Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

was wenn Metformin keine wirkung zeigt?

  • Gast

    Rang: Gast
    am 07.11.2011 15:35:25
    Hallo ich heise Michael,

    bei mir wurde Diabetes Typ 2 festgestellt, verdacht gabs schon oft wegen schlechter wundheilung und gerinnung des Blutes, von Kindheit an, nur wurde beim Test immer nichts gefunden, auch beil Blutuntersuchungen nicht!
    Vor kurzem in einer Reha wurde beim Urintest Zucker gefunden, ein Test des Blutes mit Testgerät zeigte einen Zucker 4 Stunden nach einem Frühstück mit vollkornbrot und Wurst, einen Wert von über 200 an.

    Großes Blutbild beim Hausartzt bestätigte dies, Wertre deutlich über soll, und ich solle zum Spezialisten Hausartzt verweigerte Messgerät erst der SPazialist gab mir eines, mein Freund hat mir einmal Messstäbchen bezahlt, ich kann mir den Luxus nicht leisten!

    ABer viel besser ist das vor der gabe von Metformin, mein nüchternzucker meistens um 140 war, und mit Metformin angestigen ist, vieleicht nur zufall durch verschlechterung, aber das beste ist das ich nüchtern nun immer mindestens 180 sogar schon 290 kahm vor, und nach dem essen eines Brötchens, egal ob selbstgebacken aus 100% vollkorn, oder gekauft oder Weizen wie auch immer werte nach einem Brötchen, kann Morgends eh schlecht essen, die Spitze lag bis jetzt bei 350 nach einem Brötchen, komischerweise änderte sich das dank dauerbeschwerden mit Metformin nicht innerhalb von 14 tagen ~3 wochen ? nicht also wurde Metfformin abgesetzt, Probleme verschwanden, Zucker blieb genau gleich, einzige Reaktion bei versuchen aus neugierde, waren z.b. 100 bis 150 Schockolade mit Cola gegessen und getrunken, Werte zu hoch z.b. 330 vom Frühstück, vor aufnahme von viel Zucker 320 nach einnahme von viel zu viel Zucker komischerweise leichte regulation sichtbar auf 220 herunter, immer noch zu viel, Artzt sagt ioch muss diät halten, in meinem Fall wie ich meine Werte beobachtette bis zum ausgehen der Stäbchen für mehr als 100 davon reichte es leider nicht, aber wenn Metformin null wirkung zeigt dann ist es doch keine Insulinresistenz, und ich muss nach deren Diätplan auf alles verzichten was ich mag, und darf nur noch Gemüse Salat oder Pures Fleisch ohne panade oder so essen! das darf ja nicht war sein, ich meine Umstellung muss sein aber derart drastisch das ich nicht mehr auch nicht mal kurz naschen mal davon darf da mein Gluckosehaushalt extremst auf jegliche art von Mehl Reis Kartoffeln, reagiert, nur komischerweise bei direktem Zucker ist der Anstieg wesentlich weniger, zum teil leicht senkend? was kann denn das nur sein, bin ich etwa ein Alien? Komme mir wie eines vor, weil das entspricht garnicht dem was man erwartet!


    Für antworten wäre ich Superdankbar, weil mich macht das Wissen Irre, und das zu langsamm und nix gemacht wird auser zu sagen Diäöt diät feretig und bewegung das mahct die werte runter!

    Bewegen kann ich so viel ich will, überwinden ist sauschwehr aber werte gehen trotzdem nicht runter lol, alles bleibt beim alten, Nulldiät mit Wasser ohne jegliche Nahrung über 4 Tage brachte auch keine Senkung, alles bleibt gleich zu hoch, ich werd echt noch verrückt dabei!

    Weis jemand von EUch was bei und vorallem in mir los sein könnte, nuch ne Info war ein extrem Süßer Mensch der fast nur Nudeln mag, und viel Süßkrahm gegessen hat, vieleicht hat das geholfen um es nun jetzt schon ende 38 zu finden oder zu erkennen?

    Im vorraus schon mal vielen Dank, würde mich auf eine Antwort freuen die etwas klarheit bringt?
    LG
    Michael
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 318
    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 06.11.2011
    am 07.11.2011 17:20:44
    Hallo Michael,

    ich würde Dir als erstes empfehlen, an einer Schulung für Typ-2-Diabetiker teilzunehmen! Dort werden die Grundlagen des Diabetes und auch Ernährungstips vermittelt. Solche Schulungen sollte jeDer Diabetologe anbieten. Dein Hausarzt sollte Dir da weiterhelfen können.

    Als frisch diagnostizierter Typ-2-Diabetiker solltest Du Dich unbedingt auf bereits vorhandene Folgeschäden untersuchen lassen! Dazu gehört die Untersuchung des Augenhintergrundes beim Augenarzt, Untersuchungen der Nieren auf Eiweißausscheidung, der Fußpulse auf Durchblutungsstörungen und der Nerven der Füße. Diese Untersuchungen sollten nach der Diagnose und danach jährlich erfolgen.

    Das große Blutbild umfaßt keine Blutzuckermessung. Die angesprochene Gerinnungsstörung dürfte nichts mit dem Diabetes zu tun haben. Sie kann aber zu einer schlechten Wundheilung beitragen.

    Neben Metformin gibt es eine Reihe weiterer Medikamente, die den Blutzucker beim Typ-2-Diabetes senken können. Reicht eines nicht aus, können zwei Medikamente kombiniert werden. Ist auch das nicht mehr ausreichend, kommt Insulin dazu. Es ist also keine Lösung, jetzt bereits aufzugeben. Ich würde Dir aber dringend raten, einen Arzt zu suchen, der sich mit Diabetes auskennt!

    Schokolade läßt aufgrund des hohen Fettgehalts den Blutzucker nur relativ langsam ansteigen. Sie bremst auch die Cola aus, die den Blutzucker normalerweise sehr schnell ansteigen läßt. Es kommt jetzt darauf an, wie viel Gramm Kohlehydrate (gKH) das Frühstück mit Brötchen hatte (1 Kaiserbrötchen 24 gKH, 1 Laugenbrötchen 36 gKH, dazu Marmelade, Zucker für den Kaffee, ...). 100 g Schokolade muß ich mit 36 gKH berücksichtigen. Es kann deshalb durchaus sein, daß Dein "normales" Frühstück mehr Kohlenhydrate hat als das andere!

    Seit 20 Jahren gibt es übrigens keinerlei Verbote mehr für Diabetiker! Es kommt im Prinzip vor allem darauf an, den Blutzucker nicht zu schnell und zu hoch ansteigen zu lassen. Berechnen mußt Du die normalen Lebensmittel aber genauso wie früher die Diätprodukte, die es übrigens ab dem Jahreswechsel mangels Nutzen nicht mehr geben wird. Anders sieht es natürlich aus, wenn Du das Gewicht reduzieren mußt. Aber auch dann ist es ziemlich schwachsinnig, alles zu verbieten, was der Betreffende gerne ißt. Das hält nämlich niemand lange durch. Sinnvoller ist es, diese Nahrungsmittel in gewissen Mengen weiter zuzulassen. Da ist das Konzept der Weight Watchers ganz gut, bei denen pro Tag eine gewisse Menge Punkte zugelassen sind. Die Nahrungsmittel werden bestimmten Punktklassen zugeordnet. Genaueres weiß ich über das Konzept aber nicht.

    Seit dem 01.10.2011 sind Blutzuckerteststreifen für tablettenbehandelte Typ-2-Diabetiker nicht mehr verschreibbar. Ausnahmen gibt es nur bei der Neueinstellung oder beim Auftreten zusätzlicher Erkrankungen. Aber auch dann können nur 50 Stück verordnet werden. So sollen Kosten gespart werden - koste es, was es wolle!

    Ich hoffe, daß ich Dir etwas weiterhelfen konnte.

    Viele Grüße

    Katja
  • Gast

    Rang: Gast
    am 07.11.2011 18:15:29
    Danke Katja,
    an der schulung nehme ich teil temin 2 von drei um, aber raus kahm nur dank meiner reaktion auf nahrungsmittel die ich mag, alles ist tabu, und zwar durchweg, außer pures fleisch, na danke und das wo ich lieber nudeln mag, aber egal so ist es halt, habe verstanden das ich mein leben wie in anderen nicht duabetes bezogenen sachen komplett verändern muss, ich hab langsamm keine lust mehr weiter zu machen, irgendwie ist alles echt sinnlos!
    Mir ist das alles so und vorallem insgesammt betrachtet echt zu viel des guten, ich hoffe das Du verstehst das ich nun keine Lust mehr habe irgendwas weiterzumachen, und alle drei bis 6 wochen mal schauen und etwas reden und wieder zu sagen Messen sei nicht wichtig und bla ich muss abnehmen und diät halten und halt die sachen weglassen, echt genial. ich freu mich sehr auf mein restliches leben, hoffe nur das der mist nicht mehr so lange andauerd!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 07.11.2011 18:21:34
    meine Mutter hat auch diabetes, die muss seit etwas über 10 jahren insulin mit tabletten zu sich nehmen, bei mir 10 jahre vor ihr wurde es festgestellt, aber eh egal!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 318
    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 06.11.2011
    am 07.11.2011 19:01:54
    Hallo Michael,

    tut mir leid, aber das kann ja wohl nicht der Weisheit letzter Schluß sein! Wenn Dein Blutzucker so auf Nahrungsmittel reagiert, dann ist die Therapie nicht ausreichend! Ich bin zwar keine Medizinerin, aber ich würde in Deinem Fall mal nach dem Wirkstoff Acarbose fragen. Dieser verlangsamt die Aufnahme von Kohlenhydraten aus dem Darm und verlangsamt so den Blutzuckeranstieg. Wenn alles nicht hilft, würde ich ernsthaft über eine Insulintherapie nachdenken - zumindest für die Mahlzeiten. Das ist dann sinnvoll, wenn nur Deine Werte nach den Mahlzeiten zu hoch sind, aber nicht Deine Nüchternwerte. Dann bekommst Du übrigens auch wieder Teststreifen verschrieben.

    Wer behauptet, messen sei nicht wichtig, möchte anscheinend gerne wieder die Therapie, die in Deutschland bis in die 70er Jahre durchgeführt wurde! Da war jeder Diabetiker nämlich zum Blindflug verdammt, weil die deutschen Ärzte nicht auf dem aktuellen Wissensstand waren. Naja, bezahlen mussten es natürlich die Diabetiker in Form von Folgeschäden... Mich würde ja interessieren, ob die heutigen Verfechter des Blindflugprinzips auch die Benzinuhr aus ihrem Auto ausbauen... Die ist nämlich genauso überflüssig wie das Messen des Blutzuckers bei tablettenbehandelten Typ-2-Diabetikern!

    Zu dem Tip mit dem Fleisch: die Betreffenden mögen bitte mal in einem Lehrbuch nachsehen, wie Eiweiß verstoffwechselt wird! Dann werden sie nämlich feststellen, daß bestimmte Eiweißbausteine die Glukagonproduktion anstoßen. Das Glukagon wiederum sorgt dafür, daß der Blutzucker steigt! Es ist nämlich ein Gegenspieler des Insulins. Der Unterschied zu den Kohlenhydraten liegt nur darin, daß dieser Prozeß etwas länger dauert: bei Fisch rund 3,5 Stunden, bei Fleisch etwa 5 Stunden. 180g Steak haben bei mir regelmäßig(!) zu einem Blutzuckeranstieg geführt, als ob ich eine Scheibe Brot ohne Insulin gegessen hätte! Dasselbe gilt auch für Typ-2-Diabetiker. Dummerweise ist das vielen Diabetologen nicht bekannt :-(

    Ich möchte Dich wirklich bitten, nicht aufzugeben! Wegen der Ignoranz einiger weniger Ärzte die eigene Gesundheit zu gefährden, ist keine Lösung! Suche Dir einen kompetenten Arzt.

    Viele Grüße

    Katja
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.11.2011 09:12:41
    Hallo Katja,

    wo findet man Ärtzte die es ernst meinen, ich meine 5 wochen zwischen zwei terminen und stetiger anstieg von Zucker egal was ich mache haben dazu geführt das es mir nun egal ist, ich habe nun noch einen Teststreifen übrig, heute Morgen habe ich wieder gemessen, habe nun die Marke von 385 überschritten, na was solls! hab am 21zigsten den nächsten Thermin, vermutlich wird eh wieder nur gesagt nehme ab und Dein Zucker kommt nie wieder, wiege etwa 112 bis 119 kg schwankend seit Jahren, die letzten Zwei Diätversuche hatten Jojoefekt mit drastischer Steigerung, abnehmen will ich nun nur noch bitte langsamm und nicht übertrieben schnell, hab keine Lust noch schwehrer zu werden, bin dauermüde, und gerade sowieso in einer echt schweren Lebenslage, habe eine Fernbeziehung, Probleme mit der Mobilität, also konnte und kann nicht so einfach zu meiner besseren Hälfte kommen, Stress mit Umfeld, und FInanzprobleme, angelaufene Zwangsversteigerung des Elterlichen Hauses, Trennung der Eltern, bisher misslungener Verkaufsversuch der Immobilie, alles drückt von allen Seiten, alles ist nicht so einfach und nun auch noch Diabetes, und ich werde das Gefühl nicht los das niemand was dagegen machen will, ich meine es kommt mir vor wie Zeit rausschinden, und die behauptung das ich wenn ich total abnehme bin 179 cm groß bei meinem Gewicht, kann ich mir auch nicht vorstellen das es stimmt das mein diabetes komplett weg geht und weg bleibt?
    Aber egal es heist nur lasse weg was schadet oder reduziere das, aber bei meinen reaktionen darf ich nix mehr fressen, dazu kommt aber wieso zum geier geht ohne Nahrung der Zuckerwert nicht auf normal zurück?

    Ich werd echt noch irre, je mehr ich drüber wei und je mehr ich drüber lese, desto weniger gefällt mir das alles!
    Hätte ich nur mein Zweitletztes STäbchen nicht vergäudet um nachzusehen, nun weis ich das ich 385 überschritten hab, na toll!!
    Außer Sorgen bringt mir das nix!
    Ist nun halt so, sollte ich den Artzt den wechseln, meine Mutter war mal bei dem, aber die war zufrieden und wurde auch richtig behandelt, die hatte nicht so extrem hohe werte wie, ich habe, die hatte etwas erhöht nach kurzer Zeit wurde Ihr zu Siofor damals dann Insulin verabreicht da die Werte nicht gesunken sind, die ist auch ganz geschockt von meinen Werten, aber was soll man machen, Messen kann man sich nicht leisten, Behandlung wird in meinen Augen nicht ausreichend durchgeführt oder viel zu langsamm, ich meine alle 4 bis 8 wochen mal reden und mir dann anhören das ich alles komplett umstellen muss, aber dadurch ja auch nix erreiche wie ich beim ausprobieren rausgefunden hab juckt eh nicht egal, eigentlich ist es mir nun scheißegal, kann ja eh nix machen, außer den Artzt auswechseln?

    LG
    Michael
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.11.2011 10:08:34
    Hallo Michael,

    ich denke, daß bei dir eine Insulintherapie das Mittel der Wahl ist und den Arzt solltest du auch wechseln.

    An deiner Stelle würde ich in eine Diabetesambulanz einer Schwerpunktpraxis, einer Uniklinik oder sonst eines Krankenhauses als Notfall gehen. Mit einem Wert von fast 400 ist es unverantwortlich, dich ohne ärztliche Betreuung durch die Gegend laufen zu lassen.

    Ich kenne all das Gerede von Ärzten, die keine Ahnung haben. Es bringt dir nichts, du mußt die Sache selbst in die Hand nehmen.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 11.11.2011 10:58:10
    Hallo Michael,

    ich kann Gast#7 nur unterstützen: du bist ein Notfall und musst schnell zu einem Fachmann. Gehe heute noch zu einem Diabetologen (der wird dich ernst nehmen) oder zur Notaufnahme in ein Krankenhaus - es eilt!

    Ich drück dir die Daumen, dass du bald ordentlich behandelt wirst, Rainer
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.11.2011 14:20:59
    @Michael

    Das hab ich noch vergessen: Ist Typ 2 bei dir wirklich exakt diagnostiziert worden oder hat man das nur angenommen. Du wärst nicht der erste, der eigentlich ein Typ 1 ist.
    Es könnte auch ein Mody oder Lada Typ sein.
    Bitte such so schnell wie möglich eine Diabetes-Ambulanz auf.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.11.2011 20:07:29
    ja heute hatte ich im haus schuften müssen, bin total erledigt, zur ambulanz wäre es zu späht, hat so was denn morgen offen? was machen die denn dann mit mir dort?
    hatte den artzt angerufen und montag morgen nen neuen termin bekommen, also der wurde dann 2 wochen vorverlegt!
    Danke für Eure Antworten, ist der wert echt so gefährlich weit mit 350 hat man ja auch nur abnehmen gesagt, und es heist ich bin typ2 diabetes, und solle das reduzieren was viel kohlehydrate hat, aber ich sag ja, demnach darf ich echt nix mehr essen lol!
    LG
    Michael