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Erfahrung und Wirkweise von Nopal

  • Anna

    Rang: Gast
    am 08.04.2009 20:18:54
    Hat jemand Erfahrung mit Nopal-Pulver? Die Forenberichte hier drin sind schon alle älter, gibt es da neue Forschungen, Bücher oder Links? Hab´probiert es zu googeln, war aber ein Wirrwarr von Anbietern, und alle Berichte schon 4-5 Jahre alt.

    Weiß jemand wie Nopal wirkt, ob es die Insulinwirkung verstärkt oder verhindert, daß KH ins Blut gelangen? Gibt es Nebenwirkungen?

    Hab´mir biologisch angebautes Pulver besorgt und heute mittag ( nach Dosierungsanleitung )einen halben Teelöffel ins Essen gestreut und schon weniger Insulin gespritzt, hab´trotzdem noch Stunden nach dem Essen unterzuckert. Hätte ich nie geglaubt.
    Dann hab´ich beim Googeln erfahren, daß es auch blutdrucksenkend ist und als Apetitzügler verwendet wird und war dann total verunsichert.
    Wäre nett, wenn jemand etwas dazu weiß.

    mfg von Anna
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 08.04.2009 20:47:05
    das ist definitiv leute für dumm verkaufen,
    damit hat der bekloppte fliege vor jahren mal die diabetiker veräppelt.
    das war einer der gründe weshalb soviele aus dem ddb ausgetreten sind.
    schmeiß den dreck in den kompost.
  • anna

    Rang: Gast
    am 08.04.2009 21:14:33
    ...naja, als einer behauptet hat die Erde dreht sich um die Sonne und nicht umgekehrt, waren auch erstmal viele beleidigt.

    Warum nicht ausprobieren, kostet doch nicht viel. Ich denke, daß Diabetes längst heilbar wäre, wenn es nicht so ein lohnendes Geschäft für die Pharma-Industrie wäre.

    Aber vielleicht hat ja jemand hier auch konkrete Argumente, anstatt es gleich niederzumachen. Will niemanden überzeugen das Zeug auszuprobieren nur etwas über die Wirkweise erfahren.

    mfg von anna
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 08.04.2009 21:58:08
    du hast doch auch keine argumente, sonst würdest du nicht rückwärts fragen. diabetiker sind nicht mehr so blöd auf den ganzen mist reinzufallen.
    hat übrigens mit deiner behauptung, die noch dazu falsch ist nichts zu tun.
    der unterschied war was der dofe gläubige glauben sollte, und was die gebildeten wußten.
    schließlich hatte ein alter ägypter weit vor dem jahr 0
    den umfang der erde bestimmt(übrigens wesentlich genauer als 2000 jahre später columbus) und zwar mit hilfe des wissens um die himmelskörper, und ihre bewegung.
    genausowenig wie du diabetiker bist, wirst du andere finden die den müll schlucken.

  • Anke

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 09:02:53
    Ich würde im Leben nicht mir unbekannte Substanzen an mir selbst ausprobieren -von schweren Vergiftungserscheinungen bis hin zum Koma mit anschl. Tod ist alles möglich!

    Bis jetzt ist Dm noch nicht heilbar -man kann allerdings bei guten Bz-Werten und dem Gebrauch erprobter AntiDiabetika ganz gut zurecht kommen (damit meine ich natürlich auschl. bei Insulin tieriisches Insulin vom Rind oder Schwein -bei Humaninsulin gibt es keine Langzeitstudien oder vergleichbares) von Anke
  • b

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 10:16:03
    Ich kapier es nicht. Immer wieder solche Nahrungsergänzungsmittelschei..
    Das Zeug wird in Mexico angebaut. Das heißt, es wird mit Sicherheit schön mit Schädlingsbekämpfungschemikalien behandelt. Denn das ist so üblich. Und du hast keine Bendenken, etwas zu dir zu nehmen, von dem du nicht weißt, was da noch alles an Chemikalien drin ist? Trink es.
    Aber lass uns bitte damit in Ruhe. Warum? Das sage ich dir gern.
    Die große Gefahr bei solchen Nahrungsergänzungsmittelchen und der Werbung, die du ja dafür grad hier machst, ist die, dass es leider viele Diabetiker gibt, die sich diesen Mist einpfeifen, ein Haufen Geld dafür bezahlten und ihr eigentlichen vom Arzt verordneten BZ-Medikamente weglassen. Die finden sich dann mit schwarzen Zehen in der Klinik zur Beinamputation ein.
    In den Mittelchen sind in den meisten Fällen keine Bes und keine KH drin, also kann auch kein BZ steigen. Den selben Effekt hast du, wenn du nix isst.
    Um zu beweisen, was das zeug wert ist: kopiere ich dir mal eine Seite hier rein, in der das als gesundes Hausmittel für Diabetiker empfohlen wird. Bitte lies dir auch die sonstigen Empfehlungen durch, dass man Diabetikerprodukte essen soll, dass man Diätbier trinken soll, Zimmt essen und und und.
    Diese Tipps sind ebenso blödsinnig.
    Und ganz ehrlich: Hier sind schon ne Menge Verkäufer von nahrungsergänzungsmitteln augetaucht, die haben IMMER sehr lange und sehr vehement behauptet, sie würden nix verkaufen wollen.. bis man sie bei google dann gefunden hat unter irgendeiner Vertriebsfirma für solchen Dreck. Deshalb bitte ich dich um Verständnis, wenn hier die Leute inzwischen sehr allergisch auf sowas reagieren.
    Hier der Text:
    Schon längst eine Volkskrankheit, von der viele Millionen Menschen betroffen sind: Diabetes, volkstümlich auch Zuckerkrankheit genannt. Eine typische, nicht heilbare Wohlstandskrankheit mit schwerwiegenden Folgen. Wie zum Beispiel: Durchblutungsstörungen, Lebensgefahr durch Unterzuckerung, Leistungsverlust, Gedächtnisschwund, Gefäßverschluß, Übergewicht usw. Diabetes kann man mit Medikamenten und Spritzen in den Griff bekommen. Das heißt: Sie müssen bei erhöhten Zuckerwerten unbedingt zum Arzt gehen. Oft aber helfen auch gesunde Hausmittel bei der Prävention und unterstützen die Behandlung dieser Krankheit.

    Sie müssen sich mehr bewegen. Täglich eine halbe Stunde Laufen, Joggen, Nordic walking, Radfahren oder Schwimmen ist Pflicht. Nicht die hohe Leistung ist wichtig, sondern die Regelmäßigkeit.
    Falls Sie noch rauchen, müssen Sie damit sofort aufhören.
    Machen Sie im Sommer/Herbst eine Kur mit Kürbis: Drei Wochen lang täglich ca. 400g Kürbis essen.
    Lassen Sie gekochte Hirse aufquellen. Etwa 100 g. diese Portion auf den tag verteilt v o r den Hauptmahlzeiten essen.
    Ideal wäre es, wenn Sie komplett auf alle zuckerhaltigen Nahrungsmittel verzichten könnten.
    Vorsicht bei Fruchtsäften: Viele haben einen sehr hohen Zuckeranteil.
    Bei naturbelassenen Säften auf den Fruchtzucker achten.
    Schneiden Sie eine große Zwiebel in grobe Würfel und lassen Sie diese in einem dreiviertel Liter Rotwein drei bis fünf Tage ziehen. Davon täglich vor dem Mittag- und Abendessen 0,03 Liter trinken.
    Machen Sie eine dreiwöchige Kur mit Curcuma-Kapseln.
    Essen Sie täglich einen Esslöffel Kresse: Die enthält Chrom, das senkt den Blutzuckerspiegel.
    Auch eine zinkhaltige Ernährung ist hilfreich:; Finden Sie in Hafer, Mohn, Tilsiter, Bergkäse und Austern.
    Machen Sie eine Kur mit Nopal-Kaktus-Tee (Apotheke). Ganz entscheidend aber ist ein Enzym in den Schösslingen des Nopals mit dem Namen Glycose-6-Phosphat-Isomerase. Dieses Enzym kann zu hohe Blutzuckerwerte senken.
    Regelmäßige Gaben von Zimt-Pulver im Rahmen einer Therapie können deutlich bei Diabetes Typ 2 den zu hohen Blutzuckerspiegel senken.
    Reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum drastisch.
    Achten Sie auf Ihren Verbrauch an Kohlenhydraten.
    Weichen Sie zehn Gramm grüne Teeblätter in 250 ml Wasser ca. fünf Stunden kalt ein. Täglich über den Tag hinweg immer wieder einen Schluck trinken.
    Fünf kleine Mahlzeiten sind für Sie besser als drei große.
    Informieren Sie sich gründlich über Diabetiker-Nahrungsmittel.
    Wenn Sie auf Alkohol nicht verzichten können, dann trinken Sie Diätbier oder sehr trockene Weißweine (acuten Sie auf den Hinweis "Für Diabetiker geeignet" auf dem Etikett).
    Machen Sie regelmäßig eine Messung Ihrer Blutzuckerwerte (Apotheke).
  • Nachtrag

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 10:18:13
    Hier ist noch der link dazu.
    Anna, wach auf. Oder eben nicht und befolge alle die anderen blödsinnigen Ratschläge auch noch. Und am besten noch ZiMTSohlen kaufen. Aber wirf hier Niemanden vor, es würde etwas "niedergemacht". Das ist einfach eine Frechheit. Auch DAS haben die Verkäufer genauso immer wieder behauptet. von Nachtrag
  • Anna

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 13:01:25
    Also, ich weiß ...
    ..... wo stand was von Werbung oder Verkauf, oder das ich meine Diabetes-Medikamente nicht mehr nehmen werde? Und Fliege im TV oder Bankhofer?
    ....
    aber bin über wikipedia und einem Link fündig geworden, wie nopal wirken soll, und das hat mich als noch ziemlich neuer Diabetiker einfach interessiert. Da stößt man eben früher oder später über Listen mit blutzuckersenkenden Lebensmitteln, als Ergänzung nicht als Ersatz für Insulin.

    Aber das Gelaber über gespritzte Pflanzen und unbekannte Substanzen ist doch lächerlich. Fast alle Gemüse-und Obstsorten sind doch gespritzt, da muß man keinen Feigenkaktus aus Mexiko importieren. Und ich weiß zumindest auch nicht so genau, was für chemische Keulen in meinen Insulinen sind?

    schöne Ostern von Anna
  • b

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 13:12:46
    Sorry, aber du bist echt nicht ganz dicht. Das ist lächerlich? Dann nimm einfach das Zeug und lass uns damit in Ruhe. Nahrungsergänzungsmittel sind nur dann nötig, wenn es einen diagnostizierten Mangel gibt.
    Gespritzt wird in der Eu auch, nur nicht so massiv, wie es in Ländern ohne Grenzwerte wie Südafrika und Mexiko passiert.
    Aber du weißt es ja eh besser. Nimms einfach. Inteeligenter wirst du davon sicher nicht.
  • nnn

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 13:24:51
    Anna, darf man fragen, was das Zaubermittel eigentlich so kostet?
  • Anna

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 15:22:21
    In den wissenschaftlichen Publikationen, die über wikipedia verlinkt sind, stand übrigens, daß die Untersuchungen und Tests nicht ausreichen um eine blutzuckersenkende Wirkung nachzuweisen. Es ist wohl so, daß diese Substanz die Glucoseaufnahme im Blut abfängt und Fette bindet, da gibt es einen sehr detaillierten Bericht von einem Diabetologenkongress, nicht mehr und nicht weniger, also längst nicht wissenschaftlich abgeklärt. Und das war das Einzige was ich hier wissen wollte, aber schon vor Jahren kam in diesem Forum ja nur Müll zu diesem Thema.

    So exotisch ist der Feigenkaktus auch nicht, wächst auch überall auf griechischen Inseln und schmeckt gut. Das was ich da bestellt habe, waren gemahlene Blätter des Kaktus, kann man selbst googlen wo, und hat 3,50 pro 100 gr. gekostet. Nicht so ein Riesenverlust, wenn´s nichts bringt.

    mfg von Anna
  • v

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 15:39:10
    naja, Anna, Sieben Maaak für 100 Gramm..ich find, das ist nicht wenig.
  • hfjgut

    Rang: Gast
    am 09.04.2009 16:27:27
    Zitat: "bei Humaninsulin gibt es keine Langzeit- studien oder vergleichbares" ach so, 27 jahre ist also keine lange zeit? sehr unglaubwürdig! lass es!
  • Anna

    Rang: Gast
    am 10.04.2009 04:21:24
    So ist das, wenn man beim Lesen schon Fehler macht: du zitierst Anke und nicht mich.

    Anke denkt vermutlich, daß den Schweinen und Rindern nach dem Schlachten die BSD entfernt , das Insulin "ausgepresst" wird und direkt in Pen-Patronen abgefüllt wird, natürlich gaaanz ohne irgendwelche Aufbereitung, gaaanz ohne Zusätze. Und ganz zu Schweigen, was für einen Medi-cocktail die Viecher schon vorher abgekriegt haben....
    von Anna
  • hjhkuzt

    Rang: Gast
    am 10.04.2009 05:31:27
    Wie kommst du denn auf den Trichter, dass ich dich zitiert habe? Natürlich steht der Zitattext in Ankes Beitrag und ihr dummes Humaninsulingeschwätz geht mir nun mal auf den Geist! Deshalb!! Zu Nopal wurde ja genug gesagt, egal ob falsch oder richtig, nützlich oder unnütz, aber ich zitiere jetzt dich: "heute mittag ( nach Dosierungsanleitung )einen halben Teelöffel ins Essen gestreut und schon weniger Insulin gespritzt, hab´trotzdem noch Stunden nach dem Essen unterzuckert. Hätte ich nie geglaubt.
    Dann hab´ich beim Googeln erfahren, daß es auch blutdrucksenkend ist und als Apetitzügler verwendet wird und war dann total verunsichert." Wenn es bei dir funktioniert, ist doch alles okay, aber was verunsichert dich, wenn es blutdrucksenkend ist und als Apetitzügler verwendet wird. Trinkst du halt mehr Kaffee oder Cola und isst auch weniger, was den Insulinbedarf bzw. den BZ senkt. Deshalb hat mich schon die Frage etwas verwundert, aber warum nicht fragen, kost ja nix. Und warum sollten gemahlene Blätter des biologisch angebauten Feigenkaktus Nebenwirkungen haben? Deshalb: da dir offensichtlich keiner mit Eigentestberichten dienen kann, nimm's oder lass es!
    P.S.:(deinen Spruch zum Forentroll fand ich echt gut!)
  • Anna

    Rang: Gast
    am 10.04.2009 18:21:35
    Hatte eben gedacht, du zitierst mich, da ich diese unsägliche Nopaldiskussion angefangen hab´ und du dich in deiner Antwort nicht direkt auf den Troll bezogen hast.
    Hätte ja sein können, daß es einige Diabetiker gibt, die neben ihren DM-Medikamenten und dem Insulin noch mit so was Erfahrung haben.

    ( aber nicht wie dieser Auswanderer, der nopal anbaut, 1 l Zuckerrohrschnaps pro Tag verdrückt und seitdem prima ohne Insulin lebt )

    :-) schöne Ostern von Anna
  • Charlie

    Rang: Gast
    am 03.02.2010 06:17:48
    Ich wohne seit 14 jahren in Mexico ,Die Nopalitos sind praktisch gratis man bezahlt nur fuer das entfernen der stacheln und sie sind auch nicht gespritzt.Ich habe diabetes 2 und seit ich jeden Tag ein Orangen jus mit Nopales drinke brauch ich praktisch keine Medis mehr.Meine cholestrin werte sind super 80 millionen Menschen essen fast taeglich nopales .Mit anderen Worte mir helfen sie und auch vielen andern die ich kenne.
    von Charlie
  • pillepalle

    Rang: Gast
    am 30.11.2010 17:35:26
    Ich habe auch beste Erfahrungen mit Nopal gemacht.

    Herr oder Frau Anonym möchte sich gerne wichtig machen, aber im Grunde muß jeder selbst wissen was er macht. Und wozu sind Foren denn da, wenn man sich nicht austauschen soll (laß uns damit in Ruhe... AHA und wer ist UNS ?)Aber muß man sich wirklich auf solch rüden Töne wie von "Anonym" einlassen? Der Stil ist destruktiv, unfreundlich und polemisch. Genau genommen könnte man bei solchen Schreiben auch einen Pharmalobbyisten vermuten, wenn der Stil nicht so schlecht wäre ;-) Liebe Anna - ich bewundere Ihre Geduld... von pillepalle