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Blutzuckerwert 526!!! Er will nicht zum Arzt!

  • michael

    Rang: Gast
    am 16.02.2011 10:36:53
    Hallo

    ca. 48 Std. nach Einahme der Tablette habe ich eine Unruhe und der BZ steigt auf 200.

    Hat noch jemand erfahrung damit.

    Gruss
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.02.2012 21:56:58
    Hallo!

    Bin neu hier und brauche dringend einen Rat!

    Mein schwiegervater hatte vor 2 Jahren einen schweren Schlaganfall, seitdem ist er ein anderer Mensch, aggressiv, depressiv USW...er weigerte sich von Anfang an seine Medikamente zu nehmen, sprich er nimmt sie bis heute nicht. Seit ein paar Monaten fing er an süßes in sich reinzuschaufeln, hat er früher nie getan. Und er muss sehr oft aufs Klo und der Urin ist dicklich und riecht komisch. Außerdem hat er binnen kurzer zeit sehr viel abgenommen obwohl er gut isst, schaut sehr schlecht aus.

    Heute dürfte ihn meine Schwiegermutter die selber Diabetikerin ist, stechen und wir sind geschockt...der Wert war 526!!! Und ist wahrscheinlich schon länger so hoch. Er weigert sich mit händen und Füßen zum arzt zu fahren! mit was müssen wir rechnen? Wir schaffen es nicht, ihn ins Krankenhaus zu bringen, er weint nur und redet vom sterben und es ist ihm auch egal... :-(

    Hoffe auf schnelle Antworten! Danke!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.02.2012 22:15:50
    Wie wäre es denn mit einem Anruf beim Notarzt? Wenn er Pech (und ihr Glück hat) ruft der den Krankentransport und ab geht's (was ja eindeutig das Beste wäre - egal für wen...). Ihr könnt natürlich auch noch auf andere Antworten warten und erst Montag zum Arzt gehen (so ihr ihn dazu bewegen könnt) - das kann aber auch voll in die Hose gehen: deshalb - eure Entscheidung!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.02.2012 09:18:43
    es gibt keine andere antwort,
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.02.2012 10:01:41
    526mg/dl ist erheblich zuviel, aber von den 5,26 Gramm Zucker pro 1.000 Gramm Blut wird noch kein Blut dickflüssig. Und wenn mit 10 Litern Urin 50 Gramm Zucker ausgeschieden werden, ist das sehr viel, und davon wird noch kein Urin dickflüssig.

    Beides stellt keine akute Gefahr dar, für die jetzt eine große Rettungsaktion laufen müsste. Denn vom Zucker allein wird der Mann auch in den nächsten Wochen nicht umfallen, selbst wenn da bei Gelegenheit die 600 überschritten und damit nur hi angezeigt wird.

    Wo der Schlaganfall schon nicht ausgereicht hat, ihn zum gesunden Beachten seines Körpers zu bewegen, werden daran auch weitere Ereignisse nichts ändern. Wenn Ihr ihn noch ein bisschen behalten wollt, kann nur jemand helfen, auf den er wirklich hört. Und der muss ihn dazu bewegen zu lernen, seinen Blutzucker gesund zu steuern.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.02.2012 11:24:18
    Grundsätzlich hängt das weitere Vorgehen von der Uretilsfähigkeit des Betroffenen ab. Ist die Uretilsfähigkeit vorhanden, ist es sein ganz persönliches recht, Entscheide über Behandlung oder Nichtbehandlung selbst zu fallen, entscheidend dabei ist, dass er in der Lage ist, die Konsequenzen seines Entscheides abzuschätzen. Ist die Uretzlisfähigkeit deutlich eingeschränkt, müssen Drittpersonen und gegebenenfalls die zustänigen Behörden die entsprechenden Entscheide, gegebenenfalls auch gegen den Willen des nicht oder klar eingeschränkt urteilsfähigen Betroffenen fällen.
    Beui urteilsfähigen kranken und manchmal auch sehr alten Menschen kann es für die Angehörigen sehr schwierig sein, bewusst gefällte Entscheide zu akzepieren, aber grundsätzlich entscheidet der Betroffene.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.02.2012 13:56:01
    daß die 500 nicht akut lebensbedrohlich sind ist schon recht , aber der sanfte zwang mit dem kh wäre eine möglichkeit da reden ja nix nutzt.
    und das mit dem selbst entscheiden ist nur solange ok wie derjenige nicht zum pflegefall wird, da geht oft der pflegende mit zu boden.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.02.2012 19:18:25
    schrieb:
    Ist die Uretzlisfähigkeit deutlich eingeschränkt, müssen Drittpersonen und gegebenenfalls die zustänigen Behörden die entsprechenden Entscheide, gegebenenfalls auch gegen den Willen des nicht oder klar eingeschränkt urteilsfähigen Betroffenen fällen.


    Und wer bitte stellt fest, wann die Urteilsfähigkeit eingeschränkt ist? In dubio pro reo? Wohl kaum! In diesem Fall würde ich mich schnellstens um eine KH-Einweisung kümmern (zum Wohle des "Beklagten"! - über 500 mg/dl dürfte eine klare Stoffwechselentgleisung sein) - wenn es ihm dann wieder richtig gut geht, wird er dafür dankbar sein...
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.02.2012 20:02:50
    Als Stoffwechsel-Entgleisung wird eine Störung des Stoffwechsels bezeichnet, die sich mit akuten lebensbedrohlichen Auswirkungen (wie etwa beim Typ1 bei einer Ketoazidose) innerhalb von Stunden bis höchstens Tagen selbst verschlimmert.
    Aber 500-600mg/dl und mehr machen bei langfristig daran gewöhnten Typ2 keine akut lebensbedrohlichen Auswirkungen und damit keine Stoffwechsel-Entgleisung.

    Dass der viel zu hohe Blutzucker den Betroffenen jeden Tag erheblich belastet, steht außer Frage. Aber ohne sein aktives Zutun wird sein Blutzucker nicht in eine Größenordnung kommen, in der er sich deutlich frischer fühlen könnte. Zumal sich diese Frische erst nach einer Gewöhnung daran einstellt, in der man sich subjektiv noch schlechter als mit dem zu hohen fühlen kann.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.02.2012 22:44:24
    mal so ganz am rande die frage, woher ihr eigentlich die gewissheit nehmt, dass es sich bei genannten um einen typ2 handelt? wie immer schon vermutet - verkannte ärzte! wenn einer 38-39° fieber hat und nicht zum arzt will, wartet ihr vermutlich auf 40° und mehr, weil es sich vermutlich nur um einen schnupfen handelt - genauso wie ihr wartet, bis die kacke am dampfen ist ... er hat ja nur 500 bz... interessante logik! und noch einen: einen typ2 können jugendliche genau so entwickeln, wie erwachsene (ältere) einen typ1 entwickeln können und wo bitte steht etwas über das alter des "erkrankten" ... ein schwiegervater kann man auch schon mit 40 sein! also bitte keine blicke in die glaskugel.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 13.02.2012 08:42:00
    Gast schrieb:

    Aber 500-600mg/dl und mehr machen bei langfristig daran gewöhnten Typ2 keine akut lebensbedrohlichen Auswirkungen und damit keine Stoffwechsel-Entgleisung.


    Wenn der Patient in kurzer Zeit "sehr viel abgenommen" hat ist einerseits der Verdacht auf einen Typ 1 nicht auszuschließen, andererseits kann es auch beim Typ 2 zu einer Dehydration mit massiven Elektrolytverschiebungen kommen, die letztlich tödlich enden.

    Das ist dann die hyperosmolare Entgleisung.

    Gruß
    Joa
  • Gast

    Rang: Gast
    am 13.02.2012 10:32:02
    Moin Joa,

    jeder Arzt würde so einen Patienten sofort ins kranke Haus überweisen, aber so offenbar ohne direkt entgleisende Akut-Symptome nicht mit Blaulicht und Musik.

    Die paar Typ1-Ketos, die ich bis jetzt gesehen habe, sind alle bei um 300mg/dl gelaufen, und die Betroffenen haben erschreckend akut symptomatisch beständig rückwärts gegessen.
    Typ2 hab ich schon viele mit hi gesehen, die über Wochen eifrig steigendem Wasserumsatz gefrönt und trotz gutem Essen merklich abgenommen haben.
    Trotzdem sollte ich besser nicht so einfach typisieren.

    Aber wenn der Betroffene sich weigert und keine akuten neuen Symptome zeigt, die direkt um sein Leben fürchten lassen, hat nun mal ein familienangehöriger Laie keinerlei Hebel, ihn zum Arzt oder ins Krankenhaus zu bewegen.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.03.2012 11:50:50
    Hallo!

    Melde mich mal wieder, danke für die vielen Antworten! Sein Zustand hat sich weiter verschlimmert. Wieder abgenommen, sehr müde und antriebslos, außerdem wassereinlagerungen an den Augenlidern und der Harn schäumt sehr stark! An den Beinen haben sich kleine offene stellen gebildet, er hat einen roten Kopf und weiße Hände und wird immer verwirrter und aggressiver!

    Ich denke, die Nieren sind schon schwer angegriffen!

    Eigentlich müsste er besachwaltet werden, weil er ist eigentlich stark geistig beeinträchtigt. Kann sich ja nicht mal selber den Fernseher einschalten weil er nicht weiß welche Knöpfe er drücken muss. Leider ist das mit dem besachwalten nicht so einfach, da müsste ein Richter ins Haus und da würd er komplett auszucken, er lässt ja nicht mal den Arzt zu sich. Er tobt und schreit, dann wieder die heulkrämpfe... Wir wissen nicht was wir tun sollen. Einerseits ist es der reinste psychoterror weil er zu jeden gemein ist und sich selbst zugrunde richtet, andererseits tut er einem dann wieder leid, wenn er so dasitzt und bitterlich weint.

    Er sollte auch Medikamente gegen seinen sehr hohen Bluthochdruck nehmen, Halsschlagader hätte vor über einen jahr operiert werden sollen (da ist er bei der Voruntersuchung ausgezuckt und wollte sie dann nicht machen lassen) ist zu 80% zu, jetzt wahrscheinlich noch mehr. Er nimmt überhaupt nichts und ich denke mir in Kombination mit den hohen Zuckerwerkes, kann das doch nicht mehr lang gut gehen...

    Er ist jetzt 64 jahre, eigentlich noch Jung....
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.03.2012 12:46:51
    als erstes mit dem arzt sprechen,
    dann mit einem anwalt sprechen der dann alles nötige richter usw veranlassen kann.
    es ist sehr traurig und auch belastend für euch was ihr da mitmachen müßt.
    aber das og ist auch zu eurer sicherheit und ihr lebt, wie schnell sind von gehässigen verwandten vorwürfe der unterlassenen hilfeleistung erhoben, und dann steht ihr dumm da.
    dann fragt niemand mehr ob der patient ev ausgerastet wäre oder anderes, der vorwurf heißt dann nur: ihr habt zugesehen und nichts getan.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.03.2012 17:02:27
    hallo ihr lieben habe da mal eine frage algemein alter von mir aus von 20-70die mir antworten können?,ich heisse christian und habe diabetest typ zwei und muß dieses metvormin 1000 nehmen und spritze morgensund zum abend dazu noch insulin,was ich eigentlich sagen möchte ist ich fahre schon fast ein jahr für die tafel einmal pro woche und die vorsitzende wußte davon, und dann erfahre ichdas ich nicht mehr fahrendarf für die tafel weil sie meint das diabetiker ein sicherheitsrisiko sind, was meint ihr dazu gruß christian.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.03.2012 21:57:22
    Gast schrieb:
    hallo ihr lieben habe da mal eine frage algemein alter von mir aus von 20-70die mir antworten können?,ich heisse christian und habe diabetest typ zwei und muß dieses metvormin 1000 nehmen und spritze morgensund zum abend dazu noch insulin,was ich eigentlich sagen möchte ist ich fahre schon fast ein jahr für die tafel einmal pro woche und die vorsitzende wußte davon, und dann erfahre ichdas ich nicht mehr fahrendarf für die tafel weil sie meint das diabetiker ein sicherheitsrisiko sind, was meint ihr dazu gruß christian.



    Hallo!

    Wie wäre es, wenn du dafür einen eigenen Thread aufmachst, das passt hier nicht so ganz rein!

    Danke!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.03.2012 22:04:50
    Mit dem Arzt haben wir schon gesprochen auch mit allen Behörden. Ist alles nicht so leicht! Er hat sich selbst aufgegeben ned will eigentlich nur noch sterben! Lang kann ja dieser Zustand nicht mehr gut gehen... Mich wunderst, dass er nicht schon längst einen weiteren Schlaganfall hatte.
  • Gast26

    Rang: Gast
    am 28.06.2012 00:48:26
    Warum wollt Ihr diesen armen Mann so bevormunden?
    Ist doch klar, dass er aggressiv wird und auch depressiv.
    Er wird verhätschelt und gleichzeitig fühlt er sich mit Sicherheit hintergangen.
    Habt Ihr ihn denn wenigstens e i n m a l gefragt warum er nicht mehr leben will?
    Ich meine, so wirklich tiefgründig gefragt?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.07.2012 01:59:18
    Könnt Ihr mal eine Kerze anzünden, Euch still hinsetzen und abwarten was kommt?