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Kohlenhydrate berechnen – so schätzen Sie Speiseeis richtig

Jetzt ist Eiszeit!

Leckere Abkühlung bei diesen Temperaturen gefällig? Da denkt natürlich jeder sofort an Speiseeis. Aber Insulinpatienten sollten vorsichtig sein: Eis ist nicht gleich Eis, und entsprechend schwierig ist es oft, die Kohlenhydratmenge richtig zu berechnen bzw. einzuschätzen. Ernährungsexpertin Evelin Sadeghian nennt praktische Tipps.

In der Regel wird Speiseeis aus Milch, Milcherzeugnissen, Ei, Zuckerarten, Honig, Trinkwasser, Früchten, Butter, Pflanzenfetten, Aromen und/oder färbenden Lebensmitteln hergestellt. Abhängig von der jeweiligen Speiseeissorte und dem Geschmack werden weitere Zutaten verwendet, beispielsweise Kakao, Schokoloade, Kaffee, Nüsse, Nougat oder Rosinen – und zugelassene Farbstoffe sowie Stoffe mit stabilisierender Wirkung, verdickender oder emulgierender Wirkung.

Vorgaben für Inhaltsstoffe und den Gehalt

Für folgende Speiseeis-Bezeichnungen gibt es Vorgaben für die Inhaltsstoffe: Cremeeis, Rahmeis, Milcheis und Eiscreme müssen bestimmte Mengen Milchfett oder Milch enthalten, Eiscreme zum Beispiel 10 Prozent Milchfett.

Für Fruchtsorbet, Fruchteis und Fruchteiscreme gibt es Vorgaben für den Fruchtanteil, Fruchteis muss mindestens 10 bis 20 Prozent Früchte enthalten. Wassereis hat einen Fettgehalt von weniger als 3 Prozent. Softeis ist keine eigentliche Eissorte, sondern beschreibt eine besondere Form der Herstellung: Es handelt sich um ein aufgeschäumtes Speiseeis. Hier weiterlesen

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