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Diabetes Typ 2 mit 25 :-(

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 01.03.2012
    am 01.03.2012 13:32:18
    Hallo ihr Lieben,
    ich bin ganz neu hier und recht verwirrt. War heute morgen zum Zuckertest und bei mir wurde ein Diabetes Typ 2 festgestellt. Meine Mama hat das auch. Ich mag aber gerade nicht mit ihr drüber sprechen.
    Am Dienstag bekomm ich Blut abgenommen für den Langzeitwert.
    Ich frage mich jetzt was ich machen soll!? Ich habe doch gar keine Erfahrungen was ich essen darf/soll. Das kommt ja alles erst noch.
    Soll ich jetzt erst mal weiter machen wie bisher oder was sollte man "sofort" tun.
    Ich weiß nicht so recht damit umzugehen :-(
    Hoffe mir kann jemand weiterhelfen
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  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 25.02.2012
    am 01.03.2012 13:54:08
    Hallo Coco,

    mit geht es da ganz ähnlich, auch wenn ich älter bin (40). Ich war auch erst einmal erschreckt und verwirrt (hatte auch hier gepostet, aber leider keine Antworten bekommen).
    Da ich eigentlich erst nächste Woche hätte zum Arzt gehen können, aber zu viele Fragen habe, habe ich heute einen Auftrag abgesagt und für heute einen Termin gemacht, um mit meiner Ärztin zu besprechen wie es weitergeht.

    Ich habe allerdings keine sehr hohen Werte beim oGGT (101/193/155) gehabt, soll aber trotzdem an einem Programm teilnehmen, da es sich wohl um Prädiabetes handelt, aber um das klar zu sagen muss auch mein Langzeitwert noch bestimmt werden. Ich hab mir nun mal alle Fragen aufgeschrieben die ich nachher stellen möchte.
    Bin leider familiär bez. Schlaganfall und Herzinfarkt vorbelastet und möchte auch schnellstens was tun.
    Hast du deinem Arzt Fragen gestellt wie es bei dir weitergeht?
    Wenn nicht, schreib doch mal alles auf was dir durch den Kopf geht und stell die Fragen beim nächsten Termin. So mach ich das, weil dann vergess ich nichts und ärger mich hinterher nicht, dass ich was vergessen hab

    Viele Grüße
    Sherry
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 271
    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 01.03.2012 15:37:17
    Es würde den Rahmen dieses Forums sprengen, wenn man euch über das weitere Vorgehen informieren möchte. Am Anfang sollte immer eine Schulung stehen, damit man überhaupt die Grundbegriffe verstehen lernt. Bis dahin sollte keine Panik aufkommen, bei Typ2 droht kein plötzliches Koma.
    Natürlich kann man sich trotzdem informieren, besonders im Internet gibt es viele Möglichkeiten.
    Ich kann euch zwei andere Foren empfehlen, die auch ausführliche Infos beinhalten:

    http://www.forum.diabetesinfo.de/forum/index.php
    und
    http://www.dm-treff.de/forum/

  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.03.2012 15:39:33
    Moinmoin,

    immer dann, wenn mehr als gesund an Blutzucker in Umlauf ist, fehlt passend Insulin. Unstreitig bei Typ1, weil wir von dem alle wissen, dass das eigene Immunsystem plötzlich nen Rappel kriegt und alle seine Insulin produzierenden Beta-Zellen meistens innerhalb weniger Wochen wegputzt.

    Und auch bei Typ2, durften wir in den letzten Jahren lernen, obwohl bislang niemand weiß, warum auch dem nach und nach über Jahre und Jahrzehnte von den Beta-Zellen abhanden kommen. Früher hat man gedacht, erst wenn der nach 10 oder so Jahren auch Insulin spritzen muss. Heute weiß man, dass das Abhandenkommen schon anfängt, bevor der Blutzucker überhaupt messbar auffällt, und bei Erreichen der Diagnose-Grenzwerte schon weit fortgeschritten ist.

    Wo das Abhandenkommen der Betas sich sehr lange hinziehen kann, können werdende und neue Typ2 noch recht lange mit wenig Medis oder sogar ganz ohne ihren Blutzucker im gesund niedrigen & flachen Bereich halten, wenn sie entsprechend passend mehr von den Dingen essen und trinken, die weniger Insulin für ihre Verstoffwechselung erfordern, und eigens dazu gibt es sogar ein recht lebendiges Forum.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.03.2012 16:32:33
    was beim ogtt festgestellt werden kann, ist ob innerhalb 0/1/2 stunden gewisse definierte bz-werte über oder unterschritten werden. diagnose diabetes.
    weiter absolut NICHTS.
    genau wie beim hba1c.
    wer aus den werten beim ogtt oder hba1c den typ (1, 2, mody, usw ) rauslesen kann sollte hellseher werden und nicht arzt.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.03.2012 21:22:14
    Hallo, bei mir wurde vor 3 Tagen Diabetes Typ 2 festgestellt und ich bin 26, mir gehts also ähnlich wie dir. Ich bin zwar Krankenschwester und hab im Grunde ein wenig Ahnung davon, aber in dem Moment der Diagnose war alles weg. Nun ich wurde sofort auf Insulin Novorapid und Lantus eingestellt, darf nun also 4x spritzen und 10 mal am Tag messen. Ich laufe im Moment jeden morgen zur Diabetologin. Hast du irgendwie gemerkt das du Diabetes hast? Also du wirst sicher nicht mit der Diagnose gerechnet haben, aber hattest du irgendwelche Symptome oder wie sind sie auf die Diagnose gestoßen?

    Mfg meli
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 01.03.2012
    am 01.03.2012 22:02:27
    Guten Abend ihr Lieben,
    vielen Dank erst mal für eure schnellen Nachrichten. Ich habe heute schon im Internet sehr viel gelesen, danke für die Hilfe.
    Also wenn ich ehrlich bin hab ich selber es gar nicht so recht gemerkt. Ich habe den Test nur auf Drängen von meiner Ma machen lassen. Sie hat selber Diabetes Typ 2 und hat mir so lange in den Ohren gelegen bis ich heute dahin gegangen bin. Das ich ein "perfekter" Patient dafür bin war mir schon klar, da ich starkes Übergewicht habe. Meine dauerhafte Müdigkeit war jedoch kein Anhaltspunkt, da ich vor kurzem erst eine CPAP-Maske bekommen habe. Ich fühle mich grundsätzlich nicht gesund aber ich habe dabei nie an Diabetes gedacht :-(
    Wenn ich ehrlich bin, bin ich es selber schuld :-( Ich hätte früher was dagegen tun müssen. Am Dienstag wird wie gesagt mein Langzeitwert gemacht und dann folgt eine Schulung bei einer Diabetologin und dann wird entschieden wie und womit ich eingestellt werde.
    Ich weiß noch nicht so wirklich was da auf mich zukommt. Wenn ich ehrlich bin habe ich auch Angst davor aber ich bin ja nicht alleine damit. Ich bin nur froh das ich so schnell Antworten bekommen habe.
    Lg
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 02.03.2012 08:59:29
    Hallo Coco,

    je zeitiger der Diabetes in seiner Entwicklung entdeckt wird, desto einfacher kann man damit umgehen. Also freu dich darüber, dass du die Diagnose jetzt schon bekommen hast und nicht erst in 3 oder 5 Jahren, in denen du dich immer schlechter gefühlt hättest.

    Dass du dich erst an den Gedanken gewöhnen musst, dass du jetzt Diabetes hast, das ist ganz normal. Es ist uns am Anfang allen so gegangen. Wenn du erst einmal herausgefunden hast, mit was für einfachen Mitteln du deinen Diabetes im Schach halten kannst, dann ist der anfängliche Schock schnell überwunden. Eine hilfreiche Anleitung bekommst du bei Jürgens Link und in diesem Buch - das kann ich dir sehr empfehlen.


    @Meli,

    das ist perfekt, dass du vom ersten Tag der Entdeckung an richtig behandelt wirst. Es gibt bereits genügend Studien und Erfahrungen, dass eine zeitige Insulinbehandlung lebenslange Vorteile für eine gesunde BZ-Führung bringt. Ich freu mich für dich, dass du in den Genuss der zeitigen Insulinbehandlung kommst und dass du offensichtlich vom ersten Tag an kompetent behandelt wirst.

    LG Rainer
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    Mitglied seit: 01.03.2012
    am 02.03.2012 13:46:09
    Hallo,

    Ich habe heute das Ergebnis meines Langzeitzuckers bekommen... Nun HbA1c 11 %...
    Rainer, ich bin auch froh das ich schnell behandelt werde. Die Diabetologin ist neu in unserer Stadt und ich denke sie ist sehr kompetent. Fühle mich gut aufgehoben.

    Lg meli
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    Mitglied seit: 20.08.2011
    am 02.03.2012 13:58:26
    mein hba1c war bei diagnose(jänner 11) 11,3
    durch KH reduktion bzw ernährungsumstellung
    einige monate metformin(bis august 11)
    12 kg abnehmen
    bissi mehr bewegung
    grundle ich seitdem um die 6,2 herum
    auch wenns mein doc nicht gelaubt hat
    dass ich es so schnell schaff,halbwegs gesunde werte zu haben
    viel erfolg
    marion

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    Mitglied seit: 01.03.2012
    am 02.03.2012 14:11:53
    Ich habe Schwierigkeiten mit der Ernährungsumstellung muss zugeben das ich ein leidenschaftlicher Esser bin (bin trotzdem sehr schlank) Sport wurde mir verboten (vorerst).
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    Mitglied seit: 20.08.2011
    am 02.03.2012 14:47:28
    bin auch leidenschaftliche esserin
    hungern tu ich nie-kommt nicht in frage
    kommt drauf an WAS man isst
    warum darfst du keinen sport machen?
    baba
    marion
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    Mitglied seit: 01.03.2012
    am 02.03.2012 15:00:42
    Meine Ärztin meint ich darf keinen Sport machen da mein Zucker sehr hoch ist trotz Insulin und mit Sport würde ich den Zucker noch höher treiben.
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    Mitglied seit: 20.08.2011
    am 02.03.2012 15:25:54
    du musst ja keinen hochleistungssport machen
    aber bewegung ist gut,sehr gut
    verbrennt zucker,hilft beim abnehmen.....
    ich bin voriges jahr so an die 2000km geradelt
    hat mir nicht geschadet*g*
    baba
    marion
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    am 02.03.2012 17:07:15
    Meli schrieb:
    Meine Ärztin meint ich darf keinen Sport machen da mein Zucker sehr hoch ist trotz Insulin und mit Sport würde ich den Zucker noch höher treiben.


    Hallo Meli,

    das ist nur jetzt mal kurz so, bis dein BZ wieder einigermaßen im Lot ist. Danach darfst du natürlich wieder Sport machen und sollst es auch.

    Auf den BZ hat Sport wirklich manchal senkende und manchmal steigernde Wirkung, auf den Diabetes wirkt er sich auf jeden Fall positiv aus. Für den Sport wirst du bestimmt von deiner Diabetologin noch entsprechende Hinweise und Anleitung bekommen. Gehe in Ruhe Schritt für Schritt. Du musst nicht gleich alles im ersten Monat richtig machen, du hast genug Zeit zum Testen und Rumprobieren.

    LG Rainer
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    Mitglied seit: 01.03.2012
    am 03.03.2012 15:12:55
    Hallo ihr Lieben,
    sag mal Meli wenn deine Werte so schlecht sind, wie ging es dir denn dann bisher bevor du die Diagnose bekommen hast?
    Ich kann mich euch nur anschließen, ich esse für mein Leben gerne. Ich weiß um ehrlich zu sein nicht wie ich das hin bekommen soll *panik*
    Aber irgendwie wirds schon klappen!?

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    Mitglied seit: 01.03.2012
    am 04.03.2012 20:21:32
    Erstmal danke an Rainer. Am WE bin ich mit meinem Neffen viel Spazieren gewesen da ist mein Zucker gleich abgestürzt... abgestürzt heißt bei mir 5 mmol/l da meine Grenze zur Unterzuckerung verschoben ist. Habs dann auch gleich gemerkt am Zittern etc. Naja ich bin sowieso nicht so der Sportler. :-)
    Coco, mir ging es blendend ich habe überhaupt nichts gemerkt. Nur das ich eben sehr sehr viel durst hatte, bin aber schon immer ein viel trinker. Nun soll ich ja auch 4 Liter am Tag trinken damit hab ich aber kein Problem. Wäre ich nicht in der Medizin tätig hätte ich wahrscheinlich erstmal nicht gemerkt das etwas nicht stimmt. Wie geht es dir denn jetzt nachdem ein paar tage verstrichen sind? Und wie sieht dein Termin plan aus für die Woche?
    viele Grüße meli
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    Mitglied seit: 01.03.2012
    am 05.03.2012 15:56:29
    Hallo. Also ich habe doch Diabetes Typ I
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.03.2012 18:34:06
    das war zu erwarten, und die ärzte hatten das auch vermutet, daher auch das sofortige insulin, und das sportverbot bei hohen werten.
    das wichtigste für dich ist jetzt eine kompetente ict schulung.
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    Mitglied seit: 01.03.2012
    am 05.03.2012 18:51:21
    Heut hatte ich schon kurz Schulung zum Thema Ernährung. Im Mai ist das die richtige wenn ich sie richtig verstanden habe.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.03.2012 21:02:18
    fürn t1 ist ne ernährungsschulung das unwichtigste, dränge auf eine vernünftige ict schulung , denn das wichtigste ist die bz-werte unter kontrolle zu bekommen.
    t1 er können alles essen was sie immer gegessen haben, der name ernährungsumstellung ist nur ein spruch weil die sonst nichts wissen.
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    Mitglied seit: 01.03.2012
    am 05.03.2012 21:21:18
    Ging nicht um ernährungsumstellung nur um BEs Berechnung usw zur Zeit hab ich noch ein festes Spritzschema bis ich die Berechnung drauf hab.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.03.2012 22:11:02
    schrieb:
    t1 er können alles essen was sie immer gegessen haben, der name ernährungsumstellung ist nur ein spruch weil die sonst nichts wissen.

    das sie alles essen können, wie bisher, ist sicher richtig und ernährungsumstellung ist nur für die t1er wichtig, die insulin sparen wollen oder müssen (resistenz). aber genau aus diesem grund ist das falsch
    schrieb:
    fürn t1 ist ne ernährungsschulung das unwichtigste

    , denn nahrungsmittel haben verschiedene glykämische indizes und oder verzögerungswerte und die sind sehr wohl für die insulinierung wichtig. ausserdem nützt dir das wissen um ict nix, wenn du die enthaltenen kh-mengen der nahrung nicht kennst!
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    Mitglied seit: 01.03.2012
    am 06.03.2012 14:43:21
    Hallo Meli,
    also ich war heute Morgen zur Blutabnahme und bekomme morgen meinen Langzeitwert. Mal sehen was der sagt. Freitag hab ich dann n Gespräch mit meinem Arzt und dann schauen wir mal wie es weiter geht.
    Hatte heute Morgen n Nüchternzucker von 110 was an sich "relativ" gut war.
    Ich bin mal gespannt.
    Ist das eigentlich schwer für dich mit dem spritzen? Ich stell mich ja schon an wenn ich mir selber in den Finger pieken soll! :-o
    Aber da werd ich mich hoffentlich dran gewöhnen ;-)

    LG
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    Mitglied seit: 01.03.2012
    am 06.03.2012 17:11:44
    Hallo coco. Also da ich selbst ja schon Jahre meine Patienten spritze gehts an sich. Ich hab nur das Problem mich selbst zu spritzen ich stell mich nämlich auch schon an mir in Finger zu stechen. :-) aber mit der Zeit gehts!