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  • Gast

    Rang: Gast
    am 29.07.2011 15:26:19
    hallo jürgen,

    >>dass nach meiner Meinung jede Ernährung passt, mit der der betroffene Mensch mit Diabetes sich alltäglich seinen gesunden BZ macht<<
    das ist nicht nur deine meinung, sondern allgemein für jeden diabetiker gültig.
    nur muss er das selbst ausprobieren, testen, testen.... und danach leben.

    habe in den 10 jahren diabetes alles versucht, von vegetarisch bis veganisch, von kh reduziert,
    körner, fleisch, fisch bis fast nichts.
    heute ernähre ich mich nicht nur, sondern esse mit genuss und freude war mir schmeckt.
    gemäß meinem bedarf an kalorien.
    immer orientiert am grundumsatz je nach betätigung, bewegung.

    es ist möglich und messbar, ob mit tabs oder insulin, jedoch nur mit disziplin ohne sich zu kasteien.
    verzicht auf speisen welche den bz hochtreiben, bedeutet gewinn.

    gruss rudi
  • Gast

    Rang: Gast
    am 29.07.2011 15:27:27
    hallo Jürgen ....
    so hatte ich das schon vermutet :-)

    havier

    --- ... sagte das Baumaterial ! ---
  • Gast

    Rang: Gast
    am 29.07.2011 23:25:42
    schrieb:
    wenn ich nun von der Struktur der Zelle spreche, meine ich wie auch bei der Struktur des Hauses das Baumaterial, also all das Material, ohne das das Wasser keinen Halt hätte. Und dieses Material besteht zum einen großen Teil aus Fett und zum anderen aus Eiweiß...


    und nun stellt sich die frage, was ein "grosser teil" ist, da wir ja von der zellmembran sprechen: "Zellmembran - Zwei Eiweißschichten mit einer Fettschicht dazwischen bilden die poröse, teildurchlässige Zellmembran, die die Zelle umgibt." (siehe link)
    schrieb:
    ...beständigen Erneuerung von Zellen verwendet wird und dass deren Strukturen ... zu einem wesentlichen Teil aus Fett bestehen


    die zellstruktur besteht aus zellkern, zellplasma und zellmembran bzw. deren bestandteilen (und die besteht eben nicht zu einem wesentlichen teil aus fett, denn das wasser gehört ebenfalls zu den zellbestandteilen.) - die struktur eines bauwerkes besteht auch nicht nur aus der äusseren hülle...
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 29.07.2011 23:35:11
    HIER siehst Du mein weißes Tempo ;-)
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.07.2011 01:11:36
    hallo zusammen, um jetzt vollkommene Verwirrung zu stiften ... ich hab da eine recht übersichtlicheSeite gefunden.

    Da war ich aber selbst erstaunt was so alles in unseren Zellen drin ist (Kork, Holz..) ;-)

    Vielleicht hilft ja auch folgende stark vereinfachte Rechnung die ich eigentlich mehr für mein eigenes Verständnis gemacht habe. [Prozentangaben aus dem Link entnommen]

    Nehmen wir mal an eine Zelle wiegt 1 kg und
    das Zellplasma macht 75% der Zellmasse aus.
    (den Rest vergessen wir erstmal)
    Dann haben wir 750g Zellplasma.

    Diese 750g Zellplasma bestehen wiederum zu 50% aus Wasser
    also 50% von 750g sind 375g Wasser.

    Trocknen wir die 750g Zellplasma dann bleibt eine Trockenmasse von
    750g minus 375g Wasser also 375g Trockenmasse übrig.

    In diesen 375g Trockenmasse (ist wie beim Käse) sind circa...
    55% Eiweiss
    30% Kohlehydrate
    12% Fett
    3 % Irgendwas
    ...enthalten.

    Das wären dann also...
    206g Eiweiss
    112g Kohlehydrate
    45g Fett
    und 12g irgendwas

    Soweit verständlich (und richtig) denke ich.

    Wir haben jetzt also
    in 1kg Zelle 375g Wasser und das sind 37,5%
    der gesammten Zellmasse
    dann 45g Fett und das sind 4,5% der gesamten Zellmasse

    usw usw.

    Etwas Wasser und Fett die in den Resten enthalten sind kämen da noch hinzu aber die machen den Braten wahrscheinlich auch nicht mehr fett ;-)

    Erschwerend käme auch noch hinzu dass es eine Menge verschiedener Zellen gibt.

    --- und jetzt geh ich aber wieder in meine Zelle ---
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    am 30.07.2011 11:03:46
    Morgen havier !

    Man das ist aber schwere Kost an so einen verregneten Samstag morgen.
    Das kann ich mir nicht reinziehen.
    Aber du hast dir echt fachgerechte Arbeit gemacht.

    LG Anni


  • Gast

    Rang: Gast
    am 30.07.2011 12:05:15
    hallo Anni,
    für mich ist das eher leichte Kost. Ausserdem hab ich ja nur laut gedacht und sogar noch was dabei gelernt.
    Und diesmal war auch noch ich derjenige der aus der Anfangsfrage von Arvida total vom Thema abgekommen ist.
    Sorry Arvida und keine Angst, mit dem Thema gute und schlechte Öle beschäftige ich mich vorerst nicht.

    Grüsse von Havier aus dem noch! sonnigen Samstag

    --- ich widme mich besser wieder meinen komplexen Excel-Zellen ---
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    Mitglied seit: 19.07.2011
    am 30.07.2011 13:32:05
    :-)

    schreibt nur weiter, ich bin geduldig und warte, bis sich wieder jemand an das Ausgangsthema erinnert.

    hier regnets überigens auch NOCH nicht. ich geh jetzt Pflaumen pflücken, bevor es anfängt.

    lg Arvida *wink*
  • Gast

    Rang: Gast
    am 30.07.2011 16:20:03
    Okay, zurück zu LOGI. Wenn ich die ganzen LOGI-Apostel richtig verstanden habe, dann läuft es ja auf eine Reduzierung von KH bei gleichzeitiger Erhöhung der Fette + Eiweisse hinaus. Wie uns hjt ja erklären wollte ("...ist unvorstellbar, dass erstaunlich viele Kohlenhydrate aus jeder Mahlzeit erst einmal zu Triglyzeriden umgebaut werden, also zu Fett...), ernähren wir uns also nur von Fett ;o). Da das Fett "aus KH" aber ebenso wirkt, wie das von aussen genossene, ist es wohl egal, ob LOGI oder nicht...
    schrieb:
    Triglyceride

    Neutralfett wird mit der Nahrung aufgenommen (exogene Triglyceride) oder im Körper synthetisiert (endogene Triglyceride). Die endogenen Triglyceride werden im Fettgewebe und in der Leber gebildet, zum großen Teil aus Kohlenhydraten. Ihre Speicherung erfolgt vor allem im Fettgewebe. Die in den Fettdepots als Energiereserve vorhandenen Triglyceride werden bei Abruf hydrolytisch gespalten. Dabei entstehen freie Fettsäuren und freies Glycerin. Da Lipide wasserunlöslich sind, werden sie im Blut an Eiweiß gebunden als Lipoproteine transportiert. Die Mukosazellen des Dünndarms bilden aus den mit der Nahrung zugeführten exogenen Triglyceriden die triglyceridreichste Lipoproteinfraktion, die Chylomikronen. Die Leber verestert freie Fettsäure, die ihr zum großen Teil aus dem Fettgewebe zugeführt werden, zu endogenen Triglyceriden. Von diesen wird ein Teil, an Eiweiß gebunden, als Prä-ß-Lipoproteide an das Blut abgegeben. Man findet also eine Erhöhung der Neutralfettwerte im Serum, wenn die Menge der Prä-ß-Lipoproteide ansteigt (bei kohlenhydratreicher Nahrung) oder Chylomikronen gebildet werden (nach einer fetthaltigen Mahlzeit).

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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.07.2011 18:19:28
    Also nich nochn Tempo ;-)

    Denn bei den Triglyceriden aus KHs hatte ich mich zum Glück mengenmäßig nicht ganz so weit raus gehängt. Fakt is halt, die sind mit Diabetes häufig erhöht, und zwar auch dann, wenn völlig fettarm gegessen wird. Und beobachtet wird auch, dass ihr Anteil sich mit gesünder gesteuertem BZ erstaunlich weit normalisieren kann.

    Und auch wenn ich hier nicht zur Verteidigung von LOGI angetreten war, halte ich dem Konzept zugute, dass damit die Insulin-Anforderung durch die Mahlzeiten geringer als mit Standard-Mahlzeit-Zusammensetzung ist und der BZ leichter im gesunden Bereich zu halten geht.

    Grundsätzlich ist klar, dass Triglyceride aus der direkten KH-Einverleibung nur entsprechend dem Energiegehalt der Eingabe gebildet werden können. Und selbstverständlich auch aus jeder erhöhten Glukose-Ausgabe aus der Leber.

    Grundsätzlich erstaunlich scheint mir, dass bei Menschen, auch bei solchen mit Diabetes, die sich ketogen ernähren, also praktisch wesentlich aus Fett als Hauptenergie-Lieferant, der Triglyceridwert häufig im unteren Normalbereich gemessen wird. Was schlicht bedeutet, dass der jeweilige Gehalt des Blutes offenbar recht unabhängig von der Menge der frisch einverleibten Zutaten geregelt werden kann, so lange der Blutzucker im gesunden Rahmen verläuft.

    Bisdann, Jürgen