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Haferdiät
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Gast
Rang: Gastam 11.03.2011 20:08:20
Das hätte ich vielleicht direkt ins Ernährungsforum stellen sollen...
Hallo,
mich würde interessieren, ob jemand von Euch schon einmal eine Haferdiät gemacht hat. Ich hatte vor kurzem einen Bericht dazu im Fernsehen gesehen. Diese Diät wird in einigen speziellen Diabetes-Kliniken angewandt, offenbar mit Erfolg. Man sollte 1x im Monat 2 Tage lang nur Hafersuppe essen, d.h. Haferflocken in Wasser gekocht, evtl. mit Brühe mittags, mit Mandeln o.ä. etwas verfeinert. Das soll dazu führen, dass der Blutzucker langfristig sinkt. Bevor ich mich 'kasteie' - hat jemand hier Erfahrungen damit, vielleicht sogar positive? -
Gast
Rang: Gastam 13.03.2011 10:53:45
schön wäre es wenn diese "diabeteskliniken" genannt würden in denen angeblich mit dieser obskuren methode gearbeitet wird. denn alles was man darüber mal so gehört hat waren es "keine" diabeteskliniken die damit rumexperimentiert haben. genau wie der hinweis auf zimt ja auch sinnlos ist.
vor allem da sich in letzter zeit gerade auch im tv sinn und nutzlose beiträge häufen.
leider nicht ur bei den privaten,auch die von uns leben spinnen zunehmed. -
Gast
Rang: Gastam 10.04.2011 17:26:35
Wegen Diät kann ich nur Obst empfehlen. Esse mal einige Tage nur Obst und Du
wirst sehen wie Dein BZ runter fährt. Die erste Woche ist es schwieriger durchzuhalten aber nachher ist man sehr fit und aufgstellt.
Du kannst von Bananen Erdbeeren, Ananas einfach alles esen und genügend
Ich schwöre drauf, auch gekochte Früchte.
Ich selber habe im Moment keine Kraft den Anlauf zu machen aber ich weiss
dass es mir gut tun würde. -
Gast
Rang: Gastam 10.04.2011 17:51:55
na also bei diabetikern und um die geht es hier in diesem forum explodieren mit obst die bz werte, gerade bananen da kann man gleich süßigkeiten essen. 1 banane=2be = 8 bonbons a 3g. -
am 10.04.2011 20:45:57
Gast schrieb:
Man sollte 1x im Monat 2 Tage lang nur Hafersuppe essen...
den gleichen Effekt erreichst du mit Gurkensuppe. Probiers einfach aus und du wirst sehen dein Blutzucker sinkt langfristig.
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am 10.04.2011 23:14:51
Hi havier !
Lange nichts gelesen von dir !
Oder ich hab die Alzi
Wo hast du das denn her ? mit der Gurkensuppe ?
War ein Scherz?
Suche im Moment nach möglichen hilfen um den blöten BZ zu senken nach dem mich mein Arzt wieder mal Umstellte und nun alles ausser Rande ist.
LG Anni
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am 11.04.2011 01:32:00
hi Anni
AnnimauS11 schrieb:
Lange nichts gelesen von dir !
Manche wären froh darüber ;-)
Annimaus11 schrieb:
Wo hast du das denn her ? mit der Gurkensuppe ?
Naja, wenn ich lese man nehme 1x im Monat 2 Tage lang... da fällt mir vieles ein. Aber Gurkensuppe fand ich persönlich am Besten. Du kannst natürlich auch Petersilie nehmen, aber das klingt nicht so glaubwürdig.
Annimaus11 schrieb:
War ein Scherz?
Scherz und Ernst das lässt sich bei mir oft nur schwer voneinander trennen. Ich weiß das selbst oft nicht so genau. ;-)
Annimaus11 schrieb:
und nun alles ausser Rande ist.
ich schrieb ja schon an anderer Stelle dazu.
Ich weiß mittlerweile dass ich mit der richtigen Ernährung und Bewegung vieles zu besseren Werten hin steuern kann, andererseits zeigt mein Körper aber auch eine gewisse Eigendynamik oder besser gesagt er hat seinen eigenen Kopf.
Wenn ich zB an der Medikamentation etwas ändere spielt er manchmal total verrückt. Da kann ich Salat essen soviel ich will, das nützt garnichts. Irgendwann beruhigt sich alles wieder und es geht weiter wie zuvor.
Man mag mich jetzt für Schizo halten, aber ich habe (mind.) 2 Denkweisen.
Die Erste ist rein naturwissenschaftlich, medizinisch, physikalisch...
Die Zweite (ist jetzt schwer zu beschreiben) da kann ich zB. zu meinem "Körper" sagen "Okay, heute darfst du mal spinnen aber dann greifen wir wieder an".
---- so redet man nur wenn man zuviel Gurkensuppe .... ------
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am 11.04.2011 13:34:34
Okay !!!!
Heute kann ich wieder Lachen und lache gerade über Gurkensuppe
Ich muß noch viel lernen , aber das wird schon.
LG Anni
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am 11.04.2011 18:55:36
hi Anni,
AnnimauS11 schrieb:
Oder ich hab die Alzi
du nimmst Metformin ? Da kann ich dich beruhigen. Laut neuesten Erkenntnissen soll Metformin gegen Alzheimer helfen.
--- ich nehme .... ??? öh! jetzt hab ich doch den Namen meines Mittels vergessen ---
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am 11.04.2011 22:25:02
He ! - Das läst einen ja wieder mal schmunzeln.
Danke -- finde deine Scherze so Erfrischend niedlich und aufheiternd.
Schön das es solche Menschen gibt mit dem man auch mal Albern kann.
LG Anni -
am 11.04.2011 22:57:44
hi Anni,
siehste.... bei mir kann man sich eben nie sicher sein. Diesmal gibt es diese Meldung tatsächlich.
http://medizinauskunft.de/artikel/aktuell/2010/23_11_metformin.php
AnnimauS11 schrieb:
Schön das es solche Menschen gibt mit dem man auch mal Albern kann.
Eine überaus wichtige Lebenseinstellung. Die Krankheit muss schliesslich auch Spass machen ;-))
Und als Typ2 mit langsam aber beständig fallenden Werten fühle ich mich jetzt nicht soo sehr betroffen. Im Vergleich zu anderen geht es mir sogar ausgesprochen gut.
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am 12.04.2011 00:29:39
Hi havier !
Sagenhaft !
Ich bin begeistert.
So kann ich ja zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und nicht mit 90 im Pflegeheim enden.
Also wenn ich dann 90 werde!
Was du so alles findest.
Dachte du veralberst mich.
Was die heute so alles Erfinden und wissen es manchmal selbst nicht bis sie es dann rausfinden.
Da kann man ja noch auf so einiges hoffen.
LG Anni
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am 12.04.2011 12:11:48
AnnimauS11 schrieb:
Ich bin begeistert
Vorsicht !
Geforscht wird tatsächlich schon länger dran. Nur was die Presse daraus macht.... da wär ich sehr sehr vorsichtig.
Aus "könnte möglicherweise" wird da sehr schnell "ist erwiesen" gemacht. -
am 12.04.2011 13:07:37
Hallo havier
Ich glaube das ganze sehe ich sowieso eher als mit Abstand und eigentlich für mich Uninteressant.
Für echt Betroffene ist das schon ein Hoffnungsschimmer an den sie sich wohl, ob Errwiesen oder nicht , klammern werden.
LG Anni
Bearbeitet von User am 12.04.2011 13:08:47. Grund: Schreibfehler -
am 13.04.2011 00:46:49
Hallo,
ich war mal auf einer Kur mit Schwerpunkt Diabetes.
Dort haben sie diese besagte Haferdiät angeboten. Tischnachbarn die sie mitgemacht haben hatten wirklich eine enorme Zuckersenkung für längere Zeit erzielt .
Ich habe es nicht weiter als bis zum Mittag durchgehalten, dann wurde mir nur noch übel von dem Brei.
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Gast
Rang: Gastam 13.04.2011 18:06:55
Also wenn man nur Obst ist geht der BZ runter. Probiers doch aus, Du wirst staunen.
In der Homöpatie wird das empfohlen und ich habe vor paar Jahren 2 Monate durchgehalten. Schoene BZ und 15 kg abgenommen.... Datteln Bananen alles kann man essen aber natürlich die 2 Sorten in grenzen.
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Gast
Rang: Gastam 13.04.2011 22:07:21
schrieb:
Also wenn man nur Obst ist geht der BZ runter. Probiers doch aus, Du wirst staunen.
Genau und die Erde ist eine Scheibe. Entscheidend ist nämlich immer, welche Mengen KH du zu dir nimmst - du kannst ja mal versuchen, täglich 20 mittelgrosse Äpfel zu essen, da wirst du weder Topp-BZ-Werte haben , noch abnehmen. Kannst ja hier mal schauen, wieviel g KH 100g Obst enthalten: Nährwerttabelle. Wie sagte schon Paracelsus:"...die Menge macht's..." -
Gast
Rang: Gastam 16.04.2011 23:21:53
Was haltet ihr denn von Sauerkraut??? Darauf hat meine Großmutter bereits vor mehr als 50 Jahren geschworen, und, es hat ihr tatsächlich zu einem früheren Abgang in die Ewigkeit verholfen.
Mein Gott, wofür gibt es eigentlich wirkliche Diabetikerforen? Was hier abläuft ist doch Anmache und Niedermache, mehr nicht! -
am 17.04.2011 00:25:51
Hallo !
Ja vill. ezählen einige ein wenig viel andere zu wenig und dazwischen gibt es immer wieder gute und vernünftig anwendbare tips.
Man es kann doch hier jeder sein wissen und meinung dazugeben und wir sollten nicht alles ganz so verbissen und stur sehen.
Lachen ist ja beknntlich gesund und davon gibts hier eben auch was.
Nicht alles ist halt wissenschaftlich und jeder sollte ein stück von dem mitnehmen das ihm gut tut.
Wissentschaftlich oder nicht.
LG Anni
PS: keiner wird angemacht oder gar niedergemacht.! -
am 17.04.2011 00:57:13
AnnimauS11 schrieb:
PS: keiner wird angemacht oder gar niedergemacht.!
--- Sauerkraut hab ich persönlich aber schonmal angemacht ;-) --- -
am 17.04.2011 01:14:29
Hi hvier !
--------- ich auch !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!------------- Hi hi hi !
Und tut mir gar nicht leid und tu es immer wieder.
LG Anni -
am 28.07.2011 14:03:15
Der Beitrag ist zwar nun schon einige Monate alt, aber vielleicht ja noch immer aktuell.
Folgendes kann ich dazu beitragen (ich hab gerade meine Schulung hinter mir):
Haferdiät deshalb, weil es NULL Fett enthält und sich somit positiv auf die Insulinresistenz auswirken soll. Ist das Fett im Blut reduziert und "verstopft" die Insulinwirkstellen (mir fällt grad der Name nicht ein) nicht mehr, kann das Insulin besser wirken und reduziert somit den BZ.
Warum ausgerechnet Hafer und keine Gerste oder Roggen - ich weiß es nicht. Vllt ist in Hafer irgendwas drin, was woanders fehlt, oder eben NICHT drin, was woanders drin ist.
Mir wurde gesagt, dass diese Diät 3 Tage lang durchgeführt werden muss.
(Da musste doch echt schon arg krank sein um das durchzuhalten, oder??)
Alternativ geht aber genauso auch die gleiche Diät mit Gemüse und Salaten.
Natürlich ohne Dressing etc. Die Gurkensuppe ist also kein Witz.
In einigen Gemüsen ist Fett und die sollte man meiden (Avocado zB)
lg Arvida
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am 28.07.2011 16:25:36
Die Haferkur ist nicht völlig unsinnig. Sie wurde in der Zeit vor dass es Insulin gab, entwickelt von
Prof. dr. Carl Von Noorden, einer der führende Diabetologen in die erste Hälfte des 20. Jahrhundert.
Er fand heraus dass wenn mann ein paar Tage (2-3) Hafersuppe/brei abwechselt mit seine
normale Diät die Kohlhydrattoleranz sich erhöht und damit bessere BZ-Werte erzielt.
Wichtig ist, nur eine Sorte Kohlhydraten gleichzeitig zu essen, während die Kur, es könnten
auch Roggen, Reis, Kartoffeln oder Obst sein. Und nicht länger als ein paar Tage. Also sich
beschränken auf nur Kartoffeln oder Roggen oder Obst oder Hafer usw.
Eine "normale" Diät in den pre-Insulin Zeitalter (bevor 1922), war Kohlhydratreduziert und
oft Fett und Eiweissreduziert. Das hing von der individuelle Biochemie ab. "Jeder Mensch ist
anders". Er fand aber heraus dass die meisten Diabetiker besser auf Hafer reagierten als auf
Obst oder Roggen (usw).
Wir könnten wass lernen von den Ärtzen die noch nicht die Möglichkeit hatten Insulin
als Medicament einzusetzen. Nicht alles war Unsinn.
Interessant zu wissen ist das Dr. Von Noorden die wahrscheinlich erste Diabetes Kliniek von
Europa eröffnete in Sachsenhausen in 1895 und dass er einer der ersten Ärtze in Deutschland
war die Insulin in de Diabetestherapie einführte in 1923. Er war derjenige der den Begriff
(Weiss)Broteinheit einführte.
Quelle:
Noorden, Carl von (1901). Die Zuckerkrankheit und ihre Behandlung. Berlin; August Hirschwald.
Holler, C. (2000). Geschichte der Ernährubgstherapie des Diabetes Mellitus. Journal für
Ernährungsmedizin 2000; 2(3), 22-26
LG, Nicol.
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Gast
Rang: Gastam 28.07.2011 16:49:26
und wie bitte hat der seine "erfolge" festgestellt ? damal wurde urin gekocht und mit fehlinscher lösung eine rotfärbung beurteilt. also alles nur schwurbelund spinnerei.
genau wie das fett was wir essen so garnicht im blut erscheint. also auch nichts mit erklärung. -
Gast
Rang: Gastam 28.07.2011 17:37:23
schrieb:
Wir könnten wass lernen von den Ärtzen die noch nicht die Möglichkeit hatten Insulin
als Medicament einzusetzen. Nicht alles war Unsinn.
und was lernen wir von diesen ärzten? das wir auch insulin mit haferbrei auskommen??wir können auch von den aborigines was lernen: kommunikation mit rauch und digeridoos - dumm, dass wir heute handys haben! es hat auch keiner behauptet, dass alles was früher gang und gebe war unsinn war/ist! -
Gast
Rang: Gastam 28.07.2011 17:40:07
schrieb:
das wir auch insulin mit haferbrei auskommen??
hat sich der dreckfühlerteufel eingeschlichen... - richtig wäre:
dass wir auch ohne insulin nur mit haferbrei auskommen?? -
am 28.07.2011 18:33:29
Erstens konnten die Ärzte "Damals" sehr wohl feststellen wieviel gram/% Glucose im Blut und Urine war,
nicht so genau wie Heute, aber trotzdem. Die Rotfärbung von Urin mit Hilfe von Fehlinscher Lösung
oder andere Lösungen konnte mann auch zuhause machen (der Patient selbst). Genauere Bestimmung
wurden vom Artz gemacht.
Zweitens muss mann ein Unterschied machen zwischen Type 1 und Type 2. Die Ärzte wussten den
Unterschied auch. Es gibt auch Heute Type 2-er die "nur" mit Diät ein gutes Stück weiter kommen.
Ernährung macht auch Heute Sinn, wie viele in Fora, Wissenschaft usw. ganz genau wissen. Nur mit Insulin
allein geht's auch nicht, dann würde alles ja sehr einfach. Spritze eine festgestellte Menge IE und mann kann
essen/machen wass mann will ohne auf KH, Bewegung usw. zu achten?
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Gast
Rang: Gastam 28.07.2011 18:56:17
schrieb:
Zweitens muss mann ein Unterschied machen zwischen Type 1 und Type 2. Die Ärzte wussten den Unterschied auch.
aha! seit wann unterscheiden denn die ärzte t1 + t2? mit sicherheit nicht zu zeiten, als es kein insulin gab (1965 veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihren „Empfehlungen zur Klassifikation und Diagnostik“ eine Unterscheidung verschiedener Diabetes-Erkrankungstypen.)! und zu der zeit wurde mit sicherheit auch noch kein bz gemessen!!
http://www.bayerhealthcare.at/html/pdf/geschichte_blutzuckermessgeraete.pdf
schrieb:
Ernährung macht auch Heute Sinn...
ernährung hat schon immer sinn gemacht, das hat mit dm nur sekundär zu tun! zu einer gesunden lebensweise gehörte schon immer eine "gesunde" ernährung. ausserdem liese der umkehrschluss ja zu, dass eine falsche, ungesunde ernährung wegbereiter des typ2-dm wäre und das wird ja vehement bestritten! -
am 28.07.2011 18:58:26
Moin Nicol,
über morgens nüchtern 180mg/dl war in der 2. Hälfte der 70ger Jahre des vorigen Jahrhunderts Diabetes, darunter gesund. Ersatzweise Zucker im Morgenurin=Diabetes oder halt keiner=gesund bzw. als Diabetiker super scharf eingestellt. Den Tag über haben nur Freaks irgendwas zu bestimmen versucht, und dass nach dem Essen auch völlig gesunde Menschen an die 300mg/dl messen können, war in den 90gern gängige Arztrede. Dass über 200 zu beliebigen Zeiten an mehreren aufeinander folgenden Tagen auch für die Diagnose Diabetes reicht, ist eine Errungenschaft der letzten 5 Jahre. Wenn wir über Diabetes in der Vergangenheit reden, müssen wir die Veränderung der Definitionsgrößen unbedingt berücksichtigen.
Bisdann, Jürgen -
am 28.07.2011 19:41:26
In der Vergangenheit konnte man natürlich nicht so genau diagnostizieren wie heute, aber wer will den damaligen Ärzten ihre Kompetenz absprechen? Die wussten allemal mehr als unsere heutigen Doktoren, die ohne Labor aufgeschmissen wären.
Früher wurde der Urin übrigens mit der Zunge gestixt. Die Ärzte haben den Urin probiert!
Aber das ist völlig off-topic!!
Thema war doch Hafer- und Gurkensuppe, oder? ;o)
lg Arvida -
Gast
Rang: Gastam 28.07.2011 19:56:00
schrieb:
wer will den damaligen Ärzten ihre Kompetenz absprechen?
kompetenz misst sich immer an dem jeweiligen erkenntnisstand der wissenschaft - damals genau wie heute gab es ärzte und quacksalber! des weiteren misst sich die kompetenz an der hilfe, die sie dem "betroffenen" leistet (im rahmen des möglichen). und um wieder zu hafer- oder gurkensuppe zurückzukehren: da ich kein pferd bin, esse ich aus prinzip keinen hafer (wurscht in welcher form o. zubereitung). eine lecker gurken-eissuppe ("Die Salatgurken schälen und entkernen. Pürieren und mit dem Joghurt verrühren. Mit dem Zitronensaft, Salz und Zucker abschmecken. Knoblauchzehen fein pressen und Dill fein hacken. Zur Suppe geben. Etwas ziehen lassen ca. 30 Minuten. Eiskalt servieren mit einem kleinen Dillzweig und einige feine Gurkenwürfel garniert. Dazu frisches Baguette!) ist dagegen gerade im sommer nicht zu verachten. hat halt jeder so seine "schmeckerchen"! :o)
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am 28.07.2011 19:59:37
Der Erste der es gelang eine glycemie zu messen war Apollinair Bourchardat in 1855.
Der BZ, glycosurie, aceton wurden sehr wohl auch voor 1922 gemessen.
Den Unterschied zwischen verschiedene Formen von Diabetes wurde auch schon viel
früher gemacht, auch wenn die Ursachen noch nicht verstanden wurde oder der Pathofysiologie.
Mag sein dass es anders genannt wird (zb jugendDM, altersDM), Unterschied wurde gemacht.
(Sehe die Original Werke von zb Von Noorden)
Heute wird langsam klar das nur eine Klassifizierung in Type 1 und 2 auch nicht reicht (denke
an Lada, Modyformen, usw.)
Das die Grenzwerte sich in Laufe der Zeit anhand neue Erkenntnisse zich ändern ist logisch.
@ Avida: Danke, die letzte Bemerkungen sind off-topic.
Die Haferkuren sind nicht persé Unsinnig.
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Gast
Rang: Gastam 28.07.2011 22:37:15
bouchardat hat überhaupt nix "gemessen" - er nahm etwas an:
schrieb:
Seine Ansichten zur Diabetesbehandlung fasste er in seinem 1875 erstmals erschienenem Werk „De la glycosurie ou Diabète sucré son traitement hygiénique“ zusammen. Als Ursache des erhöhten Blutzuckerspiegels beim Diabetes mellitus nahm er eine gesteigerte Aufnahme von Glucose aus der Nahrung im Verdauungstrakt an, den Ausgangspunkt der Erkrankung vermutete er in der Bauchspeicheldrüse. Diese Theorie versuchte er auch anhand von experimentellen Untersuchungen durch die Entfernung der Bauchspeicheldrüse beziehungsweise die Unterbrechung des Ausführgangs der Bauchspeicheldrüse bei Hunden zu belegen.
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Gast
Rang: Gastam 28.07.2011 23:16:37
Wo steht denn da etwas von das eigentliche Messen von Blutzucker?
Da steht wass er dachte wass Diabetes ist, seine Theorie, seine Ansichten, nicht mehr.
* Gut Lesen ist eine Kunst an sich *