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    am 21.10.2011 17:03:11
    meintest Du das?
    schrieb:
    4.7. Folgen der Ketonkörperbildung [bearbeiten]
    Die vermehrte Bildung von Ketonkörpern kann zu Mundgeruch und Übelkeit führen.


    wird in der Tat in den ersten Tagen der Umstellung beobachtet

    oder das?
    schrieb:
    4.2. Nierenschäden [bearbeiten]
    Die Aufnahme großer Mengen an Fleisch kann zu Nierensteinen oder Nierenschäden führen.


    aber Fleisch=Protein, nix Keton
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.10.2011 17:15:39
    danke rudi,
    so ähnlich gibt es mehrere studien,
    aber peter sollte mal die auf seine behauptung daß nur riesen kh mengen in fett umgeandelt werden, bitte erklären wo denn die glucose bleibt ? denn irgendwo muß sie bleiben
    zudem solltest du mal aufhören alles zu glauben was ärzte mal so von sich lassen, denn was du berichtest außer der dm diagnose sind keine diagnosen sondern bemerkungen.
    übrigens hat ein prof im kh meiner kollegin in der shg als sie 15 war gesagt an kinder soll sie garnicht erst denken, da sie vor dem 30. tot sei. sie ist heute ü 60 und hat zwei völlig gesunde kinder. soviel zu sprüchen von experten.
    und mal drüber nachdenken daß die experten jahrzehntelang die sog managerkrankheit
    (magengeschwür) professional mit den sinnlosesten sachen behandelt haben rollkuren etc.
    und das waren alles kapazitäten. bis mal zwei dorfdoctoren aus downunder gekommen sind und alles als fabel entlarvt haben.
    auf dem irrtum eines nobelpreisträgers beruhen heute noch die sinnlose beigabe von vitamin c zu erkältungsmedis, usw usw
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 21.10.2011 18:08:13
    Hallo Jürgen,

    Nochmals in Kurzform: Bedingt durch meinen hohen BZ vor der Diagnose kam es zu einer Stoffwechselumstellung auf ketogene Verbrennung. Dies ist eine unter diesen Umständen normale Reaktion des Körpers auf das fehlen von Glucose in den Zellen, bedingt durch den Mangel an Insulin. Dieser Und dies schädigt selbstverständlich die Nieren. Hier auch von mir einen Link dazu:

    http://www.dr-moosburger.at/pub/pub079.pdf

    Das Dokument bezieht sich zwar primär auf die Atkins Diät, kann aber auch auf andere ketogene Diäten übertragen werden.
    Indirekt hast Du recht, der primäre Auslöser ist natürlich der DM

    Zu meiner Diagnose möchte ich ab jetzt hier nichts mehr schreiben.

    @ Gast

    Die Kohlenhydrate werden im Darm zu Glucose umgewandelt, dadurch steigt unser BZ. Würden die Kohlenhydrate in Fett umgewandelt, bräuchten sie ja nicht mehr berechnet werden. Kannst Du mir mal erklären, wie dann noch ansatzweise eine Insulintherapie möglich wäre? Entweder wird in Fett umgewandelt oder in Gykose. Beides geht ja wohl nicht.

    Und der vollständigkeit halber auch hier noch eine Quelle:

    http://www.glyx-institut.de/projekt01/index.php?idcatside=49&sid=5943406c40ad4460194ff2c31e4b97ee

    Und abschließend noch ein Vorschlag:
    Sollten wir diese Diskussion hier nicht abbrechen? Sie hat ja etztlich nichts mehr mit dem Eingangsbeitrag zu tun.

    Und auch wenn Jürgen meine Witze nicht gefallen, hier noch ein Spruch:

    Diabetes ist kein Zuckerschlecken...

    Viele Grüße
    Peter

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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 21.10.2011 19:03:35
    Moin Peter,

    die Reihenfolge ist > über viele Stunden viiiiiel zu wenig Insulin > stark ansteigender BZ > einsetzende Ketose > Ketoazidose mit lebensbedrohendem Zusammenbruch des Stoffwechsels. Du hast nicht vernünftig gespritzt. Abhilfe und Vermeidung ist die ausreichende Insulin-Zufuhr.

    Und noch einmal ausdrücklich: Die Nieren werden nicht durch Ketone geschädigt, sondern durch den zu vielen Blutzucker. Wer mit Diabetes seinen BZ im gesunden Rahmen steuert, braucht keine diabetischen Nierenschäden zu fürchten.

    Deine KH-Theorie scheint mir sehr verworren. Alles von unserem menschlichen Organismus verwertbare an KHs wird nicht in Glukose umgewandelt, sondern ist Glukose. Alle Stärke in Mehl, Kartoffeln und Reis ist nichts anderes als genau solche Glukose, wie die in Haushaltszucker oder pur in Traubenzucker.

    Was das allerdings jetzt mit Insulin-Therapie zu tun hat, will sich mir nicht so recht erschließen. Denn auch bei der normalen Standardernährung mit ca. 50% KH-Anteil kommt etwa die Hälfte unseres täglichen Glukoseumsatzes nicht direkt durch die Futterluke, sondern aus Leber und Nieren. Und selbstverständlich müssen wir INSULINER auch für diesen Anteil spritzen.

    Bisdann, Jürgen
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 21.10.2011 19:27:24
    Hallo Jürgen,

    langsam frage ich mich, ob Du einen Beitrag überhaupt richtig liest, bevor Dui antwortest. Ich habe doch mehrfach deutlich geschrieben, dass dieser Schaden vor Diagnosestellung auftrat!!!!! Hast Du schon Insulin gespritzt, bevor Du die Diagnose überhaupt hattest???

    Du würdest wohl noch einem Blinden weismachen wollen, er könne noch sehen.

    Und zu meiner verworrenen KH Theorie:
    Ein Gast hatte heute Morgen doch in einem Beitrag die Behauptung aufgestellt, alle KH werden in Fett umgewandelt. Du selbst hast ja meine antwort darauf als Lacher des Morgens bezeichnet. Erinnerst Du Dich noch?
    Ein weiterer Gast hat in Beitrag #35 gefordert ich solle dann auch erklären, wo denn die glucose bleibt. Und das ist doch klar, wenn diese in Fett umgewandelt wird, bräuchte man diesen Anteil nicht berechnen, da er den BZ nicht mehr belasten würde.

    Die Formulierung "in Glucose umgewandelt" war eine Fehlformulierung, aber daraus abzuleiten, mein Wissen über KH sei verworren, ist schon sehr oberlehrerhaft.

    Und da ich mittlerwelile erkannt habe, dass Du Beiträgen nur um des Wiederspruchs Willen Wiedersprichst und in jedem Fall das letzte Wort haben musst, egal wie, lasse ich Dir das letzte Wort und klinke mich hiermit aus dieser Diskussion aus.

    Peter
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.10.2011 20:01:43
    ja lieber peter,
    da ist was nicht verstanden, der körper braucht dieses insulin um glucose in fett umzuwandeln. und genau deshalb ist eine kh reduzierung sinnvoll, auf zwei wegen
    ersten viel kh braucht viel insulin, und folge viel fett.
    übrigens haben nicht nur t1 gewichtsprobleme bei viel kh und viel insulin, das gilt für t1 genauso.
    und wenn du noch etwas weiter gehst in der erkenntnis , auch eiweiß und fett benötigen insulin.
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 21.10.2011 20:39:50
    Gast schrieb:

    da ist was nicht verstanden, der körper braucht dieses insulin um glucose in fett umzuwandeln. und g



    Hallo Gast,

    falsch. Zu einer Umwandlung in Fett braucht man kein Insulin. Dieses wird lediglich dazu gebraucht, die Glucose in die Zellen zu bringen. Deshalb wäre auch eine Insulintherapie nicht möglich, da unkalkulierbar, wenn die These stimmen würde, dass KH in Fett umgewandelt wird. Wenn ich z.B. 6 BE Kohlenhydrate essen würde, könnte ich ja nicht sagen, welcher Anteil daran als Glucose in die Zellen geht (mit Insulin) und welcher Anteil davon in Fett verwandelt wird.

    Viele Grüße
    Peter
    Bearbeitet von User am 21.10.2011 20:40:39. Grund: Nicht angegeben
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 21.10.2011 21:35:31
    Moin Peter,

    Mensch isst die 6 BEs, und die werden dann aus dem Darm in den Blutkreislauf übergeben. Und dazu bestellen beim Gesunden die Inkretine (Darmhormone) die passende Menge Insulin. Beide treffen in der Pfortader auf dem kurzen Weg in die Leber zusammen, wo mit Hilfe des Insulins in den Glykogenspeicher gepackt wird, was gerade fehlt, in Triglyzeride zum Speichern in die Speckröllchen und so viel, dass 140 nicht überschritten und im Rahmen der nächsten Stunde auf um 80 abgearbeitet werden können, in den Kreislauf weitergegeben wird. Die bis zu 140 machen sich aus der Leber auf den Ganzkörper-Umlauf und bestellen beim Durchlauf durch die Betas selbst ihr Insulin. Genauso, wie das ja auch die Glukose tut, die die Leber zwischen den Mahlzeiten und in der Nacht aus ihrem Glykogenspeicher ausgibt und für die, die sie und die Nieren aus Eiweiß im Wege der Glukoneogenese ausgeben - entspricht bei etwa 50% der täglichen Nahrung in KHs etwa 50% des gesamten täglichen Glukose-Umsatzes.

    Für all diese gesunden Insulin-Anwendungen sollten wir INSULINER passend spritzen - und wenn Du es ganz genau nimmst, auch für die FPEs, die Fett-Protein-Einheiten, die seit der letzten DDG-Jahrestagung auch hier in D so anerkannt sind.

    Bisdann, Jürgen

    Ach ja, nicht vergessen, wenn der Glukose-Anteil, der mit seinem Insulin als Glykogen gespeichert wurde, aus der Leber wieder in den Blutkreislauf abgegeben wird, braucht der wieder passend Insulin ;-)
    Bearbeitet von User am 21.10.2011 21:36:43. Grund: Nicht angegeben