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Umstellung auf Spritzen

  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.12.2011 14:32:17
    Ich bin Typ 2 Diabetikerin und eine Dosierung von Tabletten (Velmetia, Sitagliptin) reciht nicht mehr aus. Mein Langzeitwert liegt bei 9,6 und alle Werte haben sich verschlechtert. mit meinem Hausarzt habe ich besprochen, gleich im Januar ins Krankenhaus zu einer Schulung mit Insulin-Einstellung zu gehen (stationär). Ich habe Angst vor Spätfolgen, denn meiner Mutter wurde vor 6 Wochen der Unterschenkel amputiert. Nun meine Frage......mir fehlen jegliche Erfahrungen, Insulin kann zu einer Gewichtszunahme führen und der neue Wirkstoff, z.B Byetta zu einer Abnahme. Was raten Sie mir? Kann ich als Patient (Privat) den wunsch äußern, es mit einer Einstellung auf der Basis des Mittels Byetta zu versuchen. Oder muss es Insulin sein?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.12.2011 16:39:44
    deine ärzte haben total geschlafen, du liegst zwischen 240 - 260 mg/dl im schnitt, also weit über der nierengrenze, wer velmetia ohne wirkung nimmt ist mit anderen dieser art nicht besser dran. da du zz viel glucose über den urin ins klo entsorgst wirst du bei gleicher ernährung mit insulin natürlich zunehmen (wird dir bei etwas überlegen selbst klar sein)
    da dann dieser anteil verstoffwechselt wird, wobei natürlich die nieren geschont werden.
    mach eine gute insulinschulung mit und zwar sobald wie möglich, was willst du als 2er im kh ?
    -- du - und kein anderer muß mit dem insulin klar kommen , also sich know how erarbeiten,
    niemand hat eine einstellschraube wo etwas eingestellt werden kann, daher passen die insulinmengen die im kh gut waren im alltag überhaupt nicht, daher ist das wichtigste du mußt wissen was du spritzen mußt. geh zu einer diabetologschen sp praxis und mach ein ict schuling mit, dauert ca 7 tage tägl ca 6h.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.12.2011 18:37:24
    Ich bin immer wieder erstaunt über den unglaublichen Charme, den manche User hier Neulingen zuteil werden lassen. (Achtung Ironie!)
    Offenbar glauben immer noch irgendwelche Ignoranten, daß nur T1 eine wirkliche Krankheit sei.

    Natürlich kannst du auch als 2er ins Krankenhaus zur Schulung gehen. Ich habe das auch schon gemacht. Auf diese Weise kriegst du eine umfassende Aufklärung hinsichtlich deines Diabetes und lernst, BE zu schätzen und entsprechend zu spritzen, ganz nach deinen persönlichen Gegebenheiten.
    Ich würde aber ein intensiviertes Spritzen empfehlen, also ein Basisinsulin und zu jeder Mahlzeit entsprechend den gegessenen BEs. Laß dich nicht auf Mischinsulin ein, das bringt nicht viel.

    Natürlich mußt du deine Spritzerei nach dem Krankenhaus deinem persönlichen Tagesablauf anpassen, aber nach einer guten Schulung macht dir das keine Probleme mehr.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.12.2011 09:58:30
    Ich bin auch mit einem Wert von über 280 an die Insulinnadel gekommen.Nach einer Schulung im Diabeteszentrum in Haan/Rhld.vor vier Jahren liege ich jetzt bei einem Wert von 98-120.Zugenommen hab ich auch nicht viel.ca 2kg in ca drei Jahren. Ohne dem Süßkram denn ich sonst immer rechts neben dem Rechner liegen hatte ,auf das ich nun verzichte,hab ich mein Leben nicht viel umgestellt.Ich muß zwar zu jeder Mahlzeit messen und spritzen aber sonst kommt für mich die Diabetes erst an X.Stelle im Leben.Ein gutes Buch eine noch bessere Zigarre und ein 30 Jahre alter Whisky hat immer noch Priorität im Leben.Also nicht zuviel über Diabetes nachdenken aber immer im Hinterkopf behalten.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.12.2011 19:07:39
    schrieb:
    Ich muß zwar zu jeder Mahlzeit messen und spritzen, aber sonst kommt für mich der Diabetes erst an x. Stelle im Leben. Ein gutes Buch, eine noch bessere Zigarre und ein 30 Jahre alter Whisky haben immer noch Priorität im Leben. Also nicht zuviel über Diabetes nachdenken, aber immer im Hinterkopf behalten.


    toll, wenn dass bei dir so funktioniert, aber der dm sollte nicht erst (wenn dann überhaupt schon - sonst stände da "4. stelle") nach bildung, tabak und alkohol kommen! wobei man nicht für seinen dm leben sollte, sondern mit dem dm leben soll. im übrigen wirst du ihn nicht nur im hinterkopf behalten - er beeinflusst (wenn du pech hast: schädigt) deinen ganzen körper und wer halbwegs zufrieden alt werden will, sollte seinem "begleiter" schon etwas mehr aufmerksamkeit schenken. denn schlampereien schleichen sich eh immer mal wieder ein...
  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.12.2011 16:17:13
    Ich schenke meinem Begleiter schon die nötige Aufmerksamkeit aber ich finde es schlimm wenn ich andere Betroffene höre das ihr Lebensmittelpunkt nur ein Thema kennt.Deshalb habe ich auch diese,für mich fürchterliche,Selbsthilfegruppe wieder verlassen.Es reicht mir voll und ganz das ich meine Werte im Griff habe.
  • Reinhard

    Rang: Gast
    am 23.02.2012 17:26:36
    hallo zusammen,
    kann uns jemand weiter helfen.......unsere tochter 11 jahre ist typ 1 träger ...wir waren vor 2 wochen umstellen von einen langzeit insulatard 12std auf 24 std lantus........und actrapid auf nun rapid zu jeder mahlzeit.........unsere tochter klagt seit dem an schwachen bis zu starken schwindel beinahe andauernd........hatte dann vor kurzem einen leichten kolaps mit 170 BZ.wir fuhren ins spital wo dann nach einer kurzen untersuchung soweit sogut alles in ordnung war.....wir sind mit dieser neuen spritzen umstellung unsicher, da wir vermuten der schwindel komme von dort??...wir lasen in der beschreibung nach worinn stand es könne leichter schwindel auftreten.........dies wird aber von spital eher komplett ausgeschlossen.....hat damit jemand erfahrung ..vorallem bei einen kind....vielen dank im vorraus
    lg reinhard