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Immer mehr Insulin
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am 02.05.2011 07:43:14
Hallo,
ich habe jetz seit ca. 10 Jahren Typ 2 und spritze seit 5 Jahre. Mein Problem ist das ich irgendwie immer mehr Insulin brauche. Was kann man dagegen tun? Ist das bei euch auch so?
Grüß Anja
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Gast
Rang: Gastam 02.05.2011 19:30:10
Anja schrieb:
Mein Problem ist das ich irgendwie immer mehr Insulin brauche.
Das müsstest Du wohl schon etwas konkreter benennen?
Wie alt, wie groß, wie schwer?
Wieviel Insulin, wieviel BE/KH, wieviel Kcal täglich?
schrieb:
Was kann man dagegen tun?
Sofern es sich nicht um eine normale Steigerung des Insulinbedarfes in der Folge ganz normalen Absterbens von immer mehr eigenen Betazellen handelt, ist an eine Down-Regulation der Insulinrezeptoren zu denken.
Dann wäre es geboten, alle probaten Methoden zur Senkung des Insulinbedarfes heranzuziehen. Ggf. sogar für eine gewisse Zeit mal erhöhte Werte tolerieren.
Dein Arzt sollte Dich diesbezüglich beraten können.
Gruß
Joa -
Gast
Rang: Gastam 02.05.2011 20:14:08
Anja schrieb:
Hallo,
ich habe jetz seit ca. 10 Jahren Typ 2 und spritze seit 5 Jahre. Mein Problem ist das ich irgendwie immer mehr Insulin brauche. Was kann man dagegen tun? Ist das bei euch auch so?
Grüß Anja
Na ja, bei einem Typ 2 ist das eigentlich normal, die Krenkheit schreitet fort. War bei mir auch so. Zuerst Tabletten, dann Insulin und davon dann peu à peu immer mehr. Ich weiß ja nicht, wieviel Insulin du mehr brauchst, wenn es langsam ansteigt, dann ist es wohl normal. Bei mir ging es erst wirklich schnell als die BSD ganz ihren Geist aufgegeben hat.
Du kannst versuchen durch mehr Bewegung Insulin einzusparen, aber auch damit erreichst du irgendwann mal die Grenze.
Was sagt denn dein Arzt? -
am 03.05.2011 08:06:05
Hallo!
Bin 31, 184 groß und wiege 80 Kilo. Ich spritze Protaphane morgens 28 und abends 28 Einh. Für eine BE spritze ich morgens 7, mittags 5,5 und abends 8 Einh Humalog. Kcal ist unterschiedlich. Ich esse sehr wenig KH weil ich davon schnell zunehme. Habe mal vor 5 Jahren angefangen mit 3, 2 und 3 Einh.
Am Anfang haben sie mir gesagt das die Bauchspeichel-Drüse geschont wird wenn ich spritze. Warum soll die dann ihren geist aufgeben?
Ich habe mal meine Hausärtzin gefragt und die sagt ich habe eine Insulin Resistenz und die muß durchbrochen werden. Wie das geht soll Der Diabetologe erklären. Und der sagt das ist ein komplizierter Vorgang und man muß eben so viel spritzen wie man braucht. Da ist man dann so schlau wie vorher.
Ich weiß ja nicht ob ich jetzt besonders viel Insulin brauche. Es ist eben nur mehr geworden. Wieviel braucht denn ihr?
Gruß Anja
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am 03.05.2011 09:16:35
Moin Anja,
Ärzte, die früh zum Schonen der verbliebenen Insulin produzierenden Beta-Zellen Insulin verordnen, gibt es noch immer wenige. Gratuliere zu Deinem :-)
Allerdings funktioniert das Schonen nur dann so richtig, wenn der BZ die meisten Stunden am Tag auch deutlich unter 100mg/dl gesteuert wird und nach den Mahlzeiten nach Möglichkeit 140 nicht überschreitet. Denn bei über 100 müssen die verbliebenen Beta-Zellen schon bald an ihrer Ausgabe-Grenze arbeiten. Zudem gehen über 140 diabetisch belastete Beta-Zellen vermehrt ein.
Unabhängig davon brauchen wir bei höherem BZ für den selben Anstiegsausgleich pro BE deutlich mehr Insulin, als bei gesund flachem&niedrigem.
Weil ich schon mit 8-10BEs pro Tag munter zunehme, muss ich mich da halt auch deutlich zurück halten.
Hast Du schon einmal probiert, wie es sich auswirkt, wenn Du Bewegungsintensiveres jeweils in die Stunde direkt nach den Mahlzeiten legst?
Bisdann, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 03.05.2011 12:48:21
Anja schrieb:
Hallo!
Bin 31, 184 groß und wiege 80 Kilo. Ich spritze Protaphane morgens 28 und abends 28 Einh. Für eine BE spritze ich morgens 7, mittags 5,5 und abends 8 Einh Humalog. Kcal ist unterschiedlich. Ich esse sehr wenig KH weil ich davon schnell zunehme. Habe mal vor 5 Jahren angefangen mit 3, 2 und 3 Einh.
Am Anfang haben sie mir gesagt das die Bauchspeichel-Drüse geschont wird wenn ich spritze. Warum soll die dann ihren geist aufgeben?
Ich habe mal meine Hausärtzin gefragt und die sagt ich habe eine Insulin Resistenz und die muß durchbrochen werden. Wie das geht soll Der Diabetologe erklären. Und der sagt das ist ein komplizierter Vorgang und man muß eben so viel spritzen wie man braucht. Da ist man dann so schlau wie vorher.
Ich weiß ja nicht ob ich jetzt besonders viel Insulin brauche. Es ist eben nur mehr geworden. Wieviel braucht denn ihr?
Gruß Anja
Hallo Anja,
ich schrieb, daß meine BSD den Geist aufgegeben hat. Ich habe bereits seit den 70er Jahren Diabetes und damals kam niemand auf die Idee, einem Typ 2 schon früh Insulin zu spritzen, deswegen habe ich jahrzehntelang Tabletten genommen und das hat meine BSD ruiniert, mittlerweile ist sie atrophiert.
Bei dir sieht es zum Glück anders aus und du kannst froh um deinen Arzt sein.
Ich habe anfangs ähnliche Mengen wie du gespritzt, aber dann ist der Bedarf an Insulin enorm gestiegen, so daß ich jetzt morgens für eine BE 16 Einheiten spritzen muß.
Mit einer Insulinresistenz haben die meisten Typ2er zu kämpfen und dein Diabetologe hat schon recht, man muß spritzen so viel man braucht, denn die Werte sind das Wichtigste.
Meiner Meinung nach kann ein Typ2 eine Resistenz nur durch Weglassen von Kohlehydraten und durch gesteigerte Bewegung einigermaßen in den Griff kriegen.
Das, was Typ1er als Resistenz bezeichnen, kann mit einer Typ2 Resistenz nicht verglichen werden. Das, was Typ1 als Up- und Down-Regulation bezeichnen, ist nicht unbedingt für Typ2 geeignet. -
Gast
Rang: Gastam 03.05.2011 22:48:21
Hallo Anja,
Anja schrieb:
Bin 31, 184 groß und wiege 80 Kilo.
Da ist erst mal kein Übergewicht zu erkennen. Ich vermute, Du hast schon mal mehr Gewicht auf die Waage gebracht?
schrieb:
Ich spritze Protaphane morgens 28 und abends 28 Einh..
Für eine BE spritze ich morgens 7, mittags 5,5 und abends 8 Einh Humalog.
Es wäre dann zu fragen, wieviele BE die jeweiligen Mahlzeiten enthalten, für die Du dann spritzt.
Ebenso wäre es interessant zu wissen, wie sich Deine eigene Insulinproduktion reduziert hat.
Das wird anhand des C-Peptids vom Labor bestimmt, wenn der Arzt das entsprechende Feld ankreuzt. Macht er aber kaum. :-(
Hast Du da alte und/oder aktzuelle Laborwerte zu?
schrieb:
Kcal ist unterschiedlich. Ich esse sehr wenig KH weil ich davon schnell zunehme. Habe mal vor 5 Jahren angefangen mit 3, 2 und 3 Einh.
Insulin oder KH? Vermutlich Insulinbedarf. Da waren die KH aber noch mehr?
Also, wenn Du Deine Ernährungsweise von KH nach LOGI-artig verschiebst, dann erhöht sich der Insulinbedarf je BE. Denn Fett und Eiweiß (FPE) benötigen auch eine Insulinabdeckung. Allerdings über einen längeren Zeitraum als KH. 200 kcal, nach anderen Rechnungen auch 100 kcal, brauchen soviel Insulin wie eine BE/KE aus KH.
Es käme also auch darauf an, in welchem Rahmen sich Deine Tagesgesamtmenge (TGD) an Insulin verändert hat. Also auf den realen Anstieg des Gesamtinsulinverbrauches.
schrieb:
Am Anfang haben sie mir gesagt das die Bauchspeichel-Drüse geschont wird wenn ich spritze. Warum soll die dann ihren geist aufgeben?
Vielleicht hat sie da grade ihr Mittagsschläfchen gehalten und das Gesagte nicht gehört? ;-)
Aber mal im Ernst. Schonen heißt nicht völlige Entlastung. Und solange wie die BSD immer wieder unter Überlastanforderung kommt, sterben auch beim Typ 2 Diabetiker die Betazellen langsam aber sicher ab und werden immer weniger.
schrieb:
Ich habe mal meine Hausärtzin gefragt und die sagt ich habe eine Insulin Resistenz und die muß durchbrochen werden.
Ja, aber auch na ja.
schrieb:
Wie das geht soll Der Diabetologe erklären. Und der sagt das ist ein komplizierter Vorgang und man muß eben so viel spritzen wie man braucht.
Auch ja und na ja.
schrieb:
Da ist man dann so schlau wie vorher.
Volles JA.
Resistenz ist ein sehr weitspannender Begriff, der eigentlich auf jeden die Norm (der nichtresistenten Situation) überschreitenden Mehrbedarf an Insulin angewandt wird.
Gründe, Ursachen und Zusammenhängen können aber höchst unterschiedlich sein.
Es gibt Resistenzen, die wegen zu wenig Insulin zustande kommen. Dazu gehört z.B. die sogenannte Lipolyse.
Beim Typ 2 ein ganz bevorzugtes Geschehen, zumal weitere Störungen im Fettstoffwechsel die Hemmung der Insulinwirkung gerne begünstigen.
Steigt der Insulinbedarf, und muss mehr Insulin zur Anwendung gebracht werden, um den Blutzucker zu bändigen kommt es zu einer anderen Form des Mehrbedarfes/der Resistenz.
Das wäre dann die Down-Regulation der Insulinrezeptoren[/quote]. Auch die schlägt beim Typ 2 mit Wucht zu Buche, während sie bei den meisten Typ 1ern eher etwas getrottelt daher kommt, was wieder an seiner grundsätzlich besseren Insulinempfindlichkeit liegen dürfte.
Die Beispiele sind natürlich nur ein Ausschnitt, dürften aber zwei wesentliche Zusammenhänge der Insulinbedarfssteigerung anleuchten. Auch wenn es sicherlich einen Sack voll weiterer gibt. :-(
schrieb:
Ich weiß ja nicht ob ich jetzt besonders viel Insulin brauche. Es ist eben nur mehr geworden. Wieviel braucht denn ihr?
Da kann ich Dir nicht so wirklich helfen, weil ich Typ 1 Diabetes habe. Mein Bedarf liegt, bei derzeit ca. 78-80 kg auf 180cm um die 50 IE derzeit und ist wohl auch nicht ganz unresistent geprägt.
Aber als Typ 2, mit nur noch sehr geringer eigener Insulinproduktion solltest Du die Grenze von 1 IE je kg Lebendgewicht nicht sonderlich überschreiten müssen.
Das ist jetzt etwas abgeleitet von Typ 1 mit Doppeldiabetes, also mit sonstigen, Resistenz machenden Stoffwechselkomponenten, wie bei dieser oder jener Sorte des Typ 2 zu finden.
Aber ich vermute mal, dass bei Dir der Tagesgesamtbedarf diesen Rahmen nicht signifikant sprengt?
So, viel Geschreibsel, daher erst mal und für heute ein Schlusspünktchen.
Ich hoffe Du kannst Dich durch die verlinkten Artikel durchbeissen und einigermaßen verstehen, was ich da so etwa im Blick hatte.
Gruß
Joa
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Gast
Rang: Gastam 03.05.2011 23:05:19
Ich halte es nicht für sinnvoll, wenn Typ1 Diabetiker meinen Typ2 beraten zu müssen (und umgekehrt).
In diesem Fall viel Schreibarbeit. wenig verwertbare Information. -
am 04.05.2011 10:16:35
"Ich halte es nicht für sinnvoll, wenn Typ1 Diabetiker meinen Typ2 beraten zu müssen (und umgekehrt). "
Das seh ich nicht so. Ich bin Typ 1 und hab schon viele gute Tipps von Typ 2ern bekommen.
Außerdem: Nicht alle 1er sind gleich und nicht alle 2er sind gleich. Ich finde einen Austausch mit 2ern sehr interessant.
Und abgesehen davon: Liegt an jedem selbst, welche Ratschläge man annehmen möchte.
Und: Nichts Gravierendes ändern ohne vorheriges Gespräch mit seinem eigenen kompetenten Arzt.
Lieber Gruß (an alle, 1er, 2er, 3er und 4er)
Sabine -
Gast
Rang: Gastam 04.05.2011 10:58:11
Sabine schrieb:
"Ich halte es nicht für sinnvoll, wenn Typ1 Diabetiker meinen Typ2 beraten zu müssen (und umgekehrt). "
Das seh ich nicht so. Ich bin Typ 1 und hab schon viele gute Tipps von Typ 2ern bekommen.
Außerdem: Nicht alle 1er sind gleich und nicht alle 2er sind gleich. Ich finde einen Austausch mit 2ern sehr interessant.
Und abgesehen davon: Liegt an jedem selbst, welche Ratschläge man annehmen möchte.
Und: Nichts Gravierendes ändern ohne vorheriges Gespräch mit seinem eigenen kompetenten Arzt.
Lieber Gruß (an alle, 1er, 2er, 3er und 4er)
Sabine
Ich will nicht bestreiten, daß man den einen oder anderen Tipp vom anderen Typ annehmen kann und auch verwerten. Aber es sind letztendlich doch zwei verschiedene Krankheiten, so ist es z.B. sinnlos einen Typ2 aufzuforden sich über Lipolyse zu informieren, da praktisch alle Typ2er noch eigene Insulinproduktion haben.
Besonders Neulinge werden dadurch völlig verwirrt und in sinnlose Ängste versetzt.
In meinen Augen ist ein Forum sowieso kein Platz für Behandlungstipps, man sollte eigene Erfahrungen schilder, aus denen ein anderen vielleicht Nutzen ziehen kann. Aber leider ist das äußerst selten, viele User sehen sich als Artzersatz oder sogar als der bessere Berater -
Gast
Rang: Gastam 04.05.2011 14:36:03
schrieb:
ist es z.B. sinnlos einen Typ2 aufzuforden sich über Lipolyse zu informieren, da praktisch alle Typ2er noch eigene Insulinproduktion haben.... viele User sehen sich als Arztersatz oder sogar als der bessere Berater
wie kommst du denn auf den Trichter, dass alle typ2er noch funktionierende betazellen haben. irgendwann ist bei jedem 2er auch damit schluss. entscheiden kann das nur eine c-peptit-messung. unabhängig favon, dass manche mit dm tatsächlich einen guten arztersatz bzw. berater abgeben, hast du sicher recht, dass vereinzelte es übertreiben und ihr "wissen" als wissenschaftliche tatsache anpreisen. -
Gast
Rang: Gastam 04.05.2011 14:40:48
wenn andere isbesondere neulinge deiner meinun gwären würden sie nicht fragen.
du hast lipolyse mit keto verwechselt.
woher weißt du wieviel insulin -die- t2 noch haben ?
wie werden von dir die diabetiker eingestuft die keine ak untersuchung hatten weil der doc darauf verzichtet hat ?
bei denen keine ak gefunden wurden ? (gesch. 30% insgesamt)
selbst bei unterschiedlichen auslösern die zeichen=hoher bz, und die behandlug desselben mit insulin ist die gleiche.
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Gast
Rang: Gastam 04.05.2011 15:58:18
Gast schrieb:
wenn andere isbesondere neulinge deiner meinun gwären würden sie nicht fragen.
du hast lipolyse mit keto verwechselt.
woher weißt du wieviel insulin -die- t2 noch haben ?
wie werden von dir die diabetiker eingestuft die keine ak untersuchung hatten weil der doc darauf verzichtet hat ?
bei denen keine ak gefunden wurden ? (gesch. 30% insgesamt)
selbst bei unterschiedlichen auslösern die zeichen=hoher bz, und die behandlug desselben mit insulin ist die gleiche.
Ich habe gar nichts verwechselt, aber dir scheint etliches unklar zu sein, besonders die Tatsache, daß Typ1 und Typ2 völlig verschiedene Krankheiten sind.
Ich hab aber wenig Lust, mich mit Leuten, die keine Ahnung haben, aber davon viel, rumzustreiten.
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Gast
Rang: Gastam 04.05.2011 16:32:32
schrieb:
Typ1 und Typ2 völlig verschiedene Krankheiten sind. Ich hab aber wenig Lust, mich mit Leuten, die keine Ahnung haben, aber davon viel, rumzustreiten.
Völlig[/b) ist was anderes: Sie haben beide den gleichen Namen (DM) und die Auswirkungen (Spätschäden) sind die gleichen. Selbst die Medikation ist (manchmal) gleich. Desweiteren gibt es sogar welche, die beide Typen vereinen! Richtig ist, dass jeder Diabetiker anders ist , reagiert und behandelt wird (obwohl manches gleich ist)! Aber (wie immer) freuen wir uns natürlich, dass DU offenbar die Weisheit mit Löffeln gefressen hast und dich als kompetenten, ahnunghabenden Leut siehst! Lass einfach etwas Luft raus und schon fährst du "besser"...
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Gast
Rang: Gastam 04.05.2011 16:35:59
Mist - nicht kontrolliert vorm Absenden - das Ganze nochmal:
schrieb:
Typ1 und Typ2 völlig verschiedene Krankheiten sind. Ich hab aber wenig Lust, mich mit Leuten, die keine Ahnung haben, aber davon viel, rumzustreiten.
Völlig ist was anderes: Sie haben beide den gleichen Namen (DM) und die Auswirkungen (Spätschäden) sind die gleichen. Selbst die Medikation ist (manchmal) gleich. Desweiteren gibt es sogar welche, die beide Typen vereinen! Richtig ist, dass jeder Diabetiker anders ist , reagiert und behandelt wird (obwohl manches gleich ist)! Aber (wie immer) freuen wir uns natürlich, dass DU offenbar die Weisheit mit Löffeln gefressen hast und dich als kompetenten, ahnunghabenden Leut siehst! Lass einfach etwas Luft raus und schon fährst du "besser"... -
Gast
Rang: Gastam 04.05.2011 17:12:54
Gast schrieb:
schrieb:
Typ1 und Typ2 völlig verschiedene Krankheiten sind. Ich hab aber wenig Lust, mich mit Leuten, die keine Ahnung haben, aber davon viel, rumzustreiten.
Völlig[/b) ist was anderes: Sie haben beide den gleichen Namen (DM) und die Auswirkungen (Spätschäden) sind die gleichen. Selbst die Medikation ist (manchmal) gleich. Desweiteren gibt es sogar welche, die beide Typen vereinen! Richtig ist, dass jeder Diabetiker anders ist , reagiert und behandelt wird (obwohl manches gleich ist)! Aber (wie immer) freuen wir uns natürlich, dass DU offenbar die Weisheit mit Löffeln gefressen hast und dich als kompetenten, ahnunghabenden Leut siehst! Lass einfach etwas Luft raus und schon fährst du "besser"...
[/quote]
Glaubst du durch "Gebrüll" und Beleidigungen wird dein Geschreibsel wahrer?
Das einzige, was beide Krankheiten gemeinsam haben, ist ein Symptom, nämlich der erhöhte BZ, das ist alles.
Die Medikation ist anders, einen Typ1 mit Tabletten zu behandeln, ist eindeutig ein Kunstfehler und ein gefährlicher dazu, die Auswirkungen sind nicht die gleichen (schon mal was vom metabolischen Syndrom gehört), sondern lediglich die Schäden, die hoher BZ anrichten kann sind gleich.
Im übrigen hast du dich selbst widerlegt. Es ist in der Tat möglich, auch wenn es nicht gerade häufig vorkommt, daß ein Mensch sowohl Typ1 und Typ2 hat. Daher müssen es schon zwei verschiedene Krankheiten sein, denn man kann nicht dieselbe Krankheit zweimal haben.
Aber Logik ist wohl nicht gerade deine Stärke
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Gast
Rang: Gastam 04.05.2011 17:41:39
Soviel zu "kompetenten, ahnungshabenden Leut" - denn wer lesen kann ist klar im Vorteil!!schrieb:
Selbst die Medikation ist (manchmal) gleich. <--> Die Medikation ist anders, einen Typ1 mit Tabletten zu behandeln...
Aha, somit werden alle Typ2 mit Tabletten behandelt!!? Inzwischen werden sehr viele Typ2 mit Insulin therapiert. Und die Auswirkungen (Spätschäden), wie Neuropathie, Nephropathie, Retinopathie, Angiopathie... sind auch "gleich".schrieb:
Daher müssen es schon zwei verschiedene Krankheiten sein, denn man kann nicht dieselbe Krankheit zweimal haben
Wenn du nicht verstehst, dass es eben nicht "2 völlig verschiedene" Krankheiten sind, sondern eben nur unterschiedliche Typen, da kann man nichts machen. Und deshalb breche ich auch hier die Diskussion mit dir ab! -
Gast
Rang: Gastam 04.05.2011 17:48:11
Gast schrieb:
Soviel zu "kompetenten, ahnungshabenden Leut" - denn wer lesen kann ist klar im Vorteil!!schrieb:
Selbst die Medikation ist (manchmal) gleich. <--> Die Medikation ist anders, einen Typ1 mit Tabletten zu behandeln...
Aha, somit werden alle Typ2 mit Tabletten behandelt!!? Inzwischen werden sehr viele Typ2 mit Insulin therapiert. Und die Auswirkungen (Spätschäden), wie Neuropathie, Nephropathie, Retinopathie, Angiopathie... sind auch "gleich".schrieb:
Daher müssen es schon zwei verschiedene Krankheiten sein, denn man kann nicht dieselbe Krankheit zweimal haben
Wenn du nicht verstehst, dass es eben nicht "2 völlig verschiedene" Krankheiten sind, sondern eben nur unterschiedliche Typen, da kann man nichts machen. Und deshalb breche ich auch hier die Diskussion mit dir ab!
Das war keine Diskussion, sondern absolut überflüssiges, sinnloses Gepöbel von deiner Seite.
Ich verstehe dein Gezeter nicht, denn ich habe nichts weiter getan, als Anja die Frage nach der Steigerung des Insulinbedarfs aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen zu schildern (was in meinen Augen auch der Sinn eines Forums ist). Da ich nun bald 40 Diabetes-Jahre auf dem Buckel hab, kann ich dazu durchaus etwas beitragen.
Es ist eine Unverschämtheit, daß ich mich deswegen von dir unflätig beschimpfen lassen muß, aber leider glauben manche User, im Internet können sie "die Sau rauslassen." -
am 04.05.2011 22:59:07
hallo Sabine,
Sabine schrieb:
Das seh ich nicht so
damit du nicht so alleine im Regen stehst... ich seh das wie du.
(Solange die beiden ihre Therapien nicht vertauschen)
--- man muss auch mal über den Tellerrand hinausschauen ---
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.05.2011 01:41:48
In welchem Regen steht Sabine denn, H4? Ich möchte behaupten, dass es die Meisten so sehen wie Sabine. Weshalb kann denn ein Typ2-Diab einem Typ1 (oder umgekehrt) nicht "beraten"? Wenn dem so wäre, dann dürfte auch kaum ein Arzt etwas raten, denn er ist ja kein T1 oder T2. Entscheidend sind da Erfahrungen, Wissen, Recherche usw. und so hoch oder breit ist der Tellerrand nicht!
Gruss Rudi1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.05.2011 10:17:49
hallo Rudi,
Rudi schrieb:
Ich möchte behaupten, dass es die Meisten so sehen wie Sabine.
dann passt ja alles. Ich hatte die anderen Stimmen nur nicht gehört weil 2 Gäste grad so nen Lärm machten. ;-)
Grüße
-
Gast
Rang: Gastam 05.05.2011 10:37:10
havier schrieb:
hallo Rudi,
Rudi schrieb:
Ich möchte behaupten, dass es die Meisten so sehen wie Sabine.
dann passt ja alles. Ich hatte die anderen Stimmen nur nicht gehört weil 2 Gäste grad so nen Lärm machten. ;-)
Grüße
Offenbar sind Beleidigungen und Pöbeleien in diesem Forum üblich und wer sich dagegen verwahrt - macht Lärm.
Zudem scheinen viele alteingesessene User hier, auf dem Wissenstand der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts zu stehen. Kein großer Anzreiz hier zu schreiben. -
am 05.05.2011 12:55:56
Hallo allerseits,
"Zudem scheinen viele alteingesessene User hier, auf dem Wissenstand der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts zu stehen."
diese Satz hat mich schon etwas bewegt - deshalb bin ich froh dass es Allgemein Mediziner gibt die auch Patienten mit CT und nicht ausschließlich mit ICT oder CSII behandeln, da diese Gruppe an Ärzten über ihr medizinische Wissen hinaus auch noch andere Aspekte in die Behandlungsmethode einfließen lassen. (Nur als Beispiel für DM1 Behandlung)
Der oben zitierte Satz läßt einen Weitblick über den Tellerrand nicht wirklich zu und Streiterein über den Kopf anderer hinweg versprechen keine Hilfe sondern nur Verunsicherung.
Ich selbst behandle meinen Diabetes schon seit den 70ern, der Wissensstand hat sich seit damals nicht gravierend verändert, was sich wirklich verändert hat sind die Möglichkeiten dieses Wissen umzusetzen.
lg Erwin
Bearbeitet von User am 05.05.2011 13:02:50. Grund: Nicht angegeben2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Gast
Rang: Gastam 05.05.2011 16:14:54
schrieb:
Offenbar sind Beleidigungen und Pöbeleien in diesem Forum üblich und wer sich dagegen verwahrt - macht Lärm. Zudem scheinen viele alteingesessene User hier, auf dem Wissenstand der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts zu stehen. Kein großer Anreiz hier zu schreiben.
wenn ich dass so lese, beschleicht mich das ungute gefühl, hinter unserem "gast" versteckt sich die allseits beliebte EH aus m. keine ahnung, was unser gast so als pöbelei und beleidigung, ein allgemeingültiger massstab scheint es nicht zu sein. und wenn "ihm" der anreiz fehlt hier zu schreiben - dann lasse er es einfach (schon um kommentare zu vermeiden!)