Allgemein

Pflaster: Tipps bei Problemen mit Klebestellen

Hautreaktionen

Insulinpumpen, CGM-Systeme und Patch-Pumpen erleichtern das Leben. Aber: Viele Nutzer haben Probleme mit den Pflastern bzw. den verwendeten Klebstoffen. Was tun? Einige praktische Tipps können helfen, das System trotz der Hautreaktionen weiter nutzen zu können.

Hautreaktionen treten v. a. in Form von Hautirritationen und Kontaktallergien auf. Hautirritationen (irritative Kontaktdermatitis, Irritationsdermatitis) sind häufiger, zeigen sich aber nicht unbedingt bei jedem Tragen und nicht immer in gleicher Intensität.

Eine Kontaktallergie (allergische Kontaktdermatitis, Kontaktekzem) ist seltener, aber schwerwiegender. Der Nutzer reagiert dabei auf einen Inhaltsstoff z. B. im Sensorpflaster. 50 bis 70 % der Kinder, die in ihrer Diabetestherapie CGM-Systeme, Insulinpumpen und Patch-Pumpen nutzen, leiden immer wieder an Hautproblemen.

Acrylate als Auslöser

Eine allergische Kontaktdermatitis auf die Pflaster von Sensoren und Pumpen wird derzeit insbesondere durch Isobornylacrylat (IBOA) ausgelöst – aber natürlich können auch andere Acrylate eine Hautreaktion auslösen. Und: Durch Hitze, Schwitzen und Abreibung können aus manchen Acrylaten neue entstehen. Zudem führt eine Acrylatallergie häufig dazu, dass aufgrund einer Kreuzreaktion auch andere Acrylate in anderen Pflastern oder Plastikmaterialien nicht mehr toleriert werden. Hier weiterlesen

Mit freundlicher Genehmigung von