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Ich komme nicht klar...

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    am 13.04.2011 00:40:12
    Guten Tag,
    ich bin neu hier und bin mit dem Diabetes überfordert.
    Ich habe nun seit 4 Jahren diabetes typII, seit dem waren meine Zuckerwerte nur wären eines 4wöchigen Kuraufenthaltes gut.
    Ich bekomme meinen Zucker nicht in den Griff. Mein Doc schimmft immer mit mir über die hohen Werte.Aber ich bekomme meine Werte nicht runter. Treibe ich sport ist er danach höher als zuvor. esse ich wenig bis gar nichts ist er auch hoch...gehe ich mit einem Wert von 8,5 schlafen wache ich mit 13.7 auf ... Ich hasse das alles und will das alles nicht mehr...nun bin ich schon depressiv und möchte alles kurz und kleinhauen,den ganzen Insulinscheiß an die Wand kloppen, mich in die Ecke setzen und nur noch heulen...
    Wem geht es ähnlich? Oder bin ich doch allein mit diesen Gefühlen und Problemen?
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    am 13.04.2011 08:17:45
    Was hat Dein Dok Dir denn in welcher Dosierung für Deinen Blutzucker verordnet?
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    am 13.04.2011 10:49:10


    Hi Mausespeck !

    Du bist nicht allein.
    Hatte erst vor ein paar Tagen das Gefühl mich zu Morden.
    Hier hat man mich wieder Aufgebaut.
    Denke das du viel Erzählen solltest und dann auch gute Ratschläge aus Praxi bekommst.
    Hier haben alle ihr Wehwechen und ich habe begriffen das es immer mal auf und ab geht.
    Schließlich muß man sich mit der Krankheit abfinden da sie nicht vergeht.
    Machen wir halt das beste daraus und verzweifeln nur Ab und Zu.
    Lass den Kopf nicht hängen.
    Alles kommt ins Reine.

    LG Anni
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    am 13.04.2011 14:23:12
    Mausespeck schrieb:
    seit dem waren meine Zuckerwerte nur wären eines 4wöchigen Kuraufenthaltes gut.



    kannst du grob schildern wo der Unterschied in deiner Lebensweise zwischen Kur und Alltag liegt ?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 13.04.2011 17:57:57
    Mir geht es auch so. Rauf und runter.... Ich gehe schlafen mit 4.7 und stehe am morgen mit 9.8 auf. Alles zum kotzen...
    Beine Füsse schmerzen, man kommt mit den Aerzten nicht weiter.

    Uebrigens würde mich interessieren, es heisst 30 gr Zucker darf man am Tag
    verteilt nach neusten Erkenntnissen essen, ja wie wird das berechnet, wo sehe ich wieviel
    Zucker wo drinnen ist, das ist ja meistens nicht genau angegeben.

    Vielleicht kann ich noch dazulernen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 13.04.2011 20:27:04
    weshalb schreibt ihr so nichtssagende post`s, ohne irgendeinen anhaltspunkt zur therapie, das is tjammern auf höchstem niveau.
    -wie ist eure therapie-?
    die sache mit dem zucker ist völliger quark, du kannst doch nicht nur den zucker rechnen, jedes gramm kohlenhydat katoffeln brot nudeln reis obst usw ist auch zucker. wenn die glucose im blut kreist kann niemand feststellen ob sie aus obst oder einem bonbon gekommen ist. der spruch ist nur erfunden worden weil manche meinten nur der zucker ist es.
    daher stehen auf fast allen lebensmitteln die kh angaben drauf, also kein problem.
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    am 13.04.2011 20:46:19
    Hallo Mausespeck

    Du solltest deine Gedanken sortieren und dann schildern was du an Medis hast.
    Hast du Insulin.
    Wie ist dein Gesammtzustand.
    Wie Ernährst du dich.
    Schreib mehr Infos .
    Du bist seid 4 Jahren dabei und hast noch nicht so viel gelernt sonst wüstetst du das BZ Werte nicht nur vom Zucker abhängig ist.
    Gewohnheiten müssen abgestellt oder umgestaltet werden aber dafür muß man sie erst mal in Gut und Schlecht einstufen
    Um das zu können muß man sie erst mal kennen.
    Du warst in einer Klinik und da hat es funktioniert.
    Du soltest die Erfahrungswerte und das Erlernte zu Hause umsetzen.
    Schulungen waren da bestimte auch und da hast du bestimt mitbekommen das viel Faktoren eine Rolle spielen den BZ in den Griff zu bekommen.


    Viel Glück

    LG Anni
    Bearbeitet von User am 13.04.2011 21:01:13. Grund: Nicht angegeben
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    am 13.04.2011 23:10:47
    Hallo Ihr Lieben Foris....
    ich weiß sehr wohl das Zucker aus den Kohlehydraten kommt die ich zu mir nehme. den Unterschied kannte ein Gast der hier mit reinschrieb nicht.
    Ich habe auch 2 schulungen besucht die jeweils über eine Woche gingen.
    Ich bin nicht ganz unbedarft was diabetes angeht.
    Ich spritze Insulin (Kurzeit zu den Mahlzeiten und Langzeit zur Nacht)
    Außerdem nehme ich noch Metformin.
    Ich bekomme meinen Zucker nicht in den Griff weil ich unregelmäßig Esse und Spritze.
    Weil ich nicht genügend Bewegung habe.
    Ich bin Schichtarbeiterin und dürfte meinen Job nicht weiter ausüben wenn dieGeschäftsführung von meiner Diabetes offiziell informiert wären.
    Also muß ich das irgendwie managen.
    Mein Zuckerwert war auf Kur so im 5er Bereich und mir ging es Klasse damit.
    Nur ist dort das Regelmäßige gegeben. Was ich durch Schichtarbeit und keine Pausenzeiten nicht im Alltag habe. Der Tip der Ärzte den Job zu wechseln klingt so einfach. Nur weiß jeder der einen Job schon Jahrelang ausübt, dass das nicht einfach ist. Es steht niemand vor der Tür und bietet mir einem gesundheitlich besseren Job an.
    Ich habe Angst vor Arbeitslosigkeit. Einen Festvertrag in Vollzeit ist nicht so einfach zu bekommen.
    Also muß ich mein Diabetes um mein Leben legen und nicht mein Leben um meinen Diabetes...das ist so frustrierend das nicht hinzubekommen.
    Hoffe nun für mehr Durchsicht gesorgt zu haben in meinem Falle....
    LG Mausespeck
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    am 13.04.2011 23:42:59
    Guten Abend lieber havier!

    Hier hast du doch bestimmt einen Rat?

    LG Anni
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    am 13.04.2011 23:58:05
    hallo Mausespeck,
    Mausespeck schrieb:
    Also muß ich mein Diabetes um mein Leben legen und nicht mein Leben um meinen Diabetes



    Erstmal solltest du deinen Diabetes nicht getrennt von dir sehen. Er gehört zu dir wie Jacke und Hose/Rock ;-)
    Zum Thema Schichtarbeit: Ich zB. habe ausschliesslich äusserst unregelmässige Arbeitszeiten. Meine Arbeitszeit ist im Prinzip keine 2 Tage im voraus planbar.
    Da werden die BZ-Werte natürlich hin- und hergeworfen. Doch irgendwie hab ich das mittlerweile in den Griff bekommen.
    Deine Lage ist also keineswegs hoffnungslos. Vorausgesetzt dein Job macht dir Spass finde ich den Tip mit dem Jobwechsel nicht besonders gut, da dir das noch mehr Stress bereitet als du eh schon hast.
    Tips zur Therapie bekommst du bestimmt von den Fachleuten hier.
    Bearbeitet von User am 14.04.2011 01:15:39. Grund: Nachgedacht
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    am 14.04.2011 00:10:32
    hallo Anni,
    Annimaus schrieb:
    Guten Abend lieber havier! Hier hast du doch bestimmt einen Rat?



    ich dachte eher da bist du gefragt ;-)
    Ich bin der letzte hier der Ratschläge zur Behandlung geben könnte. Als medizinischer Laie werde ich das grundsätzlich nicht tun.
    Selbst die Spezialisten hier im Forum geben eher Hinweise, Tips oder Hilfestellungen aber keine Therapievorschläge. Und das imponiert mir.

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    am 14.04.2011 06:52:15
    Hallo havier!

    Ein Rat ist auch keine Therapie !

    Guten morgen ! und im Übrigen sind meine Werte wieder in Muttis Schoß und ganz Brav.
    Meine Umstellung ist also gelungen.


    LG Anni

    PS: wieso bin ich da gefragt?
    Bin doch noch mehr Laie als jeder andere hier.
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    am 14.04.2011 08:40:19
    Hallo Mausespeck,

    eine Richtung in der du weitersuchen könnstest wäre die Frage, ob deine Basalrate stimmt. Wenn du zu wenig oder zu viel Langzeitinsulin spritzt, dann musst du den Fehler mit em Mahlzeitinsulin ausgleichen und deine ganzen Berechnungen liegen ziemlich daneben. Wieviel IE spritzt du denn an Langzeitinsulin und wieviel ungefähr Mahlzeitinsulin? Deine viel zu hohen Werte am Morgen lassen vermuten, dass du zu wenig IE Langzeitinsulin nimmst.

    Am besten kannst du das mit einem Basalratentest herausfinden. Wenn dein Verhältnis weit neben den hier empfohlenen 40%...60% für den Basalbedarf liegt, dann kannst du auch vorsichtig das Langzeitinsulin in diese Richtung verändern und sehen, ob du damit einen gleichmäßigeren BZ-Verlauf hinbekommst.

    Das herantasten an die passende Basalrate ist erst einmal viel Arbeit, aber die lohnt sich auf jeden Fall. Eine Einstellung bei der Kur oder im Krankenhaus passt bei vielen im Alltag überhaupt nicht mehr. Dir bleibt also nur übrig, die richtige Einstellung für deinen Alltag alleine herauszufinden. Ich drück dir die Daumen, dass du das schaffst und dass du dann wieder gesund und zufrieden durchs Leben gehen kannst.

    LG Rainer
  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.04.2011 09:39:24
    na das sind doch schon mal ein paar angaben,
    anschließend an rainer, noch der tip mit einem guten diabetologen einen etwas aisfühlicheren gesprächstermin vereinbaren (mit kozept hingehen um nägel mit köpfen zu machen) ideal wäre für dich eine pumpe aber die ist für t2 fast unmöglich zu bekommen.
    daher konzept : grundlage=basis mit levemir das hat den vorteil daß es zweimal/d gespritzt wird und so je nach schicht die basaldosis t/n genutzt werden kann. dh. bei körperlicher aktivität kann "vorher" reduziert werden.
    dazu als bolusisulin ein kz analog das bei guten ausgangswerten oft keinen oder nur minimalen sea benötigt.
    und dazu vo dir gute dokumentation, und diese dann auch nutzen um feinanpassungen vorzunehmen. das bedeutet einen grundstock mit einem kompetenten arzt, die feineinstellung/dosisanpassug von dir.
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    am 14.04.2011 14:34:52
    hallo Anni,
    AnnimauS11 schrieb:
    Meine Umstellung ist also gelungen.



    na siehste. Das freut mich. :-)

    Annimaus11 schrieb:
    wieso bin ich da gefragt?Bin doch noch mehr Laie als jeder andere hier.



    Es gibt schliesslich noch andere wichtige Hilfestellungen als die rein medizinischen. Und das machst du meiner Ansicht nach sehr gut.

    schönen Tag noch.
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    am 14.04.2011 14:40:39
    hallo Mausespeck,

    zum Thema "richtige Einstellung herausfinden" wie es Rainer schrieb fällt mir auch noch was ein.
    Manche Änderungen zeigen nicht gleich sofort ihre Wirkung. Geduld und Hartnäckigkeit sind also angesagt.

    Grüße

    --- EOT End of the Tips ---
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    am 15.04.2011 00:56:21
    Ich Danke euch ihr Lieben,
    Ich fühle mich nun nicht mehr soo alleingelassen.
    Ich werde nun erst mal einen Termin mit meinem Diabetologen machen und euch dann davon berichten. Bis dahin werde ich Buch führen über essen, Insulinmenge und Werte sowie bewegung und stress...hoffe das hilft dann mich besser einzustellen.
    Dann die Basalrate rausfinden und es wird bergauf gehen mit mir und bergab mit den Werten.. hoffe ich.
    Vielen Dank euch Allen, auch wenn meine Werte noch nicht besser sind, ich fühle mich schon besser und das ist doch ein Anfang ..Oder?....
    LG Mausespeck
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    am 15.04.2011 01:28:04
    Mausespeck schrieb:
    ich fühle mich schon besser und das ist doch ein Anfang ..Oder?



    Richtig. Das ist schon die halbe Miete ;-)

    ---- 999 Messungen .... knapp 0,12 Teelöffel ----
    Bearbeitet von User am 15.04.2011 01:28:59. Grund: Nicht angegeben