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Diabetesverdacht, ja oder nein?

  • Gast

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    am 07.12.2011 09:53:14
    Hallo, weiß mir keinen Rat mehr. Seit 14 Tagen habe ich erhöhte Blutzuckerwerte gehabt. Nüchtern zwischen 7,2 und 11,1. Habe in dieser Zeit wenig gegessen und auch so gut wie nichts süßes. Habe auch nicht abgenommen. Nun habe ich wieder süßes gegessen und mein Blutzuckerwert sinkt wieder. Da ich aber sehr übergewichtig bin kann ich mir nicht leisten so viel süßes zu essen. Weiß hier jemand einen Rat und kann mir vielleicht jemand sagen was da los ist?

    LG Birgit
  • Gast

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    am 07.12.2011 11:31:22
    Bist du Diabetiger oder nicht? Falls nicht, wieso misst du dann deinen Blutzucker?

    Wie auch immer, mir fällt da nur ein Rat ein: Schnellstens zum Arzt, nur er kann deine Fragen beantworten.
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    am 07.12.2011 11:44:10
    Was fürn Tiger is n Diabetiger?

    Anyway, morgens nüchtern 5 wäre statistisch schon auf dem guten Weg zum Diabetes, morgens nüchtern 7 ist der Grenzwert zur Diagnose Diabetes und 11,1 bedeutet Diagnose Diabetes beim 2-Stunden-Wert beim Zuckerwasstertest.
  • Gast

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    am 07.12.2011 11:54:21
    Puuuuh wie peinlich - sorry für den Tiger!
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    am 07.12.2011 12:06:36
    Quatsch peinlich, luschtich ;-)
  • Gast

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    am 07.12.2011 19:18:33
    vor einem Jahr bekam ich die Diagnose Diabetes. Nach 14 Tagen war wieder alles ok. Aber warum ist der BZ, wenn ich süßes esse niedriger als wenn ich auf süßes verzichte, bzw. mich fast gesund ernähre?
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    am 07.12.2011 19:42:02
    Der Blutzucker startet selten jeden Tag zur selben Zeit gleich. Gesund startet er mit um 3,5-4,5 mmol/l, erreicht 1 Stunde nach dem Einfüllen von viiiiel Khs/Zucker bis an 8 und ist noch 1 Stunde weiter wieder deutlich unter 6 und meistens schon wieder zurück bei gut 3,5-4,5.

    Was Du isst, sorgt direkt etwa für die Hälfte von dem Zucker, den Dein Organismus in 24 Stunden verarbeitet. Die andere Hälfte gibt die Leber aus. Gesund stoppt sie die Ausgabe bei Erreichen von maximal etwa 4,5. Mit der diabetisch defekten Steuerung kann sie vom BZ ungehindert unbegrenzt weiter machen und locker bis zum 3fachen und mehr der normalen Menge ausgeben.

    Wonach sich diese defekte Ausgabe dann richtet, ist bisher nicht erforscht. Aber manche Erfahrung zeigt, dass ein kleiner Happen, in manchen Fällen auch sowas wie ein Eiweißdrink, in den meistens morgentlichen Anstieg hinein diesen bremsen und manchmal sogar senken kann.
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    am 07.12.2011 19:45:59
    Es war halt nicht wieder alles okay! Auch wenn Deine BZ-Werte jetzt besser sind, heilt ein Diabetes nie - auch ein Typ-2-Diabetes nicht!

    Du schreibst nichts über Deine Therapie. Ich kann nur vermuten, daß Dir der Arzt zu einer Ernährungsumstellung geraten hat. Süßes ist auch nicht gleich Süßes: Schokolade oder Kekse lassen den BZ vergleichsweise langsam ansteigen, Bonbons oder gezuckerte Limo sehr schnell. Bei einem Diabetes bedeutet letzteres, daß der BZ erst sehr stark nach oben schießt. Da Du aber noch eine funktionierende, wenn auch nicht mehr ausreichende Insulinproduktion hast, schütten die Beta-Zellen verspätet(!) Insulin aus, der BZ sinkt wieder. Da der BZ bei der Ausschüttung aber schon sehr hoch ist, kann es sein, daß mehr Insulin ausgeschüttet als gebraucht wird. Damit kann man u.U. sogar (leichte) Unterzuckerungen bekommen. Den Unterschied siehst Du z.B. am BZ eine Stunde nach der Mahlzeit: der dürfte nach der Zuckermahlzeit deutlich höher sein als nach einer gesunden.

    Viele Grüße

    Katja
  • Gast

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    am 07.12.2011 19:58:03
    hjt_Jürgen schrieb:
    Gesund startet er mit um 3,5-4,5 mmol/l



    Hast du dafür irgendwelche Quellen? Meines Wissens nach beträgt der gesunde Blutzucker zwischen 75 und 85 mg/dl. Ab unter 75mg/dl beginnt bereits die Glucagon-Ausschüttung, daher halte ich einen Nüchternwert von 63mg/dl (=3,5mmol/l) für doch sehr niedrig angesetzt und ich denke nicht, dass Diabetiker sich an deinen Vorgaben für einen gesunden Blutzucker orientieren sollten. Schon gar nicht Diabetiker mit nur noch sehr wenig Eigeninsulin, denn nach solchen Werten kommt es häufig zu gegenregulationsbedingten Resistenzen, die dann den ganzen Tag für einen stark erhöhten BZ sorgen!
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    am 07.12.2011 20:27:21
    Gesund gibt es nicht kein Glukagon oder kein Insulin, sondern mal kurze Zeit ein bisschen weniger Glukagon und ein bisschen mehr Insulin und damit Absenkung des BZ um vielleicht 1-2 mg/dl und in der Reaktion darauf ein bisschen weniger Insulin und ein bisschen mehr Glukagon für den ausgleichenden Anstieg usw. usw. Und es gibt gesunde Menschen, die auf diese Weise einen normalen Nüchtern-BZ um 60 haben. Die müssten nach Deiner Vorstellung praktisch beständig in einer gewaltigen Glukagonausschüttung leben und mit der entsprechenden Resistenz gar keinen beständigen Nüchtern-BZ um 60 erreichen. Wie willst Du solchen gesunden Menschen erklären, dass es sie eigentlich gar nicht gibt?

    Und seit wann empfehle ich nach Deiner Meinung Diabetikern die Untergrenze von gesund?
  • Gast

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    am 07.12.2011 20:35:11
    hjt_Jürgen schrieb:
    GWie willst Du solchen gesunden Menschen erklären, dass es sie eigentlich gar nicht gibt?



    Genauso gibt es aber auch gesunde Menschen, die einen Nüchternblutzucker von über 90mg/dl haben. Und nein, die sind dann NICHT auf dem Weg zu einem Diabetes. Bei den einen fängt die GR eben bei 60 an, bei anderen schon bei 80mg/dl.

    Warum gibst du also die Nüchternwertspanne zwischen 60 und 80 mg/dl an und nicht zwischen 60 und 100? Oder wie ich zwischen 75 und 85mg/dl? Damit umfasse ich wenigstens den Großteil der gesunden Menschen, Ausnahmen gibt es natürlich immer, sowohl nach oben, als auch nach unten. Aber ich finde einfach, dass deine Richtwerte viel zu niedrig sind und da du allen Diabetikern ständig empfiehlst, ihre BZ-Werte möglichst im gesunden Rahmen zu halten, vermittelst du ihnen, sie müssten einen Nüchternwert zwischen 60 und 80mg/dl anpeilen.

    Aber okay, du machst das seit Jahren so, obwohl du schon oft genug darauf hingewiesen worden bist, dass es falsch ist, solche Werte erreichen zu wollen. Du wirst deine Ansicht also sowieso nicht mehr ändern, egal was ich schreibe. Ich hoffe einfach, dass sich möglichst viele Diabetiker, die deine Beiträge lesen, mitdenken und nicht deinem Rat folgen!
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    am 07.12.2011 21:46:20
    Wenn ich gesunde Werte nenne, dann zum Vergleich und nicht zum unbedingten totalen Nachmachen, und dann solche, aus denen nicht wie über 85mg/dl Statistiken einen statistisch relevanten Zuwachs an Diabetikern ansteigen sehen.

    Klar gibt es auch Leute mit Nüchtern 100, die KEINEN Diabetes entwickeln, aber neben denen reichlich, die damit im Rahmen von ein paar Jahren munter zur Diagnose Diabetes aufsteigen. Aber sie taugen nun mal nicht als Beispiel für völlig gesund.

    Und neben dem Gesund-Vergleich kennst Du ja auch meine Gebetsmühle für Diabetiker mit unter 100 als anzustrebendem unterem Wert. Absolut kein und nirgendwo ein Hinweis darauf, dass weniger als 75 anzustreben sei. Zu tolerieren ja, nicht als Grund zu sehen, sofort dagegen zu essen oder gar mächtig auf weit über 100 dagegen zu fressen. Aber noch einmal: Nie als anzustrebende Untergrenze für Diabetiker.

    Und Du weißt das.
    Bearbeitet von User am 07.12.2011 21:47:23. Grund: Nicht angegeben
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    am 07.12.2011 21:56:38
    hjt_Jürgen schrieb:

    Und Du weißt das.



    Dass ICH das weiß, ist mir klar!

    Fakt ist: Du predigst ständig, dass Diabetiker Werte anstreben sollen, die Gesunde auch haben. Das kannst du ja wohl nicht leugnen! Gleichzeitig behauptest du, Gesunde hätten einen Nüchtern-BZ zwischen 63 und 80 mg/dl. Ergo: Du empfiehlst Diabetikern einen Nüchternwert zwischen 63 und 80mg/dl. Und DAS ist für die meisten Diabetiker (es sei denn sie haben eine Pumpe mit der sie ihr Insulin genauer anpassen können o.ä.) schlicht und einfach zu niedrig! Ende.
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    am 07.12.2011 22:08:10
    Laut http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef2/lbef_blutzucker.htm liegt der Blutzucker-Normbereich für Plasma zwischen 60 - 109 mg/dl, für Vollblut zwischen 60 - 99 mg/dl.

    Dazu sollte man noch wissen, daß im Normbereich 95% der Gesunden liegen. Oder anders ausgedrückt: man bezeichnet den Bereich, in dem 95% der Gesunden liegen, als Norm - oder Referenzbereich.

    Viele Grüße

    Kajta
  • Gast

    Rang: Gast
    am 07.12.2011 22:26:16
    Danke Katja, das ist genau das, was ich meinte! Warum schreibt man dann in einem Diabetiker-Forum, dass der NW normal ist, wenn er zwischen 63 und 80mg/dl liegt?? Um allen Diabetikern mit einem NW von 100mg/dl ein schlechtes Gewissen zu machen?
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    am 07.12.2011 22:42:54
    Und warum schreibst Du dann dauernd, dass unter 75 von übel sei?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 07.12.2011 22:46:51
    Ich habe EINMAL geschrieben, dass ab einem BZ von 75mg/dl bereits die Gegenregulation beginnt. Im nächsten Beitrag habe ich geschrieben, dass diese Grenze bei manchen höher und bei manchen niedriger liegt, daher gibt es auch ein paar Gesunde mit einem Nüchternwert von unter 70mg/dl. Im Allgemeinen liegt sie aber bei um die 75mg/dl.

    Bitte richtig lesen!
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    Mitglied seit: 07.12.2011
    am 08.12.2011 10:52:06
    weisst du jürgen der körper ist nicht planbar und die normwerte sind schon gute angaben aber der organismus ist vielseitig und wenn man halt diabetes hat dann ist da halt nicht mehr in ordnung man ist krank aber wenn es dir dabei wohl ist dann ist das schon richtig der körper hat manchmal länger die werte ein zu pendeln weil da nicht nur die leber auch die bauchspeicheldrüse mit arbeitet wenn die schwach ist dann bleibt das evt. auch so wenn die nicht arbeitet du siehst es sind verschiedene organe beteiligt und das ist nicht immer ein normales zusammen spiel auch die schildrüsen verlangsamen die produktion des insulins versuch nicht da gross dich zu fragen der körper ist individuell und nicht planbar man kann darüber mit dem arzt sprechen um die medikamente zu änder aber sonst wirst du nur dann konstatieren können was ist und nur wenn du dich nicht mehr wohl fühlst muss du reagieren evt den diabetologen fragen aber sonst ist das in ordnung gruss janine
  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.12.2011 11:11:28
    @schonar - bei deinen Texten wird einem schwindelig. Kannst du bitte Satzzeichen setzen und Absätze machen!? Dankeschön!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.12.2011 11:11:48
    shonar schrieb:
    weisst du jürgen der körper ist nicht planbar und die normwerte sind schon gute angaben aber der organismus ist vielseitig und wenn man halt diabetes hat dann ist da halt nicht mehr in ordnung man ist krank aber wenn es dir dabei wohl ist dann ist das schon richtig der körper hat manchmal länger die werte ein zu pendeln weil da nicht nur die leber auch die bauchspeicheldrüse mit arbeitet wenn die schwach ist dann bleibt das evt. auch so wenn die nicht arbeitet du siehst es sind verschiedene organe beteiligt und das ist nicht immer ein normales zusammen spiel auch die schildrüsen verlangsamen die produktion des insulins versuch nicht da gross dich zu fragen der körper ist individuell und nicht planbar man kann darüber mit dem arzt sprechen um die medikamente zu änder aber sonst wirst du nur dann konstatieren können was ist und nur wenn du dich nicht mehr wohl fühlst muss du reagieren evt den diabetologen fragen aber sonst ist das in ordnung gruss janine



    Grundsätzlich möchte ich dir Recht geben. Ich finde den Stress, der entsteht, wenn man versucht irgendwelche vorgegebenen Werte zu erreichen, bei weitem schädllicher als kleinere Abweichungen vom Ideal. Daß "Jürgens Werte" von Jahr zu Jahr niedriger wurden und mittlerweile ein Niveau erreicht haben, das ziemlich traumtänzerisch, wenn nicht gar schädlich ist, weiß jeder, der ihn schon länger liest.

    Ich würde aber vorschlagen, daß du in deinem Posting Satzzeichen verwenden und nach Möglichkeit auch Absätze machen solltest. So ist dein Posting sehr schwer zu lesen und aufgrund deiner Schreibweise wird dich so mancher hier nicht ernst nehmen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.12.2011 11:20:29
    Gast schrieb:


    Grundsätzlich möchte ich dir Recht geben. Ich finde den Stress, der entsteht, wenn man versucht irgendwelche vorgegebenen Werte zu erreichen, bei weitem schädllicher als kleinere Abweichungen vom Ideal. Daß "Jürgens Werte" von Jahr zu Jahr niedriger wurden und mittlerweile ein Niveau erreicht haben, das ziemlich traumtänzerisch, wenn nicht gar schädlich ist, weiß jeder, der ihn schon länger liest.




    Danke für den meine Meinung unterstützenden Beitrag. Ich finde es nur schade, dass "Jürgens Werte" in Foren oft unkommentiert stehen bleiben, gerade weil er oft auf Fragen von Diabetes-Neulingen antwortet und sie so verunsichert werden. Diabetiker die schon länger dabei sind, wissen wie sie damit umgehen sollen, aber gerade Frischlinge, die noch nicht viel Ahnung haben und verunsichert sind, weil sie auch Angst vor Folgekrankheiten haben, werden durch solche Beiträge doch sehr stark verwirrt und beängstigt.
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    am 08.12.2011 11:34:56
    Hallo hjt_Jürgen,

    ich betrachte einen BZ von unter 75 mg/dl als Hypo und reagiere entsprechend mit einer Hypo-BE! Der Grund dafür ist einfach: Meine Hypowahrnehmung ist nach 49 Diabetesjahren und einem langjährigen HbA1c im Normbereich nicht mehr die allerbeste, und wenn dann noch mein Insulinbedarf sinkt, will ich das Risiko einer schweren Hypo so gering wie möglich halten. Ob für einen Gesunden ein Nüchternwert von 66 noch normal ist, ist mir dabei herzlich egal - sein BZ sinkt i.d.R nicht weiter und vor allem kippt er nicht mit einer schweren Hypo um!!! Nach feuchtfröhlichen Abenden bringen es Gesunde sogar problemlos auf 50 - aber auch die kippen höchstens wegen der Promille um, nicht wegen des Blutzuckers.

    Deshalb finde ich diese Diskussion ziemlich daneben.

    Viele Grüße

    Katja
  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.12.2011 11:39:23
    Gast schrieb:



    Ich finde es nur schade, dass "Jürgens Werte" in Foren oft unkommentiert stehen bleiben, gerade weil er oft auf Fragen von Diabetes-Neulingen antwortet und sie so verunsichert werden. Diabetiker die schon länger dabei sind, wissen wie sie damit umgehen sollen, aber gerade Frischlinge, die noch nicht viel Ahnung haben und verunsichert sind, weil sie auch Angst vor Folgekrankheiten haben, werden durch solche Beiträge doch sehr stark verwirrt und beängstigt.




    Das ist richtig und mich stört das schon lange, zumal er ja nicht nur in diesem Froum schreibt. Er wird auch des öfteren von anderen Usern kritisiert (wie auch in diesem Strang), aber da predigt man tauben Ohren. Er ist überzeugt, daß er recht hat und alle anderen unrecht.
    Viel kann man da nicht tun. Man kann nur darauf hinweisen, daß Jürgen kein Experte und seine Behauptungen mit Vorsicht zu genießen sind. Aber die Verunsicherung neu diagnostisierter Diabetiker bleibt natürlich.
  • Gast

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    am 08.12.2011 11:42:55
    A.Nonyma schrieb:


    gekürzt

    Deshalb finde ich diese Diskussion ziemlich daneben.

    Viele Grüße

    Katja



    Das finde ich nicht, man sollte solche Dinge schon mal ansprechen. Schließlich gibt es User, die sich noch nicht mit Diabetes auskennen und Jürgens Behauptungen als bare Münze nehmen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.12.2011 11:46:11
    Gast schrieb:


    Das finde ich nicht, man sollte solche Dinge schon mal ansprechen. Schließlich gibt es User, die sich noch nicht mit Diabetes auskennen und Jürgens Behauptungen als bare Münze nehmen.



    Sehe ich auch so, wobei ich Katjas Beitrag ansonsten vollständig unterschreiben würde!
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    am 08.12.2011 11:51:28
    Die meisten Frischlinge kommen mit beginnendem Typ2. Und da ist
    1.die Info wichtig, wie sich gesunder BZ bewegt, damit passend eingeschätzt werden kann, wenn der Dok meint, dass nüchtern 120 und nach dem Essen an die 200 halt ein bisschen Zucker seien.
    2.die Info wichtig, wie man den eigenen BZ sehr weitgehend ohne Medis Richtung gesund steuern kann.
    3.die Info wichtig, dass umso weniger Medis notwendig sind, je gesünder man seinen BZ steuert. Das funktioniert bei den meisten Typ2 Frischlingen nämlich noch sehr einfach und zuverlässig und völlig ohne Medis und völlig ohne Unterzuckerungsgefahr :-)

    @shonar
    Du hast recht, am Typ2 sind mehrere Faktoren beteiligt.
    Du hast unrecht, wenn Du meinst, dass man sich ja immer noch besser um den Blutzucker kümmern könnte, wenn irgendwelche Folgen das Wohlbefinden beeinträchtigen. Dann lässt sich daran aber nur noch in sehr engen Grenzen zurück drehen und meistens mit deutlich mehr Aufwand und Mühe, als vorher für den einigermaßen gesunden BZ notwendig gewesen wäre.
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    am 08.12.2011 12:13:34
    hjt_Jürgen schrieb:
    [weniger als 75 ist] Zu tolerieren ja, nicht als Grund zu sehen, sofort dagegen zu essen oder gar mächtig auf weit über 100 dagegen zu fressen. Aber noch einmal: Nie als anzustrebende Untergrenze für Diabetiker.

    Und Du weißt das.



    Darauf bezog sich mein Satz "Deshalb finde ich diese Diskussion ziemlich daneben." Ich muß aber zugeben, daß er nicht besonders geschickt war.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.12.2011 12:38:05
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die meisten Frischlinge kommen mit beginnendem Typ2. Und da ist
    1.die Info wichtig, wie sich gesunder BZ bewegt, damit passend eingeschätzt werden kann, wenn der Dok meint, dass nüchtern 120 und nach dem Essen an die 200 halt ein bisschen Zucker seien.
    2.die Info wichtig, wie man den eigenen BZ sehr weitgehend ohne Medis Richtung gesund steuern kann.
    3.die Info wichtig, dass umso weniger Medis notwendig sind, je gesünder man seinen BZ steuert. Das funktioniert bei den meisten Typ2 Frischlingen nämlich noch sehr einfach und zuverlässig und völlig ohne Medis und völlig ohne Unterzuckerungsgefahr :-)




    zu1.: Dann gib aber bitte auch die KORREKTEN gesunden Werte an!
    zu2.: Darum ging es in der Diskussion hier doch gar nicht!
    zu3.: Hier lesen aber nicht nur beginnende 2er, sondern auch 1er, LADAs und Modys!
  • Gast

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    am 08.12.2011 13:15:01
    hjt_Jürgen schrieb:

    3.die Info wichtig, dass umso weniger Medis notwendig sind, je gesünder man seinen BZ steuert. Das funktioniert bei den meisten Typ2 Frischlingen nämlich noch sehr einfach und zuverlässig und völlig ohne Medis und völlig ohne Unterzuckerungsgefahr :-)




    Diese Behauptung widerspricht auffallend deiner schon oft geäußerten Meinung, daß der Diabetes bei vielen Typ2ern erst dann bemerkt wird, wenn sie bereits Folgeschäden haben. Daß es so ist, kann man immer wieder in Foren lesen.
    Da geht aber nichts mehr einfach und völlig ohne Medis.

    Ich tendiere sowieso zu einer frühen Unterstützung durch Insulin. Wenn man erst mit Insulin anfängt, wenn die BSD in den letzten Zügen liegt, dann hat man große Probleme mit Insulinresistenz und anderen Phänomenen. Bei mir war das leider so, ich weiß wovon ich spreche.


  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.12.2011 13:16:38
    [quote=A.Nonyma;58176

    Darauf bezog sich mein Satz "Deshalb finde ich diese Diskussion ziemlich daneben." Ich muß aber zugeben, daß er nicht besonders geschickt war.[/quote]

    Das hab ich wohl falsch verstanden. Sorry.
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 08.12.2011 13:48:04
    zu1. Die korrekten gegenwärtig für gesund gehaltenen Werte findest Du am einfachsten und unstreitigsten in den Empfehlungen zum Schwangerschafts-Diabetes.
    zu2. Selbstverständlich steht hinter jeder Frage nach einem für den Fragesteller unerklärlichen Anstieg (s. Themenstarter) die danach, wie sich dem am einfachsten entgegenwirken lässt.
    zu3. Die Empfehlungen zum Schwangerschafts-Diabetes unterscheiden nicht nach Typen und fragen auch nicht nach Erfahrung.

    @Katja
    Etwa 10 von 100 Diabetikern sind Typ1, und von denen haben vielleicht 3 oder 4 Schwierigkeiten wie Du mit der Hypowahrnehmung. Für die 3 oder 4 sollen also auch die übrigen 96-97 die 75mg/dl deutlich abseits jeder Kurzzeit-Medi-Wirkung(nüchtern!) als direkt am Abgrund werten und ne Antihypo-BE einschieben?
    Bearbeitet von User am 08.12.2011 13:50:24. Grund: Nicht angegeben
  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.12.2011 14:10:16
    hjt_Jürgen schrieb:
    zu1. Die korrekten gegenwärtig für gesund gehaltenen Werte findest Du am einfachsten und unstreitigsten in den Empfehlungen zum Schwangerschafts-Diabetes.
    zu2. Selbstverständlich steht hinter jeder Frage nach einem für den Fragesteller unerklärlichen Anstieg (s. Themenstarter) die danach, wie sich dem am einfachsten entgegenwirken lässt.
    zu3. Die Empfehlungen zum Schwangerschafts-Diabetes unterscheiden nicht nach Typen und fragen auch nicht nach Erfahrung.

    @Katja
    Etwa 10 von 100 Diabetikern sind Typ1, und von denen haben vielleicht 3 oder 4 Schwierigkeiten wie Du mit der Hypowahrnehmung. Für die 3 oder 4 sollen also auch die übrigen 96-97 die 75mg/dl deutlich abseits jeder Kurzzeit-Medi-Wirkung(nüchtern!) als direkt am Abgrund werten und ne Antihypo-BE einschieben?



    http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/057-008l_S3_Gestationsdiabetes_2011-08.pdf

    Hier wird als empfohlener Nüchternwert für Schwangere mit Gestationsdiabetes 63-99mg/dl angegeben. Vielen Dank also, dass du dir selbst widersprichst und uns (endlich) recht gibst!

    Davon abgesehen ist die Schwangerschaft eine Ausnahme und in dieser Zeit wird das hohe Risiko für Unterzuckerungen zum Schutz des Kindes in Kauf genommen. Denn im Gegensatz zu zu niedrigen Werten, schaden zu hohe Werte dem Kind. Die Mutter wird aber sowohl durch die hohen, als auch die niedrigen Werte geschädigt. Das wird aber für die 9 Monate akzeptiert, weil das Wohl des Kindes ansonsten gefährdet wäre.

    Wie bereits geschrieben, beginnt bei vielen Diabetikern bei 75mg/dl bereits die GR. Also sollten bei diesem Wert auch diese Diabetiker ein paar g KHs einschieben, nicht nur Typ 1er mit Hypo-Wahrnehmungsstörung. Die durch die GR bedingten stundenlangen Resistenzen sind nämlich nicht sehr spaßig. Ich vermute aber, dass du damit keine Probleme hast, sonst würdest du für dich nicht so niedrige Werte akzeptieren. Vermutlich hast du also noch eigenes Insulin.
  • Bild User
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 08.12.2011 18:14:13
    @32 Vorschlag zur Güte:

    Ich empfehle mit unserem großen Vorbild ADA (American Diabetes Association) ab sofort, 70mg/dl als allgemein empfohlene Untergrenze zu betrachten, bei deren Annäherung man sofort wenigstens 1 BE einschieben muss, und zur Normwert-Einordnung dieses einfache Schaubild, in dem der gesunde Nüchtern-BZ eindeutig bis 100mg/dl reicht. Dazu als Beitrag der EASD (European Association for the Study of Diabetes) diese Studie zum gesunden BZ-Verlauf im Zusammenhang mit einem größeren KH-Input.

    Wenn ich in Zukunft niedrigere als die oben dargestellten Werte als besser bezeichne, werde ich das immer eindeutig als meine persönliche Meinung kenntlich machen.

    Persönlich hatte ich 1991 meine Typ2 Diagnose, mache seit gut 12 Jahren ICT und seit mehr als 10 Jahren meinen HBA1c zwischen 4,8 und 5,4 - mit vielleicht einmal pro Monat ner leichten (zählt für mich persönlich unter 60) und in all den Jahren 2 schweren Hypos. Leichte Hypoanzeichen habe ich situationsabhängig zwischen etwa 60 und 40. Großartige Gegenregulation, wie sie gerne beschworen wird, habe ich noch nie beobachtet, auch keine milde.

    Doch ja, vor inzwischen wohl 5 oder 6 Jahren hab ich mal 6 Wochen auf jedes Insulin (andere Medis nehm ich nicht) verzichtet und völlig ohne KHs meinen BZ zwischen 140 und 240 halten können, meistens knapp unter 200. Dafür muss dann schon der eine oder andere Tropfen Insulin gekommen sein.
  • Gast Christa G.

    Rang: Gast
    am 08.12.2011 19:05:22
    Hallo zusammen, mein Vater (87) hat Altersdiabetes und aus "Spaß" benutzte ich sein Meßgerät, um dann festzustellen, dass mein BZ 1 Std.nach einer Kuchenmahlzeit bei 240 mg, oder wie auch immer die Messwertbezeichnung ist, lag. Er sagte sofort, dass sei sehr hoch und ich solle meinen BZ beobachten, was ich auch tue. Ich kaufte mir ein Messgerät und begann zu kontrollieren. Morgens ist der Wert zwischen 80 und 90, aber nach jeder Mahlzeit nach1,5 Stunden mindestens bei185, wobei ich darauf achte, keinen Zucker (Kuchen, Naschwerk bzw. helles Brot) zu essen. Nach Süßigkeiten schießt der Wer auf über 200. Habe gar keine Beschwerden, werde aber trotzdem zum Arzt gehen, was sagt Ihr erfahrenen Diabetiker zu diesen Werten. Nach 2 Stunden ist er übrigens wieder zwischen 130 und 140. Muss ich mir Sorgen machen?
  • Bild User
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 08.12.2011 19:27:24
    Willkommen auf dem Weg zum Club! IST MEINE MEINUNG, hab ich in #33 von nun an immer dabei zu schreiben versprochen. In diesem Beitrag direkt vor Deinem kannst Du einfach auf den EASD-Link klicken und die Kurve dort mit Deinen Werten vergleichen.

    Und nicht Sorgen machen, sondern z.B. so lange das noch funzt so viel weniger KHs auf einmal einverleiben, dass die Verlaufsspitze danach (MEINE MEINUNG) meistens um oder besser unter 140 bleibt :-)
    Bearbeitet von User am 08.12.2011 19:28:56. Grund: Nicht angegeben
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    am 08.12.2011 21:30:58
    hjt_Jürgen schrieb:
    Doch ja, vor inzwischen wohl 5 oder 6 Jahren hab ich mal 6 Wochen auf jedes Insulin (andere Medis nehm ich nicht) verzichtet und völlig ohne KHs meinen BZ zwischen 140 und 240 halten können, meistens knapp unter 200. Dafür muss dann schon der eine oder andere Tropfen Insulin gekommen sein.



    Hallo Jürgen,

    hättest Du keine oder keine nennenswerte Insulinproduktion mehr, hätte Dein Experiment zu einer Ketoazidose und einer schweren diabetischen Entgleisung geführt! Da hätte Dir auch der totale Kohlenhydrat-Verzicht nichts genützt!

    Was, glaubst Du, würde passieren, wenn ICH sechs Wochen auf jegliches Insulin verzichtete? Ich würde jedenfalls auf einen guten Ghostwriter hoffen, der für mich weiterschreibt ;-)

    So viel zum Thema "der eine oder andere Tropfen Insulin" ...

    Viele Grüße

    Katja
    Bearbeitet von User am 08.12.2011 21:31:39. Grund: Nicht angegeben
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    am 08.12.2011 22:01:46
    Moin Katja,

    dass das eigene Insulin sehr viel konzentrierter kommt, als aus der Patrone, ist Dir bewusst, ja? Und auch, dass bei voll ketogener Ernährungs eben mehrere Wochen völlig ohne KHs der Glukose-Umsatz in 24 Stunden auf 30-50g sinkt? Und dass Typ2 offenbar mangeltoleranter bei zu wenig Insulin zu sein scheint und eben mit weniger auskommt, als Typ1?

    Und klar ist mir bewusst, dass Typ1 seinen Insulin-Bedarf mit ketogener Ernährung nur eben auf das Insulin für die 30-50g Insulin senken, aber nicht wie ich vielleicht sogar mit weniger einige Zeit lebensfähig überbrücken kann.

    Sorry, wenn Dich die saloppen paar Tropfen irritiert haben, aber es ist tatsächlich nicht mehr.

    Bisdann, Jürgen
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    am 08.12.2011 22:28:19
    Hallo Jürgen,

    ich habe keine Lust, mit Dir um irgendwelche Gramm zu streiten, auf die der Glukose-Umsatz sinkt oder auch nicht.

    Deine Insulinausschüttung ist aber, wie Dein Versuch nachgewiesen hat, noch so hoch, daß Du ohne unmittelbare(!) Gefahr für Deine Gesundheit oder gar Dein Leben auf externes Insulin verzichten kannst! Und wir müssen nicht darüber streiten, daß ich Deinen Versuch ohne akute Gefahr für mein Leben NICHT durchführen kann.

    Viele Grüße

    Katja
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    am 08.12.2011 22:40:25
    Womit hab ich Dich geärgert? Hab ich nicht genau das geschrieben?
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    am 08.12.2011 23:03:50
    Du hast mich in #37 mit Berechnungen zugetextet, die in dem diskutierten Zusammenhang völlig irrelevant sind. Es ist doch wurscht, ob die Betazellen 1 ml oder 1 dl Insulin ausschütten müssen, um den BZ um x mg/dl zu senken! Wichtig ist doch nur, ob das Insulin und seine Wirkung ausreichen.
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    am 08.12.2011 23:21:09
    hatte ich auch gedacht, aber hattest Du nicht selbst mit
    schrieb:
    So viel zum Thema "der eine oder andere Tropfen Insulin" ...


    danach gefragt?

    Für Dich hat Insulin nur eine Form, die des Inalts der Penpatrone oder des Pumpentanks. Für mich hat es sowohl die künstliche wie für Dich wie auch die natürliche. Und auch wenn es Dir nicht aufgefallen sein mag, hattest Du bei mir die natürliche und damit eben den einen oder anderen Tropfen angesprochen.
    Bearbeitet von User am 08.12.2011 23:45:54. Grund: Nicht angegeben
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    am 09.12.2011 17:13:54
    Hallo Jürgen,

    hjt_Jürgen schrieb:
    Für Dich hat Insulin nur eine Form, die des Inalts der Penpatrone oder des Pumpentanks.



    Das ist schlicht und einfach falsch! Natürlich ist mir klar, daß "Humaninsulin" zwar chemisch mit menschlichem Insulin identisch ist, es aber trotzdem eine ganze Reihe von Unterschieden gibt! Dazu gehört unter anderem der Ort, an dem das Insulin "den Körper betritt", also von den Beta-Zellen freigesetzt oder vom Menschen appliziert wird und dem damit verbunden sehr unterschiedlichen Wirkbeginn und -dauer.

    Es gibt einen hübschen Spruch, den ich schon sehr lange kenne und der etwa so lautet:
    Die Insulintherapie besteht darin, das falsche Mittel zur falschen Zeit am falschen Ort in der falschen Menge zu spritzen.
    Leider weiß ich nicht, von wem er stammt :-(

    Für mich war Dein "eine[r] oder andere[r] Tropfen Insulin" nichts anderes als ein Bild für eine kleine Menge Insulin.

    Viele Grüße

    Katja