Allgemein

Fasten und Diabetes: Feste Nahrung? Nein, danke!

Schwerpunkt: „Vom Essen und Fasten bei Diabetes“

Jeweils zu Jahresbeginn, zwischen Aschermittwoch und Gründonnerstag, eine Woche im Jahr oder zu einem anderen festgelegten Zeitraum: In vielen Situationen oder aus religiösen Beweggründen fasten Menschen überall auf der Welt. Wie lässt sich Fasten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes praktizieren? Diabetesberaterin Juliane Steffan vom Diabetes Zentrum Mergentheim erklärt, worauf Menschen mit Diabetes, die fasten möchten, achten sollten.

Ob aus religiösen oder sonstigen Gründen: Fasten gehört in vielen Kulturen für die Menschen im Lauf des Jahres einfach dazu. Wer völlig auf Nahrung verzichtet, erlebt Ähnliches wie Tiere im Winterschlaf: Der Körper gelangt in den Hungerstoffwechsel. Ohne energiehaltigen Nachschub greift er nun auf seine Reserven zurück. Zu Beginn nutzt er die Glukosevorräte, die in Leber und Muskulatur in Form von Glykogen gespeichert sind.

Allerdings sind diese Vorräte schnell erschöpft. Bei länger anhaltenden Hungerphasen werden Fette und Proteine abgebaut und in Energie umgewandelt. Werden zu wenige Kalorien aufgenommen, beginnt der Körper also, seine Energiereserven zu mobilisieren. Je weniger Energie über Nahrung und Getränke zugeführt wird, desto mehr Energievorräte werden abgebaut. Hier weiterlesen

Mit freundlicher Genehmigung von