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Unverträglichkeit / krebserzeugendes Lantus
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kai3
Rang: Gastam 14.07.2009 00:23:58
Bericht über Lantus wegen Verdacht der Krebserzeugung
Befarm info über Länder in denen Fälle aufgetreten sind
Schweden, England, Deutschland
Prof. Saw.. gab Stellungnahme, wegen Unverträglichkeit
Unabhängige Tierversuche ergaben teils entweder keine oder doch Unverträglichkeiten.
Es wird dem weiter nachgegangen.
Für welche, die sich darüber informieren möchten:
Bericht wurde ausgestrahlt auf ARD in Sendung FAKT
mfg
kai
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Jürgen
Rang: Gastam 14.07.2009 01:02:06
Wenn's erste Gras über ne idiotische Sache gewachsen ist, kommt unter Garantie irgend son Schaf und frisst es wieder ab. Gib mal links in Suche ein:
Analoginsulin krebserregend? Und dann lies einfach mal :-) von Jürgen -
GerAn
Rang: Gastam 14.07.2009 07:11:29
Bei Materialfehlern in bez. bei der Produktion von div. Pkw's (Hersteller) gibt es medienwirksame Rückrufaktionen um schwerwiegende Unglücksfälle zu verhindern (man denke nur an die Möglichkeit kostenträchtiger Prozesse um Schmerzensgeld -Schadensersatz) zum Schutze aller Verkehrsteilnehmer /Menschen und wie wird es bei Humaninsulin oder Analoginsulin gehandhabt ?
Der Fernsehbeitrag in der ARD gestern abend diente der Aufklärung,da offensichtlich korrupte Ärzte einschl. Prof.Dr.med. Sawicki (u.v.a.)ihrer gesetzl. vorgeschriebenen Aufklärungspflicht nicht nachkommen.
Zitat aus: Der Freitag >>>
Das ändert jedoch nichts an der Pflicht eines Herstellers, die bestmöglichen Nachweise für die Sicherheit eines Medikaments zu erbringen und bei berechtigten Zweifel weitere, bestmögliche Studien zur Überprüfung in die Wege zu leiten. Patienten müssen darüber hinaus dann bis auf weiteres über sämtliche bestehenden Unsicherheiten umfangreich informiert werden. Im Regelfall sollte zudem bis zu dem Zeitpunkt, an dem Klarheit besteht, bewährteren Alternativen der Vorzug gegeben werden.
Ca. 80 Jahre lang gab es tierisches Insulin und alle Diabetiker benutzten es –tierisches Insulin verursacht kein Krebs!
Bei Analog /Humaninsulin ist die karziogene Wirkung bekannt(IGF-1).
…das gilt insbesondere auch für andere ,gleichfalls schwerwiegende Nebenwirkungen(verminderte Hirnaktivität >sensorische Störungen ).
Aus diesem Grund sollten diese Insuline vom Markt genommen werden -zum Schutze aller betroffener Diabetiker !
von GerAn -
Jürgen
Rang: Gastam 14.07.2009 10:36:09
"IGF-1 (Insulin-like Growth Factor 1, veraltet auch Somatomedin C) ist ein Hormon, das viele verschiedene Stoffwechselvorgänge, vorrangig im Metabolismus der Kohlenhydrate und Proteine, reguliert. IGF-1 wurde nach seiner hohen Strukturhomologie zum Insulin benannt ("insulinähnlicher Wachstumsfaktor")."
So nachzulesen in http://myogenic.de/wiki/physio:igf-1
Da steht nicht Analog-like, weil ALLES Insulin als Wachstumshormon und damit potenziell krebsverstärkend (nicht erregend!) wirkt, auch das körpereigene!
Dass es 80 Jahre lang keine Krebsfälle mit tierischen Insulin gegeben hätte, ist eine schlicht aus der Luft gegriffene und durch NICHTS belegte Behauptung. Denn Krebs wird wie Diabetes erst seit weniger als 20 Jahren umfassender und zuverlässiger diagnostiziert. Allein deswegen sind Aussagen zur Krebshäufigkeit über die darüber hinaus zurückliegenden 60 Jahre absolut substanzlos. Es hat auch nie kleinere zusammenhängende Gruppen-Dokumentationen zu den Insulin-Behandlungen gegeben, die in irgend einer Weise Auskunft geben könnten. Zudem lag die Überlebenszeit der INSULINER bis vor etwa 20 Jahren im Durchschnitt deutlich unter 20 Jahren. Selbst wenn sich Krebs entwickelt hätte, hätte der im Durchschnitt wenig Chancen gehabt, sich noch rechtzeitig vor dem Ableben bemerkbar zu machen. Und das ist tatsächlich auch nach wie vor unser Problem: Wie lässt sich eine Substanz bewerten, deren Nutzen sofort sichtbar wird und deren mögliche Schädlichkeit in einzelnen Fällen sich erst nach 10 oder 20 Jahren systematisch überwachten Gebrauchs nachweisen lässt? Noch einmal: Diese Frage gilt für ALLES Insulin, denn mit keinem gibt es bislang so einen systematisch überwachten Gebrauch!
Noch einmal ausdrücklich: Es war bisher im Gegensatz zu Deinem Themenreißer in KEINER Veröffentlichung die Schreibe davon, dass Lantus Krebs erzeuge. Es gibt lediglich die Vermutung, dass Lantus schon bestehenden Krebs fördern könnte. Das schreibt so auch ganz ausdrücklich das Institut für Qualitätssicherung und Wirtschftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das diese Veröffentlichkeit losgetreten hat, auf die Du dich beziehst, und gerne JEDEN Hinweis ausnutzen würde, wenn es denn so einen darauf gäbe, dass irgend ein Insulin Krebs erzeugen könnte. von Jürgen -
TV-Kritiker
Rang: Gastam 14.07.2009 11:28:51
Und leider ist die Seriösität in puncto Recherche der öff.rechtl Sender lange schon verloren gegangen. Der Name der Sendungen wie Plusminus, WISOFakt Markt und wie sie alle heißen, war vielleicht vor Jahren mal ein Garant für Seriösität, heut nicht mehr. Sie agieren schlimmer als die Blöd-Zeitung.
Das beweisen die ständigen Berichte von (angeblich) "abgezockten" Mitmenschen.
Schaut man etwas länger als 5 min zu, dann stellt sich in 95 % der berichteten Fälle heraus, dass der "Abgezockte" Rendite-geil oder auf Schnäppchenjagd war oder/und nicht gelesen oder nicht schlimmer, nicht begriffen hat, was er unterschrieben hat. Das ist schon peinlich genug, aber das reicht Demjenigen anscheinend nicht, denn er rennt damit noch zu den Medien, kassiert dort noch ein Honorar für seine angebliche Abzockgeschichte und macht sich ein zweites Mal zum Dösbaddel der Nation.
Und wenn Jemand das Wort Krebs hört in Verbindung zu Medienberichten, wird dann auch gern mal einfach nachgequatscht. Man fühlt sich mit schlechten Berichten anscheinend in diesem Lande immer wohler als mit guten...arme Medienlandschaft. von TV-Kritiker -
°°°
Rang: Gastam 14.07.2009 16:41:40
@jürgen: auch wenn ich dir bei allem anderen zustimme, erläutere bitte mal dies: "Zudem lag die Überlebenszeit der INSULINER bis vor etwa 20 Jahren im Durchschnitt deutlich unter 20 Jahren". das finde ich nun etwas aus der luft gegriffen. vielleicht ist es auch nur falsch ausgedrückt bzw. ich verstehe es falsch... vg pünktchen von °°° -
Jürgen
Rang: Gastam 14.07.2009 19:55:31
Gemeint hab ich schon Lebenszeit vom Anfang der Insulinbehandlung an bis Erdmöbel. Bis vor 20 Jahren wurden fast ausschließlich Typ1 mit Insulin behandelt und Typ2 im Endstadium. Die meisten 2er haben mit Insulin bis dahin weniger als 10 Jahre überlebt. Die meisten 1er eher 30. 40Jahre waren schon suuuuper Ausnahmen, und doch, es gab auch mit der Zeit immer schon mal noch lebende Diabetiker mit 50 Dienstjahren. Aber sie sind noch heute sogar unter Typ1 eher selten!
Immer bedenken, BZ Messen und ICT gibt es für Typ1 bei uns in D allgemein verbreitet erst seit etwa 20 Jahren, und erst seit 10 Jahren wird Typ2 vermehrt Insulin schon dann angeboten, wenn der HBA1c mit Tabletten nicht mehr unter 8 zu halten ist. Dass sich die statistische Lebenserwartung vom Beginn der Insulinbehandlung an etwa halbiert, habe ich bisher mit Bezug auf die Behandlung bis vor 20 Jahren (entweder ausdrücklich oder viel häufiger aber inhaltlich) in vielen Veröffentlichungen gefunden.
Also nix mit den 80 Jahren INSULINERfahrung, wie in der Fakt-Veröffentlichkeitung schlicht deswegen angenommen wird, weil es den Stoff schon so lange gibt. Aber die ersten 30 Jahre wurden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit damit nicht einmal alle Typ1 in D erreicht. Bis in die 60ger Jahre wurde weit verbreitet 1mal pro Tag gespritzt, auch wenn ab etwa den 50gern 2mal pro Tag anfing. Und Altersdiabetiker/Typ2 bekamen Insulin erst, wenn sie am Tag mehr als 10 Liter Wasser umsetzten und ihrer Umgebung mit ihren Klogängen fürchterlich auf den Wecker fielen. Ich mach Dir keinen Vorwurf, dass Du das nicht parat hast, aber ein Magazin wie Fakt sollte wenigstens die einfachen harten Fakten recherchieren, bevor es wie ein Milchmädchen beim Blindekuhspiel irgendwelchen geleerten Interessenvertretern auf den Leim geht. von Jürgen -
°°°
Rang: Gastam 14.07.2009 20:59:12
ganz verkehrt liegst du sicherlich nicht, aber manches wäre zumindest zu überprüfen (ohne, dass wir da jetzt drüber diskutieren müssen). folgendes kann ich z.b. nur bedingt bestätigen: "Bis vor 20 Jahren wurden fast ausschließlich Typ1 mit Insulin behandelt und Typ2 im Endstadium. Die meisten 2er haben mit Insulin bis dahin weniger als 10 Jahre überlebt. Die meisten 1er eher 30. 40Jahre waren schon suuuuper Ausnahmen," bis vor 20 j. nannte man t1 auch juvenil (jugendlich) und den t2 alters-dm (die dann im schnitt so um die 65 jahre waren, wenn die noch 10 jahre mit insulin gelebt haben, hatten sie ja fast das Ø-sterbealter) und das ein kind (dm-start 0-10j.) nur etwa 30 jahre mit insulin gelebt hat, möchte ich bezweifeln (wieviele t1 aus der zeit kennst du denn?)
vg pünktchen von °°° -
Thomas
Rang: Gastam 15.07.2009 00:57:15
Hallo Jürgen,
wieder der übliche Unsinn und Halbwissen.
Schon mal von Theodore Ryder gehört? Nein?
http://de.wikipedia.org/wiki/Theodore_Ryder
Theodore Ryder (* 14. September 1916 in Keyport, New Jersey; † 8. März 1993 in Hartford, Connecticut), oft auch Ted Ryder genannt, zählte im Alter von fünf Jahren zu den ersten zwölf Diabetes-Patienten weltweit, die nach der Reindarstellung des Insulins mit entsprechenden Präparaten behandelt wurden. Als er 1993 im Alter von 76 Jahren starb, war er der weltweit erste Mensch mit 70 Jahren Diabetes-Dauer und der wahrscheinlich längste dokumentierte Fall von andauernder Insulinbehandlung in der Medizingeschichte. Er war darüber hinaus der letzte Überlebende der ersten zwölf mit Insulin behandelten Diabetes-Patienten.
Ansonsten kannst Du dir ja mal die Bücher von Gritt Ott zu Gemüte führen. von Thomas -
Jürgen
Rang: Gastam 15.07.2009 01:56:17
Und wie lange haben die anderen überlebt?
Und beweist nicht unser hanseatischer Altbundeskanzler, dass Kettenrauchen keineswegs zu Lungenkrebs führt und stattdessen zu überdurchschnittlich langem Leben führt? von Jürgen