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Umfrage
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Melanie Niel
Rang: Gastam 12.05.2009 17:37:41
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen eines Forschungsprojekts der Universität zu Köln führen wir eine Umfrage zu effizienten Methoden der Blutzuckermessung durch.
Daher sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen und möchten Sie höflich bitten, uns folgende Fragen zu beantworten.
Amerikanische Forscher beschäftigen sich zur Zeit mit Blutzuckermessgeräten, die durch einen kleinen, unkomplizierten medizinischen Eingriffs unter die Haut implantiert wird. Dieses Verfahren ist kosten- und zeitsparend, da Ihnen Ihr Glukosewert bei Bedarf auf einem peripheren Gerät angezeigt werden kann und Ihnen dass herkömmliche Verfahren (Blutabnahme, Teststreifen) erspart. Im Falle eines absinkenden Zuckerspiegels werden Sie von dem System vor einer Unterzuckerung durch ein akustisches Signal alarmiert (bspw. Durch Funkuhr).
1. Wären Sie bereit, sich einen solchen Chip (8mm lang und 2mm breit) implantieren zu lassen?
2. Wie viel wären Sie bereit dafür zu bezahlen?
a) Bis 50¤
b) Bis 200¤
c) Bis 400¤
d) > 400¤
3. Welche Bedenken hätten Sie in Bezug auf
a) Preis
b) Medizinischer Eingriff
c) Validität des Messergebnisses
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Teilnahme. Bitte schicken Sie Ihre Antworten wenn möglich bis zum 15.05 an hosoi@gmx.net zurück oder beantworten Sie die Frage in diesem Forum
Mit freundlichen Grüßen
M. Niel
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Jürgen
Rang: Gastam 12.05.2009 18:40:09
So lange son Chip sich nur selbst verwaltet bzw von außen verwaltet wird, funktioniert er super gut und hat ja auch als Implantat schon in Filmen erfolgreich mitgespielt.
Wenn er allerdings auf Anfrage des Systems die BZ-Messwerte einer Sonde ausgeben soll, ist diese Kombination mit dem Nachteil aller Subkutaner Sondensysteme geschlagen: Die Sonde altert (bio)chemisch, und zwar rapide im Zeitrahmen von Tagen. Die Frage, was wir bezahlen wollten, wird sich so konkret erst dann stellen, wenn die Technik konkret für wenigstens ein Jahr an einer Einpflanzstelle zuverlässig funktioniert. Und bis dahin haben sich die Währungsparitäten garantiert noch ein paarmal gründlich geändert ;-) von Jürgen -
Melanie Niel
Rang: Gastam 12.05.2009 19:18:56
Hallo,
vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben zu antworten.
Das Modell sollte zur Zeit auch aus theoretischer Sicht betrachtet werden. Also wie wäre Ihre Einstellung, würde der Chip funktionieren und auch mind. 1 bis 2 Jahre arbeiten.
Ich würde mich freuen, wenn Sie sich die Mühe machen würden die Fragen zu beantworten.
Vielen Dank von Melanie Niel -
Jürgen
Rang: Gastam 12.05.2009 19:57:56
Moin Melanie,
hatte doch im Hinterkopf, dass ich da bei Amy auf diabetesmine schon mal von gelesen hatte http://www.diabetesmine.com/2007/11/verichip-to-unv.html
Zum Geld:
So lange die Krankenkasse meine durchschnittlich 5 Tests am Tag bezahlt, würde die wahrscheinlich so einen Chip bewerben, wenn er pro Jahr in all (mit Implantieren und Ersetzen und...) erheblich=20% günstiger als eben die üblichen Streifen käme.
Wenn ich sie selbst zahlen müsste, würde ich den Chip vorziehen, wenn er die 300 Euronen kosten würde, die ich sonst für visuelle Glucocheck Streifen ausgeben würde. Mit einer Einschränkung, über die ich mir noch wenig Gedanken gemacht hab. Und zwar würde mich jeder lesefähige Terminal auch dann als Diabetiker identifizieren, wenn er meine Daten infolge Verschlüsselung nicht als Blutzucker-Messwerte verstehen könnte. Und ob ich den will, dass z.B. im Kauf- oder im Rathaus gleich bekannt ist, dass ich Diabetes habe, wenn ich da durch die Tür komme?
Bisdann, Jürgen
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Daniela
Rang: Gastam 12.05.2009 20:52:21
Wozu?
Ich brauche das nicht, für eine BR-Einstellung hol ich mir das kontinuierliche Messsystem von meinem Arzt oder geh ins K für die Tage (zur Nachtmessung). Tagsüber messe ich selbst und dann nur wenn ich auch korrigieren "darf".
LG, Daniela -
°°°
Rang: Gastam 12.05.2009 21:46:42
geht mir ähnlich. tagsüber bemerke ich hypos - dazu brauche ich keinen extrawarner. wenn ich schlafe, nützt er mir auch nix (hör ja nicht mal den wecker!). was für kosten und welche zeit spart denn das implantat? für teststreifen zahle ich nix und die 5 min tgl. bringen's auch nicht. wie gross wäre denn das periphere anzeigegerät (wegen mitnahme) und wenn klein genug zum mitnehmen, wozu dann einen extrawarner? hat jedes gerät eine eigene frequenz? stelle mir gerade das chaos bei diabetikertreffen vor *lol* . kenne das von funkkopfhörern - besonders toll sind nachbars volksmusiksendungen... von °°° -
Daniela
Rang: Gastam 12.05.2009 23:38:48
Interessant wäre sowas vielleicht bei Diabetikern, die unter nächtlichen Unterzuckerungen, unbemerkt, leiden.
Dann würde aber ein Warner alleine nicht reichen, wegen, wie oben geschrieben, man schläft ja...
Es bräuchte einen Mega-Extra-Super-Warner, laut oder so nervig (Vibrationsalarm a la Nase kitzeln oder Kältegefühl, was, wovon man halt auf jeden Fall wach wird), dass man nicht verschlafen kann - das dann aber bereits bei noch Normwerten, man müsste den BZ-Abfall programmtechnisch im Gerät auswerten und aufs Individuum abstimmen, da ja jeder anders tickt..
Also ich könnt mir für besonders "schwere Nachtunterzuckerer" so eine Anwendung vorstellen.
LG, Daniela -
Melanie Niel
Rang: Gastam 12.05.2009 23:59:44
Hallo,
also erst einmal vielen Dank für ihr Interesse. Natürlich würde es keine Überschneidungen mit anderen Patienten geben, was die Frequenzen anbelangt.
Der Chip wäre - immer im Hinterkopf, dass das Modell ja leider noch theoretisch ist - auf solche Notfälle wie nächtliche oder unbeabsichtigte Unterzuckerung ausgelegt und das periphere Gerät wäre auch mit entsprechenden Warnfunktionen ausgestattet.
Er würde zudem den Messvorgang erleichtern, Teststreifen und Blut abnehmen wäre nicht mehr notwendig.
Die Umfrage geschieht auch weniger im Rahmen einer medizinischen Forschung und die bloße Machbarkeit, sondern um die Praktikabilität für Diabeteserkrankte und deren Zeit- und Kosteneinsparungen, weswegen ich Ihnen allen sehr dankbar wäre,wenn Sie angeben könnten, wie viel Ihnen ein solcher Helfer im alltäglichen Leben wert wäre.
Vielen Dank im voraus von Melanie Niel -
r
Rang: Gastam 13.05.2009 07:30:50
So ein Teil wäre bestimmt sehr sinnvoll, spart man sich doch das ständige pieksen.
Aber warum sollen wir als Betroffene dafür löhnen? Die KK spart die enormen Kosten für die Teststreifen. Und ich bazahle jeden Monat 15,5% meines Bruttolohnes als Krankenkassenbeitrag! -
Heiner
Rang: Gastam 13.05.2009 10:32:43
Also ich wäre dazu unter der von Jürgen genannten Voraussetzungen der längerfristigen Funktionstüchtigkeit bei gleichzeitigem Schutz gegen Datenabfrage durch Dritte bereit. Es wäre sicherlich schon aus Kostengründen interessant, denn Teststreifen stellen m.E. einen erheblichen Kostenfaktor dar, den man dann zumindest erheblich reduzieren könnte. Da ich als Betroffener dann für die KK eine erhebliche Kostenreduzierung erreiche, wäre die Bereitschaft zur finanziellen Beteiligung gering.
Gruß Heiner -
thomas2002
Rang: Gastam 14.05.2009 17:16:44
so ein teil währe während einer neueinstellung bzw langzeitkontrolle interessant, also auch auswertungen am komputer mit graphischen spielereien.
je nach haltbarkeit währen 300¤ wohl eher die obere grenze. von thomas2002 -
Sonja
Rang: Gastam 15.05.2009 00:56:26
Zu Frage 1:
Nein.
Damit wäre alles beantwortet. von Sonja -
marlena jakubik
Rang: Gastam 17.05.2009 23:41:12
ich hoffe ich bin nicht die einzige diabetikerin,die sich darüber freut!!!es wäre vorallem,aber nicht nur beim sport sehr nützlich.!ich wäre sofort bereit mir einen solchen chip implantieren zu lassen für 50Euro.schöner wäre,wenn es die krankenkasse übernehmen würde,aber ich habe bis jetzt aus persönlichen gründen auf eine ärztliche bescheinigung verzichtet und möchte es auch in der zukunft.hab momentan keine medizinische bedenken,aber vielleicht kann man auch das signal der unterzuckerung je nach belieben an und abstellen,dieses wissen sollte vielleicht nicht jedem zugänglich sein,sonst steht man permanent unter kontolle.ich danke ihnen und freue mich selbstverständlich über neuigkeiten.! von marlena jakubik -
Tom
Rang: Gastam 19.05.2009 14:11:38
Ich ghöre zu den 10%, die was nicht vertragen, obwohl man sagt, es ist völlig verträglich. Mich ganz persönlich würde grundsätzlich der Chip unter der Haut stören.
Ich würde mir dann wie ein gechipter Zookarnickel vorkommen.
Klingt sicher lapidar in Euern Augen, aber Ich hab was gegen Fremdmaterial, was nicht unbedingt unter meine Haut oder in meinen Körper muss. von Tom -
Sonja
Rang: Gast