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Diabetisches Koma – wacht nicht auf
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klausdn
Rang: Gastam 02.05.2009 20:16:11
wir wissen es nicht, aber es gibt t1 die ganz friedlich,
ohne alles hinübergehen, gerade bei älteren, kommt da noch austrocknung dazu, -- und altersstarrsinn, das ist leider so, habe ich selbst erlebt, "nein ich will nichts trinken, kann nichts trinken" und du kannst nichts machen, manchmal steht man echt verzweifelt daneben.
also nicht immer kommen buchreaktionen.
und eigene erfahrung, auf die frage was getrunken, kommt von der schwester, natürlich steht alles auf dem plan, und alles was auf dem plan stand als getrunken, stand noch unberührt da. von klausdn -
@Anke
Rang: Gastam 02.05.2009 20:19:26
"Wird eine Hypo nicht rechtzeitig bemerkt oder man tut nichts dagegen ist sie meistens direkt tödlich!" das ist deine (umstrittene) behauptung, für die du noch nie beweise gebracht hast. kennst du persönlich betroffene? nicht einen! und dein beliebtes "tod-im-bett" kannste vergessen, auch das sind nur vermutungen aus ermangelung anderer beweise oder ursachen. und wie schon von klaus angeführt, geht es dem schreiber um ein hyperglykämisches diabetisches koma (aus dem der alte herr sehr wohl erwacht ist - sonst keinerlei reaktionen wie bemerken) und nicht um deine hypos. desweiteren hat er inzwischen stabile bz-werte, also ist deine aussage zu "anders verursachten" hyperglykämien unfug. von @Anke -
Anke
Rang: Gastam 03.05.2009 09:07:03
klausdn spielt sich wie immer als "Fachmann" auf...dabei hat er Null-Ahnung und ist nicht nur für mich ein Schwätzer!
Lies mal hier -willst du das etwa in Abrede stellen?
Das Thema "hypoglycaemia unawareness", d. h. fehlende oder verminderte Hypoglykämie-Wahrnehmung, ist nicht neu und wird seit der Insulin-Entdeckung in den 20er Jahren diskutiert. Hauptsächlich insulinabhängige Diabetikerinnen und Diabetiker haben wiederholt über verminderte oder fehlende Warnsymptome und plötzliche, unerwartet auftretende Hypoglykämien geklagt. Die Debatte spitzte sich zu, als 1987 erstmals in der englischen Fachzeitschrift THE LANCET vor einer offensichtlichen Zunahme dieses Hypoglykämie-Syndroms in Zusammenhang mit der Umstellung auf Humaninsulin und den möglichen schwerwiegenden Folgen für insulinabhängige Diabetikerinnen und Diabetiker gewarnt wurde. 1, 2 Auf diese Beobachtungen aus der Sprechstunde folgten kontrollierte Studien in der Schweiz, die Humaninsulin mit tierischem Insulin verglichen und ähnliche Beobachtungen aus verschiedensten Ländern bestätigten.3, 4, 5
Weltweit beobachten Fachleute seit 1982 bis heute bei Humaninsulin Unterschiede zum tierischen Insulin: Abschwächung der Hypoglykämiesymptome, Schwierigkeiten bei der Diabeteskontrolle (insbesondere auffallend schwankende Nüchternblutzuckerwerte), Zunahme schwerer Hypoglykämie-Ereignisse ohne Vorwarnung, unerwartete Todesfälle. Humaninsulin wird auch mit dem sogenannten "dead in bed syndrome" in Zusammenhang gebracht: plötzlicher unerklärbarer Tod bei ca. 50 jüngeren insulinabhängigen Diabetikern, "...die bei nachweisbar guter Gesundheit schlafen gingen und später tot im Bett gefunden wurden; alle wurden autopsiert ohne Befund, Alkohol oder Drogen" 6, 7, 8 Die vollständige Erklärung für dieses Syndrom steht noch aus.
Seit der Einführung (1982) von DNA-rekombiniertem Humaninsulin trägt der Packungsprospekt in den USA auf Verlangen der Herstellerfirma Lilly (USA) eine Warnung der Food and Drug Administration FDA. Diese wurde 1991 von der US-Kontrollbehörde obligatorisch und in Fettdruck verlangt 9: "Einige Patientinnen und Patienten berichteten nach der Umstellung von Insulin tierischen Ursprungs auf Humaninsulin, dass bei Hypoglykämie-Reaktionen die Frühwarnsymptome weniger deutlich oder unterschiedlich auftraten im Vergleich mit ihrem früheren Insulin".
(Quelle: Auzug Bellagio-Report) von Anke -
Jürgen
Rang: Gastam 03.05.2009 09:44:15
Moin Anke,
kannst Du mir mal ganz einfach erklären, warum Du hier immer von Unterzucker (Hypo) schreibst und einkopierst, obwohl der Anfangsbeitrag hier ausdrücklich nach möglichen komatösen Folgen von ÜBERzucker (Hyper) gefragt hat?
Bisdann, Jürgen -
klausdn
Rang: Gastam 03.05.2009 13:21:48
völlig richtig jürgen,
nur zu anke, ja dieser immer wieder von dir breitgetretene, report ist quatsch, und typisch für das übersehen der zusammenhänge.
schon die einleitung daß seit der verwendung von insulin anf. der 20ger jahre hypos auftreten ist hirnrissig,
ist ja wohl jedem klar , vorher sind keine hypos aufgetreten sondern alle wirklich alle sind gestorben,
aus einem medizinerbuch von der vorinsulinzeit - der tod tritt innerhalb von 2 monaten maximal 2 jahren mit sicherheit ein.-
da sich in dieser zeit die therapien , ständig geändert haben, seit den 90gern die eigen messung dazu gekommen ist, sind natürlich die wunsch und zielwerte ständig geändert worden. damit ändern sich auch die hypomerkmale.
daher ist ein vergleich über verschiedene jahrzehnte völlig sinnlos.
und wenn in bpz irgendwas steht muß das überhaupt nichts bedeuten, oft sind die warnungen sogar falsch nur um solchen spinnern wie anke den wind aus den segeln zu nehmen.
wenn im insulin bpz steht dieses medikament kann ihren bz senken, bis zur hypo. ist das ein beispiel -->
wenn es das nicht tun würde wäre es für die tonne.
alle retrospektiven studien die sich auf die zeit vor der ict, vor der bz messung, vor die eigenverantwortliche bz-führung , beziehen sind komplett blödsinn,( das macht zb der sawicki mit seinem institut ständig.)
logisch schliddert man richtung hypo wenn man keine möglichkeit der kontrolle hat - siehe ukdps.
auch diese ergebnisse sind garnicht mehr zeitgemäß
von klausdn -
Anke
Rang: Gastam 03.05.2009 13:22:03
@Jürgen:
Immer ??? Nö,ich hatte das Thema "Hyperglykämie" in einem Beitrag schon erwähnt....
Nur: Wenn hier so getan wird,als wäre eine "Hyperglykämie" gefährlicher als ne' Hypoglykämie" ist das ganz einfach falsch -es entspricht nicht gängigen wissenschaftl. Erkenntnissen !
Und weiter: Wer anderes behauptet,so wie klausdn hat keine Ahnung(gibt leider noch mehr von der Sorte und Format hier in diesem Forum) ! von Anke -
Nachtrag von Anke
Rang: Gastam 03.05.2009 13:29:49
@klausdn:
logisch schliddert man richtung hypo wenn man keine möglichkeit der kontrolle hat
Was nützt dir eine Kontrolle wenn keine Anzeichen einer Hypoglykämie vorhanden sind ?
Hast du zuviel Teststreifen übrig um sie so zu verschwenden ?
Wie oft sollte man denn da messen ? Bei ICT wohl nur max . 5x am Tag und was geschieht in der Zwischenzeit ?
Ein Stoßgebet gen Himmel das nix passiert ? von Nachtrag von Anke -
klaus nachtr.
Rang: Gastam 03.05.2009 13:32:49
nein anke , du hast keine ahnung, oder hast du noch nie von der gegenregulation gehört ?
ist seit über 50 jahren bekannt und bewiesen.
was du behauptest gilt für dich, das ist richtig für säufer auch ehemalige.
selbst t1 wachen praktisch immer wieder auf.
sonst dürften t1 ja garnicht ohne begleitung leben.
bis zur bz messung galt eine hypo pro woche als gute einstellung. von klaus nachtr. -
noch ein nachtrag
Rang: Gastam 03.05.2009 13:36:50
du begreifst überhaupt nichts,
mit 5mal messen kommt man hin.
in der zwischezeit passiert garnichts,
deine ständige behauptung man muß ununterbrochen messen ist reine phantasie.
deine ständige behauptung daß es keine hypowarnzeichen gib ist eine erfindung. von noch ein nachtrag -
peter
Rang: Gastam 03.05.2009 14:19:13
Anke es reicht! Das ist unter aller Sau und pietätlos, hier wo jemand von seinem alten kranken Vater mit HYPERglykämie und Darmblutungen schreibt, daß du selbst hier noch auf deinen dummen HYPOs rumreitest! Schäm dich!!!!!!!!!
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an O. Schneider: Die Hyperglykämie des Vaters ist ja wieder weg, der BZ ist wieder runter. Daß er nicht voll aus dem Koma erwacht wird eher andere Ursachen haben wie die genannten Darmblutungen, was ja noch untersucht wird, ebenso das Kopf-CT könnte Aufschluß bringen. Ich hoffe daß bald was gefunden wird und behandelt werden kann und daß der Vater dann wieder auf die Beine kommt! Alles Gute dafür!
Wenn Sie noch Lust haben hier was zu schreiben, wäre es interessant zu wissen was neben der Hyperglykämie noch passiert ist und ob und wie das zusammenhängt oder nicht und welcher Diabetestyp der Vater hat. Nochmals alles Gute!