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Nadelwechsel
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Kerstin
Rang: Gastam 30.06.2009 02:37:06
Hallo, ich bin neu hier, spritze seit einem halben Jahr 3x täglich Humalog Fertigpen und nachts Huminsulin Basal. Es klappt auch prima. Meine Frage ist jetzt. Uns wurde in einer 10 tägigen Schulung beigebracht, dass die Nadeln nach jedem Spritzen gewechselt werden müssen. Leider ist das in der Praxis nicht möglich, weil meine Ärztin (speziell für das Gebiet Diabetis - also keine Hausärztin, sondern eine Fachärztin) der Meinung ist, dass die Nadel mehrmals benutzt werden kann. Ich habe das auch schon von anderen Bekannten, die auch spritzen, gehört, dass Nadeln nicht so verschrieben werden, wie man sie eigentlich braucht. Was habt Ihr denn für Erfahrungen? Überall liest man, dass die Nadeln Einwegartikel sind und es wichtig ist, diese nach dem Gebrauch zu wechseln, aber man wird ja regelrecht gezwungen, die Nadel zwei oder auch drei Tage zu benutzen.
von Kerstin -
Helga Schulz
Rang: Gastam 30.06.2009 10:30:49
Habe auch gerade (15.06.-23.06.) eine Schulung hinter mir. Meine Diabetologin sagte mir ,dass beim 2. mal die Nadel schon Krum (die Spitze ist verbogen ) Auf der Packung steht auch - Zum eimaligen Gebrauch. Dein Diabetologe /in sollte dass wissen.Ich bekomme Nadeln immer verschrieben ,soviel wie ich brauche.
Im Bauch sollte man 8 er Nadeln nehmen und im Bein oder Arm 6 er .
Mfg
Helga von Helga Schulz -
Tom
Rang: Gastam 30.06.2009 10:37:06
Gib mal links im Suchfenster das Wort Kanüle oder Kanülen ein, so kommen alle Beiträge dazu.
Es gibt aber eine eindeutige Antwort, die Pennadeln sind Einwegprodukte und sollen bei jeder Injektion gewechselt werden.
Guck mal, hier steht es eindeutig, das nimm mal deiner Ärztin mit, die spinnt wohl.
Unten im Beitrag:
https://www.kritische-ereignisse.de/berichte/ereigniss/1020.html
Stellungnahme des KDA
Wie oft eine Nadel zur Injektion verwendet werden kann, steht auf dem Beipackzettel. An diese Angabe muss sich gehalten werden.
Angemessene Verwendung von Pen-Kanülen
In der Praxis werden Pen-Kanülen häufig (sowohl von Pflegenden als auch von Patienten) mehrfach verwendet. Dazu muss in Betracht gezogen werden, dass in Deutschland eine Zuzahlung für Pen-Kanülen von den Patienten zu leisten ist.
Auch viele niedergelassene Ärzte lehnen die bedarfsorientierte Verordnung neuer Kanülen immer wieder ab. In Anbetracht der Tatsache, dass Kanülen Hilfsmittel darstellen, die nicht das ärztliche Arzneimittelbudget belasten, ist diese Haltung unverständlich.
Bei der Verwendung von Pen-Kanülen für mehrere Injektionen benennt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) allerdings verschiedene Gefahren:
Verunreinigungen an der Kanüle,
Bildung von Lufteinschlüssen,
Abstumpfung der Nadel mit der Folge von Mikro-Verletzungen, die an der Injektionsstelle zu Wucherungen im Unterhautfettgewebe (Lipohypertrophien) führen. Durch die damit einhergehende schlechtere Durchblutung, wird Insulin bei Injektion in diese Hautpartien schlechter aufgenommen. Die Insulinwirkung wird dann schwer einschätzbar und daher wird die Einstellung des Blutzuckers sehr schwierig. (Dies ist auch deshalb von Belang, da Patienten gern in dieses Gewebe injizieren, weil es weniger schmerzempfindlich ist. Die Folge ist eine weitere Wucherung des Fettgewebes.)
Des Weiteren ermöglichen unbenutzte Kanülen schmerzarme Injektionen, weil sie in der Regel mit einem hauchdünnen Silikonfilm überzogen sind. Dieser Film nutzt sich jedoch schon bei der ersten Injektion ab und ist nach der zweiten kaum noch nachweisbar.
Zudem gilt es zu bedenken, dass die Hersteller von Kanülen bei Mehrfachgebrauch jedwede Haftung ablehnen.
FAZIT: Pen-Kanülen zur Insulintherapie sind sterile Produkte, die zur einmaligen Verwendung produziert sind und daher nur einmalig verwendet werden sollten. Tolerierbar ist im schlechtesten Fall die Verwendung für zwei Injektionen (also in der Regel eine Entsorgung der Kanüle am Abend
von Tom -
Kerstin
Rang: Gastam 30.06.2009 12:13:31
Genau das gleiche habe ich in der Schulung auch gelernt, nämlich, dass die Nadeln nur einmal zu verwenden sind. Also bräuchte ich am Tag 4 Nadeln, 10 Tage 40 Nadeln und im Monat dann eben 120 Nadeln. Die werden mir nicht verschrieben, obwohl es eine Fachärztin ist. Sie ist aber auch die einzige hier in der Umgebung, ein Wechsel also nicht möglich. Und die Hausärztin verschreibt das garnicht, weil sie die Überweisung an diese Fachärztin schreibt. Übrigens ist meine Hausärztin auch der Meinung, dass man die Nadel mehrfach benutzen kann. Ich hatte mich da schon beklagt.
Ich glaube, ich habe da wohl schlechte Karten und muss es so nehmen wie es ist. Ich bekomme 110 Nadeln und die müssen mindestens 2 Monate reichen.
Es ist schon ein Witz, wenn man die Praxis gegen die Theorie hält. Aber was will man machen? -
peter
Rang: Gastam 30.06.2009 12:28:07
nein man muß blödsinn von ärzten nicht hinnehmen, da spielt sich doch jemand auf.
ich finde diese bettelei un notwändige sachen sinnlos.
dann muß eben mal die kk benachrichtigt werden, und dort anrufen, die meinung ist doch völlig egal, was stand der medizin ist gilt.
am besten man diskutiert nicht, sondern gibt eine bestellung ab und holt am nächsten tag die rezepte.
und das macht man am besten am quartalsanfang, da nicht alles hilfsmittel sind(die nicht ins budget fallen) von peter -
Tom
Rang: Gastam 30.06.2009 13:37:45
Seh ich auch so, Peter, einfach mal die KK anrufen, die Sache vorrechnen, wie es hier schon passierte und dann die KK dumm fragen: So, was soll ich tun. Ich brauche soundsoviel. Die müssen sich ja dazu äußern. Nicht vergessen, den namen aufzuschreiben, mit wem man da geredet hat, mit der Info zum Arzt. Oder andersherum:
1. beim Arzt sagen, falls der verweigert: OK, ich ruf mal bei der KK oder besser bei der KV an und frage, was ich tun soll. Möglicherweise hilft die Ansage schon, denn grad bei Verordnungsgeschichten lösen die Leute der Kassenärztlichen Vereinigung solche Sachen mal schnell mit einem Anruf.
Bockt der Arzt dennoch, schreib mal direkt an KV UND an KK. Die müssen sich ja äußern, möglichst schriftlich, damit du es deinem Arzt vorlegen kannst.
Lass dir nix gefallen. von Tom -
fhgjtuz
Rang: Gastam 30.06.2009 16:41:31
Hier noch eine site mit Bildern (für die engstirnige Ärztin): http://www.diabetes-news.de/news/nachrichten-2006/injektionsnadeln.htm -
Kerstin
Rang: Gastam 30.06.2009 17:09:23
Ich bin froh, dass ich diese Seite gefunden habe, denn hier wird einem doch Mut gemacht, nicht alles hinzunehmen.
Ich habe im Juli den nächsten Termin. Da werde ich das einfach mal so machen. Bestellung abgeben und mal sehen, was sie sagt. Ich muss das echt mal lernen, mich zu wehren.
Wie ist das denn bei euch mit den Teststreifen. da stehen einem wohl auch nur 100 Stück im Monat zu. Die muss ich mir aber auch monatlich abholen, weil sie quartalsweise nicht verschrieben werden. Ist das richtig? Eigentlich soll ja laut Schulung vor jedem Spritzen gemessen werden. Da bräuchte ich ja auch 120 Stück. Aber das sehe ich garnicht so eng. Da komme ich eigentlich zurecht.
Nur mit den Nadeln bin ich echt nicht einverstanden, denn wenn man die Nadel dreimal benutzt hat, tuts ja dann auch weh.
Wie gesagt, ich weiß ja erst seit kurzem, dass ich Diabetiker bin und fiel ganz einfach in ein "tiefes Loch". Man wollte es garnicht so richtig akzeptieren, aber mittlerweile habe ich es in meinem Bewußtsein drin.
Danke nochmal an alle für eure Antworten. -
peter
Rang: Gastam 30.06.2009 18:16:19
sag mal hat dieser doc/teuse nichts zu tun ? das wäre meine erste frage an den/die.
die normale menge sind 400-500/quartal, bei 500 hat es noch den vorteil daß man ein 10ner paket bekommt und zb beim aviva alle den gleichen codechip haben.
oder die gleiche codenr.
und wenn du einem diabetesversandhandel deine rezepte einschickst bekommst du noch mehr oder weniger praktische sachen dazu, und wenn du ein neues oder anderes bz gerät willst rufst du an und das liegt bei. oder infomaterial..... von peter -
Kerstin
Rang: Gastam 01.07.2009 00:24:00
Irgendwie weiß ich wirklich nicht, was ich dazu sagen soll.
Ich bekomme die Teststreifen einmal im Monat - 2 Pckg. = 100 Stück - gegen Unterschrift ausgehändigt und muß da noch jeden Monat extra hinfahren. Also sind das im Quartal 300 Teststreifen.
Ich habe aber von anderen Patienten gehört, dass es hier ebenso gehandhabt wird. Mehr als 300 Teststreifen sind nicht drin.
Wie kann man sich dagegen wehren. Ich glaube garnicht.
-
peter
Rang: Gastam 01.07.2009 01:02:47
das mit dem aushändigen gegen unterschrift stinkt doch nach betrug, der arzt soll gefälligst ein rezept ausstellen, und zwar für den quartalsbedarf.
ist das ein arzt oder ein zubehörhändler ?
der bekommt die dinger für knapp 20 e/50st und dreimal im quartal kassiert der bei der kasse 2 mal 28,5e. so möchte ich auch mal geld machen.
das schon wäre ein grund zu einem anderen zu gehen. von peter -
Astrid
Rang: Gastam 01.07.2009 02:00:59
Kannst du nicht den Arzt wechseln?
Also ich bekomme von meinem Hausarzt wirklich alles was ich brauche verschrieben.
Bei der Nadelstärke ( nanopass 33 Gx5mm), die ich benutze, ist es gar nicht möglich die Nadel mehrmals zu verwenden, weil sie so fein ist, daß sie leicht verbiegt.
Außerdem gibt es Insuline, die die Nadel verkleben ( zB. Levemir) und da ist jedesmal ein Wechsel notwendig.
Und mir würde es nicht einfallen, mir mit mehrmals benutzten stumpfen Nadeln den Bauch zu zerstechen ( falls du schonmal die Mikroskop-Aufnahme einer gebrauchten Nadel gesehen hast ).
An deiner Stelle würde ich auf ausreichend "Material" bestehen.
viel Glück von Astrid -
Tom
Rang: Gastam 01.07.2009 11:31:03
Arzt wechseln ist eine Variante, aber möglicherweise musst du dich dann auch wieder behaupten. Das ist unglaublich, was du bercitest, ABER eben leider kein Einzelfall.
Besser ist, sich durchsetzen. Denn, wenn du das einmal grundsätzlich geklärt hast, versucht dein Arzt die Mätzchen nicht erneut. Kerstin, sag der doch mal, du hast dich informiert und das, was hier abläuft, wurde nur mit Kopfschütteln quittiert.
Du unterschreibst nix mehr da. Das mit dem Zettel abgeben und dann Rezept holen, find ich auch gut. Und da schreibst du auch drauf: Streifen für das gesamte Quartal.
Holst du das Rezept ab und es fehlt was, fragst du nur kurz: gibt es Probleme? Wenn die dann eine Debatte beginnen, brichst du ab und sagst: Ich werde mich bei der Kassenärztlichen Vereinigung informieren. Und das schriftlich. Mit Angabe des Arztes und gleich Tel. Bau mal bissel Druck auf.
Du kannst sicher sein, die hauen deiner Ärztin mal gründlich auf die Pfoten.
Sag mal, ich habe gehört, man könne auch Ärzte im Net jetzt benoten? Steh deine schon drin? Vielleicht berichten ja andere Patienten ähnlich. von Tom -
kai7
Rang: Gastam 01.07.2009 17:58:20
viele oder anders gesagt, die meisten Ärzte sind für die moderne Diabetes-Einstellung/Behandlung mit schellswirksamen Insulinen.
Also, zum Frühstück, zum 2. Frühstück, zum Mittagessen, vielleicht nochmal zum Kaffee (?) zum Abendessen und vielleicht nochmal zur Korrektur und dann jeweils noch 2x für Basalinsulin ergibt gesamt.... 8x spritzen = 8 x Kanülen pro Tag, ergibt im Monat ca. 240 Kanülen, im Jahr also 2880 Kanülen !
Und nun ? -
peter
Rang: Gastam 01.07.2009 19:06:31
wofür. die meisten ärzte sind ist mir persönlich schnurz.
wer mit normal klar kommt muß zwischenmahlzeiten nehmen, (meist folgt gewicht auf dem fuß)
wer kz analog spritzt braucht nur dreimal zu essen.
also nur 5 mal zu spritzen(außer korrektur)
na und ? da kommt man mit 4-500kanülen/quartal hin.
von peter -
Tom
Rang: Gastam 02.07.2009 13:22:13
Wozu muss man Zwischenmahlzeiten nehmen? Ist das nicht was von ganz früher? von Tom -
peter
Rang: Gastam 02.07.2009 14:44:07
weil normalinsulin für normales essen eine zu lange wirkdauer hat. und wenn man die dosis reduziert, die pp werte überborden.
man kann da noch den überhang für zb obst nutzen,
aber es ist für insulinempfindliche ein essen müssen, sonst gehts abwärts. und nichts ist ekelhafter als etwas zu müssen. zwang ist lästig. von peter -
Kerstin
Rang: Gastam 03.07.2009 11:56:23
Ich beneide hier wirklich viele, die keine Probleme mit dem Verschreiben haben. Ich nehme ja auch das Kurzzeitinsulin und es klappt auch ganz gut. Ich spritze zu jeder Mahlzeit und abends dann das Humiusbasal vor dem Zubettgehen.
Im Regalfall spritze ich 4x am Tag. Höchstens ich muss nochmal nachkorrigieren.
Mit dem Arztwechsel ist es wirklich ein Problem, weil man nicht mehr viele Möglichkeiten hat.
Ich berichte mal, wenn ich jetzt im Juli meinen Termin hatte, ob die Ärztin mir die Teststreifen für das Quartal gegeben hat. Versuchen werde ich das auf jeden Fall. Und mit den Nadeln werde ich auch nicht lockerlassen. Ihr habt ja recht. Man darf sich nicht alles gefallen lassen.
Aber irgendwie habe ich immer den Eindruck, man rutscht als Patient hinten runter, der Arzt hat einen doch in der Hand.
ich habe sogar schon gehört, dass meine Ärztin einen Patienten nicht weiterbehandeln wollte, weil er stark übergewichtig war und nicht abgenommen hat. Sowas wird sich dann erzählt. Sie ist manches mal sehr zickig.
Ich habe zwar auch Übergewicht, aber es hält sich noch in Grenzen und ich passe auch höllisch auf, dass es nicht mehr wird. Mir hat sie auch schon zweimal gesagt, ich solle einen Tag in der Woche einlegen mit 5 Scheiben Knäckebrot (ohne alles) und 3 Liter Wasser und da würde ich garantiert in der Woche 1kg abnehmen. Sie nennt das Brückentag?
Ich habe jetzt seit einigen Jahren mein Gewicht und halte das auch, habe vorher 31 kg abgenommen und wiege jetzt 98 kg. Ich fühle mich eigentlich auch sehr gut so und nicht zu dick, aber es wird generell auf meinem Gewicht rumgehackt.
Also wenn ich könnte, würde ich echt die Ärztin wechseln. von Kerstin -
K_ZH
Rang: Gastam 03.07.2009 18:46:17
Man sollte sie nach jeder Injektion wechseln. Da ich aber keine Lust hab, im Büro ein spezielles Gefäss für die Nadeln zu "unterhalten", spritz ich mit meinem Novorapid-Pen auch zwei, dreimal mit derselben Spitze. Ebenso mit meinem Insulatard, obschon ich das nur daheim spritz. Meine Diabetes-Beraterin hat gemeint, bis dreimal sollte gehen ... also wechsel ich die Spitzen täglich und fahr eigentlich gut so. von K_ZH -
peter
Rang: Gastam 03.07.2009 19:19:15
hallo kerstin,
was mir beim besten willen nie klar wird ist immer der satz, ob sie mir die streifen gibt !
die soll dir keine streifen geben sondern ein rezept,
die soll dir keine kanülen geben sondern ein rezept.
als bei meiner ehem. sp praxis der vorzimmerdrachen mir mal streifen gegen blankounterschrift geben wollte,
habe ich einfach abgelehnt -mit der begründung --hier ist arzt dort ist apo(insulin) dort ist handel(streifen, kanülen lanzetten), jeder bleibt bei dem was er ist, fertig
und dann habe ich rezepte bekommen.
ich weiß die ersten automobilisten haben das benzin in der apotheke bekommen, aber das ist doch geschichte.
du hast einen compi, bestimmt einen drucker,
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quartalsbestellung für k. musterfrau 3. quartal
bitte rezeptieren.
10 xxxx penfill
10 yyy penfill
500 teststreifen zzz
400 kanülen typ x länge y
200 lanzetten typ ooo
bd mittel marke zz 98st n3
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überweisung: augenarzt,
dito. zb gyn
labortermin zb ende juli zw, 7-8°° nur mo di
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bitte nicht vergessen !! kk karte wieder beilegen
10e praxisgeb liegen bei.
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in einen umschlag abgeben und sagen morgen hole ich die "rezepte" ab,
dann steckst du alles in einen umschlag(der nächste ist frei, und schickst es zb , an medic direkt der blinkt hier oben links. und am nächsten/übernächsten tag hast du den ganzen kram mit der post. von peter -
Kerstin
Rang: Gastam 04.07.2009 11:29:47
das hört sich alles sehr gut an. Aber mir wurde ja schon in der Praxis gesagt, dass es im Quartal nur 300 Meßstreifen gibt und nicht mehr.
Was mache ich denn dann, wenn es so nicht funktioniert? von Kerstin -
peter
Rang: Gastam 04.07.2009 12:03:57
wenn du einen guten hausarzt hast, zu dem du vertrauen hast, sprich dieses problem mit ihm durch.
mach dir aber einen merkzettel damit du nichts vergißt.
wenn du selbst mit deiner therapie klarkommst, schießt du die diadoc in den wind und läßt dir vom hausarzt alles quaralsweise rezeptieren. der kann und darf das genauso.
komische ärzte kann man nur durch abstinenz kurieren, das geht bei denen nämlich ans geld und da sind die empfindlich.
gerade in der shg gehört, der ehem. doc rezeptiert neuerdings auch 500 streifen,(was er früher angeblich nicht durfte) daran sieht man daß auch wir patienten druck ausüben können.
die ärzte vergessen gerne daß sie die dienstleister sind und von uns leben, nicht umgekehrt. von peter -
asd
Rang: Gastam 04.07.2009 14:21:06
Ich staune ja immer wieder, was in Deutschland scheinbar für ein Aufhebens um diese Verbrauchsmaterialien gemacht wird. Eine Kontingentierung ist meiner Meinung nach ziemlich fahrlässig.
Bin froh, wird hier dem Patienten nichts vorenthalten, was er braucht. -
peter
Rang: Gastam 04.07.2009 15:05:05
eigentlich bin ich froh wie es in d gehandhabt wird,
einige kv haben richtmengen vereinbart, auch aus den
gründen, es gab leute die ihren frust mit bz testen abreagiert haben oft noch mit der begründung mein doc hat gesagt, andere die praktisch kaum getestet haben und die dinger bei e... zu geld gemacht haben, ist beides pervers.
so wie jetzt kann man gut mit leben.
woanders ist es schlechter. von peter -
dd
Rang: Gastam 04.07.2009 15:20:11
Klar ist die Gefahr des Missbrauchs gegeben. Nur find ichs entwürdigend, wenn mir von Zahlenmenschen vorgegeben wird (am Ende ists ja scheinbar nicht der Arzt, der keine Streifen geben will, sondern sein "Budget"), wie oft ich messen darf. Wenn ich zB. einen unerwartet hohen Wert hab, weil ich die KH falsch eingeschätzt hab und ich mich dann runterspritz, mess ich halt mehr, als wenn alles normal läuft. Und irgendwann hab ich dann keine Streifchen mehr? Kanns ja nicht sein.