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Brauche dringend Hilfe

  • peter

    Rang: Gast
    am 19.06.2009 11:36:38
    hallo jane,
    so ganz unrecht haben einige auch carlos nicht.
    nein wir liegen überhaupt nicht wegen insulinsorten im clinch, das ist nur ein einziger troll.
    es ist gut aber was nutzt das wenn du mir deinem bruder , zum diabetologen mitrennst, nach mm garnichts, denn nicht Der Diabetologe ist gefragt sondern dein bruder.
    gegen ti ist nichts zu sagen nur was nutzt es wenn dein bruder nicht spritzt ? garnichts.
    wenn dein bruder sich nicht bemüht ? garnichts
    er brauch psychologische hilfe, und wenn er die nicht nutzt kannst du sonst garnichts machen. von peter
  • jane

    Rang: Gast
    am 19.06.2009 12:01:51
    Du hast vollkommen recht , er muss zum Psychologen gehen , aber der Weg dahin geht glaube ich am besten , wenn auch Der Diabetologe ihm den Voschlag macht und nicht nur ich , ausserdem wollte ich mitgehen , weil da noch ein paar offene Fragen zur richtigen Behandlung sind . M. erzählt mir , er könne essen , was und soviel er wolle , er müsse sich dann dementsprechend viel spritzen - ich kann mir nicht vorstellen , dass das so richtig ist , aber ich hab zu wenig Ahnung davon , um da mitzudiskutieren .
    Ich war schon mal mit ihm mitgekommen , nämlich als er die Diagnose gerade frisch hatte und den Eindruck , den ich von dem Arzt hatte , war sehr positiv , nur geht M. fast nie hin .
    Ich kann mir auch keinen Fehler leisten , ich will ihn auf keinen Fall ganz verlieren , ich will ihn nicht auch noch unter Druck setzen , was nur dazu führt , dass er mit überhaupt keinem mehr redet .

    Ja , Trolle gibts überall , auch in meinem MS - Forum , da kenne ich sie aber schon ;-)

    LG Jane
  • peter

    Rang: Gast
    am 19.06.2009 15:26:36
    es ist eine gratwanderung, im richtigrn moment, von der richtigen person, muß ihm mit den richtigen worten der marsch geblasen werden, und dann ab zur schulung.
    denn der rat erst die psyche und dann den dm in die reihe zu bringen, der klappt bei t1 nicht, der muß behandelt werden sonst gehts den bach runter.
    zudem man weder bei niedrigen noch bei hohen werten ansprechbar ist. von peter
  • jane

    Rang: Gast
    am 19.06.2009 18:03:36
    Ja Peter ,

    das stimmt , ich seh s ein , hoffentlich schaffe ich es , ich habe eine Menge hilfreicher Anregungen und Motivation bekommen , Montag fahre ich zu meinen Eltern ( bin gerade krankgeschrieben) und werde mit ihm reden , wenns sein muss auch Tacheles , die Argumente habt ihr mir in Grundzügen gegeben , darauf kann man aufbauen !
    Wünscht mir ein gutes Händchen !

    Danke !

    jane
  • Lulu

    Rang: Gast
    am 19.06.2009 20:00:08
    Aber vergiss nicht, liebe Jane, man kann niemanden zu seinem Glück zwingen. Das ist schlimm für den, der es gut meint. Aber - zieh Dir den Stiefel aber nicht an.
    Dein Bruder ist für sein Leben selbst verantwortlich.
    Wer vor dem Abgrund steht, und nicht auf den hört, der ihn vor einem Sturz warnt , dem ist halt nicht zu helfen.
    Ich wünsch Dir viel Glück und gute Nerven. von Lulu
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 19.06.2009 22:25:29
    Hallo Jane,

    es gibt verschiedene Insuline, gentechn. hergestelltes Human- und Analoginsulin und Insuline vom Schwein, und Rind, den Tieren entnommen.

    Bei 10 - 20 % von Typ 1-Diabetikern kann es zu fehlender oder schlechter Wahrnehmung von Unterzuckerungen kommen.
    Unbemerkte Unterzuckerungen, wenn der Zucker dann auch noch sehr niedrig ist, können zu Gegenreaktionen des Körpers führen, der Körper versucht sich selbst zu helfen und der Zucker steigt rasant an.
    Diese Schwankungen sind extrem und der betroffene Diabetiker kommt aus Über- und Unterzucker manchmal nicht mehr heraus. Besteht dieser Zustand zulange, treten Erschöpfungszustände, Desorientierung/Verwirrtheit u.a. auf. Man hat einfach kaum noch Kraft um sich darum zu kümmern.

    Ein Großteil der hier antwortenden Diabetiker ist Typ 2-Diabetiker, die solche Zustände eigentlich nicht kennen. Ein Typ 1-Diabetiker rast mit dem Zucker wesentlich schneller nach unten.

    Bevor Du hier einen Psychologen befragst, muss Dein Bruder einen Diabetologen aufsuchen, am besten eine Diabetesklinik, die auch mal stündlich den Zucker über 1 Woche misst. Man muss einfach sehen wie stabil der Zucker Deines Bruders ist, dann kann man sich evtl. ein Urteil über seinen Seelenzustand bilden.

    Allen Vorrednen hier möchte ich ans Herz legen etwas vorsichtiger damit zu sein, jemanden zum Psycho-Doc zu schicken und als geistig krank zu bezeichnen - oft ist es wirklich nur eine extrem instabile Stoffwechsellage und keine psychische Erkrankung, was bitte soll denn ein Neurologe oder Psychiater mit einem brittelnden Diabetiker anfangen?

    Und wem hier eine Frage komisch vorkommt, der kann sie auch einfach mal ignorieren, Maul halten wenn man mal keine Ahnugn hat, ist eine intelligente Lösung ;-)

    Lg, anonym
  • Lulu

    Rang: Gast
    am 21.06.2009 22:03:28
    Nicht jeder, der zum Psychologen geht ist geisteskrank. Er hat oft "nur" eine wundgescheuerte Seele, verursacht durch Traumata und oder Mitmenschen, die einem das Leben schwer machen.
    Eine Geisteskrankheit ist beim Psychiater aufgehoben. Dagegen gibt es Medikamente.
    Ein Psychologe redet erst mal mit seinem Patienten und deckt auf, wo und warum etwas schief läuft.
    Und dann klappts vielleicht auch mit dem Diabetologen, den man vorher meidet.
    Nix für Ungut! von Lulu
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 22.06.2009 00:40:46
    "Sein geistiger Verfall , seine Kontaktarmut und der Stress , den er durch die Eltern erleidet , die ihn nicht unterstützen und ständig irgendwelchen Zwängen aussetzen , machen ihn fertig und er kann nicht da raus"

    für mich hört sich das wie eine depression an. auch intelektueller abbau ist durchaus ein symptom. es ist schwierig, solche menschen dauerhaft zu motivieren. er muß einen psychologen finden, dem er vertraut. von thomas2002
  • Carlos

    Rang: Gast
    am 22.06.2009 15:10:21
    Thomas, sorry, für mich klingt die ganze Story heute auch nicht glaubwürdiger.
    Was soll denn das? Ist der angebliche Bruder entmündigt? Wenn nicht, dann hat sie gar keine Handlungshoheit.
    Das ist doch die Bosnien-Cousin.Nummer in grün.
    Wenn sie WIRKLICH handeln wöllte, dann würde sie hier nicht im Internet herumschwafeln, sondern hätte längt einen Hausbesuch angemeldet eines Arztes, der aktiv wird oder einen Notarzt gerufen,..von uns kommt Keiner.
    von Carlos
  • jane

    Rang: Gast
    am 25.06.2009 11:33:16
    Hallo Carlos ,

    nicht jeder hat Kontakte ohne Ende in der Westentasche , an wen soll ich mich sonst wenden , wenn nicht an solche , die Erfahrungen austauschen ?
    Ich habe hier eine ganze Menge mitnehmen können , habe viele konstruktive Tipps bekommen , ganz egal , was du darüber denkst .
    Diesen Leuten vielen Dank !
    Ich war jetzt 3 Tage zu Hause und es ist leider nicht alles nach Plan gelaufen , aber ein Anfang ist gemacht . Wir waren beim Diabetologen , haben einen Rehaantrag angefordert , aber es gab auch viele harte Worte , auch von Seiten unserer Eltern ,unser Verhältnis hat sich noch weiter abgekühlt.
    Aber ein Anfang ist gemacht und ich hoffe , es geht dann weiter .

    Liebe Grüsse

    jane