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  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 17.04.2011 01:14:29
    Hi hvier !

    --------- ich auch !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!------------- Hi hi hi !
    Und tut mir gar nicht leid und tu es immer wieder.

    LG Anni
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    Mitglied seit: 19.07.2011
    am 28.07.2011 14:03:15
    Der Beitrag ist zwar nun schon einige Monate alt, aber vielleicht ja noch immer aktuell.
    Folgendes kann ich dazu beitragen (ich hab gerade meine Schulung hinter mir):
    Haferdiät deshalb, weil es NULL Fett enthält und sich somit positiv auf die Insulinresistenz auswirken soll. Ist das Fett im Blut reduziert und "verstopft" die Insulinwirkstellen (mir fällt grad der Name nicht ein) nicht mehr, kann das Insulin besser wirken und reduziert somit den BZ.
    Warum ausgerechnet Hafer und keine Gerste oder Roggen - ich weiß es nicht. Vllt ist in Hafer irgendwas drin, was woanders fehlt, oder eben NICHT drin, was woanders drin ist.
    Mir wurde gesagt, dass diese Diät 3 Tage lang durchgeführt werden muss.
    (Da musste doch echt schon arg krank sein um das durchzuhalten, oder??)

    Alternativ geht aber genauso auch die gleiche Diät mit Gemüse und Salaten.
    Natürlich ohne Dressing etc. Die Gurkensuppe ist also kein Witz.
    In einigen Gemüsen ist Fett und die sollte man meiden (Avocado zB)

    lg Arvida
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 28.07.2011 16:25:36
    Die Haferkur ist nicht völlig unsinnig. Sie wurde in der Zeit vor dass es Insulin gab, entwickelt von
    Prof. dr. Carl Von Noorden, einer der führende Diabetologen in die erste Hälfte des 20. Jahrhundert.
    Er fand heraus dass wenn mann ein paar Tage (2-3) Hafersuppe/brei abwechselt mit seine
    normale Diät die Kohlhydrattoleranz sich erhöht und damit bessere BZ-Werte erzielt.
    Wichtig ist, nur eine Sorte Kohlhydraten gleichzeitig zu essen, während die Kur, es könnten
    auch Roggen, Reis, Kartoffeln oder Obst sein. Und nicht länger als ein paar Tage. Also sich
    beschränken auf nur Kartoffeln oder Roggen oder Obst oder Hafer usw.

    Eine "normale" Diät in den pre-Insulin Zeitalter (bevor 1922), war Kohlhydratreduziert und
    oft Fett und Eiweissreduziert. Das hing von der individuelle Biochemie ab. "Jeder Mensch ist
    anders". Er fand aber heraus dass die meisten Diabetiker besser auf Hafer reagierten als auf
    Obst oder Roggen (usw).

    Wir könnten wass lernen von den Ärtzen die noch nicht die Möglichkeit hatten Insulin
    als Medicament einzusetzen. Nicht alles war Unsinn.

    Interessant zu wissen ist das Dr. Von Noorden die wahrscheinlich erste Diabetes Kliniek von
    Europa eröffnete in Sachsenhausen in 1895 und dass er einer der ersten Ärtze in Deutschland
    war die Insulin in de Diabetestherapie einführte in 1923. Er war derjenige der den Begriff
    (Weiss)Broteinheit einführte.

    Quelle:
    Noorden, Carl von (1901). Die Zuckerkrankheit und ihre Behandlung. Berlin; August Hirschwald.
    Holler, C. (2000). Geschichte der Ernährubgstherapie des Diabetes Mellitus. Journal für
    Ernährungsmedizin 2000; 2(3), 22-26

    LG, Nicol.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 28.07.2011 16:49:26
    und wie bitte hat der seine "erfolge" festgestellt ? damal wurde urin gekocht und mit fehlinscher lösung eine rotfärbung beurteilt. also alles nur schwurbelund spinnerei.
    genau wie das fett was wir essen so garnicht im blut erscheint. also auch nichts mit erklärung.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 28.07.2011 17:37:23
    schrieb:
    Wir könnten wass lernen von den Ärtzen die noch nicht die Möglichkeit hatten Insulin
    als Medicament einzusetzen. Nicht alles war Unsinn.


    und was lernen wir von diesen ärzten? das wir auch insulin mit haferbrei auskommen??wir können auch von den aborigines was lernen: kommunikation mit rauch und digeridoos - dumm, dass wir heute handys haben! es hat auch keiner behauptet, dass alles was früher gang und gebe war unsinn war/ist!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 28.07.2011 17:40:07
    schrieb:
    das wir auch insulin mit haferbrei auskommen??


    hat sich der dreckfühlerteufel eingeschlichen... - richtig wäre:
    dass wir auch ohne insulin nur mit haferbrei auskommen??
  • Rang: Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 28.07.2011 18:33:29
    Erstens konnten die Ärzte "Damals" sehr wohl feststellen wieviel gram/% Glucose im Blut und Urine war,
    nicht so genau wie Heute, aber trotzdem. Die Rotfärbung von Urin mit Hilfe von Fehlinscher Lösung
    oder andere Lösungen konnte mann auch zuhause machen (der Patient selbst). Genauere Bestimmung
    wurden vom Artz gemacht.
    Zweitens muss mann ein Unterschied machen zwischen Type 1 und Type 2. Die Ärzte wussten den
    Unterschied auch. Es gibt auch Heute Type 2-er die "nur" mit Diät ein gutes Stück weiter kommen.

    Ernährung macht auch Heute Sinn, wie viele in Fora, Wissenschaft usw. ganz genau wissen. Nur mit Insulin
    allein geht's auch nicht, dann würde alles ja sehr einfach. Spritze eine festgestellte Menge IE und mann kann
    essen/machen wass mann will ohne auf KH, Bewegung usw. zu achten?

  • Gast

    Rang: Gast
    am 28.07.2011 18:56:17
    schrieb:
    Zweitens muss mann ein Unterschied machen zwischen Type 1 und Type 2. Die Ärzte wussten den Unterschied auch.


    aha! seit wann unterscheiden denn die ärzte t1 + t2? mit sicherheit nicht zu zeiten, als es kein insulin gab (1965 veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihren „Empfehlungen zur Klassifikation und Diagnostik“ eine Unterscheidung verschiedener Diabetes-Erkrankungstypen.)! und zu der zeit wurde mit sicherheit auch noch kein bz gemessen!!
    http://www.bayerhealthcare.at/html/pdf/geschichte_blutzuckermessgeraete.pdf
    schrieb:
    Ernährung macht auch Heute Sinn...


    ernährung hat schon immer sinn gemacht, das hat mit dm nur sekundär zu tun! zu einer gesunden lebensweise gehörte schon immer eine "gesunde" ernährung. ausserdem liese der umkehrschluss ja zu, dass eine falsche, ungesunde ernährung wegbereiter des typ2-dm wäre und das wird ja vehement bestritten!
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    am 28.07.2011 18:58:26
    Moin Nicol,

    über morgens nüchtern 180mg/dl war in der 2. Hälfte der 70ger Jahre des vorigen Jahrhunderts Diabetes, darunter gesund. Ersatzweise Zucker im Morgenurin=Diabetes oder halt keiner=gesund bzw. als Diabetiker super scharf eingestellt. Den Tag über haben nur Freaks irgendwas zu bestimmen versucht, und dass nach dem Essen auch völlig gesunde Menschen an die 300mg/dl messen können, war in den 90gern gängige Arztrede. Dass über 200 zu beliebigen Zeiten an mehreren aufeinander folgenden Tagen auch für die Diagnose Diabetes reicht, ist eine Errungenschaft der letzten 5 Jahre. Wenn wir über Diabetes in der Vergangenheit reden, müssen wir die Veränderung der Definitionsgrößen unbedingt berücksichtigen.

    Bisdann, Jürgen
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    am 28.07.2011 19:41:26
    In der Vergangenheit konnte man natürlich nicht so genau diagnostizieren wie heute, aber wer will den damaligen Ärzten ihre Kompetenz absprechen? Die wussten allemal mehr als unsere heutigen Doktoren, die ohne Labor aufgeschmissen wären.
    Früher wurde der Urin übrigens mit der Zunge gestixt. Die Ärzte haben den Urin probiert!

    Aber das ist völlig off-topic!!

    Thema war doch Hafer- und Gurkensuppe, oder? ;o)

    lg Arvida