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Den Stress managen – weil Diabetes keine Pause kennt

Psychologie

Sich pausenlos um den Diabetes des Kindes kümmern zu müssen, kann sehr belastend sein und Stress auslösen. Diplom-Psychologin Laura Galuschka empfiehlt, hin und wieder einen Perspektivwechsel zu versuchen und Stress auszugleichen.

Diabetes kennt keine Pause, kein Wochenende, keine Ferien. Betroffene – und bei erkrankten Kindern natürlich vor allem die Eltern – müssen sich 24/7 kümmern: den Glukoseverlauf im Blick behalten, Blutzucker messen, Kohlenhydrateinheiten berechnen, Insulin zuführen.

Das ist eine große Aufgabe – zusätzlich zu all dem Stress, den das Leben sonst noch so mit sich bringt. Viele fühlen sich durch die Therapie des Diabetes gestresst. Und die Crux dabei: Stress kann sich negativ auf den Blutzucker auswirken. Ein wahrer Teufelskreis. Die gute Nachricht: Der angemessene Umgang mit Stress lässt sich lernen.

Der Begriff Stress wird längst geradezu inflationär gebraucht. Und haben wir vielleicht unbewusst längst zum Glaubenssatz erkoren, dass alle, die keinen Stress haben, auch nichts leisten? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist sich sicher: Stress gehört zu einer der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts.

Die Alarmsirene des Körpers

Aber was ist Stress eigentlich? Das englische Ursprungswort steht für Druck und Anspannung. Hier weiterlesen

Quelle: diabetes-online.de

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