln. Mein Diabetes und ich, wir sind ein Team, wir kennen einander und leben miteinander ( :) ). Ich glaube kaum, daß man 40 Jahre ohne Folgeschäden übersteht ohne äußerst diszipliniert zu leben. Und ja, es hat funktioniert. Warum also sollte ich verbittert sein? Mir war von vornherein klar, daß ich mit Diabetes rechnen muß, ich bin Pragmatikerin und ich habe mich darauf eingestellt.
    Nun habe ich es zum hundert und ersten Mal geschrieben und sie wird es wieder nicht kapieren und weiter ihren Schwachsinn verbreiten.
    Einstein hatte schon recht.
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    am 02.04.2015 10:04:16
    Ist ja schön, dass du nach 40-jähriger Diabeteskarriere noch immer keine Folgeschäden hast...das zeigt, dass du dich damit arrangiert und vieles richtig gemacht hast...trotzdem sind pureas Tipps und Anmerkungen gerade für hilfesuchende Neuankömmlinge äußerst wichtig und motivierend...sie geben Hoffnung, dass man seine BZ-Werte auch gerade anfangs noch mit Ernährung, Sport, etc. einigermassen gut im Zaum halten kann...das beruhigt ungemein, gerade nach dem "Schock" der Diagnosestellung...man hat vieles selbst in der Hand und hat das Gefühl, dass man noch selbst etwas dafür tun kann und nicht hilflos ausgeliefert ist...auch DAS ist Lebensqualität, die ihr hier ständig, und gerade du EH, denjenigen absprechen wollt, die sich intensivst um ihre Blutzuckerauffälligkeiten kümmern möchten...denn welcher Neuankömmling hat schon 40 Jahre Diabetes hinter sich ?
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    am 02.04.2015 10:25:49
    Kirstin schrieb:
    Ist ja schön, dass du nach 40-jähriger Diabeteskarriere noch immer keine Folgeschäden hast...das zeigt, dass du dich damit arrangiert und vieles richtig gemacht hast...trotzdem sind pureas Tipps und Anmerkungen gerade für hilfesuchende Neuankömmlinge äußerst wichtig und motivierend...sie geben Hoffnung, dass man seine BZ-Werte auch gerade anfangs noch mit Ernährung, Sport, etc. einigermassen gut im Zaum halten kann...das beruhigt ungemein, gerade nach dem "Schock" der Diagnosestellung...man hat vieles selbst in der Hand und hat das Gefühl, dass man noch selbst etwas dafür tun kann und nicht hilflos ausgeliefert ist...auch DAS ist Lebensqualität, die ihr hier ständig, und gerade du EH, denjenigen absprechen wollt, die sich intensivst um ihre Blutzuckerauffälligkeiten kümmern möchten...denn welcher Neuankömmling hat schon 40 Jahre Diabetes hinter sich ?



    Verschon mit mit deinem Quatsch, purea. Man ist dem Diabetes in keiner Weise "ausgeliefert", aber du verunsicherst jeden Ratsuchenden hier. Du hast keinen Diabetes und keine Ahnung von dieser Krankheit.
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    am 02.04.2015 10:39:35
    Kirstin schrieb:
    ...trotzdem sind pureas Tipps und Anmerkungen gerade für hilfesuchende Neuankömmlinge äußerst wichtig und motivierend...

    ...man hat vieles selbst in der Hand und hat das Gefühl, dass man noch selbst etwas dafür tun kann und nicht hilflos ausgeliefert ist

    ...auch DAS ist Lebensqualität, die ihr hier ständig, und gerade du EH, denjenigen absprechen wollt, die sich intensivst um ihre Blutzuckerauffälligkeiten kümmern möchten...denn welcher Neuankömmling hat schon 40 Jahre Diabetes hinter sich ?




    Oh ja!

    Und wie finanziert man die Messorgien?
    Die ja nun auch nicht gerade viel bringen...
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    am 02.04.2015 10:46:40
    Wenn man sein Leben dem Diabetes geweiht hat, dann muß man halt Opfer bringen. Und außerdem spart man eine Menge Geld, wenn man sich nur von Haferschleim und kalten Nudeln ernährt. "io"

    Hoffentlich zahlen das nicht wir über die Krankenkassen.
    Bearbeitet von User am 02.04.2015 11:32:32. Grund: *
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    am 02.04.2015 10:56:05
    TypEinser schrieb:
    Und wie finanziert man die Messorgien?
    Die ja nun auch nicht gerade viel bringen...



    Was meinst Du mit "Messorgien"? Und was soll nichts bringen?

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 02.04.2015 10:59:03
    Ulf schrieb:

    Was meinst Du mit "Messorgien"? Und was soll nichts bringen?

    Beste Grüße,
    Ulf




    Kennst Du Pureas Messorgien nicht?
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    am 02.04.2015 11:18:15
    @TypEinser

    Nein.

    Wenn es dabei um häufige BZ-Kontrolle gehen sollte (vermute ich jetzt mal einfach, ohne das ganze Forum zu durchforsten :)) - da gäbe es ja sogar brauchbare Methoden zur durchgehenden Kontrolle, die auch noch dazu bezahlbar ist (gut, geschenkt wird einem auch nichts). ... ich denke da an das FGM, was ich hier selbst am Arm habe und was mir ganz gute Dienste leistet.

    Einschränkend ist beim FGM nur zu sagen, dass das prinzipbedingt ein wenig Zeitversatz zur normalen BZ-Messung hat, als Ergebnisse einer normalen BZ-Messung dort m.E. etwa 15 Minuten später zu erzielen sind - ich glaube, bei den (SEHR VIEL) teureren CGMs ist das ähnlich.

    Mehr bezahlbare "Messorgie" geht also dann nicht - die Ergebnisse werden je Minute erfasst und sehr aufschlussreich auch grafisch ausgewertet.

    Letzte Einschränkung: Das FGM ist aktuell sehr schlecht zu bekommen - man muss sich noch bewerben und hat eine relativ lange Wartefrist. Auch zahlen es (noch) nicht alle Kassen. Wer aber bereit ist irgendwas um 125 Euro im Monat hinzulegen, ist damit gut bedient (meine Meinung).

    ... und zum Messknecht oder hypersensiblen Zahlenabhängigen der dann nur noch um das Thema Diabetes dreht wird man damit auch nicht - die Auswertung ist so banal einfach und klar gemacht, dass ein Blick ohne Zahlenleserei genügt um zu sehen, wo man steht.

    Beste Grüße,
    Ulf
    Bearbeitet von User am 02.04.2015 11:18:42. Grund: -
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    am 02.04.2015 11:29:24
    Hi Ulf!

    In Verbindung mit einem Tagebuch ist die Abbott-Messkiste wohl recht gut.

    Wobei mir der Sensor dann doch zwischendurch im Weg ist...
    Im Moment komme ich gut mit der ICT klar, und 4 – 5 Messungen am Tag reichen durchaus.
    Besondere Umstände benötigen natürlich mehr Messungen, aber vorgesehen sind für Insulinpflichtige 400 Teststreifen/Quartal, das macht dann rund 4,4 Messungen/Tag.

    Wer mit Prä-Diabetes nach "Purea-Vorgaben" vorgeht, der muss viel Geld in wenig Nutzen investieren – kein Arzt in Deutschland wird die Teststreifen verordnen.