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Haferdiät
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Gast
Rang: Gastam 28.07.2011 17:40:07
schrieb:
das wir auch insulin mit haferbrei auskommen??
hat sich der dreckfühlerteufel eingeschlichen... - richtig wäre:
dass wir auch ohne insulin nur mit haferbrei auskommen?? -
am 28.07.2011 18:33:29
Erstens konnten die Ärzte "Damals" sehr wohl feststellen wieviel gram/% Glucose im Blut und Urine war,
nicht so genau wie Heute, aber trotzdem. Die Rotfärbung von Urin mit Hilfe von Fehlinscher Lösung
oder andere Lösungen konnte mann auch zuhause machen (der Patient selbst). Genauere Bestimmung
wurden vom Artz gemacht.
Zweitens muss mann ein Unterschied machen zwischen Type 1 und Type 2. Die Ärzte wussten den
Unterschied auch. Es gibt auch Heute Type 2-er die "nur" mit Diät ein gutes Stück weiter kommen.
Ernährung macht auch Heute Sinn, wie viele in Fora, Wissenschaft usw. ganz genau wissen. Nur mit Insulin
allein geht's auch nicht, dann würde alles ja sehr einfach. Spritze eine festgestellte Menge IE und mann kann
essen/machen wass mann will ohne auf KH, Bewegung usw. zu achten?
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Gast
Rang: Gastam 28.07.2011 18:56:17
schrieb:
Zweitens muss mann ein Unterschied machen zwischen Type 1 und Type 2. Die Ärzte wussten den Unterschied auch.
aha! seit wann unterscheiden denn die ärzte t1 + t2? mit sicherheit nicht zu zeiten, als es kein insulin gab (1965 veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihren „Empfehlungen zur Klassifikation und Diagnostik“ eine Unterscheidung verschiedener Diabetes-Erkrankungstypen.)! und zu der zeit wurde mit sicherheit auch noch kein bz gemessen!!
http://www.bayerhealthcare.at/html/pdf/geschichte_blutzuckermessgeraete.pdf
schrieb:
Ernährung macht auch Heute Sinn...
ernährung hat schon immer sinn gemacht, das hat mit dm nur sekundär zu tun! zu einer gesunden lebensweise gehörte schon immer eine "gesunde" ernährung. ausserdem liese der umkehrschluss ja zu, dass eine falsche, ungesunde ernährung wegbereiter des typ2-dm wäre und das wird ja vehement bestritten! -
am 28.07.2011 18:58:26
Moin Nicol,
über morgens nüchtern 180mg/dl war in der 2. Hälfte der 70ger Jahre des vorigen Jahrhunderts Diabetes, darunter gesund. Ersatzweise Zucker im Morgenurin=Diabetes oder halt keiner=gesund bzw. als Diabetiker super scharf eingestellt. Den Tag über haben nur Freaks irgendwas zu bestimmen versucht, und dass nach dem Essen auch völlig gesunde Menschen an die 300mg/dl messen können, war in den 90gern gängige Arztrede. Dass über 200 zu beliebigen Zeiten an mehreren aufeinander folgenden Tagen auch für die Diagnose Diabetes reicht, ist eine Errungenschaft der letzten 5 Jahre. Wenn wir über Diabetes in der Vergangenheit reden, müssen wir die Veränderung der Definitionsgrößen unbedingt berücksichtigen.
Bisdann, Jürgen -
am 28.07.2011 19:41:26
In der Vergangenheit konnte man natürlich nicht so genau diagnostizieren wie heute, aber wer will den damaligen Ärzten ihre Kompetenz absprechen? Die wussten allemal mehr als unsere heutigen Doktoren, die ohne Labor aufgeschmissen wären.
Früher wurde der Urin übrigens mit der Zunge gestixt. Die Ärzte haben den Urin probiert!
Aber das ist völlig off-topic!!
Thema war doch Hafer- und Gurkensuppe, oder? ;o)
lg Arvida -
Gast
Rang: Gastam 28.07.2011 19:56:00
schrieb:
wer will den damaligen Ärzten ihre Kompetenz absprechen?
kompetenz misst sich immer an dem jeweiligen erkenntnisstand der wissenschaft - damals genau wie heute gab es ärzte und quacksalber! des weiteren misst sich die kompetenz an der hilfe, die sie dem "betroffenen" leistet (im rahmen des möglichen). und um wieder zu hafer- oder gurkensuppe zurückzukehren: da ich kein pferd bin, esse ich aus prinzip keinen hafer (wurscht in welcher form o. zubereitung). eine lecker gurken-eissuppe ("Die Salatgurken schälen und entkernen. Pürieren und mit dem Joghurt verrühren. Mit dem Zitronensaft, Salz und Zucker abschmecken. Knoblauchzehen fein pressen und Dill fein hacken. Zur Suppe geben. Etwas ziehen lassen ca. 30 Minuten. Eiskalt servieren mit einem kleinen Dillzweig und einige feine Gurkenwürfel garniert. Dazu frisches Baguette!) ist dagegen gerade im sommer nicht zu verachten. hat halt jeder so seine "schmeckerchen"! :o)
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am 28.07.2011 19:59:37
Der Erste der es gelang eine glycemie zu messen war Apollinair Bourchardat in 1855.
Der BZ, glycosurie, aceton wurden sehr wohl auch voor 1922 gemessen.
Den Unterschied zwischen verschiedene Formen von Diabetes wurde auch schon viel
früher gemacht, auch wenn die Ursachen noch nicht verstanden wurde oder der Pathofysiologie.
Mag sein dass es anders genannt wird (zb jugendDM, altersDM), Unterschied wurde gemacht.
(Sehe die Original Werke von zb Von Noorden)
Heute wird langsam klar das nur eine Klassifizierung in Type 1 und 2 auch nicht reicht (denke
an Lada, Modyformen, usw.)
Das die Grenzwerte sich in Laufe der Zeit anhand neue Erkenntnisse zich ändern ist logisch.
@ Avida: Danke, die letzte Bemerkungen sind off-topic.
Die Haferkuren sind nicht persé Unsinnig.
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Gast
Rang: Gastam 28.07.2011 22:37:15
bouchardat hat überhaupt nix "gemessen" - er nahm etwas an:
schrieb:
Seine Ansichten zur Diabetesbehandlung fasste er in seinem 1875 erstmals erschienenem Werk „De la glycosurie ou Diabète sucré son traitement hygiénique“ zusammen. Als Ursache des erhöhten Blutzuckerspiegels beim Diabetes mellitus nahm er eine gesteigerte Aufnahme von Glucose aus der Nahrung im Verdauungstrakt an, den Ausgangspunkt der Erkrankung vermutete er in der Bauchspeicheldrüse. Diese Theorie versuchte er auch anhand von experimentellen Untersuchungen durch die Entfernung der Bauchspeicheldrüse beziehungsweise die Unterbrechung des Ausführgangs der Bauchspeicheldrüse bei Hunden zu belegen.
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Gast
Rang: Gastam 28.07.2011 23:16:37
Wo steht denn da etwas von das eigentliche Messen von Blutzucker?
Da steht wass er dachte wass Diabetes ist, seine Theorie, seine Ansichten, nicht mehr.
* Gut Lesen ist eine Kunst an sich *